Der Zwangsversteigerungsmarkt in Deutschland, Quartal für Quartal
Wie viele Termine werden angesetzt, wie viele davon finden nie statt, und wie verteilt sich das über Länder und Amtsgerichte? Wir werten dafür jedes Quartal alle öffentlich bekanntgemachten Termine aus – mit offener Methodik, benannten Grenzen und einem eingefrorenen Datenstand, der auch in einem Jahr noch nachprüfbar ist.
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Das Format
Was dieser Bericht misst — und was nicht
Leitkennzahl: die Aufhebungsquote
Die meisten Marktzahlen zählen, wie viele Verfahren es gibt. Wir zählen zusätzlich, wie viele angesetzte Termine nicht stattfinden, weil das Gericht sie vorher aufhebt. Das ist die Zahl, an der sichtbar wird, wie oft eine Einigung noch gelingt – und sie wird andernorts nicht veröffentlicht.
Bis auf das einzelne Amtsgericht
Die Auswertung endet nicht beim Bundesland. Jede Ausgabe weist die Verfahren je Amtsgericht aus – für regionale Redaktionen ist das die Ebene, auf der eine Zahl zur Geschichte wird. Auswertungen für einen bestimmten Bezirk liefern wir auf Anfrage.
Kein Vorjahresvergleich
Unsere Erhebung beginnt am 13. April 2026. Ein Vergleich mit dem Vorjahr wäre erfunden, also steht er nirgends. Ab dem dritten Quartal 2027 ist er erstmals rechnerisch möglich.
Keine Erlöse
Die öffentlichen Bekanntmachungen enthalten den Termin und den Verkehrswert, nicht das Ergebnis. Was geboten wurde, wissen wir nicht – und behaupten es deshalb nicht.
Presse
Zahlen für Redaktionen
Die Zahlen dieses Berichts dürfen unter Nennung der Quelle frei verwendet werden. Für Sonderauswertungen – ein bestimmtes Amtsgericht, ein Landkreis, eine Objektart, eine längere Zeitreihe – schreiben Sie uns an info@versteigerungspilot.de. Wir liefern den Auszug mit demselben Datenstand, auf den sich die veröffentlichte Ausgabe stützt.