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Münster in Zahlen

Münster hat 306.368 Einwohner (Stand 2025). Was 68 amtliche Kennzahlen zu Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt und Infrastruktur über Münster sagen — und an welchen Stellen sie sich widersprechen. Diese Seite bewertet nicht ein einzelnes Objekt, sondern das Umfeld.

77,3von 100
Standortqualität heute
100 %
Abdeckung
100von 100
Datenqualität
15
Werte im Score

Stand 07.09.2026. Von 15 vorgesehenen Kennzahlen lagen 15 vor, 0 fehlten. Münster: Standortqualität 77,3 von 100 · 12 Kennzahlen im oberen, 8 im unteren Bereich · 68 amtliche Kennzahlen.

Was heißt das für mein Gebot?

Für Bieter

Standortbild ist selektiv

Die Standortsignale zeigen ein selektives Bild. Einzelne Faktoren stützen den Kontext, andere erhöhen den Prüfbedarf. Die konkrete Mikrolage, Zielgruppe und Objektqualität sind deshalb besonders wichtig.

Ein niedriger Zuschlag ist nicht automatisch ausreichend. Entscheidend ist, ob Lage, Zustand, Sanierung und spätere Nutzung realistisch zusammenpassen.

  • Hochschulnähe (Stärke)
  • Remote-Work geeignet (Stärke)
  • Arbeitsplatzregion (Stärke)

Verkehrswert im Standortkontext

Selektiver Standortkontext

Die Standortdaten zeigen einzelne unterstützende Faktoren, sollten aber selektiv gelesen werden. Entscheidend ist, ob die identifizierten Nachfragekräfte für das konkrete Objekt und seine Mikrolage relevant sind.

  • Preis- und Mietwerte sind Kontext: Preis- und Mietwerte werden nur im Zusammenspiel mit Fundamentaldaten interpretiert.
  • Wohnungsmarkt nur teilweise bewertet: Kennzahlen zum Wohnungsmarkt gehen nur dort in die Einordnung ein, wo sie sich sinnvoll mit anderen Orten vergleichen lassen.
  • Nicht alles wird prominent angezeigt: Weitere Kennzahlen stehen in der vollständigen Liste; schwache Zielgruppen-Hinweise werden nicht angezeigt.
  • Signal-Überschneidungen nicht doppelt zählen: Überlappende Signale werden priorisiert oder zurückgestellt, damit ähnliche Nachfragehinweise nicht mehrfach dominieren.
  • Datenbasis begrenzt Aussagekraft: Readiness und Confidence begrenzen die Aussagekraft, verändern aber nicht die Standortqualität selbst.
  • Regionale Fallback-Werte enthalten: Ein Teil der Standortdaten stammt aus regionalen Fallback-Werten und ist nicht vollständig gemeindescharf.
  • Aussagekraft für Mikrolagen begrenzt: Nicht alle Indikatoren sind gemeindescharf; Mikrolage und Objektzustand können stärker abweichen.
  • Deckelregeln aus dem Signal-Modul: Institutionelle Daten stammen aus Studierendenwerten, nicht aus konkreten Standortlisten.

Am Objekt selbst zu prüfen

  • Objektzustand und Sanierungsbedarf: Baulicher Zustand, Modernisierungsstand und Instandhaltungsrückstände separat prüfen.
  • Mikrolage innerhalb der Gemeinde: Straße, Quartier, Lärm, Umfeld und kleinräumige Nachfrage können vom Gemeindewert abweichen.
  • Vermietung, Eigennutzung oder Leerstand: Nutzungsstatus, Mietverhältnisse und Leerstand objektbezogen einordnen.
  • Innenbesichtigung und Unterlagenlage: Verfügbarkeit von Gutachten, Fotos, Grundrissen und Besichtigungsmöglichkeiten berücksichtigen.
  • Rechte, Belastungen und Besonderheiten: Eintragungen, Rechte Dritter und Hinweise aus dem Gutachten gesondert prüfen.
  • Vergleichswerte ähnlicher Objekte: Lokale Vergleichswerte nach Objektart, Größe, Zustand und Mikrolage heranziehen.
  • Termin- und Versteigerungsrisiken: Verfahrensstand, Terminlage und besondere Risiken der Versteigerung separat betrachten.

