ZwangsversteigerungGewerbeobjekt in Arnstein, Sachsen-Anhalt
Versteigerungstermin
in 33 TagenDo., 26.11.2026 · 10:00 Uhr
Verkehrswert
1 €
symbolisch festgesetzt
Grundstück
2.643 m²
Baujahr
1900
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Es handelt sich um eine seit mindestens 25 Jahren vollständig leerstehende Wohn- und Gewerbebrache in Arnstein OT Greifenhagen. Das 2.643 m² große Areal umfasst ein extrem verfallenes ehemaliges Mühlengebäude, ein baufälliges Einfamilienhaus sowie eine Garage. Alle Gebäude stammen aus der Zeit vor 1900 und weisen erhebliche, existenzbedrohende Bauschäden auf, weshalb sie wirtschaftlich als abbruchreif einzustufen sind. Aufgrund der massiven Mängel und der zu erwartenden hohen Freilegungskosten wurde der Gesamtverkehrswert gerichtlich auf den symbolischen Wert von 1,00 € festgesetzt.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Dieses Objekt ist ausschließlich für risikofreudige Projektentwickler oder Spekulanten geeignet, die das Areal nach einem vollständigen Abriss der Altbauten neu bebauen oder als Freifläche nutzen wollen. Da der Sanierungsaufwand wirtschaftlich völlig unrealistisch ist, muss der Fokus rein auf dem Grundstückswert abzüglich der Abbruchkosten liegen. Ein Gebot sollte daher nur unter genauer Einkalkulierung der erheblichen Beräumungs- und Haftungsrisiken abgegeben werden.
Chancen
Großzügiges Grundstücksareal mit einer Gesamtfläche von 2.643 m².
Risiken
Wirtschaftlicher Totalschaden aller Gebäude aufgrund jahrzehntelangen Leerstands.
Unkalkulierbare und potenziell sehr hohe Abriss- und Beräumungskosten.
Keine Innenbesichtigung möglich (erhebliches Bieterrisiko bezüglich verdeckter Mängel und Altlasten).
Ausführliches Dossier
Das Zwangsversteigerungsobjekt in der Dorfstraße 34, 06456 Arnstein OT Greifenhagen, stellt eine stark vernachlässigte Wohn- und Gewerbebrache dar. Das Grundstück umfasst eine Gesamtfläche von 2.643 m², aufgeteilt auf drei Flurstücke: Flurstück 78 mit einem ehemaligen Mühlengebäude und einer Garage (1.890 m²), Flurstück 214 mit einem baufälligen Einfamilienhaus (752 m²) und das unbebaute Flurstück 344/90 (1 m²). Die Liegenschaft befindet sich im landschaftlich reizvollen Schutzgebiet 'Harz' und dem gleichnamigen Naturpark in Sachsen-Anhalt. Der bauliche Zustand der um das Jahr 1900 errichteten Gebäude ist katastrophal. Seit mindestens 25 Jahren ungenutzt und ohne jegliche Instandhaltung, weisen alle Baukörper schwerste Schäden auf. Das Mühlengebäude (ca. 955 m² Brutto-Grundfläche) und das Einfamilienhaus (ca. 365 m² Brutto-Grundfläche) zeigen massive Undichtigkeiten am Dach, verfallene Deckenkonstruktionen und vollständig verbrauchte Rohbausubstanz. Eine wirtschaftliche Sanierung ist ausgeschlossen; es handelt sich um abrissreife Ruinen, weshalb das Amtsgericht Eisleben den Verkehrswert auf den symbolischen Betrag von 1,00 € festgesetzt hat. Zusätzlich bestehen signifikante rechtliche und praktische Risiken. Nachbarn nutzen Teile der Flurstücke unentgeltlich und ohne vertragliche Grundlage als Parkplatz und Zufahrt. Zudem quert ein nicht öffentlich gewidmeter Weg das Grundstück. Da keine Innenbesichtigung durchgeführt werden konnte, müssen Bieter mit weiteren unvorhersehbaren Risiken im Inneren der Gebäude rechnen. Fazit: Der Erwerb lohnt sich nur für Investoren, die die beträchtlichen Abrisskosten tragen können und das große Grundstück im landschaftlich geschützten Raum für ein neues, genehmigungsfähiges Projekt nutzen wollen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Keine Besichtigung möglich
Wohn-/ Gewerbebrache mit ehemaliger Mühle im Landschaftsschutzgebiet „Harz“ sowie im Naturpark / Sachsen-Anhalt (Mansfelder Land) seit mind. 25 Jahren vollständig ungenutzt und leerstehend zu laufender Nummer 1 des Bestandsverzeichnisses: - vor 1900– seit Jahrzehnten nicht Instand gehaltenes, nicht angemessen nutzbares- in Mauerwerksbauweise errichtetes Mühlengebäude mit ca. 955 m² Brutto-Grundfläche, - vor 1900 seit Jahrzehnten nicht Instand gehaltenes, nicht angemessen nutzbares- in Mauerwerksbauweise errichtetes Garagengebäude mit ca. 70 m² Brutto-Grundfläche zu laufender Nummer 2 des Bestandsverzeichnisses: - vor 1900– seit Jahrzehnten nicht Instand gehaltenes, nicht angemessen nutzbares- in Lehm- und Mauerwerksbauweise errichtetes Einfamilienhaus mit ca. 365 m² Brutto-Grundfläche, zu laufender Nummer 3 des Bestandsverzeichnisses: - keine dem Grundstück zuzuordnende Bebauung
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0052 K 0004/2024
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- RAe. Grote Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
- 26.11.2026 · 10:00 Uhr
!
Objekt
- Gewerbeobjekt
- Leerstehend
- Keine Besichtigung möglich
- 1900
Flächen & Wert
- 1 € (symbolisch)
- 2.643 m²
Lage
Karte- Dorfstraße
- 34
- 06456
- Arnstein
- Greifenhagen
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte