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Frankfurt (Oder) in Zahlen

Was 66 amtliche Kennzahlen zu Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt und Infrastruktur über Frankfurt (Oder) sagen — und an welchen Stellen sie sich widersprechen. Diese Seite bewertet nicht ein einzelnes Objekt, sondern das Umfeld.

59,7von 100
Standortqualität heute
100 %
Abdeckung
100von 100
Datenqualität
15
Werte im Score

Stand 07.09.2026. Von 15 vorgesehenen Kennzahlen lagen 15 vor, 0 fehlten. Frankfurt (Oder): Standortqualität 59,7 von 100 · 5 Kennzahlen im oberen, 15 im unteren Bereich · 66 amtliche Kennzahlen.

01 — Das Feld

Wo Frankfurt (Oder) steht, wenn man es neben alle anderen stellt

Eine Zahl allein sagt wenig. 55 der 66 Kennzahlen tragen eine Position im bundesweiten Feld. Sie liegen hier auf einer Achse von 0 bis 100 — in zwei getrennten Spuren, weil nur bei 39 davon „rechts" auch „besser" heißt.

Bewertet — rechts ist besser39 Kennzahlen mit eindeutiger Richtung
0255075100
Nur eingeordnet — rechts ist bloß mehr16 Kennzahlen ohne Richtung
0255075100

Einen Punkt wählen — mit der Maus, dem Finger oder der Tabulatortaste. Hier steht dann, was er misst, wie viele vergleichbare Regionen schlechter abschneiden und aus welchem Jahr der Wert stammt.

5von 39
im obersten Bereich
Feldposition über 87
19von 39
im Mittelfeld
Feldposition 26 bis 87
15von 39
im unteren Bereich
Feldposition unter 26
02 — Die Schwachstelle

Drei der 15 schwachen Werte betreffen Kaufkraft

Die schwachen Positionen von Frankfurt (Oder) sind kein Streuverlust über alle Themen — sie häufen sich an einer Stelle. Das ist für ein Gebot die wichtigere Information als der Einzelwert.

Straftaten je 100.000 Einwohner14.302,98

Nur einer von 400 Kreisen schneidet schlechter ab. Nur zwischen ähnlichen Kreistypen vergleichbar. Die Statistik zählt nach Tatort, nicht nach Wohnort — Kernstädte mit Bahnhof, Einkaufslagen und vielen Pendlern liegen deshalb strukturell höher, ohne dass Anwohner stärker betroffen sein müssen. Ein Landkreis mit halb so hoher Zahl ist nicht automatisch „doppelt so sicher“.

Kreisebene

Verfügbares Einkommen je Einwohner22.456 €

5 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Direkter Treiber der maximal zahlbaren Mieten und Kaufpreise. Niedriges Einkommen begrenzt das Wertsteigerungspotenzial.

Kreisebene

Jugendanteil14,4 %

14 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Jugendanteile sind ein Indiz für familienfreundliche Strukturen und langfristige Nachfrage.

Kreisebene

Lebendgeborene je 1.000 Einwohner5

28 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Indikator für demografische Erneuerung. Niedrige Geburtenraten verstärken langfristige Schrumpfungstendenzen.

Kreisebene

Arbeitslosenquote9,4 %

28 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Quoten signalisieren Kaufkraftrisiken und potenzielle Mietausfälle. Bundesdurchschnitt liegt aktuell bei rund 5,5 %.

Kreisebene

Bevölkerungsentwicklung 1 Jahr-0,9 %

31 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Positive Werte signalisieren Zuzug und Nachfragedruck. Negative Werte deuten auf Schrumpfung – Mieten und Wiederverkaufspreise reagieren oft mit Verzögerung.

Kreisebene

Altenquotient53,1

44 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Höhere Werte bedeuten mehr Pflege- und Versorgungsbedarf, aber auch stabile Mieterstrukturen.

Kreisebene

Unternehmensdichte33,9 je 1.000 Ew.

47 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Dichte spricht für diversifizierte Arbeitsplatzstrukturen und stabile Standortqualität.

Kreisebene

Jugendquotient29,4

51 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Werte deuten auf familiengeprägte Regionen mit wachsender Wohnflächennachfrage hin.