Die Einordnung kombiniert Standortausblick, Standort-Signale und Rohindikatoren. Preis- und Mietwerte werden als Kontext genutzt, nicht isoliert bewertet. Sie bewertet nicht das konkrete Objekt und leitet keine Gebotsstrategie ab.

Mikrolage ist entscheidender Prüfpunkt — Straße, Umfeld und Objekt bleiben separat zu prüfen. Methodik ansehen

Bis 2035 und 2045

Trägt der Standort auch morgen noch?

Wer ein Objekt zehn Jahre hält, kauft auch die Zukunft der Region mit. 2035 entspricht ungefähr einer typischen zehnjährigen Zinsbindung, 2045 zeigt den langfristigen Trend.

Eher Rückenwind

Standortsignal

Knappheits-Plus

Der rechnerische Wohnungsbedarf liegt deutlich über den Baugenehmigungen, und die Beschäftigung wächst mindestens im Bundesmittel. Das ist ein strukturelles Signal für gut positionierten Bestand, keine Preisprognose, und es ersetzt keine Objektprüfung; Fertigstellungen und lokale Bauprojekte bleiben zu prüfen.

Rechnerischer Bedarf6,4 je 1.000 EW/JahrGenehmigungen4,0 je 1.000 EW/JahrBeschäftigungswachstum11,9 % · 98. PerzentilEinwohner 5 Jahre-3,2 % · 11. PerzentilPrognose 20352,6 %
So lesen Sie die Stufen
  1. 1Wohnungsknappheit · 60 % der KreiseDer rechnerische Wohnungsbedarf liegt deutlich über den Baugenehmigungen: mindestens 1 Wohnung je 1.000 Einwohner und Jahr mehr und mindestens das 1,5-Fache.
  2. 2Knappheits-Plus · 31 % der KreiseDazu wächst die Beschäftigung mindestens so stark wie im mittleren Kreis Deutschlands.
  3. 3Knappheits-Plus mit Einwohnerwachstum · 16 % der KreiseDazu wächst die Einwohnerzahl — in den letzten fünf Jahren und laut amtlicher Prognose bis 2035.
  4. 4Supersignal Light · 10 % der KreiseBeschäftigungs- und Einwohnerwachstum liegen jeweils in den oberen 40 % aller Kreise.
  5. 5Supersignal Plus · 6 % der KreiseBeschäftigungs- und Einwohnerwachstum liegen jeweils in den oberen 30 % aller Kreise.

Jede Stufe setzt die vorigen voraus. Anteile: Kreise in Deutschland, die mindestens diese Stufe erreichen (Stand 09/2026).

Gesamteinordnung, Grenzen & MethodikDetails

Die Zukunftsdaten zeigen für Münster, kreisfreie Stadt eher regionalen Rückenwind. Der 2035-Wert dient als wichtiger Haltehorizont, während der 2045-Wert den längeren demografischen Kontext liefert.

Die Haushaltsentwicklung stützt die Nachfrageeinschätzung, ohne allein eine Preis- oder Mietentwicklung vorzugeben. Die Altersstruktur zeigt zusätzlich, welche Wohnformen künftig besser passen können. Die Erwerbspersonenprognose ergänzt diesen Blick als vorsichtiger Indikator für Nachfragekraft und Marktliquidität. Der Bedarf-Pipeline-Blick liefert ein stützendes Knappheitssignal für gut positionierten Bestand: Der rechnerische Bedarf liegt mit 6,4 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr deutlich über den aktuellen Genehmigungen mit 4,0 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr. Genehmigungen zeigen aber nur eine sichtbare Pipeline und noch keine Fertigstellungen; lokale Neubauprojekte bleiben zu prüfen.

Für Zwangsversteigerungsobjekte bedeutet das: Der Abschlag auf den Verkehrswert ist nur ein Teil der Analyse. Besonders wichtig ist, ob das Objekt zur künftigen Nachfrage passt und gegenüber Neubau oder modernisiertem Bestand bestehen kann. Bei schwacher Lage, hohem Sanierungsbedarf, ungünstiger Energieeffizienz, unklarer Zielgruppe oder direktem Neubauwettbewerb sollte der Kaufpreisabschlag entsprechend größer sein.

Ist der Einstiegspreis angemessen für regionale Zukunft, Mikrolage, Objektzustand, Sanierungskosten und Neubauwettbewerb?

Haushalts- und Erwerbspersonenwerte stammen aus der übergeordneten Raumordnungsregion und sind weniger kleinteilig als Kreiswerte. Der rechnerische Wohnungsneubaubedarf beschreibt Bedarf, nicht tatsächliche Bautätigkeit. Baugenehmigungen zeigen eine sichtbare Pipeline, aber noch keine Fertigstellungen. Für eine belastbare Standortprüfung sollten deshalb zusätzlich aktuelle Fertigstellungen, lokale Projektentwicklungen, Leerstand, Mietniveau, Kaufkraft, Energiezustand und Mikrolage berücksichtigt werden.

Datenbasis: Hohe Aussagekraft. Die Aussagekraft ist hoch, ersetzt aber keine Prüfung von Mikrolage, Objektzustand, Sanierungskosten und lokalen Vergleichsangeboten.

Keine Preisprognose und keine Kauf- oder Gebotsempfehlung — der Ausblick ordnet nur die regionale Nachfragebasis ein.

Wie steht der Ort da?

Das Feld

Wo Münster steht, wenn man es neben alle anderen stellt

Eine Zahl allein sagt wenig. 55 der 68 Kennzahlen tragen eine Position im bundesweiten Feld. Sie liegen hier auf einer Achse von 0 bis 100 — in zwei getrennten Spuren, weil nur bei 37 davon „rechts" auch „besser" heißt.

Bewertet — rechts ist besser37 Kennzahlen mit eindeutiger Richtung
Mit den Pfeiltasten von Punkt zu Punkt.
0255075100
Nur eingeordnet — rechts ist bloß mehr18 Kennzahlen ohne Richtung
Mit den Pfeiltasten von Punkt zu Punkt.
0255075100

Einen Punkt wählen — mit der Maus, dem Finger oder der Tabulatortaste, weiter mit den Pfeiltasten. Hier steht dann, was er misst, wie viele vergleichbare Regionen schlechter abschneiden und aus welchem Jahr der Wert stammt.

12von 37
im obersten Bereich
Feldposition über 87
17von 37
im Mittelfeld
Feldposition 26 bis 87
8von 37
im unteren Bereich
Feldposition unter 26

Die Schwachstelle

Zwei der acht schwachen Werte betreffen Bevölkerung

Die schwachen Positionen von Münster sind kein Streuverlust über alle Themen — sie häufen sich an einer Stelle. Das ist für ein Gebot die wichtigere Information als der Einzelwert.

Jugendquotient27

10 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Werte deuten auf familiengeprägte Regionen mit wachsender Wohnflächennachfrage hin.

Kreisebene

Straftaten je 100.000 Einwohner10.068,84

25 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Nur zwischen ähnlichen Kreistypen vergleichbar. Die Statistik zählt nach Tatort, nicht nach Wohnort — Kernstädte mit Bahnhof, Einkaufslagen und vielen Pendlern liegen deshalb strukturell höher, ohne dass Anwohner stärker betroffen sein müssen. Ein Landkreis mit halb so hoher Zahl ist nicht automatisch „doppelt so sicher“.

Kreisebene

Beschäftigungsquote59,2 %

764 von 10.754 Gemeinden schneiden schlechter ab. Höhere Werte bedeuten breitere Mieter- und Käuferbasis. Niedrige Werte verstärken das Konjunkturrisiko.

