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Symbolbild – Zwangsversteigerung Büro in EisenbergSymbolbild · kein Foto im Gutachten

ZwangsversteigerungBüro in Eisenberg, Thüringen

Amtsgericht JenaAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 34 Tagen

Do., 26.11.2026 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

69.000 €

Nutzfläche

178,32 m²

Grundanteil

≈ 114,73 m²

Baujahr

1900

Steinhausstraße 12, 07607 EisenbergKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Büro · + 1 Nebenraum · Bj. 1900 · leerstehend

Zur Versteigerung steht ein leerstehendes Teileigentum (Gewerbe-/Ladeneinheit Nr. 1) im Erdgeschoss eines ca. 1900 errichteten Mehrfamilienhauses in 07607 Eisenberg mit einer Nutzfläche von rund 178 m². Das Objekt umfasst Verkaufsraum, Abstellraum, WC und Aufenthaltsraum und verfügt über einen Miteigentumsanteil von 310,09/1.000 am 370 m² großen Grundstück. Der festgesetzte Verkehrswert beträgt 69.000 € und basiert auf dem Ertragswertverfahren. Wesentliche Risiken bestehen im Fehlen einer Innenbesichtigung durch den Gutachter sowie dem Umstand, dass das im Grundbuch zugewiesene Sondereigentum an einem Pkw-Stellplatz in der Örtlichkeit nicht existiert.

69

Biet-Score

Ausgeglichen · 69 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich vorrangig für regionale Gewerbetreibende, Dienstleister oder Praxisbetreiber zur Eigennutzung sowie für risikobewusste Investoren, die auf ein Umnutzungs- oder Vermietungskonzept setzen. Der niedrige Quadratmeterpreis von unter 400 €/m² bietet einen attraktiven Einstieg, dem jedoch die Lageabseits von Hauptfrequenzen und die fehlende Innenbesichtigung gegenüberstehen. Interessenten sollten vor Gebotsabgabe das Fehlen des Stellplatzes sowie eventuelle Umnutzungsmöglichkeiten (z.B. in Wohnraum) baurechtlich und WEG-rechtlich prüfen.

Chancen

5

Risiken

4

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Zwangsversteigerungsverfahrens ist das Teileigentum Nr. 1 im Erdgeschoss eines dreigeschossigen, unterkellerten Mehrfamilienhauses mit ausgebautem Dachgeschoss in der Steinhausstraße 12 in 07607 Eisenberg. Das um 1900 errichtete Gebäude befindet sich auf einem 370 m² großen Grundstück (Flur 1, Flurstück 547/6) an der Ecke zur Fabrikstraße, ca. 300 m vom Marktplatz entfernt. Die Gewerbeeinheit weist eine Nutzfläche von 178,32 m² auf und gliedert sich in Verkaufsraum, Aufenthaltsraum, Abstellraum sowie WC. Die Mikrolage wird als mäßige Geschäftslage im Nebenkern von Eisenberg ohne Passantenfrequenz eingestuft, die vor allem auf Zielkunden ausgerichtet ist. Das Gebäude wurde nach 1990 in wesentlichen Bereichen modernisiert, darunter der Dachausbau mit Wärmedämmung und Neueindeckung, Isolierglasfenster, Außentüren, Sanitärbereiche sowie der Einbau einer Gas-Brennwert-Zentralheizung. Die Gewerbeeinheit selbst verfügt laut Sachverständigem über eine zweckmäßige Grundrisslösung und eine normale Standardausstattung; notwendige Instandsetzungen waren von außen nicht erkennbar. Zu beachten ist, dass eine Innenbesichtigung der Einheit nicht stattfand, da der Eigentümer keine Rückmeldung gab und keine Unterlagen bereitstellte; die Beurteilung erfolgte durch die Schaufensterscheibe sowie über Hausflur und Treppenhaus. Rechtlich ist der Einheit ein Miteigentumsanteil von 310,09/1.000 zugeordnet. Ein wesentlicher rechtlicher und tatsächlicher Mangel besteht darin, dass das im Grundbuch (Blatt 2802) vermerkte Sondereigentum an einem Pkw-Stellplatz in der Örtlichkeit nicht vorhanden ist. Zudem besteht eine Veräußerungsbeschränkung nach § 12 WEG, wonach Veräußerungen der Zustimmung des Verwalters bedürfen (ausgenommen Zwangsvollstreckung). Die Einheit steht derzeit leer und ist nicht vermietet. Der Verkehrswert wurde auf 69.000 € (abgeleitet aus einem Ertragswert von 69.100 €) zum Stichtag 24. Oktober 2025 festgesetzt, was einem relativen Verkehrswert von 388 €/m² Nutzfläche entspricht. Angesichts des niedrigen Einstiegspreises bietet das Teileigentum Potenzial für Selbstnutzer oder renditeorientierte Anleger mit tragfähigem Nutzungskonzept, erfordert jedoch eine sorgfältige Kalkulation möglicher Renovierungsbedarfe im Innenbereich.

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Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Leerstehender Laden im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses, Baujahr ca. 1900, Modernisierungen nach 1990 vorgenommen. Nutzfläche zu 178 qm besteht aus Verkaufsraum, Abstellraum, WC und Aufenthaltsraum. Das Sondereigentum an einem Pkw-Stellplatz ist in der Örtlichkeit NICHT vorhanden.

Hinweise zur Datenlage
  • Es liegen Deckseite, amtliche Terminsbestimmung sowie ein 5-seitiges Kurzexposé des Sachverständigenbüros vor. Die Wertermittlung basiert auf dem Ertragswertverfahren mit Stichtag 24.10.2025.
  • Eingeschränkte Besichtigung: Nur Außenbesichtigung des Ladens durch die Schaufensterscheibe sowie Inaugenscheinnahme von Hausflur und Treppenhaus. Der Innenzustand ist daher nur eingeschränkt belegt.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben19 von 25
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0010 K 0060/2025
Amtsgericht
Jena
Bundesland
Thüringen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
26.11.2026 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Büro · + 1 Nebenraum
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1900

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
69.000 €
Nutzfläche
178,32 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
310,09/1.000
Anteilige Grundstücksfläche
114,73 m²

Ohne Angabe: Wohnfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Steinhausstraße
Hausnummer
12
PLZ
07607
Ort
Eisenberg

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 4 Angaben

Erbbaurecht
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 2 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)

Zustand 4 Angaben

Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Saale-Holzland-Kreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 25.08.2026, 02:11