Kreisebene

Bevölkerungsprognose 2035-4,9 %

61 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Wichtigster Frühindikator für die langfristige Wohnungsnachfrage. Schrumpfungsregionen erfordern höhere Sicherheitsabschläge.

Kreisebene

Anteil Erwerbsalter57,2 %

63 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hoher Anteil bedeutet starke Kaufkraft- und Mietzahlerbasis. Niedriger Anteil signalisiert demografischen Druck.

Kreisebene

Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner126,08

63 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Aussagekräftiger als die Gesamtkriminalität, weil Wohnungseinbruch Anwohner direkt trifft und kaum vom Tatortprinzip verzerrt wird. Hohe Werte treten gehäuft in grenz- und autobahnnahen Kreisen auf. Praktische Folge für Käufer: Sicherungstechnik und Versicherungsprämie einkalkulieren.

Kreisebene

Beschäftigungsquote64,5 %

2.142 von 10.754 Gemeinden schneiden schlechter ab. Höhere Werte bedeuten breitere Mieter- und Käuferbasis. Niedrige Werte verstärken das Konjunkturrisiko.

Frankfurt (Oder) selbst

Medianalter49,6

85 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Junge Regionen (Median < 42) sind dynamischer, ältere Regionen haben einen wachsenden Bedarf an barrierearmem Wohnraum.

Kreisebene

Mietentwicklung 5 Jahre16,7 %

98 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Stark positive Werte sprechen für angespannte Wohnungsmärkte – Achtung Mietpreisbremse. Negative Werte deuten auf Nachfrageschwäche hin.

Kreisebene

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2022, 2023, 2024, 2025, 2035 · Quellen: BKA – Polizeiliche Kriminalstatistik, VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Deutschlandatlas (BBSR), Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung), BBSR INKAR

03 — Der Abstand

Wirtschaftsleistung und Einkommen liegen außergewöhnlich weit auseinander

Zwischen dem, was in Frankfurt (Oder) erwirtschaftet wird, und dem, was bei den Haushalten ankommt, liegen 61 Perzentilpunkte. Dass die Leistung über dem Einkommen liegt, ist bei kreisfreien Städten der Normalfall — Einpendler erhöhen sie, wohnen aber anderswo. Bemerkenswert ist hier die Größe des Abstands, nicht seine Richtung.

Was hier erwirtschaftet wird
Bruttowertschöpfung je Einwohner42.338 € je Ew.

265 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

BIP je Einwohner45.223 €

253 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Was bei den Haushalten ankommt
Verfügbares Einkommen je Einwohner22.456 €

5 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Arbeitslosenquote9,4 %

28 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahre 2023, 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

04 — Angebot und Bedarf

Gebaut wird gut drei Viertel dessen, was gebraucht wird

Der rechnerische Neubaubedarf bis 2030 gegen die tatsächlich genehmigten Wohnungen — beides auf 10.000 Einwohner normiert, damit die Größe der Stadt herausfällt.

Je 100 benötigte Wohnungen77 genehmigt · 23 fehlen

Die Rechnung offen: 113 genehmigte Wohnungen ÷ 56.586 Einwohner × 10.000 = 20,0 je 10.000 Einwohner. Dem steht ein Bedarf von 26,1 je 10.000 gegenüber — das sind 76,5 % Deckung.

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2024, 2025, 2030 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030

4,3 %
Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)

Platz im Feld von 6.203 Gemeinden — 4.536 Gemeinden liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Sie sehen hier die marktaktive Quote, weil sie für diesen Ort vorliegt – sie ist die belastbarere Knappheitskennzahl und hat deshalb Vorrang vor der allgemeinen Leerstandsquote. Unter 3 % gilt ein Wohnungsmarkt als angespannt; dort lässt sich nach dem Zuschlag zügig vermieten. Über 5 % besteht struktureller Überhang mit Druck auf Miete und Wiederverkaufswert. Bundesweit rund 2,3 %. Die allgemeine Quote liegt meist höher, weil sie auch nicht vermietbaren Bestand mitzählt.

16,7 %
Mietentwicklung 5 Jahre

98 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Stark positive Werte sprechen für angespannte Wohnungsmärkte – Achtung Mietpreisbremse. Negative Werte deuten auf Nachfrageschwäche hin.