Münster selbst

Beantragte Unternehmensinsolvenzen106

38 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Absolutzahl ohne Bezug auf Einwohner oder Betriebsbestand – zwischen Kreisen also nicht direkt vergleichbar, Großstädte liegen naturgemäß höher. Aussagekräftig ist die Entwicklung über die Jahre: Steigende Unternehmensinsolvenzen gehen Gewerbeleerstand und mit Verzögerung auch einem höheren Zwangsversteigerungsaufkommen voraus.

Kreisebene

Jugendanteil15 %

44 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Jugendanteile sind ein Indiz für familienfreundliche Strukturen und langfristige Nachfrage.

Kreisebene

Bevölkerungsentwicklung 5 Jahre-3,2 %

45 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Mittelfristiger Trend – weniger schwankungsanfällig als der Jahreswert. Anhaltend negative Entwicklung erhöht das Leerstandsrisiko.

Kreisebene

Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner130,73

53 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Aussagekräftiger als die Gesamtkriminalität, weil Wohnungseinbruch Anwohner direkt trifft und kaum vom Tatortprinzip verzerrt wird. Hohe Werte treten gehäuft in grenz- und autobahnnahen Kreisen auf. Praktische Folge für Käufer: Sicherungstechnik und Versicherungsprämie einkalkulieren.

Kreisebene

Bevölkerungsentwicklung 1 Jahr-0,6 %

63 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Positive Werte signalisieren Zuzug und Nachfragedruck. Negative Werte deuten auf Schrumpfung – Mieten und Wiederverkaufspreise reagieren oft mit Verzögerung.

Kreisebene

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2022, 2024, 2025 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BKA – Polizeiliche Kriminalstatistik, Deutschlandatlas (BBSR)

Der Abstand

Wirtschaftsleistung und Einkommen liegen spürbar auseinander

Zwischen dem, was in Münster erwirtschaftet wird, und dem, was bei den Haushalten ankommt, liegen 31 Perzentilpunkte. Dass die Leistung über dem Einkommen liegt, ist bei kreisfreien Städten der Normalfall — Einpendler erhöhen sie, wohnen aber anderswo. Bemerkenswert ist hier die Größe des Abstands, nicht seine Richtung.

Was hier erwirtschaftet wird
Bruttowertschöpfung je Einwohner63.990 € je Ew.

361 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

BIP je Einwohner66.864 €

359 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Was bei den Haushalten ankommt
Verfügbares Einkommen je Einwohner29.156 €

255 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Arbeitslosenquote5,3 %

213 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahre 2023, 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Wohin entwickelt er sich?

Angebot und Bedarf

Gebaut wird knapp zwei Drittel dessen, was gebraucht wird

Der rechnerische Neubaubedarf bis 2030 gegen die tatsächlich genehmigten Wohnungen — beides auf 10.000 Einwohner normiert, damit die Größe der Stadt herausfällt.

Je 100 benötigte Wohnungen63 genehmigt · 37 fehlen

Die Rechnung offen: 1.238 genehmigte Wohnungen ÷ 306.368 Einwohner × 10.000 = 40,4 je 10.000 Einwohner. Dem steht ein Bedarf von 63,9 je 10.000 gegenüber — das sind 63,2 % Deckung.

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2024, 2025, 2030 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030

1,1 %
Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)

5.593 von 6.203 Gemeinden schneiden schlechter ab. Sie sehen hier die marktaktive Quote, weil sie für diesen Ort vorliegt – sie ist die belastbarere Knappheitskennzahl und hat deshalb Vorrang vor der allgemeinen Leerstandsquote. Unter 3 % gilt ein Wohnungsmarkt als angespannt; dort lässt sich nach dem Zuschlag zügig vermieten. Über 5 % besteht struktureller Überhang mit Druck auf Miete und Wiederverkaufswert. Bundesweit rund 2,3 %. Die allgemeine Quote liegt meist höher, weil sie auch nicht vermietbaren Bestand mitzählt.

30 %
Mietentwicklung 5 Jahre

Platz im Feld von 400 Kreisen — 293 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Stark positive Werte sprechen für angespannte Wohnungsmärkte – Achtung Mietpreisbremse. Negative Werte deuten auf Nachfrageschwäche hin.

