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Baden-Baden in Zahlen

Was 64 amtliche Kennzahlen zu Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt und Infrastruktur über Baden-Baden sagen — und an welchen Stellen sie sich widersprechen. Diese Seite bewertet nicht ein einzelnes Objekt, sondern das Umfeld.

67,1von 100
Standortqualität heute
100 %
Abdeckung
100von 100
Datenqualität
15
Werte im Score

Stand 07.09.2026. Von 15 vorgesehenen Kennzahlen lagen 15 vor, 0 fehlten. Baden-Baden: Standortqualität 67,1 von 100 · 7 Kennzahlen im oberen, 13 im unteren Bereich · 64 amtliche Kennzahlen.

01 — Das Feld

Wo Baden-Baden steht, wenn man es neben alle anderen stellt

Eine Zahl allein sagt wenig. 53 der 64 Kennzahlen tragen eine Position im bundesweiten Feld. Sie liegen hier auf einer Achse von 0 bis 100 — in zwei getrennten Spuren, weil nur bei 38 davon „rechts" auch „besser" heißt.

Bewertet — rechts ist besser38 Kennzahlen mit eindeutiger Richtung
0255075100
Nur eingeordnet — rechts ist bloß mehr15 Kennzahlen ohne Richtung
0255075100

Einen Punkt wählen — mit der Maus, dem Finger oder der Tabulatortaste. Hier steht dann, was er misst, wie viele vergleichbare Regionen schlechter abschneiden und aus welchem Jahr der Wert stammt.

7von 38
im obersten Bereich
Feldposition über 87
18von 38
im Mittelfeld
Feldposition 26 bis 87
13von 38
im unteren Bereich
Feldposition unter 26
02 — Die Schwachstelle

13 Werte liegen im unteren Bereich des Feldes

Diese Kennzahlen liegen unter Feldposition 26. Die Deutung steht jeweils darunter — sie stammt aus dem Datensatz, nicht von dieser Seite.

Datenvollständigkeit71,8 %

10 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Werte deuten auf eine belastbare Datengrundlage. Bei niedrigen Werten ist der Score nur eingeschränkt aussagekräftig.

Kreisebene

Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner207,45

13 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Aussagekräftiger als die Gesamtkriminalität, weil Wohnungseinbruch Anwohner direkt trifft und kaum vom Tatortprinzip verzerrt wird. Hohe Werte treten gehäuft in grenz- und autobahnnahen Kreisen auf. Praktische Folge für Käufer: Sicherungstechnik und Versicherungsprämie einkalkulieren.

Kreisebene

Mietentwicklung 5 Jahre10 %

19 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Stark positive Werte sprechen für angespannte Wohnungsmärkte – Achtung Mietpreisbremse. Negative Werte deuten auf Nachfrageschwäche hin.

Kreisebene

5G-Mobilfunkversorgung69,8 %

725 von 10.945 Gemeinden schneiden schlechter ab. Ergänzt die Festnetz-Breitbandquote um die mobile Seite. Bundesweit liegt der Median bei rund 98 %, entscheidend ist deshalb der Blick nach unten: Werte deutlich unter 90 % deuten auf Funklöcher – relevant für Homeoffice, Alarmanlagen und die Vermietbarkeit an jüngere Mieter.

Baden-Baden selbst

Studierende je 1.000 Einwohner1,7 je 1.000 Ew.

16 von 238 Kreisen schneiden schlechter ab. Werte über 100 markieren klassische Universitätsstädte mit eigenem Mietsegment – Heidelberg 233, Münster 200, Passau 203. Zwei Werte darüber messen etwas anderes: Erfurt (490) und Hagen (351) sind die Sitze der IU Internationalen Hochschule und der FernUniversität, deren Fernstudierende hier mitzählen, ohne dort zu wohnen. Der höchste Wert einer Präsenzhochschulstadt liegt bei 252 (Erlangen).

Kreisebene

Jugendanteil15,1 %

49 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Jugendanteile sind ein Indiz für familienfreundliche Strukturen und langfristige Nachfrage.

Kreisebene

Jugendquotient30,1

70 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Werte deuten auf familiengeprägte Regionen mit wachsender Wohnflächennachfrage hin.

Kreisebene

Altenquotient49,4

75 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Höhere Werte bedeuten mehr Pflege- und Versorgungsbedarf, aber auch stabile Mieterstrukturen.

Kreisebene

Medianalter49,8

80 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Junge Regionen (Median < 42) sind dynamischer, ältere Regionen haben einen wachsenden Bedarf an barrierearmem Wohnraum.

Kreisebene

Anteil Erwerbsalter57,7 %

81 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hoher Anteil bedeutet starke Kaufkraft- und Mietzahlerbasis. Niedriger Anteil signalisiert demografischen Druck.

Kreisebene

Lebendgeborene je 1.000 Einwohner7

91 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Indikator für demografische Erneuerung. Niedrige Geburtenraten verstärken langfristige Schrumpfungstendenzen.

Kreisebene

Straftaten je 100.000 Einwohner7.099,03

91 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Nur zwischen ähnlichen Kreistypen vergleichbar. Die Statistik zählt nach Tatort, nicht nach Wohnort — Kernstädte mit Bahnhof, Einkaufslagen und vielen Pendlern liegen deshalb strukturell höher, ohne dass Anwohner stärker betroffen sein müssen. Ein Landkreis mit halb so hoher Zahl ist nicht automatisch „doppelt so sicher“.

Kreisebene

Arbeitslosenquote7 %

99 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Quoten signalisieren Kaufkraftrisiken und potenzielle Mietausfälle. Bundesdurchschnitt liegt aktuell bei rund 5,5 %.

Kreisebene

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2022, 2023, 2024, 2025, 2026 · Quellen: Manuell gepflegter Wert (Redaktion), BKA – Polizeiliche Kriminalstatistik, BBSR INKAR, Deutschlandatlas (BBSR), VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

03 — Der Abstand

Wirtschaftsleistung und Einkommen liegen spürbar auseinander

Zwischen dem, was in Baden-Baden erwirtschaftet wird, und dem, was bei den Haushalten ankommt, liegen 29 Perzentilpunkte. Dass die Leistung über dem Einkommen liegt, ist bei kreisfreien Städten der Normalfall — Einpendler erhöhen sie, wohnen aber anderswo. Bemerkenswert ist hier die Größe des Abstands, nicht seine Richtung.

Was hier erwirtschaftet wird
Bruttowertschöpfung je Einwohner63.465 € je Ew.

359 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

BIP je Einwohner68.676 €

363 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Was bei den Haushalten ankommt
Verfügbares Einkommen je Einwohner35.144 €

390 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Arbeitslosenquote7 %

99 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahre 2023, 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

04 — Angebot und Bedarf

Gebaut wird gut ein Drittel dessen, was gebraucht wird

Der rechnerische Neubaubedarf bis 2030 gegen die tatsächlich genehmigten Wohnungen — beides auf 10.000 Einwohner normiert, damit die Größe der Stadt herausfällt.

Je 100 benötigte Wohnungen32 genehmigt · 68 fehlen

Die Rechnung offen: 68 genehmigte Wohnungen ÷ 56.952 Einwohner × 10.000 = 11,9 je 10.000 Einwohner. Dem steht ein Bedarf von 37,5 je 10.000 gegenüber — das sind 31,8 % Deckung.

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2024, 2025, 2030 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030

2,2 %
Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)

Platz im Feld von 6.203 Gemeinden — 2.819 Gemeinden liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Sie sehen hier die marktaktive Quote, weil sie für diesen Ort vorliegt – sie ist die belastbarere Knappheitskennzahl und hat deshalb Vorrang vor der allgemeinen Leerstandsquote. Unter 3 % gilt ein Wohnungsmarkt als angespannt; dort lässt sich nach dem Zuschlag zügig vermieten. Über 5 % besteht struktureller Überhang mit Druck auf Miete und Wiederverkaufswert. Bundesweit rund 2,3 %. Die allgemeine Quote liegt meist höher, weil sie auch nicht vermietbaren Bestand mitzählt.

10 %
Mietentwicklung 5 Jahre

19 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Stark positive Werte sprechen für angespannte Wohnungsmärkte – Achtung Mietpreisbremse. Negative Werte deuten auf Nachfrageschwäche hin.

05 — Die Zukunft

Bis 2045 wächst Baden-Baden, aber nicht in allen Altersgruppen

Der Zuwachs der Gruppe ab 67 liegt im Feld auf Position 28 von 100. Das ist eine Platzierung, keine Aussage über den Rest des Landes — und keine Note, denn diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen.

65,6von 100
Zukunftsausblick
Gute Standortbasis
Einordnung
5von 8
Säulen im Score

Das ist die zweite der beiden Gesamtnoten dieser Seite — und die einzige, die nach vorn schaut. Sie entsteht aus 5 gewichteten Säulen; 3 weitere Säulen haben zwar Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wie sich die 65,6 zusammensetzt, steht Zeile für Zeile im Abschnitt „Die zweite Note". Mit der Standortqualität von 67,1 aus dem Seitenkopf lässt sie sich nicht verrechnen: anderes Verfahren, andere Auswahl an Kennzahlen.

Unter 20 Jahre14 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 382 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

20 bis unter 67 Jahre-2,1 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 302 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

Bevölkerung insgesamt2,5 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 270 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

67 Jahre und älter7,3 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 112 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

Die Balken sind golden statt grün, und das ist Absicht: Diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen. Ein Bevölkerungsplus ist für einen Vermieter gut, für die Infrastruktur einer Stadt kann es Belastung heißen. Der Datensatz gibt hier eine Lage aus, keine Note.

Alle Werte hier sind Prognosen, keine gemessenen Zahlen. Insgesamt enthält der Datensatz 7 Prognosen — in der Tabelle am Seitenende einzeln gekennzeichnet.

Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahr 2045 · Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045

Wo die zusätzlichen Menschen wohnen sollen

Wer hier wohnt, wohnt in einer Wohnung. Der Datensatz führt für Baden-Baden genau ein Baujahr und daneben einen rechnerischen Neubaubedarf bis 2030. Für 2045 führt er eine Bevölkerungsprognose, aber keinen Wohnungsbedarf. Die Grafik zeigt alle drei — auch die Leerstelle.

Ein Riegel = 5 WohnungenGefüllt = genehmigt · Umriss = Bedarf ohne Genehmigung
Genehmigt 202468Wohnungen

Gemessen · Ein einzelnes Jahr, keine Reihe. Je 1.000 Einwohner genehmigt Baden-Baden weniger als rund ein Drittel aller 400 Kreise.

Rechnerisch benötigt, pro Jahr bis 2030rund 210Wohnungen

Prognose · BBSR-Wohnungsbedarfsprognose, Zeitraum 2023 bis 2030. Ohne Genehmigung bleiben rund 150 Wohnungen pro Jahr; die Genehmigungen entsprechen rund 32 % des Bedarfs.

Rechnerisch benötigt, pro Jahr 2045nicht im Datensatz

Keine Quelle · Die Wohnungsbedarfsprognose endet mit 2030. Diese Seite rechnet den Bedarf nicht hoch — warum nicht, steht unter der Grafik.

Einwohner — anderer Maßstab: Menschen, nicht Wohnungen+2,5 %

Prognose · BBSR-Raumordnungsprognose 2045: von 56.952 Einwohnern (2025) auf rund 58.000 — rund 1.000 Menschen mehr als heute.

Die Rechnung offen: 37,5 benötigte Wohnungen je 10.000 Einwohner und Jahr × 56.952 Einwohner ÷ 10.000 = rund 210 Wohnungen pro Jahr. Genehmigt wurden 68, also rund 32 % davon. Zwei Vorbehalte gehören dazu: Die Genehmigungen stammen aus 2024, die Einwohnerzahl aus 2025, und die Bedarfsquote bezieht sich auf den Bevölkerungsstand ihres eigenen Prognosestarts. Eine gemeinsame Jahresbasis gibt der Datensatz nicht her — deshalb steht hier überall „rund", und jede abgeleitete Zahl ist gerundet.

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2024, 2025, 2030, 2045 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030, BBSR Raumordnungsprognose 2045

Warum für 2045 keine Zahl dasteht

Man könnte die Quote von 37,5 je 10.000 Einwohner auf die prognostizierte Einwohnerzahl anwenden. Das ergäbe eine Zahl, und sie stünde hier so gesetzt wie die beiden anderen. Drei Gründe sprechen dagegen. Die Quote für 2023 bis 2030 enthält einen einmaligen Nachholbedarf und die Zuwanderung der Jahre 2022 und 2023 — sie zwanzig Jahre fortzuschreiben macht aus einem Ausnahmezustand einen Dauerzustand. Der einzige sichtbare Befund einer solchen Rechnung wäre ein Deckungsanteil, der sich verschiebt — und der hinge allein daran, dass wir die Genehmigungen von 2024 einfrieren, während sich die Einwohnerzahl bewegt. Das wäre nicht das Ergebnis, sondern die Annahme, nur zurückgespiegelt. Und die Alterung, die die Balken über dieser Grafik zeigen, verändert genau die Haushaltsgrößen, an denen der Bedarf pro Kopf hängt.

Was sich über 2045 trotzdem sagen lässt

Baden-Baden wächst nach der Raumordnungsprognose bis 2045 um 2,5 Prozent, auf rund 58.000 Einwohner. Was daraus folgt, folgt aus der Arithmetik und nicht aus einer zweiten Prognose: Ein Rückstand, der heute besteht, schließt sich nicht dadurch, dass mehr Menschen kommen. Die eigentliche Nachricht dieser Grafik steht deshalb in der zweiten Reihe und nicht in der dritten — die Lücke ist keine Frage von 2045, sie steht jetzt.

Genehmigt heißt nicht gebaut

Zwischen Genehmigung und Fertigstellung liegen Jahre, und ein Teil der Genehmigungen wird nie gebaut. Die rund 32 % sind damit eine Obergrenze: Was tatsächlich fertig wird, liegt darunter. Fertigstellungszahlen, an denen sich das prüfen ließe, enthält der Datensatz nicht. Auch 2024 ist nur ein Jahr — Baugenehmigungen schwanken stark, und eine Zeitreihe fehlt. Die grüne Reihe ist ein Messwert, kein Trend.

Warum hier nichts rot ist

Grün steht in dieser Grafik an genau einer Stelle: bei den genehmigten Wohnungen, weil der Datensatz für sie eine Richtung kennt. Alles Prognostizierte ist golden. Auch die offenen Riegel bleiben golden. Sie sind für die Stadt ein Problem und für einen Bieter eher das Gegenteil: Knappheit stützt Miete und Wiederverkauf — und ist zugleich der Grund, aus dem Städte regulierend eingreifen. Rot wäre eine Wertung, die der Datensatz hier nicht hergibt.

Zur Einordnung, bewusst nicht gegengerechnet: Der marktaktive Leerstand liegt bei 2,2 % — erhoben 2022 und damit älter als die übrigen Werte dieser Grafik. Ihn von der Lücke abzuziehen wäre eine Doppelzählung, weil der Aufbau einer Fluktuationsreserve in der Bedarfsprognose bereits steckt.

06 — Die zweite Note

Wie der Zukunftsausblick auf 65,6 kommt

Neben der Standortqualität führt der Datensatz eine zweite Gesamtnote nach einem anderen Verfahren: fünf gewichtete Säulen. Hier ist die Rechnung, nachprüfbar.

  • 25 %Demografie48,9
  • 25 %Arbeitsmarkt & Kaufkraft72,2
  • 20 %Wohnungsmarkt & Angebot66,3
  • 20 %Erreichbarkeit & Infrastruktur93,9
  • 10 %Bildung, Wissenschaft & Ankerinstitutionen32,7

0,25 × 48,9 + 0,25 × 72,2 + 0,20 × 66,3 + 0,20 × 93,9 + 0,10 × 32,7

= 65,59 — gerundet 65,6, der veröffentlichte Wert. Die Balkenbreite ist das Gewicht, die Höhe der Säulenwert.

Sicherheit
2 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.
Laufende Kosten & Mietrecht
3 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.
Kontext
1 Kennzahl vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.

Die gestrichelten Kästen sind der ehrlichere Teil dieser Grafik: Diese Säulen haben Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wer den Score liest, liest sie also nicht mit.

07 — Die Schärfe

38 der 64 Werte stammen von einer größeren Ebene

Nicht jede Kennzahl liegt gemeindescharf vor. Wo sie fehlt, tritt der Wert der übergeordneten Ebene an ihre Stelle. Weil Baden-Baden kreisfrei ist, beschreibt dieser Kreiswert genau diese Stadt und keinen Nachbarort — bei einer kreisangehörigen Gemeinde wäre derselbe Wert eine Aussage über den ganzen Landkreis.

  • 26 gelten für Baden-Baden selbst
  • 38 stammen von der Kreisebene
08 — Der Anhang

Alle 64 Kennzahlen

Jede Zahl dieser Seite steht hier noch einmal mit Jahr, Datenebene, Feldposition und Quelle — die vollständige Grundlage, auf der alles Vorige beruht.

Alle 64 Standortkennzahlen für Baden-Baden mit Wert, Bezugsjahr, Datenebene, Feldposition und Quelle
KennzahlWertJahrEbeneFeldpositionQuelle
Bevölkerung
Bevoelkerungsprognose 20452,5 %2045PrognoseKreisebene67,5von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevölkerungsprognose 20352,6 %2035PrognoseKreisebene60,6von 400 KreisenWegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung)
Bevölkerungsentwicklung 1 Jahr0,1 %2025Kreisebene81,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerungsentwicklung 5 Jahre2,7 %2025Kreisebene84,0von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerung gesamt56.9522025Baden-Baden selbst98,4von 10.767 Gemeinden, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerungsdichte405,7 Ew. / km²2024Baden-Baden selbst89,2von 10.766 Gemeinden, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner12,3 je 1.000 Ew.2024Kreisebene96,3von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Auslaenderanteil22,1 %2022Baden-Baden selbstZensus 2022
Seniorenanteil27 %2022Baden-Baden selbstZensus 2022
Demografie
Bevoelkerungsprognose 20 bis unter 67 Jahre 2045-2,1 %2045PrognoseKreisebene75,4von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevoelkerungsprognose 67 Jahre und aelter 20457,3 %2045PrognoseKreisebene27,9von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevoelkerungsprognose unter 20 Jahre 204514 %2045PrognoseKreisebene95,4von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Altenquotient49,42025Kreisebene18,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Jugendquotient30,12025Kreisebene17,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Medianalter49,82025Kreisebene20,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Anteil Erwerbsalter57,7 %2024Kreisebene20,1von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Lebendgeborene je 1.000 Einwohner72024Kreisebene22,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Jugendanteil15,1 %2024Kreisebene12,3von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Betreuungsquote unter 3 Jahre39,3 %2024Kreisebene58,1von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Wirtschaft
Beschäftigungswachstum 5 Jahre1,7 %2025Kreisebene32,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Rechtliche Einheiten gesamt3.4992024Kreisebene17,9von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Gewerbesteuer-Hebesatz390 %2024Kreisebene46,8von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Beantragte Unternehmensinsolvenzen232024Kreisebene62,0von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Unternehmensdichte61,5 je 1.000 Ew.2024Kreisebene98,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
BIP je Einwohner68.676 €2023Kreisebene90,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bruttowertschöpfung je Einwohner63.465 € je Ew.2023Kreisebene89,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Verfügbares Einkommen je Einwohner35.144 €2023Kreisebene97,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Steuereinnahmekraft je Einwohner1.951 € je Ew.2023Baden-Baden selbstDeutschlandatlas (BBSR)
Arbeitsmarkt
Arbeitslosenquote7 %2025Kreisebene24,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Pendlersaldo je 1.000 Einwohner165,892025Kreisebene90,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Pendlersaldo9.4482025Kreisebene81,9von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Beschäftigungsquote65,8 %2022Baden-Baden selbst26,3von 10.754 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Immobilien
Wohnungsneubaubedarf 2023-2030 p.a.(Maßstab uneinheitlich)2102030PrognoseKreisebeneBBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner 2023-2030 p.a.37,52030PrognoseKreisebeneBBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Genehmigte Wohnungen je 1.000 Einwohner1,2 je 1.000 Ew.2024Kreisebene27,3von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Genehmigte Wohnungen682024Kreisebene9,1von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Grundsteuer-B-Hebesatz490 %2024Kreisebene33,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Eigentumsquote40,9 %2022Baden-Baden selbst4,0von 9.982 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)2,2 %2022Baden-Baden selbst45,5von 6.203 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Mieten
Mietentwicklung 5 Jahre10 %2024Kreisebene4,6von 400 KreisenBBSR INKAR
Nettokaltmiete (Zensus 2022)7,83 € / m²2022Baden-Baden selbst92,2von 9.920 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Miete je Quadratmeter7,83 € / m²2022Baden-Baden selbst92,3von 10.681 GemeindenZensus 2022
Bildung & Studierende
Entfernung zur nächsten Hochschule28,5 km2026Baden-Baden selbst48,1von 10.949 Gemeinden, ohne WertungDestatis Hochschulstatistik
Studierende gesamt982023Kreisebene2,3von 238 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Studierende je 1.000 Einwohner1,7 je 1.000 Ew.2023Kreisebene6,9von 238 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Infrastruktur & Erreichbarkeit
Pkw-Fahrzeit zum Frei- oder Naturbad4 Min.2024Baden-Baden selbstDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Hallenbad8 Min.2024Baden-Baden selbstDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe I6 Min.2024Baden-Baden selbstDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe II7 Min.2024Baden-Baden selbstDeutschlandatlas (BBSR)
Breitbandabdeckung98,4 %2023Baden-Baden selbst80,9von 10.753 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Gigabit-Breitbandversorgung57,3 %2023Baden-Baden selbstDeutschlandatlas (BBSR)
5G-Mobilfunkversorgung69,8 %2022Baden-Baden selbst6,6von 10.945 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Grundschule3 Min.2022Baden-Baden selbst78,8von 10.870 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Notfallkrankenhaus11 Min.2022Baden-Baden selbst79,4von 10.870 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Supermarkt3 Min.2021Baden-Baden selbstDeutschlandatlas (BBSR)
OePNV-/Schienen-Erreichbarkeit98,2 %2020Baden-Baden selbst78,5von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
OePNV-Fahrzeit zum naechsten Zentrum11,32020Baden-Baden selbst85,1von 3.182 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum naechsten Zentrum3,72020Baden-Baden selbst84,4von 3.182 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
OeV-Fahrzeit zum naechsten Zentrum11 Min.2020Baden-Baden selbst85,7von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum naechsten Zentrum4 Min.2020Baden-Baden selbst85,1von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Sicherheit
Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner207,452025Kreisebene3,4von 400 KreisenBKA – Polizeiliche Kriminalstatistik
Straftaten je 100.000 Einwohner7.099,032025Kreisebene22,9von 400 KreisenBKA – Polizeiliche Kriminalstatistik
Datenqualität
Datenstand Jahr2.0452026Kreisebene50,0von 400 KreisenManuell gepflegter Wert (Redaktion)
Datenvollständigkeit71,8 %2026Kreisebene2,5von 400 KreisenManuell gepflegter Wert (Redaktion)

Maßstab uneinheitlich heißt: Der Rohwert steht nicht in der Einheit, die der Name verspricht. Der jährliche Wohnungsneubaubedarf ist im Datensatz bei 86 der 400 Kreise in Tausend Wohnungen abgelegt und bei den übrigen 314 in einzelnen Wohnungen — betroffen sind genau die großen, kreisfreien Städte. Diese Seite umgeht das Feld deshalb und rechnet aus dem Bedarf je 10.000 Einwohner, der durchgängig stimmt.

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Andere Städte mit denselben Kennzahlen

Alle kreisfreien Städte nebeneinander — mit Einwohnerzahl, Standortqualität und Bevölkerungsprognose

Alle Werte stammen unverändert aus dem Standort-Radar. Wo diese Seite selbst rechnet — Deckungsgrade, Lücken, Jahresmengen —, steht der Rechenweg offen daneben. Der Standort-Check ist eine datenbasierte Orientierungshilfe. Er ersetzt keine Immobilienbewertung, Marktwertermittlung, bautechnische Prüfung oder Rechtsberatung.