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Rostock in Zahlen

Rostock hat 204.929 Einwohner (Stand 2025). Was 65 amtliche Kennzahlen zu Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt und Infrastruktur über Rostock sagen — und an welchen Stellen sie sich widersprechen. Diese Seite bewertet nicht ein einzelnes Objekt, sondern das Umfeld.

71,9von 100
Standortqualität heute
100 %
Abdeckung
100von 100
Datenqualität
15
Werte im Score

Stand 07.09.2026. Von 15 vorgesehenen Kennzahlen lagen 15 vor, 0 fehlten. Rostock: Standortqualität 71,9 von 100 · 3 Kennzahlen im oberen, 12 im unteren Bereich · 65 amtliche Kennzahlen.

Was heißt das für mein Gebot?

Für Bieter

Standortbild ist selektiv

Die Standortsignale zeigen ein selektives Bild. Einzelne Faktoren stützen den Kontext, andere erhöhen den Prüfbedarf. Die konkrete Mikrolage, Zielgruppe und Objektqualität sind deshalb besonders wichtig.

Ein niedriger Zuschlag ist nicht automatisch ausreichend. Entscheidend ist, ob Lage, Zustand, Sanierung und spätere Nutzung realistisch zusammenpassen.

  • Remote-Work geeignet (Stärke)
  • Speckgürtel-Kandidat (Stärke)
  • Arbeitsplatzregion (Stärke)

Verkehrswert im Standortkontext

Selektiver Standortkontext

Die Standortdaten zeigen einzelne unterstützende Faktoren, sollten aber selektiv gelesen werden. Entscheidend ist, ob die identifizierten Nachfragekräfte für das konkrete Objekt und seine Mikrolage relevant sind.

  • Preis- und Mietwerte sind Kontext: Preis- und Mietwerte werden nur im Zusammenspiel mit Fundamentaldaten interpretiert.
  • Wohnungsmarkt nur teilweise bewertet: Kennzahlen zum Wohnungsmarkt gehen nur dort in die Einordnung ein, wo sie sich sinnvoll mit anderen Orten vergleichen lassen.
  • Nicht alles wird prominent angezeigt: Weitere Kennzahlen stehen in der vollständigen Liste; schwache Zielgruppen-Hinweise werden nicht angezeigt.
  • Signal-Überschneidungen nicht doppelt zählen: Überlappende Signale werden priorisiert oder zurückgestellt, damit ähnliche Nachfragehinweise nicht mehrfach dominieren.
  • Datenbasis begrenzt Aussagekraft: Readiness und Confidence begrenzen die Aussagekraft, verändern aber nicht die Standortqualität selbst.
  • Regionale Fallback-Werte enthalten: Ein Teil der Standortdaten stammt aus regionalen Fallback-Werten und ist nicht vollständig gemeindescharf.
  • Aussagekraft für Mikrolagen begrenzt: Nicht alle Indikatoren sind gemeindescharf; Mikrolage und Objektzustand können stärker abweichen.
  • Deckelregeln aus dem Signal-Modul: Institutionelle Daten stammen aus Studierendenwerten, nicht aus konkreten Standortlisten.

Am Objekt selbst zu prüfen

  • Objektzustand und Sanierungsbedarf: Baulicher Zustand, Modernisierungsstand und Instandhaltungsrückstände separat prüfen.
  • Mikrolage innerhalb der Gemeinde: Straße, Quartier, Lärm, Umfeld und kleinräumige Nachfrage können vom Gemeindewert abweichen.
  • Vermietung, Eigennutzung oder Leerstand: Nutzungsstatus, Mietverhältnisse und Leerstand objektbezogen einordnen.
  • Innenbesichtigung und Unterlagenlage: Verfügbarkeit von Gutachten, Fotos, Grundrissen und Besichtigungsmöglichkeiten berücksichtigen.
  • Rechte, Belastungen und Besonderheiten: Eintragungen, Rechte Dritter und Hinweise aus dem Gutachten gesondert prüfen.
  • Vergleichswerte ähnlicher Objekte: Lokale Vergleichswerte nach Objektart, Größe, Zustand und Mikrolage heranziehen.
  • Termin- und Versteigerungsrisiken: Verfahrensstand, Terminlage und besondere Risiken der Versteigerung separat betrachten.

Die Einordnung kombiniert Standortausblick, Standort-Signale und Rohindikatoren. Preis- und Mietwerte werden als Kontext genutzt, nicht isoliert bewertet. Sie bewertet nicht das konkrete Objekt und leitet keine Gebotsstrategie ab.

Mikrolage ist entscheidender Prüfpunkt — Straße, Umfeld und Objekt bleiben separat zu prüfen. Methodik ansehen

Bis 2035 und 2045

Trägt der Standort auch morgen noch?

Wer ein Objekt zehn Jahre hält, kauft auch die Zukunft der Region mit. 2035 entspricht ungefähr einer typischen zehnjährigen Zinsbindung, 2045 zeigt den langfristigen Trend.

Gemischtes Zukunftsbild

Standortsignal

Knappheits-Plus

Der rechnerische Wohnungsbedarf liegt deutlich über den Baugenehmigungen, und die Beschäftigung wächst mindestens im Bundesmittel. Das ist ein strukturelles Signal für gut positionierten Bestand, keine Preisprognose, und es ersetzt keine Objektprüfung; Fertigstellungen und lokale Bauprojekte bleiben zu prüfen.

Rechnerischer Bedarf3,5 je 1.000 EW/JahrGenehmigungen2,1 je 1.000 EW/JahrBeschäftigungswachstum3,9 % · 52. PerzentilEinwohner 5 Jahre-2 % · 17. PerzentilPrognose 2035-2 %
So lesen Sie die Stufen
  1. 1Wohnungsknappheit · 60 % der KreiseDer rechnerische Wohnungsbedarf liegt deutlich über den Baugenehmigungen: mindestens 1 Wohnung je 1.000 Einwohner und Jahr mehr und mindestens das 1,5-Fache.
  2. 2Knappheits-Plus · 31 % der KreiseDazu wächst die Beschäftigung mindestens so stark wie im mittleren Kreis Deutschlands.
  3. 3Knappheits-Plus mit Einwohnerwachstum · 16 % der KreiseDazu wächst die Einwohnerzahl — in den letzten fünf Jahren und laut amtlicher Prognose bis 2035.
  4. 4Supersignal Light · 10 % der KreiseBeschäftigungs- und Einwohnerwachstum liegen jeweils in den oberen 40 % aller Kreise.
  5. 5Supersignal Plus · 6 % der KreiseBeschäftigungs- und Einwohnerwachstum liegen jeweils in den oberen 30 % aller Kreise.

Jede Stufe setzt die vorigen voraus. Anteile: Kreise in Deutschland, die mindestens diese Stufe erreichen (Stand 09/2026).

Gesamteinordnung, Grenzen & MethodikDetails

Die Zukunftsdaten zeigen für Rostock, kreisfreie Stadt ein gemischtes, aber nicht pauschal schwaches Bild. Der 2035-Wert dient als wichtiger Haltehorizont, während der 2045-Wert den längeren demografischen Kontext liefert.

Da ein Haushaltswert fehlt, bleibt die Nachfrageeinschätzung stärker von der Bevölkerungsprognose abhängig. Die Altersstruktur zeigt zusätzlich, welche Wohnformen künftig besser passen können. Für die Erwerbspersonenentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor. Der Bedarf-Pipeline-Blick liefert ein stützendes Knappheitssignal für gut positionierten Bestand: Der rechnerische Bedarf liegt mit 3,5 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr deutlich über den aktuellen Genehmigungen mit 2,1 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr. Genehmigungen zeigen aber nur eine sichtbare Pipeline und noch keine Fertigstellungen; lokale Neubauprojekte bleiben zu prüfen.

Für Zwangsversteigerungsobjekte bedeutet das: Der Abschlag auf den Verkehrswert ist nur ein Teil der Analyse. Besonders wichtig ist, ob das Objekt zur künftigen Nachfrage passt und gegenüber Neubau oder modernisiertem Bestand bestehen kann. Bei schwacher Lage, hohem Sanierungsbedarf, ungünstiger Energieeffizienz, unklarer Zielgruppe oder direktem Neubauwettbewerb sollte der Kaufpreisabschlag entsprechend größer sein.

Ist der Einstiegspreis angemessen für regionale Zukunft, Mikrolage, Objektzustand, Sanierungskosten und Neubauwettbewerb?

Soweit nur Kreiswerte vorliegen, fehlt für Haushalte oder Erwerbspersonen eine kleinteiligere Einordnung. Der rechnerische Wohnungsneubaubedarf beschreibt Bedarf, nicht tatsächliche Bautätigkeit. Baugenehmigungen zeigen eine sichtbare Pipeline, aber noch keine Fertigstellungen. Für eine belastbare Standortprüfung sollten deshalb zusätzlich aktuelle Fertigstellungen, lokale Projektentwicklungen, Leerstand, Mietniveau, Kaufkraft, Energiezustand und Mikrolage berücksichtigt werden.

Datenbasis: Eingeschränkte Aussagekraft. Bei eingeschränkter Datenlage stärker auf aktuelle lokale Marktindikatoren, Leerstand, Projektpipeline und Objektprüfung abstellen.

Keine Preisprognose und keine Kauf- oder Gebotsempfehlung — der Ausblick ordnet nur die regionale Nachfragebasis ein.

Wie steht der Ort da?

Das Feld

Wo Rostock steht, wenn man es neben alle anderen stellt

Eine Zahl allein sagt wenig. 54 der 65 Kennzahlen tragen eine Position im bundesweiten Feld. Sie liegen hier auf einer Achse von 0 bis 100 — in zwei getrennten Spuren, weil nur bei 37 davon „rechts" auch „besser" heißt.

Bewertet — rechts ist besser37 Kennzahlen mit eindeutiger Richtung
Mit den Pfeiltasten von Punkt zu Punkt.
0255075100
Nur eingeordnet — rechts ist bloß mehr17 Kennzahlen ohne Richtung
Mit den Pfeiltasten von Punkt zu Punkt.
0255075100

Einen Punkt wählen — mit der Maus, dem Finger oder der Tabulatortaste, weiter mit den Pfeiltasten. Hier steht dann, was er misst, wie viele vergleichbare Regionen schlechter abschneiden und aus welchem Jahr der Wert stammt.

3von 37
im obersten Bereich
Feldposition über 87
22von 37
im Mittelfeld
Feldposition 26 bis 87
12von 37
im unteren Bereich
Feldposition unter 26

Die Schwachstelle

Drei der 12 schwachen Werte betreffen Kaufkraft

Die schwachen Positionen von Rostock sind kein Streuverlust über alle Themen — sie häufen sich an einer Stelle. Das ist für ein Gebot die wichtigere Information als der Einzelwert.

Jugendanteil14 %

7 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Jugendanteile sind ein Indiz für familienfreundliche Strukturen und langfristige Nachfrage.

Kreisebene

Jugendquotient27,2

16 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Werte deuten auf familiengeprägte Regionen mit wachsender Wohnflächennachfrage hin.

Kreisebene

Verfügbares Einkommen je Einwohner23.979 €

22 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Direkter Treiber der maximal zahlbaren Mieten und Kaufpreise. Niedriges Einkommen begrenzt das Wertsteigerungspotenzial.

Kreisebene

Datenvollständigkeit74,4 %

40 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Werte deuten auf eine belastbare Datengrundlage. Bei niedrigen Werten ist der Score nur eingeschränkt aussagekräftig.

Kreisebene

Unternehmensdichte34,1 je 1.000 Ew.

52 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Dichte spricht für diversifizierte Arbeitsplatzstrukturen und stabile Standortqualität.

Kreisebene

Straftaten je 100.000 Einwohner8.319,25

57 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Nur zwischen ähnlichen Kreistypen vergleichbar. Die Statistik zählt nach Tatort, nicht nach Wohnort — Kernstädte mit Bahnhof, Einkaufslagen und vielen Pendlern liegen deshalb strukturell höher, ohne dass Anwohner stärker betroffen sein müssen. Ein Landkreis mit halb so hoher Zahl ist nicht automatisch „doppelt so sicher“.

Kreisebene

Bevölkerungsentwicklung 5 Jahre-2 %

68 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Mittelfristiger Trend – weniger schwankungsanfällig als der Jahreswert. Anhaltend negative Entwicklung erhöht das Leerstandsrisiko.

Kreisebene

Lebendgeborene je 1.000 Einwohner7

70 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Indikator für demografische Erneuerung. Niedrige Geburtenraten verstärken langfristige Schrumpfungstendenzen.

Kreisebene

Arbeitslosenquote7,7 %

70 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Quoten signalisieren Kaufkraftrisiken und potenzielle Mietausfälle. Bundesdurchschnitt liegt aktuell bei rund 5,5 %.

Kreisebene

Beschäftigungsquote64,3 %

2.028 von 10.754 Gemeinden schneiden schlechter ab. Höhere Werte bedeuten breitere Mieter- und Käuferbasis. Niedrige Werte verstärken das Konjunkturrisiko.

Rostock selbst

Bevölkerungsprognose 2035-2 %

97 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Wichtigster Frühindikator für die langfristige Wohnungsnachfrage. Schrumpfungsregionen erfordern höhere Sicherheitsabschläge.

Kreisebene

Grundsteuer-B-Hebesatz520 %

98 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Ein hoher Hebesatz heißt nicht automatisch hohe Steuer. Seit der Grundsteuerreform 2025 entsteht die Belastung aus Hebesatz, neuem Messbetrag und Landesmodell zusammen — Länder mit niedrigen Messbeträgen haben rechnerisch höhere Hebesätze. Sinnvoll vergleichbar deshalb nur innerhalb eines Bundeslandes.

Kreisebene

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2022, 2023, 2024, 2025, 2026, 2035 · Quellen: Deutschlandatlas (BBSR), VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Manuell gepflegter Wert (Redaktion), BKA – Polizeiliche Kriminalstatistik, Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung)

Der Abstand

Wirtschaftsleistung und Einkommen liegen außergewöhnlich weit auseinander

Zwischen dem, was in Rostock erwirtschaftet wird, und dem, was bei den Haushalten ankommt, liegen 63 Perzentilpunkte. Dass die Leistung über dem Einkommen liegt, ist bei kreisfreien Städten der Normalfall — Einpendler erhöhen sie, wohnen aber anderswo. Bemerkenswert ist hier die Größe des Abstands, nicht seine Richtung.

Was hier erwirtschaftet wird
Bruttowertschöpfung je Einwohner46.207 € je Ew.

300 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

BIP je Einwohner49.315 €

296 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Was bei den Haushalten ankommt
Verfügbares Einkommen je Einwohner23.979 €

22 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Arbeitslosenquote7,7 %

70 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahre 2023, 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Wohin entwickelt er sich?

Angebot und Bedarf

Gebaut wird knapp zwei Drittel dessen, was gebraucht wird

Der rechnerische Neubaubedarf bis 2030 gegen die tatsächlich genehmigten Wohnungen — beides auf 10.000 Einwohner normiert, damit die Größe der Stadt herausfällt.

Je 100 benötigte Wohnungen60 genehmigt · 40 fehlen

Die Rechnung offen: 431 genehmigte Wohnungen ÷ 204.929 Einwohner × 10.000 = 21,0 je 10.000 Einwohner. Dem steht ein Bedarf von 35,2 je 10.000 gegenüber — das sind 59,7 % Deckung.

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2024, 2025, 2030 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030

1,8 %
Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)

4.101 von 6.203 Gemeinden schneiden schlechter ab. Sie sehen hier die marktaktive Quote, weil sie für diesen Ort vorliegt – sie ist die belastbarere Knappheitskennzahl und hat deshalb Vorrang vor der allgemeinen Leerstandsquote. Unter 3 % gilt ein Wohnungsmarkt als angespannt; dort lässt sich nach dem Zuschlag zügig vermieten. Über 5 % besteht struktureller Überhang mit Druck auf Miete und Wiederverkaufswert. Bundesweit rund 2,3 %. Die allgemeine Quote liegt meist höher, weil sie auch nicht vermietbaren Bestand mitzählt.

37,5 %
Mietentwicklung 5 Jahre

Platz im Feld von 400 Kreisen — 358 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Stark positive Werte sprechen für angespannte Wohnungsmärkte – Achtung Mietpreisbremse. Negative Werte deuten auf Nachfrageschwäche hin.

Ja
Mietpreisbremse gilt

Platz im Feld von 814 Gemeinden — 438 Gemeinden liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Greift direkt nach dem Zuschlag: Bei Neuvermietung darf die Anfangsmiete die ortsübliche Vergleichsmiete grundsätzlich nur um 10 Prozent übersteigen. Wer die Rendite über eine deutliche Mieterhöhung nach Leerzug plant, sollte das hier prüfen. Ausnahmen (Neubau ab Oktober 2014, umfassende Modernisierung, höhere Vormiete) sind objektbezogen — die Angabe ist ein Hinweis, keine Rechtsberatung.

Ja
Abgesenkte Kappungsgrenze gilt

Platz im Feld von 814 Gemeinden — 442 Gemeinden liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Wichtig, wenn mit dem Zuschlag Mieter übernommen werden: Wo die Verordnung gilt, darf die Miete innerhalb von drei Jahren um höchstens 15 statt 20 Prozent steigen. Mietpreisbremse und Kappungsgrenze gelten häufig gemeinsam, aber nicht immer — beide Angaben getrennt lesen.

Die Zukunft

Bis 2045 verschiebt sich die Altersstruktur in Rostock

Der Zuwachs der Gruppe ab 67 liegt im Feld auf Position 8 von 100. Das ist eine Platzierung, keine Aussage über den Rest des Landes — und keine Note, denn diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen.

64,3von 100
Zukunftsausblick
Gute Standortbasis
Einordnung
5von 8
Säulen im Score

Das ist die zweite der beiden Gesamtnoten dieser Seite — und die einzige, die nach vorn schaut. Sie entsteht aus 5 gewichteten Säulen; 3 weitere Säulen haben zwar Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wie sich die 64,3 zusammensetzt, steht Zeile für Zeile im Abschnitt „Die zweite Note". Mit der Standortqualität von 71,9 aus dem Seitenkopf lässt sie sich nicht verrechnen: anderes Verfahren, andere Auswahl an Kennzahlen.

Unter 20 Jahre4,3 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 234 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

20 bis unter 67 Jahre-0,7 %

331 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Bevölkerung insgesamt-0,5 %

201 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

67 Jahre und älter-3,8 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 34 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

Die Balken sind golden statt grün, und das ist Absicht: Diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen. Ein Bevölkerungsplus ist für einen Vermieter gut, für die Infrastruktur einer Stadt kann es Belastung heißen. Der Datensatz gibt hier eine Lage aus, keine Note.

Alle Werte hier sind Prognosen, keine gemessenen Zahlen. Insgesamt enthält der Datensatz 7 Prognosen — in der Tabelle am Seitenende einzeln gekennzeichnet.

Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahr 2045 · Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045

Was gebraucht wird — und was genehmigt ist

Wer hier wohnt, wohnt in einer Wohnung. Der Datensatz führt für Rostock genau ein Baujahr und daneben einen rechnerischen Neubaubedarf bis 2030. Für 2045 führt er eine Bevölkerungsprognose, aber keinen Wohnungsbedarf. Die Grafik zeigt alle drei — auch die Leerstelle.

Ein Riegel = 20 WohnungenGefüllt = genehmigt · Umriss = Bedarf ohne Genehmigung
Genehmigt 2024431Wohnungen

Gemessen · Ein einzelnes Jahr, keine Reihe. Je 1.000 Einwohner genehmigt Rostock etwa so viel wie das Mittelfeld aller 400 Kreise.

Rechnerisch benötigt, pro Jahr bis 2030rund 720Wohnungen

Prognose · BBSR-Wohnungsbedarfsprognose, Zeitraum 2023 bis 2030. Ohne Genehmigung bleiben rund 290 Wohnungen pro Jahr; die Genehmigungen entsprechen rund 60 % des Bedarfs.

Rechnerisch benötigt, pro Jahr 2045nicht im Datensatz

Keine Quelle · Die Wohnungsbedarfsprognose endet mit 2030. Diese Seite rechnet den Bedarf nicht hoch — warum nicht, steht unter der Grafik.

Einwohner — anderer Maßstab: Menschen, nicht Wohnungen-0,5 %

Prognose · BBSR-Raumordnungsprognose 2045: von 204.929 Einwohnern (2025) auf rund 204.000 — rund 1.000 Menschen weniger als heute.

Die Rechnung offen: 35,2 benötigte Wohnungen je 10.000 Einwohner und Jahr × 204.929 Einwohner ÷ 10.000 = rund 720 Wohnungen pro Jahr. Genehmigt wurden 431, also rund 60 % davon. Zwei Vorbehalte gehören dazu: Die Genehmigungen stammen aus 2024, die Einwohnerzahl aus 2025, und die Bedarfsquote bezieht sich auf den Bevölkerungsstand ihres eigenen Prognosestarts. Eine gemeinsame Jahresbasis gibt der Datensatz nicht her — deshalb steht hier überall „rund", und jede abgeleitete Zahl ist gerundet.

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2024, 2025, 2030, 2045 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030, BBSR Raumordnungsprognose 2045

Warum für 2045 keine Zahl dasteht

Man könnte die Quote von 35,2 je 10.000 Einwohner auf die prognostizierte Einwohnerzahl anwenden. Das ergäbe eine Zahl, und sie stünde hier so gesetzt wie die beiden anderen. Drei Gründe sprechen dagegen. Die Quote für 2023 bis 2030 enthält einen einmaligen Nachholbedarf und die Zuwanderung der Jahre 2022 und 2023 — sie zwanzig Jahre fortzuschreiben macht aus einem Ausnahmezustand einen Dauerzustand. Der einzige sichtbare Befund einer solchen Rechnung wäre ein Deckungsanteil, der sich verschiebt — und der hinge allein daran, dass wir die Genehmigungen von 2024 einfrieren, während sich die Einwohnerzahl bewegt. Das wäre nicht das Ergebnis, sondern die Annahme, nur zurückgespiegelt. Und die Alterung, die die Balken über dieser Grafik zeigen, verändert genau die Haushaltsgrößen, an denen der Bedarf pro Kopf hängt.

Was sich über 2045 trotzdem sagen lässt

Rostock schrumpft nach der Raumordnungsprognose bis 2045 um 0,5 Prozent, auf rund 204.000 Einwohner. Was daraus folgt, folgt aus der Arithmetik und nicht aus einer zweiten Prognose: Für den Bedarf bis 2030 ändert das nichts — er ist eine eigene Rechnung, die die erwartete Entwicklung bereits enthält. Was danach kommt, sagt der Datensatz nicht. Die eigentliche Nachricht dieser Grafik steht deshalb in der zweiten Reihe und nicht in der dritten — die Lücke ist keine Frage von 2045, sie steht jetzt.

Genehmigt heißt nicht gebaut

Zwischen Genehmigung und Fertigstellung liegen Jahre, und ein Teil der Genehmigungen wird nie gebaut. Die rund 60 % sind damit eine Obergrenze: Was tatsächlich fertig wird, liegt darunter. Fertigstellungszahlen, an denen sich das prüfen ließe, enthält der Datensatz nicht. Auch 2024 ist nur ein Jahr — Baugenehmigungen schwanken stark, und eine Zeitreihe fehlt. Die grüne Reihe ist ein Messwert, kein Trend.

Warum hier nichts rot ist

Grün steht in dieser Grafik an genau einer Stelle: bei den genehmigten Wohnungen, weil der Datensatz für sie eine Richtung kennt. Alles Prognostizierte ist golden. Auch die offenen Riegel bleiben golden. Sie sind für die Stadt ein Problem und für einen Bieter eher das Gegenteil: Knappheit stützt Miete und Wiederverkauf — und ist zugleich der Grund, aus dem Städte regulierend eingreifen. Rot wäre eine Wertung, die der Datensatz hier nicht hergibt.

Zur Einordnung, bewusst nicht gegengerechnet: Der marktaktive Leerstand liegt bei 1,8 % — erhoben 2022 und damit älter als die übrigen Werte dieser Grafik. Ihn von der Lücke abzuziehen wäre eine Doppelzählung, weil der Aufbau einer Fluktuationsreserve in der Bedarfsprognose bereits steckt.

Die zweite Note

Wie der Zukunftsausblick auf 64,3 kommt

Neben der Standortqualität führt der Datensatz eine zweite Gesamtnote nach einem anderen Verfahren: fünf gewichtete Säulen. Hier ist die Rechnung, nachprüfbar.

  • 25 %Demografie44,7
  • 25 %Arbeitsmarkt & Kaufkraft57,4
  • 20 %Wohnungsmarkt & Angebot72,1
  • 20 %Erreichbarkeit & Infrastruktur89,0
  • 10 %Bildung, Wissenschaft & Ankerinstitutionen65,7

0,25 × 44,7 + 0,25 × 57,4 + 0,20 × 72,1 + 0,20 × 89,0 + 0,10 × 65,7

= 64,32 — gerundet 64,3, der veröffentlichte Wert. Die Balkenbreite ist das Gewicht, die Höhe der Säulenwert.

Sicherheit
2 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.
Laufende Kosten & Mietrecht
5 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.
Kontext
0 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.

Die gestrichelten Kästen sind der ehrlichere Teil dieser Grafik: Diese Säulen haben Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wer den Score liest, liest sie also nicht mit.

Die Bereiche

Die Bereiche im Einzelnen

Je Bereich die Leitfrage, die Kernaussage und die wichtigsten Kennzahlen mit Quelle — und wie vollständig die Daten sind.

Demografie
45Details

Wohnen hier künftig genug Menschen, die kaufen oder mieten wollen?

Wie sich Einwohnerzahl und Altersaufbau entwickeln, gibt Hinweise auf die künftige Nachfrage nach Wohnraum.

  • Bevölkerungsprognose 2045-0,5 %
    Prognose 2045 · Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045kreisbasierter Wert · Prognose
  • Bevölkerungsprognose 2035-2 %
    Prognose 2035 · Quelle: Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung)kreisbasierter Wert · Prognose
  • Bevölkerungsentwicklung 1 Jahr-0,2 %
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Bevölkerungsentwicklung 5 Jahre-2 %
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Bevölkerung gesamt204.929
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
  • Bevölkerungsdichte1.131,9 Ew. / km²
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
  • Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner9 je 1.000 Ew.
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Ausländeranteil6,6 %
    Stand 2022 · Quelle: Zensus 2022

18 von 19 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 14 Werte von Kreis-/Regionalebene

Arbeitsmarkt & Kaufkraft
57Details

Gibt es Arbeitsplätze und Kaufkraft, die die Nachfrage tragen?

Arbeitsplätze und Einkommen zeigen, wie tragfähig die Nachfrage in der Region ist.

  • Beschäftigungswachstum 5 Jahre3,9 %
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Rechtliche Einheiten gesamt7.000
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Beantragte Unternehmensinsolvenzen38
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Unternehmensdichte34,1 je 1.000 Ew.
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • BIP je Einwohner49.315 €
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Bruttowertschöpfung je Einwohner46.207 € je Ew.
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Verfügbares Einkommen je Einwohner23.979 €
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Arbeitslosenquote7,7 %
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert

11 von 12 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 10 Werte von Kreis-/Regionalebene

Wohnungsmarkt & Angebot
72Details

Ist Wohnraum eher knapp (stützt den Bestand) oder entsteht viel Neubau als Konkurrenz?

Preis-, Miet- und Angebotskennzahlen werden nur zusammen mit Bevölkerung und Wirtschaft gelesen.

  • Wohnungsneubaubedarf 2023-2030 p.a.720
    Prognose 2030 · Quelle: BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030kreisbasierter Wert · Prognose
  • Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner35,2
    Prognose 2030 · Quelle: BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030kreisbasierter Wert · Prognose
  • Genehmigte Wohnungen je 1.000 Einwohner2,1 je 1.000 Ew.
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Genehmigte Wohnungen431
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Kaufwert Bauland je Quadratmeter408,13 € / m²
    Stand 2022 · Quelle: BBSR INKARkreisbasierter Wert
  • Eigentumsquote14,6 %
    Stand 2022 · Quelle: Zensus 2022
  • Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)1,8 %
    Stand 2022 · Quelle: Zensus 2022
  • Mietentwicklung 5 Jahre37,5 %
    Stand 2024 · Quelle: BBSR INKARkreisbasierter Wert

10 von 14 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch · 6 Werte von Kreis-/Regionalebene

Erreichbarkeit & Infrastruktur
89Details

Wie gut kommt man weg — Pendeln, Bus und Bahn, Internet?

Fahrzeiten, Bus und Bahn sowie Breitband zeigen, wie gut sich der Ort zum Pendeln und fürs Homeoffice eignet.

  • Pkw-Fahrzeit zum Frei- oder Naturbad11 Min.
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Pkw-Fahrzeit zum Hallenbad9 Min.
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe I5 Min.
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe II6 Min.
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Breitbandabdeckung99,3 %
    Stand 2023 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Gigabit-Breitbandversorgung96,5 %
    Stand 2023 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • 5G-Mobilfunkversorgung97,9 %
    Stand 2022 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Pkw-Fahrzeit zur Grundschule4 Min.
    Stand 2022 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)

13 von 14 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch

Bildung, Wissenschaft & Ankerinstitutionen
66Details

Gibt es Hochschulen, Kliniken oder große Arbeitgeber, die dauerhaft Nachfrage bringen?

Hochschulen und große Einrichtungen bringen dauerhaft Nachfrage, etwa von Studierenden und Beschäftigten.

  • Betreuungsquote unter 3 Jahre74 %
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)kreisbasierter Wert
  • Entfernung zur nächsten Hochschule6,9 km
    Stand 2026 · Quelle: Destatis Hochschulstatistik
  • Studierende am Hochschulort14.113
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Studierende je 1.000 Einwohner (Hochschulort)68,9 je 1.000 Ew.
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert

4 von 5 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 3 Werte von Kreis-/Regionalebene

Sicherheit
—Details

Wie viele Straftaten erfasst die Polizei hier — im Vergleich zu ähnlichen Kreisen?

Kriminalitätszahlen bleiben Kontext: Die Polizeiliche Kriminalstatistik zählt nach Tatort, deshalb sind nur ähnliche Kreistypen vergleichbar.

  • Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner75,5
    Stand 2025 · Quelle: BKA – Polizeiliche Kriminalstatistikkreisbasierter Wert
  • Straftaten je 100.000 Einwohner8.319,25
    Stand 2025 · Quelle: BKA – Polizeiliche Kriminalstatistikkreisbasierter Wert

2 von 2 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene

Laufende Kosten & Mietrecht
—Details

Was kostet das Halten laufend (Grundsteuer) und wie frei darf ich die Miete setzen?

Steuerhebesätze und Mietrecht beschreiben laufende Kosten und Spielräume, nicht die Standortqualität selbst.

  • Gewerbesteuer-Hebesatz465 %
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Steuereinnahmekraft je Einwohner1.132 € je Ew.
    Stand 2023 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Grundsteuer-B-Hebesatz520 %
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Abgesenkte Kappungsgrenze giltJa
    Stand 2026 · Quelle: BBSR – Mietpreisbremse und Kappungsgrenze
  • Mietpreisbremse giltJa
    Stand 2026 · Quelle: BBSR – Mietpreisbremse und Kappungsgrenze

5 von 5 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene

Für wen passt er?

Für wen

Für wen der Standort passen könnte

Automatisch abgeleitete Hinweise auf mögliche Zielgruppen — kein Ersatz für die Prüfung von Objekt und Mikrolage.

Alle Daten

Die Schärfe

39 der 65 Werte stammen von einer größeren Ebene

Nicht jede Kennzahl liegt gemeindescharf vor. Wo sie fehlt, tritt der Wert der übergeordneten Ebene an ihre Stelle. Weil Rostock kreisfrei ist, beschreibt dieser Kreiswert genau diese Stadt und keinen Nachbarort — bei einer kreisangehörigen Gemeinde wäre derselbe Wert eine Aussage über den ganzen Landkreis.

  • 26 gelten für Rostock selbst
  • 39 stammen von der Kreisebene

Der Anhang

Alle 65 Kennzahlen

Jede Zahl dieser Seite steht hier noch einmal mit Jahr, Datenebene, Feldposition und Quelle — die vollständige Grundlage, auf der alles Vorige beruht.

Alle 65 Standortkennzahlen für Rostock mit Wert, Bezugsjahr, Datenebene, Feldposition und Quelle
KennzahlWertJahrEbeneFeldpositionQuelle
Bevölkerung
Bevölkerungsprognose 2045-0,5 %2045PrognoseKreisebene50,1von 400 KreisenBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevölkerungsprognose 2035-2 %2035PrognoseKreisebene24,1von 400 KreisenWegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung)
Bevölkerungsentwicklung 1 Jahr-0,2 %2025Kreisebene52,3von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerungsentwicklung 5 Jahre-2 %2025Kreisebene16,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerung gesamt204.9292025Rostock selbst99,5von 10.767 Gemeinden, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerungsdichte1.131,9 Ew. / km²2024Rostock selbst97,9von 10.766 Gemeinden, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner9 je 1.000 Ew.2024Kreisebene90,3von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Ausländeranteil6,6 %2022Rostock selbst—Zensus 2022
Seniorenanteil25,5 %2022Rostock selbst—Zensus 2022
Demografie
Bevölkerungsprognose 20 bis unter 67 Jahre 2045-0,7 %2045PrognoseKreisebene82,6von 400 KreisenBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevölkerungsprognose 67 Jahre und älter 2045-3,8 %2045PrognoseKreisebene8,4von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevölkerungsprognose unter 20 Jahre 20454,3 %2045PrognoseKreisebene58,4von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Altenquotient44,72025Kreisebene30,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Jugendquotient27,22025Kreisebene3,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Medianalter452025Kreisebene72,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Anteil Erwerbsalter60,3 %2024Kreisebene67,8von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Lebendgeborene je 1.000 Einwohner72024Kreisebene17,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Jugendanteil14 %2024Kreisebene1,6von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Betreuungsquote unter 3 Jahre74 %2024Kreisebene99,9von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Wirtschaft
Beschäftigungswachstum 5 Jahre3,9 %2025Kreisebene51,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Rechtliche Einheiten gesamt7.0002024Kreisebene55,1von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Gewerbesteuer-Hebesatz465 %2024Kreisebene90,4von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Beantragte Unternehmensinsolvenzen382024Kreisebene38,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Unternehmensdichte34,1 je 1.000 Ew.2024Kreisebene12,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
BIP je Einwohner49.315 €2023Kreisebene73,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bruttowertschöpfung je Einwohner46.207 € je Ew.2023Kreisebene74,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Verfügbares Einkommen je Einwohner23.979 €2023Kreisebene5,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Steuereinnahmekraft je Einwohner1.132 € je Ew.2023Rostock selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Arbeitsmarkt
Arbeitslosenquote7,7 %2025Kreisebene17,5von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Pendlersaldo je 1.000 Einwohner60,872025Kreisebene81,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Pendlersaldo12.4752025Kreisebene85,4von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Beschäftigungsquote64,3 %2022Rostock selbst18,9von 10.754 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Immobilien
Wohnungsneubaubedarf 2023-2030 p.a.7202030PrognoseKreisebene—BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner 2023-2030 p.a.35,22030PrognoseKreisebene—BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Genehmigte Wohnungen je 1.000 Einwohner2,1 je 1.000 Ew.2024Kreisebene61,8von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Genehmigte Wohnungen4312024Kreisebene64,1von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Grundsteuer-B-Hebesatz520 %2024Kreisebene24,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Kaufwert Bauland je Quadratmeter408,13 € / m²2022Kreisebene79,9von 380 Kreisen, ohne WertungBBSR INKAR
Eigentumsquote14,6 %2022Rostock selbst0,0von 9.982 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)1,8 %2022Rostock selbst66,1von 6.203 GemeindenZensus 2022
Mieten
Abgesenkte Kappungsgrenze giltJa2026Rostock selbst54,4von 814 Gemeinden, ohne WertungBBSR – Mietpreisbremse und Kappungsgrenze
Mietpreisbremse giltJa2026Rostock selbst53,8von 814 Gemeinden, ohne WertungBBSR – Mietpreisbremse und Kappungsgrenze
Mietentwicklung 5 Jahre37,5 %2024Kreisebene89,4von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR INKAR
Nettokaltmiete (Zensus 2022)6,7 € / m²2022Rostock selbst79,4von 9.920 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Miete je Quadratmeter6,7 € / m²2022Rostock selbst79,5von 10.681 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Bildung & Studierende
Entfernung zur nächsten Hochschule6,9 km2026Rostock selbst0,3von 10.949 Gemeinden, ohne WertungDestatis Hochschulstatistik
Studierende gesamt14.1132023Kreisebene77,5von 238 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Studierende je 1.000 Einwohner68,9 je 1.000 Ew.2023Kreisebene76,7von 238 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Infrastruktur & Erreichbarkeit
Pkw-Fahrzeit zum Frei- oder Naturbad11 Min.2024Rostock selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Hallenbad9 Min.2024Rostock selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe I5 Min.2024Rostock selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe II6 Min.2024Rostock selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Breitbandabdeckung99,3 %2023Rostock selbst93,3von 10.753 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Gigabit-Breitbandversorgung96,5 %2023Rostock selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
5G-Mobilfunkversorgung97,9 %2022Rostock selbst52,2von 10.945 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Grundschule4 Min.2022Rostock selbst60,6von 10.870 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Notfallkrankenhaus12 Min.2022Rostock selbst72,7von 10.870 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Supermarkt3 Min.2021Rostock selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
ÖPNV-/Schienen-Erreichbarkeit99,2 %2020Rostock selbst86,4von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
ÖV-Fahrzeit zum nächsten Zentrum20 Min.2020Rostock selbst62,2von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum nächsten Zentrum8 Min.2020Rostock selbst56,7von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Sicherheit
Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner75,52025Kreisebene39,9von 400 KreisenBKA – Polizeiliche Kriminalstatistik
Straftaten je 100.000 Einwohner8.319,252025Kreisebene14,4von 400 KreisenBKA – Polizeiliche Kriminalstatistik
Datenqualität
Datenstand Jahr2.0452026Kreisebene50,0von 400 KreisenManuell gepflegter Wert (Redaktion)
Datenvollständigkeit74,4 %2026Kreisebene9,9von 400 KreisenManuell gepflegter Wert (Redaktion)

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