KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zur Versteigerung steht ein leerstehendes Teileigentum (Gewerbe-/Ladeneinheit Nr. 1) im Erdgeschoss eines ca. 1900 errichteten Mehrfamilienhauses in 07607 Eisenberg mit einer Nutzfläche von rund 178 m². Das Objekt umfasst Verkaufsraum, Abstellraum, WC und Aufenthaltsraum und verfügt über einen Miteigentumsanteil von 310,09/1.000 am 370 m² großen Grundstück. Der festgesetzte Verkehrswert beträgt 69.000 € und basiert auf dem Ertragswertverfahren. Wesentliche Risiken bestehen im Fehlen einer Innenbesichtigung durch den Gutachter sowie dem Umstand, dass das im Grundbuch zugewiesene Sondereigentum an einem Pkw-Stellplatz in der Örtlichkeit nicht existiert.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Das Objekt eignet sich vorrangig für regionale Gewerbetreibende, Dienstleister oder Praxisbetreiber zur Eigennutzung sowie für risikobewusste Investoren, die auf ein Umnutzungs- oder Vermietungskonzept setzen. Der niedrige Quadratmeterpreis von unter 400 €/m² bietet einen attraktiven Einstieg, dem jedoch die Lageabseits von Hauptfrequenzen und die fehlende Innenbesichtigung gegenüberstehen. Interessenten sollten vor Gebotsabgabe das Fehlen des Stellplatzes sowie eventuelle Umnutzungsmöglichkeiten (z.B. in Wohnraum) baurechtlich und WEG-rechtlich prüfen.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Gegenstand des Zwangsversteigerungsverfahrens ist das Teileigentum Nr. 1 im Erdgeschoss eines dreigeschossigen, unterkellerten Mehrfamilienhauses mit ausgebautem Dachgeschoss in der Steinhausstraße 12 in 07607 Eisenberg. Das um 1900 errichtete Gebäude befindet sich auf einem 370 m² großen Grundstück (Flur 1, Flurstück 547/6) an der Ecke zur Fabrikstraße, ca. 300 m vom Marktplatz entfernt. Die Gewerbeeinheit weist eine Nutzfläche von 178,32 m² auf und gliedert sich in Verkaufsraum, Aufenthaltsraum, Abstellraum sowie WC. Die Mikrolage wird als mäßige Geschäftslage im Nebenkern von Eisenberg ohne Passantenfrequenz eingestuft, die vor allem auf Zielkunden ausgerichtet ist. Das Gebäude wurde nach 1990 in wesentlichen Bereichen modernisiert, darunter der Dachausbau mit Wärmedämmung und Neueindeckung, Isolierglasfenster, Außentüren, Sanitärbereiche sowie der Einbau einer Gas-Brennwert-Zentralheizung. Die Gewerbeeinheit selbst verfügt laut Sachverständigem über eine zweckmäßige Grundrisslösung und eine normale Standardausstattung; notwendige Instandsetzungen waren von außen nicht erkennbar. Zu beachten ist, dass eine Innenbesichtigung der Einheit nicht stattfand, da der Eigentümer keine Rückmeldung gab und keine Unterlagen bereitstellte; die Beurteilung erfolgte durch die Schaufensterscheibe sowie über Hausflur und Treppenhaus. Rechtlich ist der Einheit ein Miteigentumsanteil von 310,09/1.000 zugeordnet. Ein wesentlicher rechtlicher und tatsächlicher Mangel besteht darin, dass das im Grundbuch (Blatt 2802) vermerkte Sondereigentum an einem Pkw-Stellplatz in der Örtlichkeit nicht vorhanden ist. Zudem besteht eine Veräußerungsbeschränkung nach § 12 WEG, wonach Veräußerungen der Zustimmung des Verwalters bedürfen (ausgenommen Zwangsvollstreckung). Die Einheit steht derzeit leer und ist nicht vermietet. Der Verkehrswert wurde auf 69.000 € (abgeleitet aus einem Ertragswert von 69.100 €) zum Stichtag 24. Oktober 2025 festgesetzt, was einem relativen Verkehrswert von 388 €/m² Nutzfläche entspricht. Angesichts des niedrigen Einstiegspreises bietet das Teileigentum Potenzial für Selbstnutzer oder renditeorientierte Anleger mit tragfähigem Nutzungskonzept, erfordert jedoch eine sorgfältige Kalkulation möglicher Renovierungsbedarfe im Innenbereich.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Keine Besichtigung möglich
Leerstehender Laden im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses, Baujahr ca. 1900, Modernisierungen nach 1990 vorgenommen. Nutzfläche zu 178 qm besteht aus Verkaufsraum, Abstellraum, WC und Aufenthaltsraum. Das Sondereigentum an einem Pkw-Stellplatz ist in der Örtlichkeit NICHT vorhanden.
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte