Strukturieren Sie Prüfpunkte zu Teilungserklärung, Wirtschaftsplan, Abrechnung, Protokollen, Rücklagen, Sonderumlagen, Abgrenzung der Eigentumsbereiche sowie Bank- und Renditebezug — ohne Rechtsbewertung, ohne OCR und ohne automatische Datenübernahme aus anderen Sessions.
Bei Zwangsversteigerungen liegen häufig Verkehrswertgutachten, Bekanntmachung und amtliche Bekanntmachungssysteme bereit — die laufenden Wirtschaftsbeziehungen zur WEG (Hausgeld, Rücklage, beschlossene Maßnahmen) sind dagegen oft nur bruchstückhaft oder gar nicht Teil des Verfahrensöffers. Wer mit Gebot oder Finanzierung rechnet, braucht deshalb zusätzliche Informationsketten zur Verwaltung, zu Vorbesitzer oder zu eingesehenen WEG-Schriften — dieses Tool ersetzt sie nicht.
Rot bedeutet nicht „nicht kaufen“, sondern: zentrale WEG- oder Unterlagenfragen sollten vor Gebot, Finanzierung oder Renditemodellierung fachlich adressiert werden.
Kein Upload von Belegen · Eingaben bleiben in Ihrer Browser-Session.
Orientierung & Datensparsamkeit: Dieses Tool dient der Orientierung und ersetzt keine Rechts-, Steuer-, WEG-, Finanzierungs- oder Anlageberatung. Teilungserklärung, Beschlüsse, Hausgeld, Rücklagen, Sonderumlagen, Umlagefähigkeit und Nutzung sollten anhand der Unterlagen und mit Fachberatung geprüft werden. Es werden keine Dokumente hochgeladen oder serverseitig gespeichert. Eingaben bleiben in Ihrem Browser und gehen beim Schließen des Tabs verloren, sofern Ihr Browser nichts anderes zwischen speichert.
1
Objekt & WEG-Basis
Stammdaten und öffentlicher Import — keine privaten Hausgeldbelege.
Es werden keine Dokumente hochgeladen oder serverseitig gespeichert. Eingaben bleiben in Ihrem Browser und gehen beim Schließen des Tabs verloren, sofern Ihr Browser nichts anderes zwischen speichert.
2
WEG-Unterlagen-Matrix
Spalten: Vorhanden · Gelesen · Fachlich geprüft — reine Selbsteinstufung, keine Bewertung der Wirksamkeit.
Unterlage
Vorhanden
Gelesen
Geprüft
Teilungserklärung
Gemeinschaftsordnung
Aufteilungsplan
Wirtschaftsplan
Hausgeldabrechnung
Protokolle EV
Beschlusssammlung
Rücklagenstand
Verwalterdaten
3
Hausgeld & laufende WEG-Kosten
Trennung in umlagefähigen und nicht umlagefähigen Anteil sowie Quelle/Jahr der Angaben — keine automatische Bewertung der Rechnungskorrektheit.
4
Rücklagen & Sonderumlagen
Kohärenz aus Rücklage, Maßnahmen und Beschlüssen erfassen; bei fehlenden Betragen keine Scheinberechnungen aus dem Score ableiten.
Größere Maßnahmen diskutiert (Mehrfachwahl)
5
Abgrenzung & Sondernutzungsrechte
Arbeitspunkte rund um Zuordnung von Bauteilen, Sondernutzungen und dokumentierte Veränderungen — eigene Sachverhaltsbewertung, kein OCR.
6
Vermietung & Nutzung
Überleitung zwischen Mietfähigkeit und WEG-Regularien; Kaltmiete optional für eine grobe Cashflow-Spiegelzeile ohne vollständigen Renditepfad.
7
Verwaltung & WEG-Organisation
Kommunikation und Transparenz der Verwaltung — beeinflusst, wie rasch Zahlenstände oder Protokolle zugänglich werden können.
8
Finanzierung & Cross-Checks
Orientierung gegenüber Rendite-/Bank-/Sanierungslogik.
Live‑Auswertung
Orientierungspanel
Zahlen und Texte aktualisieren sich bei Eingaben im Formular — keine automatische Urkundenprüfung.
Auf Basis Ihrer Angaben sind wichtige WEG- oder Hausgeld-Prüfpunkte noch offen. Besonders Unterlagen, nicht umlagefähige Kostenanteile, Rücklagen und mögliche Sonderumlagen sollten vor Gebot, Finanzierung oder Renditeberechnung fachlich geprüft werden. Dieses Ergebnis ist keine Rechts- oder WEG-Beratung.
WEG-Gesamt-Readiness
29 / 100
Status
WEG-, Hausgeld- oder Rücklagenfragen sollten vor Gebot, Finanzierung oder Renditeentscheidung fachlich geprüft werden — keine Bewertung eines Kaufs
Ampel: Rot
WEG-, Hausgeld- oder Rücklagenfragen sollten vor Gebot, Finanzierung oder Renditeentscheidung fachlich geprüft werden — keine Bewertung eines Kaufs
Teil-Scores (0–100)
Unterlagen31
Hausgeld / Kosten13
Rücklagen / Sonderumlagen31
Abgrenzung SE/GE35
Nutzung34
Datenqualität29
WEG-Cockpit (Orientierung)
Text statt reiner Farbe — dieses Cockpit ersetzt keine Unterlagenprüfung.
Hausgeld bekannt?
—
Liquiditätspfad, keine Umlagefähigkeitszusage
Rücklage bekannt?
Unklar / prüfen
Sonderumlage bekannt?
Kein Bezug angegeben
Protokolle geprüft?
Bitte konkretisieren
Red Flags (Ampelkartei)
0 Risiko‑Hinweise
Siehe Kartei unten
Datenqualitäts‑Score Teil
29/100
Siehe Datenqualitäts‑Leiste
Datenqualitäts-Leiste
Kombination aus Kontrollkästchen und Beträgen — Ziel ist Transparenz, keine Scheingenauigkeit bei fehlenden Unterlagen.
Hausgeld beziffertOffen oder unbekannt: Hausgeld beziffert
Nicht umlagefähiger Anteil erfasstOffen oder unbekannt: Nicht umlagefähiger Anteil erfasst
Rücklagenstatus bewusst gesetztOffen oder unbekannt: Rücklagenstatus bewusst gesetzt
Sonderumlagenstatus bewusst gesetztOffen oder unbekannt: Sonderumlagenstatus bewusst gesetzt
Protokolle oder Beschlussspur adressiertOffen oder unbekannt: Protokolle oder Beschlussspur adressiert
Teilungserklärung bewertet (Vorlage)Offen oder unbekannt: Teilungserklärung bewertet (Vorlage)
Hausgeldquelle / Bezug geklärt oder NutzerwahlOffen oder unbekannt: Hausgeldquelle / Bezug geklärt oder Nutzerwahl
Kein monatliches Hausgeld erfasst — kein Kostenstapel darstellbar (keine Null-Euro-Annahme).
Risiko-Heatmap (schematisch)
Stufen aus Teilscores abgeleitet — hohe Werte bedeuten nur „mehr Eingaben/Prüfpunkte erfasst“, keine „WEG-Gesundheit“.
Beschlüsse und Protokolle fachlich prüfen — keine automatische Wirksamkeitsprüfung.
Cashflow-Teilrechnung
iMiete nach nicht umlagefähigem Anteil›
Wenn Kaltmiete und nicht umlagefähiger Anteil vorliegen, zeigen wir nur die algebraische Differenz — ohne Einbeziehung von Leerständen, Instandhaltung am Sondereigentum, Risikoprämien oder steuerlicher Logik. Für eine tragfähige Rendite müssen diese Größen im Rendite-Tool separat gepflegt werden.
Ergebnis: — (fehlende Eingaben)/ Monat
Fehlende oder unklare Unterlagen
Teilungserklärung
Gemeinschaftsordnung
Aufteilungsplan
Wirtschaftsplan
Hausgeldabrechnung
Protokolle Eigentümerversammlung
Beschlusssammlung
Rücklagenstand
Verwalterdaten
Nächste Schritte
Unterlagen beschaffen und Stichproben fachlich prüfen.
{
"warningsForRenditeCheck": [],
"warningsForLaufendeKostenCheck": [],
"warningsForSanierungspuffer": [],
"warningsForBankunterlagenCheck": [],
"warningsForObjektunterlagenCheck": [
{
"severity": "info",
"section": "documents",
"title": "Protokolle / Beschlusssammlung ungeprüft",
"description": "Protokolle und Beschlusssammlung sind nach Ihren Angaben noch nicht klar eingeordnet.",
"whyItMatters": "Größere Maßnahmen oder Umlagen sind oft dort dokumentiert.",
"recommendedAction": "Unterlagen beschaffen und Stichproben fachlich prüfen.",
"relatedToolHref": "/tools/finanzierung/objektunterlagen-check",
"relatedToolLabel": "Objektunterlagen-Check",
"dataStatus": "unbekannt"
}
],
"warningsForDealMemo": [],
"warningsForGebotsCheck": [],
"warningsForBietlimitPilot": [],
"warningsForMietannahmenCheck": []
}
Manuelle Übernahme später möglich — keine automatische Synchronisation im MVP.
Hinweis: Dieses Tool dient der Orientierung und ersetzt keine Finanzierungs-, Rechts- oder Steuerberatung. Gebühren, Steuern und Kosten können sich ändern. Prüfen Sie die Angaben vor dem Versteigerungstermin mit Bank, Gericht oder Fachberatung.
iHausgeld›
Hausgeld bündelt häufig Vorauszahlungen auf Kostenvolumina der Gemeinschaft — etwa Verwaltung, Versicherungen, Unterhalt technischer Anlagen oder Rücklage. Für einen Erwerber zählt daneben die Frage, ob die vertraglich vereinbarbare Betriebskostenumlage am Mieter diese Posten oder nur einen Teil davon erreicht.
iSonderumlage›
Zusätzliche Zahlungen der Eigentümer können aus Beschlüssen oder Nachtragspfaden entstehen und sind zeitlich von der Hausgeldrechnung getrennt. Ohne konkreten Betrag aus Urkunden bleiben sie im Modell bewusst unscharf statt automatisch geschätzt.
iTeilungserklärung›
Sie ordnet häufig Sondereigentum, Teileigentum und Sondernutzungsrechte; spätere Änderungen oder Vereinbarungen zwischen Eigentümern können zusätzliche Blätter haben. Hier protokollieren Sie Lesestatus und offene Arbeitspunkte — keine Bewertung des Urkundeninhalts.
iUmlagefähigkeit›
„Nicht umlagefähiger Anteil“ im Formular ist eine frei beschreibbare Höhe ohne Rechtsautomatik. Für die Praxis gilt: konkrete Zuordnung aus Betriebskostenabrechnung, Vereinbarung und Mietvertrag prüfen, nicht dieser Rechner.
Datenstand Rechnerdatum: 24. Juli 2026 · Nur Browser-Session · Impressum
Warum WEG-Unterlagen bei Eigentumswohnungen wichtig sind
Wohnungseigentum ist wirtschaftlich oft zweigleisig: Sie erwerben Sondereigentum an einer Einheit und sind zugleich einer Gemeinschaft eingebunden, die Dach, Fassade, Heizungsverteiler, Keller, Außenanlagen oder technische Anlagen gemeinschaftlich verantwortet. Kostenschwerpunkte entstehen dabei häufiger außerhalb der reinen Innenausstattung Ihrer eigenen Wohnung.
