Oberelbert in Zahlen
Oberelbert hat 1.225 Einwohner (Stand 2025). Was 62 amtliche Kennzahlen zu Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt und Infrastruktur über Oberelbert und seinen Landkreis sagen — und an welchen Stellen sie sich widersprechen. Diese Seite bewertet nicht ein einzelnes Objekt, sondern das Umfeld.
Stand 07.09.2026. Von 15 vorgesehenen Kennzahlen lagen 15 vor, 0 fehlten. Oberelbert: Standortqualität 63,4 von 100 · 2 Kennzahlen im oberen, 2 im unteren Bereich · 62 amtliche Kennzahlen.
Was heißt das für mein Gebot?
Für Bieter
Standortbild ist selektiv
Die Standortsignale zeigen ein selektives Bild. Einzelne Faktoren stützen den Kontext, andere erhöhen den Prüfbedarf. Die konkrete Mikrolage, Zielgruppe und Objektqualität sind deshalb besonders wichtig.
Ein niedriger Zuschlag ist nicht automatisch ausreichend. Entscheidend ist, ob Lage, Zustand, Sanierung und spätere Nutzung realistisch zusammenpassen.
- Remote-Work geeignet (Stärke)
- Erreichbarkeit stützt die Standortnutzung (Stärke)
- Alltagsinfrastruktur stützt den Wohnungsfit (Stärke)
- Arbeitsplatzregion (Risiko)
- Nachfragekraft erhöht den Prüfbedarf (Risiko)
Verkehrswert im Standortkontext
Selektiver Standortkontext
Die Standortdaten zeigen einzelne unterstützende Faktoren, sollten aber selektiv gelesen werden. Entscheidend ist, ob die identifizierten Nachfragekräfte für das konkrete Objekt und seine Mikrolage relevant sind.
- Preis- und Mietwerte sind Kontext: Preis- und Mietwerte werden nur im Zusammenspiel mit Fundamentaldaten interpretiert.
- Wohnungsmarkt nur teilweise bewertet: Kennzahlen zum Wohnungsmarkt gehen nur dort in die Einordnung ein, wo sie sich sinnvoll mit anderen Orten vergleichen lassen.
- Datenbasis begrenzt Aussagekraft: Readiness und Confidence begrenzen die Aussagekraft, verändern aber nicht die Standortqualität selbst.
- Regionale Fallback-Werte enthalten: Ein Teil der Standortdaten stammt aus regionalen Fallback-Werten und ist nicht vollständig gemeindescharf.
- Aussagekraft für Mikrolagen begrenzt: Nicht alle Indikatoren sind gemeindescharf; Mikrolage und Objektzustand können stärker abweichen.
- Deckelregeln aus dem Signal-Modul: Erreichbarkeitsdaten fehlen; ein starkes Remote-Signal wird gedeckelt.
- Nicht alle Rohwerte sind scorefähig: Kontext-, Signal- und Methodikindikatoren werden sichtbar gehalten, aber nicht naiv in Standortqualität umgerechnet.
- Erreichbarkeitsdaten fehlen oder sind dünn: Pendler- und Umlandkontext braucht echte Erreichbarkeitswerte.
- Objektzustand und Sanierungsbedarf: Baulicher Zustand, Modernisierungsstand und Instandhaltungsrückstände separat prüfen.
- Mikrolage innerhalb der Gemeinde: Straße, Quartier, Lärm, Umfeld und kleinräumige Nachfrage können vom Gemeindewert abweichen.
- Vermietung, Eigennutzung oder Leerstand: Nutzungsstatus, Mietverhältnisse und Leerstand objektbezogen einordnen.
- Innenbesichtigung und Unterlagenlage: Verfügbarkeit von Gutachten, Fotos, Grundrissen und Besichtigungsmöglichkeiten berücksichtigen.
- Rechte, Belastungen und Besonderheiten: Eintragungen, Rechte Dritter und Hinweise aus dem Gutachten gesondert prüfen.
- Vergleichswerte ähnlicher Objekte: Lokale Vergleichswerte nach Objektart, Größe, Zustand und Mikrolage heranziehen.
- Termin- und Versteigerungsrisiken: Verfahrensstand, Terminlage und besondere Risiken der Versteigerung separat betrachten.
Die Einordnung kombiniert Standortausblick, Standort-Signale und Rohindikatoren. Preis- und Mietwerte werden als Kontext genutzt, nicht isoliert bewertet. Sie bewertet nicht das konkrete Objekt und leitet keine Gebotsstrategie ab.
Mikrolage ist entscheidender Prüfpunkt — Straße, Umfeld und Objekt bleiben separat zu prüfen. Methodik ansehen
Bis 2035 und 2045
Trägt der Standort auch morgen noch?
Wer ein Objekt zehn Jahre hält, kauft auch die Zukunft der Region mit. 2035 entspricht ungefähr einer typischen zehnjährigen Zinsbindung, 2045 zeigt den langfristigen Trend.
Einwohner & Haushalte
Die Bevölkerungsdaten geben eine Richtung vor, aber ohne Haushaltsprognose fehlt ein zentraler Indikator für die Nachfrage nach Wohneinheiten. Deshalb sollte dieses Signal vorsichtiger gelesen werden als eine vollständige Kombination aus Bevölkerung und Haushalten.
Die Bevölkerung bleibt bis 2035 nahezu unverändert und geht erst im längeren Blick bis 2045 moderat zurück. Für Käufer mit zehnjährigem Horizont ist das kein starkes Warnsignal, aber auch kein klarer Wachstumstreiber.
Für die Haushaltsentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor. Die Einordnung stützt sich deshalb stärker auf die Bevölkerungsprognose.
- Bevölkerung 20350,5 %
Kreis Westerwaldkreis · Prognose 2035 · unterer Mittelfeldbereich · 46. Perzentil im Bundesvergleich
- Bevölkerung 2045-2,4 %
Kreis Westerwaldkreis · Prognose 2045 · unterer Mittelfeldbereich · 39. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: breit vermietbare Standardwohnungen · marktgängige Grundrisse · gut angebundene Lagen
Zusätzlich lokale Leerstände, Haushaltsgrößen, aktuelle Vermietungsdauer und kleinräumige Nachfrage prüfen. Fehlende Haushaltsdaten nicht als neutral oder positiv behandeln.
Altersstruktur & künftiger Wohnungsfit
Hier dominiert die Alterung deutlicher. Die Nachfrage verschiebt sich stärker in Richtung seniorengerechter oder alltagsnaher Wohnformen, während klassische Familien- und Eigentumsbildungsnachfrage eher schwächer werden kann.
Die Altersstruktur verschiebt sich stärker in Richtung älterer Bevölkerung. Das ist nicht automatisch negativ, verändert aber die Wohnungsnachfrage: Barrierearme Wohnungen, Aufzug, Nahversorgung, medizinische Nähe und gut erreichbare Lagen können wichtiger werden.
Ein Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter kann die regionale Nachfragekraft dämpfen. Für Zwangsversteigerungsobjekte werden dann Mikrolage, Vermietbarkeit und Preisabschlag besonders wichtig.
Mehr ortsflexibles Arbeiten kann gut angebundene Umlandlagen und Wohnungen mit zusätzlichem Raum für Arbeiten zu Hause unterstützen. Entscheidend bleiben jedoch Infrastruktur, Erreichbarkeit und Nähe zu tragfähigen Arbeitsmärkten.
- Unter 20 bis 2045-3,5 %
Kreis Westerwaldkreis · Prognose 2045 · unteres Viertel · 23. Perzentil im Bundesvergleich
- 20-67 bis 2045-10,3 %
Kreis Westerwaldkreis · Prognose 2045 · unterer Mittelfeldbereich · 33. Perzentil im Bundesvergleich
- 67+ bis 204524,9 %
Kreis Westerwaldkreis · Prognose 2045 · oberes Viertel · 80. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: barrierearme kompakte Wohnungen · Wohnungen mit Aufzug und Nahversorgung · zentrale oder sehr gut erreichbare Mikrolagen
Genauer prüfen: unsanierte Gebäude ohne Aufzug · ungünstige Grundrisse · Lagen mit schwacher Nahversorgung
Barrierearmut, Erreichbarkeit, Nahversorgung und einfache Bewirtschaftbarkeit besonders prüfen. Große, unspezifische oder schlecht erreichbare Objekte benötigen eine besonders konservative Prüfung.
Arbeitsmarkt & Nachfragekraft
Für die Erwerbspersonenentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor.
Die Labour-Force-Prognose ist kein direkter BIP- oder Preisindikator. Sie dient hier als Näherung für Arbeitsmarktpotenzial und regionale Nachfragekraft.
Eher passend: breit vermietbare Standardwohnungen · marktgängige Grundrisse · gut angebundene Lagen
Arbeitsmarktwerte nur als Kontext nutzen und zusätzlich Mieten, Leerstand, Pendelanbindung und lokale Nachfrage prüfen.
Wohnungsbedarf, Genehmigungen & Marktspannung
Der rechnerische Neubaubedarf zeigt, ob zusätzlicher Wohnraum benötigt wird. Ohne vollständige Vergleichsverteilung wird der Wert vorsichtig richtungsbezogen interpretiert.
Der Wert beschreibt rechnerischen Bedarf, nicht tatsächlich fertiggestellte Wohnungen.
Die aktuellen Baugenehmigungen liegen relativ hoch und können auf eine größere Baupipeline hindeuten. Genehmigungen sind aber noch keine Fertigstellungen; ob daraus tatsächlich zusätzlicher Wohnraum entsteht, hängt von Umsetzung, Baukosten und Projektverlauf ab.
- Bedarf je 1.000 EW2,6 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr
Kreis Westerwaldkreis · Prognose 2030 · Bedarf und Genehmigungen ähnlich
- Genehmigungen je 1.000 EW2,4 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr
Kreis Westerwaldkreis · Stand 2024 · Bedarf und Genehmigungen ähnlich · 70. Perzentil im Bundesvergleich
- Bedarf p.a.530 Wohnungen/Jahr
Kreis Westerwaldkreis · Prognose 2030
- Genehmigte Wohnungen495 Wohnungen
Kreis Westerwaldkreis · Stand 2024 · oberer Mittelfeldbereich · 73. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: breit vermietbare Standardwohnungen · marktgängige Grundrisse · gut angebundene Lagen
Rechnerischen Bedarf, Genehmigungen, Fertigstellungen und lokale Projektpipeline separat abgleichen.
Gesamteinordnung, Grenzen & MethodikDetailsWeniger
Die Zukunftsdaten zeigen für Westerwaldkreis ein gemischtes, aber nicht pauschal schwaches Bild. Bis 2035 bleibt die Bevölkerungsbasis nahezu stabil. Für einen typischen zehnjährigen Finanzierungs- oder Haltehorizont ist das ein wichtiges Stabilitätssignal. Im längeren Blick bis 2045 entsteht jedoch leichter demografischer Gegenwind.
Da ein Haushaltswert fehlt, bleibt die Nachfrageeinschätzung stärker von der Bevölkerungsprognose abhängig. Die Altersstruktur zeigt zusätzlich, welche Wohnformen künftig besser passen können. Für die Erwerbspersonenentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor. Der Bedarf-Pipeline-Blick macht das Bild zusätzlich differenziert: Rechnerischer Wohnungsbedarf kann Bestand stützen, wenn er nicht ausreichend durch Fertigstellungen gedeckt wird. Genehmigungen zeigen aber nur eine sichtbare Pipeline und können in einzelnen Lagen oder Segmenten dennoch zusätzlichen Wettbewerb erzeugen.
Für Zwangsversteigerungsobjekte bedeutet das: Der Abschlag auf den Verkehrswert ist nur ein Teil der Analyse. Besonders wichtig ist, ob das Objekt zur künftigen Nachfrage passt und gegenüber Neubau oder modernisiertem Bestand bestehen kann. Bei schwacher Lage, hohem Sanierungsbedarf, ungünstiger Energieeffizienz, unklarer Zielgruppe oder direktem Neubauwettbewerb sollte der Kaufpreisabschlag entsprechend größer sein.
Ist der Einstiegspreis angemessen für regionale Zukunft, Mikrolage, Objektzustand, Sanierungskosten und Neubauwettbewerb?
Soweit nur Kreiswerte vorliegen, fehlt für Haushalte oder Erwerbspersonen eine kleinteiligere Einordnung. Der rechnerische Wohnungsneubaubedarf beschreibt Bedarf, nicht tatsächliche Bautätigkeit. Baugenehmigungen zeigen eine sichtbare Pipeline, aber noch keine Fertigstellungen. Für eine belastbare Standortprüfung sollten deshalb zusätzlich aktuelle Fertigstellungen, lokale Projektentwicklungen, Leerstand, Mietniveau, Kaufkraft, Energiezustand und Mikrolage berücksichtigt werden.
Datenbasis: Eingeschränkte Aussagekraft. Bei eingeschränkter Datenlage stärker auf aktuelle lokale Marktindikatoren, Leerstand, Projektpipeline und Objektprüfung abstellen.
Keine Preisprognose und keine Kauf- oder Gebotsempfehlung — der Ausblick ordnet nur die regionale Nachfragebasis ein.
Wie steht der Ort da?
Das Feld
Wo die Kennzahlen für Oberelbert stehen, wenn man sie neben alle anderen stellt
Eine Zahl allein sagt wenig. 51 der 62 Kennzahlen tragen eine Position im bundesweiten Feld. Sie liegen hier auf einer Achse von 0 bis 100 — in zwei getrennten Spuren, weil nur bei 34 davon „rechts" auch „besser" heißt. 38 davon gelten nicht für Oberelbert allein, sondern für den ganzen Landkreis oder eine größere Region.
Einen Punkt wählen — mit der Maus, dem Finger oder der Tabulatortaste, weiter mit den Pfeiltasten. Hier steht dann, was er misst, wie viele vergleichbare Regionen schlechter abschneiden und aus welchem Jahr der Wert stammt.
Die Schwachstelle
Zwei Werte liegen im unteren Bereich des Feldes
Diese Kennzahlen liegen unter Feldposition 26. Die Deutung steht jeweils darunter — sie stammt aus dem Datensatz, nicht von dieser Seite.
25 von 238 Kreisen schneiden schlechter ab. Werte über 100 markieren klassische Universitätsstädte mit eigenem Mietsegment – Heidelberg 233, Münster 200, Passau 203. Zwei Werte darüber messen etwas anderes: Erfurt (490) und Hagen (351) sind die Sitze der IU Internationalen Hochschule und der FernUniversität, deren Fernstudierende hier mitzählen, ohne dort zu wohnen. Der höchste Wert einer Präsenzhochschulstadt liegt bei 252 (Erlangen).
Kreisebene
65 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Absolutzahl ohne Bezug auf Einwohner oder Betriebsbestand – zwischen Kreisen also nicht direkt vergleichbar, Großstädte liegen naturgemäß höher. Aussagekräftig ist die Entwicklung über die Jahre: Steigende Unternehmensinsolvenzen gehen Gewerbeleerstand und mit Verzögerung auch einem höheren Zwangsversteigerungsaufkommen voraus.
Kreisebene
Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahre 2023, 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Wohin entwickelt er sich?
Angebot und Bedarf
Gebaut wird fast alles dessen, was gebraucht wird
Der rechnerische Neubaubedarf bis 2030 gegen die tatsächlich genehmigten Wohnungen im Westerwaldkreis — beides auf 10.000 Einwohner normiert, damit die Größe des Gebiets herausfällt.
Die Rechnung offen: 495 genehmigte Wohnungen, laut Datensatz 2,38 je 1.000 Einwohner, also 23,8 je 10.000 Einwohner. Dem steht ein Bedarf von 25,8 je 10.000 gegenüber — das sind 92,2 % Deckung.
Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahre 2024, 2030 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Platz im Feld von 400 Kreisen — 323 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Stark positive Werte sprechen für angespannte Wohnungsmärkte – Achtung Mietpreisbremse. Negative Werte deuten auf Nachfrageschwäche hin.
Die Zukunft
Bis 2045 verschiebt sich die Altersstruktur im Westerwaldkreis
Der Zuwachs der Gruppe ab 67 liegt im Feld auf Position 80 von 100. Das ist eine Platzierung, keine Aussage über den Rest des Landes — und keine Note, denn diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen.
Das ist die zweite der beiden Gesamtnoten dieser Seite — und die einzige, die nach vorn schaut. Sie entsteht aus 5 gewichteten Säulen; 3 weitere Säulen haben zwar Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wie sich die 58,4 zusammensetzt, steht Zeile für Zeile im Abschnitt „Die zweite Note". Mit der Standortqualität von 63,4 aus dem Seitenkopf lässt sie sich nicht verrechnen: anderes Verfahren, andere Auswahl an Kennzahlen.
Platz im Feld von 400 Kreisen — 92 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.
134 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.
155 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.
Platz im Feld von 400 Kreisen — 319 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.
Die Balken sind golden statt grün, und das ist Absicht: Diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen. Ein Bevölkerungsplus ist für einen Vermieter gut, für die Infrastruktur einer Stadt kann es Belastung heißen. Der Datensatz gibt hier eine Lage aus, keine Note.
Alle Werte hier sind Prognosen, keine gemessenen Zahlen. Insgesamt enthält der Datensatz 7 Prognosen — in der Tabelle am Seitenende einzeln gekennzeichnet.
Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahr 2045 · Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045
Die zweite Note
Wie der Zukunftsausblick auf 58,4 kommt
Neben der Standortqualität führt der Datensatz eine zweite Gesamtnote nach einem anderen Verfahren: fünf gewichtete Säulen. Hier ist die Rechnung, nachprüfbar.
0,25 × 52,6 + 0,25 × 42,6 + 0,20 × 57,9 + 0,20 × 94,5 + 0,10 × 40,7
= 58,35 — gerundet 58,4, der veröffentlichte Wert. Die Balkenbreite ist das Gewicht, die Höhe der Säulenwert.
Die gestrichelten Kästen sind der ehrlichere Teil dieser Grafik: Diese Säulen haben Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wer den Score liest, liest sie also nicht mit.
Die Bereiche
Die Bereiche im Einzelnen
Je Bereich die Leitfrage, die Kernaussage und die wichtigsten Kennzahlen mit Quelle — und wie vollständig die Daten sind.
DemografieDetailsWeniger
Wohnen hier künftig genug Menschen, die kaufen oder mieten wollen?
Wie sich Einwohnerzahl und Altersaufbau entwickeln, gibt Hinweise auf die künftige Nachfrage nach Wohnraum.
18 von 19 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 14 Werte von Kreis-/Regionalebene
Arbeitsmarkt & KaufkraftDetailsWeniger
Gibt es Arbeitsplätze und Kaufkraft, die die Nachfrage tragen?
Arbeitsplätze und Einkommen zeigen, wie tragfähig die Nachfrage in der Region ist.
11 von 12 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 10 Werte von Kreis-/Regionalebene
Wohnungsmarkt & AngebotDetailsWeniger
Ist Wohnraum eher knapp (stützt den Bestand) oder entsteht viel Neubau als Konkurrenz?
Preis-, Miet- und Angebotskennzahlen werden nur zusammen mit Bevölkerung und Wirtschaft gelesen.
12 von 14 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch · 7 Werte von Kreis-/Regionalebene
Erreichbarkeit & InfrastrukturDetailsWeniger
Wie gut kommt man weg — Pendeln, Bus und Bahn, Internet?
Fahrzeiten, Bus und Bahn sowie Breitband zeigen, wie gut sich der Ort zum Pendeln und fürs Homeoffice eignet.
10 von 14 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch
Bildung, Wissenschaft & AnkerinstitutionenDetailsWeniger
Gibt es Hochschulen, Kliniken oder große Arbeitgeber, die dauerhaft Nachfrage bringen?
Hochschulen und große Einrichtungen bringen dauerhaft Nachfrage, etwa von Studierenden und Beschäftigten.
4 von 5 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 3 Werte von Kreis-/Regionalebene
SicherheitDetailsWeniger
Wie viele Straftaten erfasst die Polizei hier — im Vergleich zu ähnlichen Kreisen?
Kriminalitätszahlen bleiben Kontext: Die Polizeiliche Kriminalstatistik zählt nach Tatort, deshalb sind nur ähnliche Kreistypen vergleichbar.
2 von 2 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene
Laufende Kosten & MietrechtDetailsWeniger
Was kostet das Halten laufend (Grundsteuer) und wie frei darf ich die Miete setzen?
Steuerhebesätze und Mietrecht beschreiben laufende Kosten und Spielräume, nicht die Standortqualität selbst.
3 von 5 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene
Für wen passt er?
Für wen
Für wen der Standort passen könnte
Automatisch abgeleitete Hinweise auf mögliche Zielgruppen — kein Ersatz für die Prüfung von Objekt und Mikrolage.
Remote-Work geeignet
Gute digitale Infrastruktur und ergänzende Standortdaten können die Nutzbarkeit für Haushalte mit hybridem Arbeiten unterstützen.
Prüft Breitband als Kernwert und kombiniert ihn mit Erreichbarkeit, Demografie und Wohnungsmarkt-Kontext. Ein hoher Breitbandwert allein reicht nicht für ein starkes Signal, wenn räumliche Erreichbarkeit oder Fundamentaldaten fehlen.
Vorsichtig eingestuft: Erreichbarkeitsdaten fehlen; ein starkes Remote-Signal wird gedeckelt.
Gewichtung: Breitband ist der Kernwert. Erreichbarkeit, Demografie und Wohnungsmarktwerte verhindern, dass ein einzelner Infrastrukturwert das Signal überzeichnet.
Arbeitsplatzregion
Arbeitsmarktwerte und Erreichbarkeit können Nachfrage im regionalen Arbeitsplatzumfeld stützen, wenn Objekt und Mikrolage passen.
Prüft, ob Beschäftigungsentwicklung, Beschäftigungsquote, Arbeitslosigkeit, Unternehmensdichte, Pendlersaldo und Erreichbarkeit ein regionales Arbeitsplatzumfeld stützen. Die Aussage bleibt regional und ersetzt keine Prüfung konkreter Arbeitgeberstandorte.
Vorsichtig eingestuft: Der Bereich Arbeitsmarkt ist schwach.
Gewichtung: Arbeitsmarktsäule dominiert, Erreichbarkeit und Unternehmens-/Pendlerkontext stützen. Ein regional guter Arbeitsmarkt ist kein Beleg für Nachfrage an jeder einzelnen Mikrolage.
Alle Daten
Die Schärfe
40 der 62 Werte stammen von einer größeren Ebene
Nicht jede Kennzahl liegt gemeindescharf vor. Wo sie fehlt, tritt der Wert des Landkreises oder der Region an ihre Stelle. Ein solcher Wert beschreibt den ganzen Kreis, nicht Oberelbert allein — die Nachbargemeinden desselben Kreises tragen denselben Wert. Welche Ebene gilt, steht an jeder Kennzahl.
- 22 gelten für Oberelbert selbst
- 40 stammen von der Kreisebene
Der Anhang
Alle 62 Kennzahlen
Jede Zahl dieser Seite steht hier noch einmal mit Jahr, Datenebene, Feldposition und Quelle — die vollständige Grundlage, auf der alles Vorige beruht.
| Kennzahl | Wert | Jahr | Ebene | Feldposition | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Bevölkerung | |||||
| Bevölkerungsprognose 2045 | -2,4 % | 2045Prognose | Kreisebene | 38,6von 400 Kreisen | BBSR Raumordnungsprognose 2045 |
| Bevölkerungsprognose 2035 | 0,5 % | 2035Prognose | Kreisebene | 45,6von 400 Kreisen | Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung) |
| Bevölkerungsentwicklung 1 Jahr | -0,1 % | 2025 | Kreisebene | 61,1von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Bevölkerungsentwicklung 5 Jahre | 2,4 % | 2025 | Kreisebene | 82,1von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Bevölkerung gesamt | 1.225 | 2025 | Oberelbert selbst | 40,4von 10.767 Gemeinden, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Bevölkerungsdichte | 345,8 Ew. / km² | 2024 | Oberelbert selbst | 86,6von 10.766 Gemeinden, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner | 5,3 je 1.000 Ew. | 2024 | Kreisebene | 57,9von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Ausländeranteil | 4,3 % | 2022 | Oberelbert selbst | — | Zensus 2022 |
| Seniorenanteil | 18,1 % | 2022 | Oberelbert selbst | — | Zensus 2022 |
| Demografie | |||||
| Bevölkerungsprognose 20 bis unter 67 Jahre 2045 | -10,3 % | 2045Prognose | Kreisebene | 33,4von 400 Kreisen | BBSR Raumordnungsprognose 2045 |
| Bevölkerungsprognose 67 Jahre und älter 2045 | 24,9 % | 2045Prognose | Kreisebene | 79,6von 400 Kreisen, ohne Wertung | BBSR Raumordnungsprognose 2045 |
| Bevölkerungsprognose unter 20 Jahre 2045 | -3,5 % | 2045Prognose | Kreisebene | 22,9von 400 Kreisen, ohne Wertung | BBSR Raumordnungsprognose 2045 |
| Altenquotient | 40,5 | 2025 | Kreisebene | 59,3von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Jugendquotient | 33,2 | 2025 | Kreisebene | 63,4von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Medianalter | 46,9 | 2025 | Kreisebene | 46,8von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Anteil Erwerbsalter | 60 % | 2024 | Kreisebene | 59,6von 400 Kreisen | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Lebendgeborene je 1.000 Einwohner | 8 | 2024 | Kreisebene | 36,5von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Jugendanteil | 17,2 % | 2024 | Kreisebene | 66,4von 400 Kreisen | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Betreuungsquote unter 3 Jahre | 35,6 % | 2024 | Kreisebene | 43,4von 400 Kreisen | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Wirtschaft | |||||
| Beschäftigungswachstum 5 Jahre | 3,8 % | 2025 | Kreisebene | 51,6von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Rechtliche Einheiten gesamt | 8.927 | 2024 | Kreisebene | 70,1von 400 Kreisen, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Gewerbesteuer-Hebesatz | 381 % | 2024 | Kreisebene | 41,3von 400 Kreisen, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Beantragte Unternehmensinsolvenzen | 77 | 2024 | Kreisebene | 16,4von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Unternehmensdichte | 43 je 1.000 Ew. | 2024 | Kreisebene | 69,1von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| BIP je Einwohner | 43.349 € | 2023 | Kreisebene | 58,9von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Bruttowertschöpfung je Einwohner | 39.352 € je Ew. | 2023 | Kreisebene | 56,1von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Verfügbares Einkommen je Einwohner | 28.740 € | 2023 | Kreisebene | 58,6von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Steuereinnahmekraft je Einwohner | 832 € je Ew. | 2023 | Oberelbert selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Arbeitsmarkt | |||||
| Arbeitslosenquote | 3,9 % | 2025 | Kreisebene | 78,6von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Pendlersaldo je 1.000 Einwohner | -61,98 | 2025 | Kreisebene | 36,6von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Pendlersaldo | -12.873 | 2025 | Kreisebene | 27,1von 400 Kreisen, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Beschäftigungsquote | 70,8 % | 2022 | Oberelbert selbst | 63,8von 10.754 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Immobilien | |||||
| Wohnungsneubaubedarf 2023-2030 p.a. | 530 | 2030Prognose | Kreisebene | — | BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030 |
| Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner 2023-2030 p.a. | 25,8 | 2030Prognose | Kreisebene | — | BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030 |
| Genehmigte Wohnungen je 1.000 Einwohner | 2,4 je 1.000 Ew. | 2024 | Kreisebene | 69,8von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Genehmigte Wohnungen | 495 | 2024 | Kreisebene | 72,6von 400 Kreisen, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Grundsteuer-B-Hebesatz | 468 % | 2024 | Kreisebene | 40,6von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Wohnungsbestand gesamt | 536 | 2024 | Oberelbert selbst | 37,6von 10.663 Gemeinden, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Kaufwertentwicklung Bauland 5 Jahre | -13,5 % | 2022 | Kreisebene | 1,3von 341 Kreisen, ohne Wertung | BBSR INKAR |
| Kaufwert Bauland je Quadratmeter | 67,44 € / m² | 2022 | Kreisebene | 16,7von 380 Kreisen, ohne Wertung | BBSR INKAR |
| Eigentumsquote | 70,9 % | 2022 | Oberelbert selbst | 58,3von 9.982 Gemeinden, ohne Wertung | Zensus 2022 |
| Leerstandsquote (alle Wohnungen) | 3,7 % | 2022 | Oberelbert selbst | 71,6von 10.469 Gemeinden | Zensus 2022 |
| Mieten | |||||
| Mietentwicklung 5 Jahre | 33,3 % | 2024 | Kreisebene | 80,8von 400 Kreisen, ohne Wertung | BBSR INKAR |
| Nettokaltmiete (Zensus 2022) | 5,69 € / m² | 2022 | Oberelbert selbst | 54,8von 9.920 Gemeinden, ohne Wertung | Zensus 2022 |
| Miete je Quadratmeter | 5,69 € / m² | 2022 | Oberelbert selbst | 54,9von 10.681 Gemeinden, ohne Wertung | Zensus 2022 |
| Bildung & Studierende | |||||
| Entfernung zur nächsten Hochschule | 14,1 km | 2026 | Oberelbert selbst | 18,8von 10.949 Gemeinden, ohne Wertung | Destatis Hochschulstatistik |
| Studierende gesamt | 453 | 2023 | Kreisebene | 11,1von 238 Kreisen, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Studierende je 1.000 Einwohner | 2,2 je 1.000 Ew. | 2023 | Kreisebene | 10,7von 238 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Infrastruktur & Erreichbarkeit | |||||
| Pkw-Fahrzeit zum Frei- oder Naturbad | 7 Min. | 2024 | Oberelbert selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zum Hallenbad | 7 Min. | 2024 | Oberelbert selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe I | 9 Min. | 2024 | Oberelbert selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe II | 9 Min. | 2024 | Oberelbert selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Breitbandabdeckung | 94,5 % | 2023 | Oberelbert selbst | 40,5von 10.753 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Gigabit-Breitbandversorgung | 46,6 % | 2023 | Oberelbert selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| 5G-Mobilfunkversorgung | 100 % | 2022 | Oberelbert selbst | 88,7von 10.945 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zur Grundschule | 4 Min. | 2022 | Oberelbert selbst | 63,0von 10.870 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zum Notfallkrankenhaus | 9 Min. | 2022 | Oberelbert selbst | 87,8von 10.870 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zum Supermarkt | 4 Min. | 2021 | Oberelbert selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Sicherheit | |||||
| Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner | 72,18 | 2025 | Kreisebene | 43,4von 400 Kreisen | BKA – Polizeiliche Kriminalstatistik |
| Straftaten je 100.000 Einwohner | 4.358,45 | 2025 | Kreisebene | 64,9von 400 Kreisen | BKA – Polizeiliche Kriminalstatistik |
| Datenqualität | |||||
| Datenstand Jahr | 2.045 | 2026 | Kreisebene | 50,0von 400 Kreisen | Manuell gepflegter Wert (Redaktion) |
| Datenvollständigkeit | 76,9 % | 2026 | Kreisebene | 57,4von 400 Kreisen | Manuell gepflegter Wert (Redaktion) |
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