05 — Die Zukunft

Bis 2045 verschiebt sich die Altersstruktur in Frankfurt (Oder)

Der Zuwachs der Gruppe ab 67 liegt im Feld auf Position 12 von 100. Das ist eine Platzierung, keine Aussage über den Rest des Landes — und keine Note, denn diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen.

61,2von 100
Zukunftsausblick
Gute Standortbasis
Einordnung
5von 8
Säulen im Score

Das ist die zweite der beiden Gesamtnoten dieser Seite — und die einzige, die nach vorn schaut. Sie entsteht aus 5 gewichteten Säulen; 3 weitere Säulen haben zwar Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wie sich die 61,2 zusammensetzt, steht Zeile für Zeile im Abschnitt „Die zweite Note". Mit der Standortqualität von 59,7 aus dem Seitenkopf lässt sie sich nicht verrechnen: anderes Verfahren, andere Auswahl an Kennzahlen.

Unter 20 Jahre-9,7 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 53 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

20 bis unter 67 Jahre-14,5 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 66 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

Bevölkerung insgesamt-10 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 53 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

67 Jahre und älter0 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 49 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

Die Balken sind golden statt grün, und das ist Absicht: Diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen. Ein Bevölkerungsplus ist für einen Vermieter gut, für die Infrastruktur einer Stadt kann es Belastung heißen. Der Datensatz gibt hier eine Lage aus, keine Note.

Alle Werte hier sind Prognosen, keine gemessenen Zahlen. Insgesamt enthält der Datensatz 7 Prognosen — in der Tabelle am Seitenende einzeln gekennzeichnet.

Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahr 2045 · Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045

Was gebraucht wird — und was genehmigt ist

Wer hier wohnt, wohnt in einer Wohnung. Der Datensatz führt für Frankfurt (Oder) genau ein Baujahr und daneben einen rechnerischen Neubaubedarf bis 2030. Für 2045 führt er eine Bevölkerungsprognose, aber keinen Wohnungsbedarf. Die Grafik zeigt alle drei — auch die Leerstelle.

Ein Riegel = 5 WohnungenGefüllt = genehmigt · Umriss = Bedarf ohne Genehmigung
Genehmigt 2024113Wohnungen

Gemessen · Ein einzelnes Jahr, keine Reihe. Je 1.000 Einwohner genehmigt Frankfurt (Oder) etwa so viel wie das Mittelfeld aller 400 Kreise.

Rechnerisch benötigt, pro Jahr bis 2030rund 150Wohnungen

Prognose · BBSR-Wohnungsbedarfsprognose, Zeitraum 2023 bis 2030. Ohne Genehmigung bleiben rund 30 Wohnungen pro Jahr; die Genehmigungen entsprechen rund 77 % des Bedarfs.

Rechnerisch benötigt, pro Jahr 2045nicht im Datensatz

Keine Quelle · Die Wohnungsbedarfsprognose endet mit 2030. Diese Seite rechnet den Bedarf nicht hoch — warum nicht, steht unter der Grafik.

Einwohner — anderer Maßstab: Menschen, nicht Wohnungen-10,0 %

Prognose · BBSR-Raumordnungsprognose 2045: von 56.586 Einwohnern (2025) auf rund 51.000 — rund 6.000 Menschen weniger als heute.

Die Rechnung offen: 26,1 benötigte Wohnungen je 10.000 Einwohner und Jahr × 56.586 Einwohner ÷ 10.000 = rund 150 Wohnungen pro Jahr. Genehmigt wurden 113, also rund 77 % davon. Zwei Vorbehalte gehören dazu: Die Genehmigungen stammen aus 2024, die Einwohnerzahl aus 2025, und die Bedarfsquote bezieht sich auf den Bevölkerungsstand ihres eigenen Prognosestarts. Eine gemeinsame Jahresbasis gibt der Datensatz nicht her — deshalb steht hier überall „rund", und jede abgeleitete Zahl ist gerundet.

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2024, 2025, 2030, 2045 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030, BBSR Raumordnungsprognose 2045

Warum für 2045 keine Zahl dasteht

Man könnte die Quote von 26,1 je 10.000 Einwohner auf die prognostizierte Einwohnerzahl anwenden. Das ergäbe eine Zahl, und sie stünde hier so gesetzt wie die beiden anderen. Drei Gründe sprechen dagegen. Die Quote für 2023 bis 2030 enthält einen einmaligen Nachholbedarf und die Zuwanderung der Jahre 2022 und 2023 — sie zwanzig Jahre fortzuschreiben macht aus einem Ausnahmezustand einen Dauerzustand. Der einzige sichtbare Befund einer solchen Rechnung wäre ein Deckungsanteil, der sich verschiebt — und der hinge allein daran, dass wir die Genehmigungen von 2024 einfrieren, während sich die Einwohnerzahl bewegt. Das wäre nicht das Ergebnis, sondern die Annahme, nur zurückgespiegelt. Und die Alterung, die die Balken über dieser Grafik zeigen, verändert genau die Haushaltsgrößen, an denen der Bedarf pro Kopf hängt.

Was sich über 2045 trotzdem sagen lässt

Frankfurt (Oder) schrumpft nach der Raumordnungsprognose bis 2045 um 10,0 Prozent, auf rund 51.000 Einwohner. Was daraus folgt, folgt aus der Arithmetik und nicht aus einer zweiten Prognose: Für den Bedarf bis 2030 ändert das nichts — er ist eine eigene Rechnung, die die erwartete Entwicklung bereits enthält. Was danach kommt, sagt der Datensatz nicht. Die eigentliche Nachricht dieser Grafik steht deshalb in der zweiten Reihe und nicht in der dritten — die Lücke ist keine Frage von 2045, sie steht jetzt.

Genehmigt heißt nicht gebaut

Zwischen Genehmigung und Fertigstellung liegen Jahre, und ein Teil der Genehmigungen wird nie gebaut. Die rund 77 % sind damit eine Obergrenze: Was tatsächlich fertig wird, liegt darunter. Fertigstellungszahlen, an denen sich das prüfen ließe, enthält der Datensatz nicht. Auch 2024 ist nur ein Jahr — Baugenehmigungen schwanken stark, und eine Zeitreihe fehlt. Die grüne Reihe ist ein Messwert, kein Trend.

Warum hier nichts rot ist

Grün steht in dieser Grafik an genau einer Stelle: bei den genehmigten Wohnungen, weil der Datensatz für sie eine Richtung kennt. Alles Prognostizierte ist golden. Auch die offenen Riegel bleiben golden. Sie sind für die Stadt ein Problem und für einen Bieter eher das Gegenteil: Knappheit stützt Miete und Wiederverkauf — und ist zugleich der Grund, aus dem Städte regulierend eingreifen. Rot wäre eine Wertung, die der Datensatz hier nicht hergibt.

Zur Einordnung, bewusst nicht gegengerechnet: Der marktaktive Leerstand liegt bei 4,3 % — erhoben 2022 und damit älter als die übrigen Werte dieser Grafik. Ihn von der Lücke abzuziehen wäre eine Doppelzählung, weil der Aufbau einer Fluktuationsreserve in der Bedarfsprognose bereits steckt.

06 — Die zweite Note

Wie der Zukunftsausblick auf 61,2 kommt

Neben der Standortqualität führt der Datensatz eine zweite Gesamtnote nach einem anderen Verfahren: fünf gewichtete Säulen. Hier ist die Rechnung, nachprüfbar.

  • 25 %Demografie39,0
  • 25 %Arbeitsmarkt & Kaufkraft54,7
  • 20 %Wohnungsmarkt & Angebot64,2
  • 20 %Erreichbarkeit & Infrastruktur93,1
  • 10 %Bildung, Wissenschaft & Ankerinstitutionen63,5

0,25 × 39,0 + 0,25 × 54,7 + 0,20 × 64,2 + 0,20 × 93,1 + 0,10 × 63,5

= 61,24 — gerundet 61,2, der veröffentlichte Wert. Die Balkenbreite ist das Gewicht, die Höhe der Säulenwert.

Sicherheit
2 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.
Laufende Kosten & Mietrecht
3 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.
Kontext
1 Kennzahl vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.

Die gestrichelten Kästen sind der ehrlichere Teil dieser Grafik: Diese Säulen haben Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wer den Score liest, liest sie also nicht mit.

07 — Die Schärfe

40 der 66 Werte stammen von einer größeren Ebene

Nicht jede Kennzahl liegt gemeindescharf vor. Wo sie fehlt, tritt der Wert der übergeordneten Ebene an ihre Stelle. Weil Frankfurt (Oder) kreisfrei ist, beschreibt dieser Kreiswert genau diese Stadt und keinen Nachbarort — bei einer kreisangehörigen Gemeinde wäre derselbe Wert eine Aussage über den ganzen Landkreis.

  • 26 gelten für Frankfurt (Oder) selbst
  • 40 stammen von der Kreisebene
08 — Der Anhang

Alle 66 Kennzahlen

Jede Zahl dieser Seite steht hier noch einmal mit Jahr, Datenebene, Feldposition und Quelle — die vollständige Grundlage, auf der alles Vorige beruht.

Alle 66 Standortkennzahlen für Frankfurt (Oder) mit Wert, Bezugsjahr, Datenebene, Feldposition und Quelle
KennzahlWertJahrEbeneFeldpositionQuelle
Bevölkerung
Bevoelkerungsprognose 2045-10 %2045PrognoseKreisebene13,1von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevölkerungsprognose 2035-4,9 %2035PrognoseKreisebene15,1von 400 KreisenWegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung)
Bevölkerungsentwicklung 1 Jahr-0,9 %2025Kreisebene7,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerungsentwicklung 5 Jahre-0,8 %2025Kreisebene32,0von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerung gesamt56.5862025Frankfurt (Oder) selbst98,4von 10.767 Gemeinden, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerungsdichte386,3 Ew. / km²2024Frankfurt (Oder) selbst88,4von 10.766 Gemeinden, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner10,7 je 1.000 Ew.2024Kreisebene94,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Auslaenderanteil12 %2022Frankfurt (Oder) selbstZensus 2022
Seniorenanteil28,1 %2022Frankfurt (Oder) selbstZensus 2022
Demografie
Bevoelkerungsprognose 20 bis unter 67 Jahre 2045-14,5 %2045PrognoseKreisebene16,4von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevoelkerungsprognose 67 Jahre und aelter 20450 %2045PrognoseKreisebene12,1von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevoelkerungsprognose unter 20 Jahre 2045-9,7 %2045PrognoseKreisebene13,1von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Altenquotient53,12025Kreisebene11,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Jugendquotient29,42025Kreisebene12,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Medianalter49,62025Kreisebene21,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Anteil Erwerbsalter57,2 %2024Kreisebene15,8von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Lebendgeborene je 1.000 Einwohner52024Kreisebene7,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Jugendanteil14,4 %2024Kreisebene3,6von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Betreuungsquote unter 3 Jahre67,4 %2024Kreisebene95,4von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Wirtschaft
Beschäftigungswachstum 5 Jahre1 %2025Kreisebene26,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Rechtliche Einheiten gesamt1.9382024Kreisebene3,0von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Gewerbesteuer-Hebesatz400 %2024Kreisebene57,8von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Beantragte Unternehmensinsolvenzen42024Kreisebene98,8von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Unternehmensdichte33,9 je 1.000 Ew.2024Kreisebene11,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
BIP je Einwohner45.223 €2023Kreisebene63,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bruttowertschöpfung je Einwohner42.338 € je Ew.2023Kreisebene66,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Verfügbares Einkommen je Einwohner22.456 €2023Kreisebene1,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Steuereinnahmekraft je Einwohner982 € je Ew.2023Frankfurt (Oder) selbstDeutschlandatlas (BBSR)
Arbeitsmarkt
Arbeitslosenquote9,4 %2025Kreisebene7,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Pendlersaldo je 1.000 Einwohner120,142025Kreisebene86,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Pendlersaldo6.7982025Kreisebene79,1von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Beschäftigungsquote64,5 %2022Frankfurt (Oder) selbst19,9von 10.754 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Immobilien
Wohnungsneubaubedarf 2023-2030 p.a.(Maßstab uneinheitlich)1402030PrognoseKreisebeneBBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner 2023-2030 p.a.26,12030PrognoseKreisebeneBBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Genehmigte Wohnungen je 1.000 Einwohner2 je 1.000 Ew.2024Kreisebene58,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Genehmigte Wohnungen1132024Kreisebene20,6von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Grundsteuer-B-Hebesatz480 %2024Kreisebene36,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Kaufwertentwicklung Bauland 5 Jahre122,1 %2022Kreisebene87,8von 341 KreisenBBSR INKAR
Kaufwert Bauland je Quadratmeter63,81 € / m²2022Kreisebene15,1von 380 Kreisen, ohne WertungBBSR INKAR
Eigentumsquote21,4 %2022Frankfurt (Oder) selbst0,3von 9.982 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)4,3 %2022Frankfurt (Oder) selbst73,1von 6.203 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Mieten
Mietentwicklung 5 Jahre16,7 %2024Kreisebene24,4von 400 KreisenBBSR INKAR
Nettokaltmiete (Zensus 2022)5,41 € / m²2022Frankfurt (Oder) selbst45,8von 9.920 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Miete je Quadratmeter5,41 € / m²2022Frankfurt (Oder) selbst45,9von 10.681 GemeindenZensus 2022
Bildung & Studierende
Entfernung zur nächsten Hochschule4,7 km2026Frankfurt (Oder) selbst0,3von 10.949 Gemeinden, ohne WertungDestatis Hochschulstatistik
Studierende gesamt4.2092023Kreisebene57,4von 238 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Studierende je 1.000 Einwohner73,8 je 1.000 Ew.2023Kreisebene79,2von 238 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Infrastruktur & Erreichbarkeit
Pkw-Fahrzeit zum Frei- oder Naturbad18 Min.2024Frankfurt (Oder) selbstDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Hallenbad8 Min.2024Frankfurt (Oder) selbstDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe I6 Min.2024Frankfurt (Oder) selbstDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe II7 Min.2024Frankfurt (Oder) selbstDeutschlandatlas (BBSR)
Breitbandabdeckung99,1 %2023Frankfurt (Oder) selbst90,8von 10.753 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Gigabit-Breitbandversorgung92,7 %2023Frankfurt (Oder) selbstDeutschlandatlas (BBSR)
5G-Mobilfunkversorgung99,1 %2022Frankfurt (Oder) selbst62,1von 10.945 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Grundschule5 Min.2022Frankfurt (Oder) selbst55,6von 10.870 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Notfallkrankenhaus11 Min.2022Frankfurt (Oder) selbst79,9von 10.870 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Supermarkt4 Min.2021Frankfurt (Oder) selbstDeutschlandatlas (BBSR)
OePNV-/Schienen-Erreichbarkeit97,8 %2020Frankfurt (Oder) selbst75,8von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
OePNV-Fahrzeit zum naechsten Zentrum11,12020Frankfurt (Oder) selbst86,2von 3.182 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum naechsten Zentrum5,12020Frankfurt (Oder) selbst74,2von 3.182 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
OeV-Fahrzeit zum naechsten Zentrum11 Min.2020Frankfurt (Oder) selbst86,7von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum naechsten Zentrum5 Min.2020Frankfurt (Oder) selbst75,2von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Sicherheit
Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner126,082025Kreisebene15,9von 400 KreisenBKA – Polizeiliche Kriminalstatistik
Straftaten je 100.000 Einwohner14.302,982025Kreisebene0,4von 400 KreisenBKA – Polizeiliche Kriminalstatistik
Datenqualität
Datenstand Jahr2.0452026Kreisebene50,0von 400 KreisenManuell gepflegter Wert (Redaktion)
Datenvollständigkeit76,9 %2026Kreisebene57,4von 400 KreisenManuell gepflegter Wert (Redaktion)

Maßstab uneinheitlich heißt: Der Rohwert steht nicht in der Einheit, die der Name verspricht. Der jährliche Wohnungsneubaubedarf ist im Datensatz bei 86 der 400 Kreise in Tausend Wohnungen abgelegt und bei den übrigen 314 in einzelnen Wohnungen — betroffen sind genau die großen, kreisfreien Städte. Diese Seite umgeht das Feld deshalb und rechnet aus dem Bedarf je 10.000 Einwohner, der durchgängig stimmt.

Weiter vergleichen

Andere Städte mit denselben Kennzahlen

Alle kreisfreien Städte nebeneinander — mit Einwohnerzahl, Standortqualität und Bevölkerungsprognose

Alle Werte stammen unverändert aus dem Standort-Radar. Wo diese Seite selbst rechnet — Deckungsgrade, Lücken, Jahresmengen —, steht der Rechenweg offen daneben. Der Standort-Check ist eine datenbasierte Orientierungshilfe. Er ersetzt keine Immobilienbewertung, Marktwertermittlung, bautechnische Prüfung oder Rechtsberatung.