Interaktives Tool · Kalkulation
Wie viel mehr darf ein Fachbetrieb bieten?
Der Verkehrswert ist bereits ein Nach-Schaden-Wert: Der Sachverständige hat die Instandsetzung abgezogen – zu Marktpreisen, also mit Verrechnungssatz, Unternehmergewinn und Umsatzsteuer. Ein Betrieb, der das Gewerk selbst ausführt, zahlt diese Preise nicht. Die Differenz ist zusätzlicher Bietspielraum bei gleicher Rendite. Dieser Rechner beziffert sie – und zieht ab, was sie wieder aufzehrt: verdrängte Aufträge, Wartezeit bis zur eigenen Kapazität und die Unsicherheit des Kostenansatzes.
Kostenpositionen aus dem Gutachten
Übernimmt die bezifferten Abzüge aus dem Verkehrswertgutachten, sofern vorhanden. Teil von Plus KI — die Rechnung selbst funktioniert auch ohne.
Ihre Annahmen
Hier entscheidet sich, ob aus der Ersparnis ein echter Vorsprung wird — oder ob Auslastung und Wartezeit ihn wieder auffressen.
Ergebnis
- Kostenansatz laut Gutachten
- 0 €
- Ihre tatsächlichen Kosten
- − 0 €
- Rohspanne
- = 0 €
- Sicherheitsabschlag
- − 0 €
- Entgangener Deckungsbeitrag
- − 2.240 €
- Kapitalbindung der Wartezeit
- − 2.700 €
Zusätzlicher Bietspielraum
-4.940 €
Tragen Sie unter „Fremdgebot“ ein, was ein Bieter ohne eigenes Gewerk höchstens bieten würde — dann rechnet der Rechner Ihre Obergrenze aus.
- Der Vorteil ist rechnerisch aufgezehrt: Opportunitäts- und Kapitalkosten übersteigen die Ersparnis. Ein Aufschlag auf das Gebot wäre hier nicht gedeckt.
Alle Eingaben bleiben im Browser; es wird nichts gespeichert. Die Rechnung ersetzt keine Kalkulation: Sie zeigt, wie groß Ihr Vorsprung unter Ihren eigenen Annahmen wäre — nicht, ob diese Annahmen zutreffen. Der Zuschlag erfolgt ohne Gewährleistung für Sachmängel.
Rechnen können Sie hier ohne Konto. Nur der Import der bezifferten Abzüge aus dem Verkehrswertgutachten setzt eine Anmeldung mit Plus KI voraus – die Beträge stammen aus unserer Gutachten-Auswertung. Plus KI ansehen
Wie die Rechnung gemeint ist
Der Vorsprung ist kein Gewinn, sondern Spielraum. Er sagt nicht, dass Sie mehr verdienen – er sagt, wie viel höher Sie bieten können, ohne schlechter dazustehen als ein Bieter ohne eigenes Gewerk. In einem Bietgefecht, das in Schritten von wenigen tausend Euro läuft, entscheidet genau das.
Nur selbst ausgeführte Positionen zählen. Was Sie fremd vergeben, kostet Sie den Marktpreis – dort haben Sie keinen Vorteil. Deshalb ist jede Position einzeln zu markieren; eine pauschale Quote über alles überschätzt den Vorsprung systematisch.
Leerlaufzeit ist nur billig, wenn sie echt ist. In einer Auftragslücke sind die Löhne ohnehin bezahlt. Sobald die Kolonne stattdessen einen bezahlten Auftrag ausführen könnte, kostet die eigene Baustelle den entgangenen Deckungsbeitrag – und der ist deutlich höher als der Lohn. Über das Feld „Verdrängung“ steuern Sie, wie ehrlich diese Annahme ist.
Der Sicherheitsabschlag gehört dazu. Der Kostenansatz beruht auf dem, was der Sachverständige sehen konnte – bei fehlender Innenbesichtigung auf einer Vermutung. Der Zuschlag erfolgt ohne Gewährleistung für Sachmängel: Was hinter der Wand steckt, tragen Sie. Fachwissen macht die Schätzung treffsicherer, nicht sicher.
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