Klassische Kaufunterlagen beschreiben die Einheit; WEG-Schriften beschreiben, wie die Gemeinschaft Entscheide vorbereitet, beschließt und abrechnet. Fehlen aktuelle Jahresabschlüsse oder Protokolle, bleiben offen, welche Arbeiten bereits besprochen wurden, wie Mehrheiten zusammenkamen oder ob erhöhte Umlagen vorbereitet sind — ohne dass aus einer einzelnen Hausgeldzahl alles rekonstruierbar wäre.
Das Tool gibt keine Bewertung ab, sondern dokumentiert strukturierte Lücken aus Ihrer Sicht: Wo fehlen Belege oder Lesestatus, sollten Gespräche mit Verwaltung, Vorbesitzer oder Ansprechpartnern vor Gebot oder Finanzierungsliste geplant werden.
Warum Hausgeld nicht automatisch Kostenklarheit bedeutet
Ein monatlicher Hausgeldbetrag bildet häufig Vorauszahlungen auf Kostenvoranschläge eines Wirtschaftsplans ab — nicht automatisch einen vollständigen Deckel auf alle kommenden Gemeindeausgaben. Wenn keine Abrechnung oder keine aktuellen Zahlenstände vorliegen, wissen Sie weder den Saldo zwischen Vorauszahlung und Ist-Aufwand noch, ob bereits Nachzahlungen angekündigt sind.
Zusätzlich zu laufenden Umlagen können Beschlüsse zu größeren Außen-, Dach- oder Energieanpassungen dieselbe Einheit treffen wie Ihre Hausgeldzahlung — aber erst zu einem späteren oder getrennten Liquiditätszeitpunkt.
Der nicht umlagefähige Anteil in diesem Formular ist absichtlich nur ein Annahmen- oder Kontrollfeld: Ob und wie weit etwas weitergegeben werden kann, hängt von Abrechnung, Mietvertrag und Materien des Wohnungsmietrechts ab — das Tool automatisiert diese Einordnung nicht.
Welche Rolle Rücklagen und Sonderumlagen spielen können
Instandhaltungsrücklagen dokumentieren häufig, dass die Gemeinschaft für Erhalt einen Betrag bildet oder umschichtet; sie entscheiden allein noch nicht darüber, ob große Arbeiten bereits beschlossen, terminiert oder nur strategisch erwogen sind.
Wenn keine belastbare Angabe zur Rücklage vorliegt oder Maßnahmen und Reservenbildung widersprechend wirken, entstehen typische Arbeitspunkte vor der Investitionszahl: Zahlenstände beim Verwaltungsbericht oder in Jahresständen neu einholen oder mit anderen Eigentümern vergleichen (ohne automatische Übernahme in dieses Formular).
Diskutierte Sonderumlagen ohne konkreten Betrag zu erfassen, ist legitim — dann sollten Sie in Cashflowmodellen jedoch keinen automatisch berechneten „Sicherheitszuschlag“ aus dem Score interpretieren; höchstens einen eigenen benannten Puffer dokumentieren.
Warum Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung geprüft werden sollten
Teilungserklärung und ergänzende Dokumente bilden häufig den gedanklichen Startpunkt, welche Gebäude- und Grundstücksteile einer Einheit exklusiv zugeordnet sind und wo Gemeinschaftseigentum beginnt.
Gemeinschaftsordnungen oder spätere Änderungen können Nutzungen, Obliegenheiten oder Verfahrenshinweise enthalten — Inhalte, die keine Kurzfassung im Marketingprospekt oder im Versteigerungsgutachten widerspiegeln muss.
Das Formular registriert nur, ob Sie solche Grundlagen aus Ihrer Sicht eingesehen oder fachlich begleitet prüfen ließen — keine Bewertung der materiellen Wirksamkeit oder Vollständigkeit.
Warum Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum eine Rolle spielen können
Typische Zweifelsfragen betreffen Balkone als Sondereigentum mit gemeinschaftlichem Sockel, Leitungen, die zwischen Einheit und Haus verteilt werden, Kellerabteile oder Stellflächen mit Sondernutzungsregeln.
Aus praktischer Sicht entscheidet die Zuordnung oft, welche Arbeiten die Eigentümerversammlung ohne separate Einigung der Einheit anstoßen kann und wo individuelle Gestaltungen oder Gewährleistungen ansetzen können — ohne dass dieses Tool eine automatische Kostenübernahmeprognose liefert.
Mit den Checklisten-Spalten sollen wiederkehrende Themen nicht vergessen gehen — die inhaltliche Klärung bleibt bei Urkunden, Beratung oder Verwaltung.
Wie WEG-Kosten Rendite und Finanzierung beeinflussen können
Nicht umlagefähige Hausgeldbeträge wirken wie feste operative Last nach Steuern oder Finanzierung, weil Mieterzahlungen sie typischerweise nicht vollständig ausgleichen. Einmalzahlungen rund um Übernahmen oder erhöhte Raten nach Beschlüssen können den Liquiditätspuffer kurz nach Zuschlag oder nach Mieterübergaben strecken.
Banken orientieren sich an Plausibilitätsketten zwischen Mietzinshöhe, Objektgröße und erwartbarem Gemeinschaftslastenbild — unklare WEG-Schriften erschweren genau diese Kette auch dann, wenn der Kaufpreis attraktiv erscheint.
Tragen Sie deshalb Zahlen konservativ in Rendite-, Sanierungs- und Bankwerkzeuge weiter; jede Aggregation dort bleibt Ihre Arbeitshypothese, keine vom System bestätigte Prognose.
Warum das Tool keine Rechts- oder WEG-Beratung ersetzt
Textschnipsel und Bewertungen in Browser-Sessions können keine ladungsbezogenen oder vertraglichen Vorgaben ersetzen. Maßgeblich bleiben Originalurkunden, Protokolle, gerichtlicher Schriftverkehr sowie die Informationen von Finanzierungsinstituten.
Eine höhere Score-Zahl dokumentiert strukturelle Vollständigkeit der von Ihnen erfassten Felder — keine Zustimmung zu einem Geschäftsabschluss und keine Gewissheit über spätere Kostenhöhen.
FAQ
Was prüft der WEG- & Hausgeld-Check?
Das Tool führt strukturierte Selbstbefragung zu dokumentierter Datenlage zusammen: ob und in welchem Lesestatus Teilungserklärung, Gemeinschaftsordnung, Wirtschaftsplan, Abrechnung, Protokolle und Verwalterinfos vorliegen; welche Zahlen Sie für Hausgeld, nicht umlagefähigen Anteil, Rücklagenzuführung und Sonderumlagen modellieren; wie Sie Nutzungs- und Vermietungsfragen sowie Bankanforderungen vorbereiten.
Jedes Feld ist eine Arbeitshypothese eines Erwerbers oder Beraters vor dem Terminal — keine Auswertung der Urkundeninhalte, keine Bewertung der Wirksamkeit von Haupt- oder Teilbeschlüssen und keine Kostenumlage im Rechtssinne.
Es ersetzt keine Rechts-, Steuer-, WEG-, Finanzierungs- oder Anlageberatung.
Was ist Hausgeld?
Umgangssprachlich bündeln viele Teilungserklärungen und Wirtschaftspläne laufende Kostenpositionen einer Gemeinschaft in einer Zahl, die oft monatlich fällig ist. Dahinter liegen häufig getrennte logische Bereiche — etwa Hausverwaltung, Versicherungen, Gebäudedienste oder Rücklagenbildung — die in Unterlagen gesondert oder nur aggregiert ausgewiesen werden.
Für Ihre Liquidität entscheidet nicht nur ein Gesamtbetrag, sondern auch, wie viel dieser Betrag unter Ihrem konkreten Mietertrag oder unter Ihrer Eigennutzung auf Sie zurückbleibt. Dieses Tool gibt dafür kein automatisches Raster aus; es dokumentiert nur, dass Sie Zahlen eingetragen oder bewusst offen gelassen haben.
