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Finance Tools · Exit-Orientierung
Exit- und Verkaufsstrategie nach dem Zuschlag prüfen
Modellieren Sie ein Verkaufsszenario nach Zuschlag, Sanierung und Haltephase — rechnerisch und vor Steuern. Sensitivität und Break-even helfen, Annahmen zu strukturieren, nicht den Markt zu prognostizieren.
Das Tool führt Kaufseite (inklusive Erwerbsnebenkosten und barer Einzahlungen), Sanierung, Puffer, Haltekosten, Finanzierung und Verkaufsabzüge zu einer konsistenten Kurzrechnung zusammen — inklusive Netto-Verkaufserlös und optionalem ROI auf Eigenkapital. Bei Zwangsversteigerungen verlängern oft Besitzübergang, Räumung und Gerichtstermine den Zeitstrahl; solche Risiken sollten Sie in Reserven und Haltedauer abbilden, nicht nur im Kaufpreis.
Aktenzeichen
Objekt & Strategie
Erwerb & Nebenkosten
Sanierung & Verkaufsannahme
Haltephase
Finanzierung
Verkaufskosten
Steuer-Hinweis
Markt
Live-Modell
Ergebnis
Ziel-Verkaufspreis
—
Break-even (Brutto)
300 €
Sicherheitsmarge
—
Projektresultat vor Steuern
—
Nettoerlös vor Steuern
—
ROI vor Steuern
—
Warum Verkaufspreis nicht gleich Gewinn ist
| Brutto-Verkaufspreis | 0 € |
| − Verkaufskosten | -0 € |
| − Ablöse inkl. Vorfälligkeit | -0 € |
| − Projekt-Einzahlungen (Cash) | -300 € |
| − Haltekosten (netto) | -0 € |
| = Projektresultat vor Steuern | 0 € |
Ziel vs. Break-even
Verkaufserlös (vereinfacht)
Szenariovergleich
| Szenario | Verkaufspreis | Projektresultat v. St. | Marge | Status |
|---|---|---|---|---|
| Optimistisch | — | — | — | Rot |
| Realistisch (Ihre Eingaben) | — | — | — | Rot |
| Konservativ | — | — | — | Rot |
Sensitivität
Status: Rot
Status: Rot
Status: Rot
Status: Rot
Status: Rot
Status: Rot
Zeitliche Einordnung
- Zuschlag→
- Sanierung→
- Vermarktung→
- Verkauf→
- Ablösung→
- Nettoerlös→
Exit-Risiko-Matrix (qualitativ)
| Markt/Preis | Finanzierung | unklar / Kosten nach Eingabe |
| Markt/Preis | Kosten | Siehe Issues |
| Liquidität | Finanzierung | Ablösung prüfen |
Kritische Risiken — verständlich
Klärungsbedarf
Kritische Punkte
Warnungen
Hinweis
Kaufpreis/Zuschlagsannahme fehlt
Gebots-CheckNächste Schritte
Kernkennzahlen im Detail
Begriffe & Rechenlogik
Warum Verkaufspreis nicht gleich Gewinn ist
Der erzielbare Kaufpreis beim späteren Verkauf ist nur eine Größe in der Kette. Erwerbsnebenkosten, Sanierung, Haltekosten, Finanzierung, Restschuld, Verkaufskosten und Steuern (im Tool nicht berechnet) können den Nettoerlös stark verändern.
Besonders prozentuale Verkaufskosten wirken wie ein mitwachsender Abschlag: je höher der angenommene Verkaufspreis, desto höher fallen dieselben Prozentsätze in Euro aus. Das Tool rechnet diese Konsistenz durch, ersetzt aber keine Wertermittlung.
Welche Kosten bei einem Exit-Szenario berücksichtigt werden sollten
Typische Posten sind der bar zu zahlende Anteil am Kaufpreis (Kaufpreis abzüglich Darlehen am Erwerb), dokumentierte oder geschätzte Erwerbsnebenkosten, Sanierung und Puffer, Übergangs- und Sonderreserven, Haltekosten inklusive Kapitaldienst, Verkaufskosten inklusive prozentualer Anteile und die Darlehensablöse inklusive möglicher Vorfälligkeit — jeweils nach Ihrer Eingabe.
Bei Zwangsversteigerungen kommen oft zusätzliche Übergangsrisiken hinzu (Räumung, Besitz, unbekannte Mieterstruktur). Diese lassen sich über Puffer und realistischere Haltedauer abbilden, nicht durch allein einen niedrigeren Zuschlagspreis.
Warum Sanierung, Haltekosten und Vermarktungsdauer wichtig sind
Zeit und laufende Kosten während der Phase verschieben Break-even und Nettoerlös: jeder Monat mit Kapitaldienst und Betriebskosten erzeugt Vorleistung, die erst beim Verkauf „zurückgewonnen“ werden müsste — ohne Garantie für den Verkaufspreis.
Vermarktungsdauer und Leerstand können Sie getrennt oder über die Gesamt-Haltedauer modellieren. Doppelzähler (z. B. Leerstand und Miete gleichzeitig voll angesetzt) sollten Sie in der Praxis vermeiden.
Was der Break-even-Verkaufspreis bedeutet
Er ist ein rechnerischer Schwellwert: der Brutto-Verkaufspreis, bei dem Ihre eingetragenen Kosten und Abzüge im Modell etwa aufgehen würden — vor Steuern und ohne Aussage, ob dieser Preis am Markt erreichbar ist.
Die Differenz zwischen Ihrer Preisannahme und dem Break-even ist eine interne Marge im Rechner, keine Markteinschätzung.
Warum Finanzierung und Restschuld den Exit beeinflussen können
Die Ablösung reduziert den verfügbaren Betrag nach dem Verkauf. Restschuld, Vorfälligkeit und Bankprozesse sind vertragsspezifisch; ohne Bankwerte arbeitet das Modell ggf. mit Näherungen aus Zins, Tilgung und Haltedauer.
Ein niedriger Nettoerlös kann auch dann entstehen, wenn der Verkaufspreis auf dem Papier attraktiv wirkt — etwa wenn Provisionsmodelle oder unklare Vorfälligkeit den Schlussbetrag drücken.
Szenarien, Sensitivität und Datenqualität
Die drei Szenarien und die Sensitivitätsreihen zeigen, wie empfindlich das Ergebnis auf einzelne Annahmen reagiert. Sie ersetzen keine Prognose von Marktpreis oder Verkaufszeitpunkt; sie helfen, die eigene Datenbasis schärfer zu hinterfragen.
Exit-Score und Datenqualität im Tool messen Formalisierung (Issues, Lücken) und Vollständigkeit der Kerndimensionen — nicht die „Richtigkeit“ Ihrer Markteinschätzung.
Warum Steuern im MVP nicht berechnet werden
Steuerliche Folgen hängen von individuellen Fakten, Haltedauer und Rechtsform ab. Das Tool ersetzt keine Steuerberatung und zeigt nur Prüfhinweise, z. B. bei kurzer Haltedauer.
Unterscheiden Sie außerdem Grunderwerbsteuer (Erwerb) und Grundsteuer (typischerweise Haltephase), damit Kosten nicht in der falschen Phase landen.
Warum das Tool keine Verkaufspreisprognose oder Anlageberatung ist
Es gibt keine Empfehlung zum Kauf, Gebot oder Verkauf und keine Marktprognose. Alle Ergebnisse sind Szenarien auf Basis Ihrer Eingaben — mit der ausdrücklichen Unsicherheit von Verkaufspreis und -zeitpunkt.