Was ist der nicht umlagefähige Anteil?
In Rendite- und Cashflow-Arbeitsmodellen wird oft zwischen einem Anteil gerechnet, den Sie typischerweise aus Mietzahlungen oder eigener Liquidität bestreiten, und einem anderen, den Sie hypothetisch dem Mieter in der Betriebskostenabrechnung zuordnen. Die rechtliche Umlagefähigkeit konkreter Posten hängt von Abrechnung, Mietvertrag und Materien des Wohnungsmietrechts ab — diese Einordnung führt keine Webapp automatisiert aus.
Wenn Sie Hausgeld erfassen, aber den nicht umlagefähigen Anteil leer lassen, soll das Tool Sie davor bewahren, die volle Hausgeldsumme stillschweigend mit der Kaltmiete zu verrechnen, ohne Datenlücken zu markieren.
Was ist eine Sonderumlage?
Unter „Sonderumlage“ wird in der täglichen WEG-Arbeit häufig ein beschlossenes oder angekündigtes Zahlungsziel verstanden, das außerhalb des regelmäßigen Hausgeld-Rhythmus liquiditätsrelevant sein kann — etwa für größere Instandsetzungen oder beschlossene Investitionsschritte, ohne dass dieses Kurzwort eine bestimmte rechtliche Kategorie automatisch beschreibt.
Ob und in welcher Höhe ein Betrag konkret angefallen oder fällig ist, kann ohne Protokolle, Beschlusstext und Abstimmungsdokumentation nicht durch Software abgeleitet werden. Wird eine Sonderumlage nur diskutiert, aber nicht beziffert, sollten Sie keine selbst erfundene Reserve als Rechengröße verwenden — höchstens einen bewusst benannten manuellen Puffer in Ihrem eigenen Modell.
Was ist eine Instandhaltungsrücklage (im Sinne dieser Matrix)?
Hier geht es um die Frage, ob und wie eine der Gemeinschaft zugeordnete Vorsorgezahlung im Wirtschaftsplan oder in der Abrechnung erkennbar ist — ohne Bewertung, ob die konkreten Beträge wirtschaftlich genügen oder rechtlichen Anforderungen entsprechen.
Fehlen solche Ausweisungen, bleiben große Erhaltungsaufgaben wirtschaftlich und zeitlich unscharf verbunden — das erhöht typischerweise die Dringlichkeit, Protokolle und Wirtschaftspläne einzusehen oder mit der Verwaltung zu sprechen.
Was unterscheidet Wirtschaftsplan und Hausgeldabrechnung?
Vereinfacht: Der Wirtschaftsplan ordnet häufig Kostenarten und jährliche Umlagemuster der Gemeinschaft; die Jahresabrechnung bildet später ab, ob und wie die geleisteten Vorauszahlungen den tatsächlich angefallenen Gemeinschaftskosten gegenübergestellt wurden. Beides kann Hinweise für künftige Hausgeldbelastungen liefern — ohne dass bereits ein konkret zukünftiger Betrag daraus ablesbar sein muss.
Alte Jahresstände ohne aktuellen Wirtschaftsplan oder umgekehrt nur einen Plan ohne vergleichbare Abrechnung machen Datenlücken sichtbar, die Sie vor einer Gebots- oder Investitionsentscheidung mit der Verwaltung oder anhand eingesehener Unterlagen klären sollten.
Warum ist die Teilungserklärung wichtig?
Sie bildet häufig den gedanklichen Bezugsrahmen, welche Gebäude- und Grundstücksteile Sondereigentum der Einheit sind und wo Gemeinschaftseigentum oder Sondernutzungszuordnungen ansetzen — damit zusammenhängende Fragen betreffen Stellplätze, Aufteilungen, Balkone, Keller und Leitungen.
Das Tool wertet Inhalte nicht juristisch aus; es protokolliert nur Lesestatus und fehlende Einsicht aus Ihrer Sicht vor dem weiteren Arbeitsschritt.
Was ist der Unterschied zwischen Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum?
Sondereigentum bezeichnet typischerweise die der Einheit exklusiv zugeordneten Räume und Teile nach den Urkunden; Gemeinschaftseigentum beschreibt oft gemeinschaftlich genutzte oder tragende Gebäude- und Grundstücksteile mit entsprechenden Organisationspfaden in der Gemeinschaft.
Für praktische Instandhaltung und Kostenverteilung entstehen daraus Fragen, wer welche Arbeiten beschließen kann und wer welche Schlüssel dokumentiert benötigt. Das Tool gibt keine automatischen Zuordnungen ab — es erinnert daran, diese Abfragen strukturiert mit Urkunden abzuarbeiten.
Werden WEG-Unterlagen rechtlich geprüft?
Nein. Es gibt weder OCR noch serverseitige Auswertung. Sie tragen nur Status und grobe Beträge ein; sämtliche inhaltliche und rechtliche Prüfung liegt außerhalb des Tools bei Ihnen, der Verwaltung und Ihren externen Beratern.
Auch wenn ein Dokumentpfad im Formular als „gelesen oder fachlich geprüft“ markiert wird, gibt das nur Ihre Arbeitshypothese wieder — keine Bescheinigung der Plattform.
Warum können Banken nach WEG-Unterlagen fragen?
Für Finanzierung und Bestandsübernahme prüfen Institute häufig, ob wiederkehrende Objektkosten wie Hausgeld, Reservenbildung und Maßnahmenbelastungen plausibel eingeordnet werden können — etwa im Vergleich zu Mietzinshöhen oder eingereichtem Wirtschaftsplan.
Ob ein Institut welche konkreten Schriftstücke verlangt, hängt vom Produkt, von internen Policies und vom Einzelfall ab. Dieses Tool ersetzt keine Liste Ihrer Bank, hilft aber, Lücken sichtbar zu machen bevor Unterlagen beim Kreditnehmer fehlen.
Wie fließen Hausgeld und Rücklagen in den Rendite-Check ein?
Im MVP nicht automatisch. Das strukturierte JSON am Ende dokumentiert Zahlen und thematische Warnungen zur manuellen Übernahme oder für spätere Produktintegrationspfade — der Rendite- & Cashflow-Check rechnet erst mit seinen eigenen konsistent geführten Feldern.
Arbeitstechnisch lohnt es, dort den nicht umlagefähigen Anteil und etwaige zusätzliche Puffer einzuspiegeln, sobald Sie sie aus diesem Check bewusst modelliert haben; jede Übernahme bleibt Ihre Verantwortung.
Kann ich Werte per Aktenzeichen importieren?
Ja, wenn das Objekt öffentlich im Bestand liegt. Übernommen werden nur Stammdaten wie Ort, Bundesland, Verkehrswert, Objektart, Flächen, Termin und Verweise aus dem Datenbestand — nicht Ihre später getippten Hypothesen oder private Schriftstücke.
Ist die Objektart im Bestand mehrdeutig, bleiben Heuristiken zurückhaltend: Pflichtfelder ohne öffentliche Belege werden nicht automatisch gefüllt, um keine Scheingenauigkeit zu suggerieren.
Ersetzt das Tool eine Rechtsberatung?
Nein. Nutzen Sie Ampel und Text nur als Arbeitspaketliste für Gespräche mit anwaltlicher, steuerlicher, WEG- oder Finanzierungsexpertise; maßgeblich sind weiterhin Originalurkunden, ladungsbezogene Informationen der Bank sowie der gerichtliche Schriftverkehr, soweit er Ihnen zugänglich ist.
Eine höhere Bewertungszahl im Score bedeutet nur strukturell gefüllte Felder oder bewusst gemachte Zuordnung — keine Freigabe eines Erwerbes oder eines Gebots.