Ja
Mietpreisbremse gilt

Platz im Feld von 814 Gemeinden — 438 Gemeinden liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Greift direkt nach dem Zuschlag: Bei Neuvermietung darf die Anfangsmiete die ortsübliche Vergleichsmiete grundsätzlich nur um 10 Prozent übersteigen. Wer die Rendite über eine deutliche Mieterhöhung nach Leerzug plant, sollte das hier prüfen. Ausnahmen (Neubau ab Oktober 2014, umfassende Modernisierung, höhere Vormiete) sind objektbezogen — die Angabe ist ein Hinweis, keine Rechtsberatung.

Ja
Abgesenkte Kappungsgrenze gilt

Platz im Feld von 814 Gemeinden — 442 Gemeinden liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Wichtig, wenn mit dem Zuschlag Mieter übernommen werden: Wo die Verordnung gilt, darf die Miete innerhalb von drei Jahren um höchstens 15 statt 20 Prozent steigen. Mietpreisbremse und Kappungsgrenze gelten häufig gemeinsam, aber nicht immer — beide Angaben getrennt lesen.

Die Zukunft

Bis 2045 wachsen alle Altersgruppen — die älteren schneller

Der Zuwachs der Gruppe ab 67 liegt im Feld auf Position 81 von 100. Das ist eine Platzierung, keine Aussage über den Rest des Landes — und keine Note, denn diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen.

72,2von 100
Zukunftsausblick
Gute Standortbasis
Einordnung
5von 8
Säulen im Score

Das ist die zweite der beiden Gesamtnoten dieser Seite — und die einzige, die nach vorn schaut. Sie entsteht aus 5 gewichteten Säulen; 3 weitere Säulen haben zwar Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wie sich die 72,2 zusammensetzt, steht Zeile für Zeile im Abschnitt „Die zweite Note". Mit der Standortqualität von 77,3 aus dem Seitenkopf lässt sie sich nicht verrechnen: anderes Verfahren, andere Auswahl an Kennzahlen.

Unter 20 Jahre21,5 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 400 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

20 bis unter 67 Jahre7,1 %

394 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Bevölkerung insgesamt12,5 %

398 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

67 Jahre und älter25,2 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 323 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

Die Balken sind golden statt grün, und das ist Absicht: Diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen. Ein Bevölkerungsplus ist für einen Vermieter gut, für die Infrastruktur einer Stadt kann es Belastung heißen. Der Datensatz gibt hier eine Lage aus, keine Note.

Alle Werte hier sind Prognosen, keine gemessenen Zahlen. Insgesamt enthält der Datensatz 9 Prognosen — in der Tabelle am Seitenende einzeln gekennzeichnet.

Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahr 2045 · Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045

Wo die zusätzlichen Menschen wohnen sollen

Wer hier wohnt, wohnt in einer Wohnung. Der Datensatz führt für Münster genau ein Baujahr und daneben einen rechnerischen Neubaubedarf bis 2030. Für 2045 führt er eine Bevölkerungsprognose, aber keinen Wohnungsbedarf. Die Grafik zeigt alle drei — auch die Leerstelle.

Ein Riegel = 50 WohnungenGefüllt = genehmigt · Umriss = Bedarf ohne Genehmigung
Genehmigt 20241.238Wohnungen

Gemessen · Ein einzelnes Jahr, keine Reihe. Je 1.000 Einwohner genehmigt Münster mehr als rund zwei Drittel aller 400 Kreise.

Rechnerisch benötigt, pro Jahr bis 2030rund 1.960Wohnungen

Prognose · BBSR-Wohnungsbedarfsprognose, Zeitraum 2023 bis 2030. Ohne Genehmigung bleiben rund 720 Wohnungen pro Jahr; die Genehmigungen entsprechen rund 63 % des Bedarfs.

Rechnerisch benötigt, pro Jahr 2045nicht im Datensatz

Keine Quelle · Die Wohnungsbedarfsprognose endet mit 2030. Diese Seite rechnet den Bedarf nicht hoch — warum nicht, steht unter der Grafik.

Einwohner — anderer Maßstab: Menschen, nicht Wohnungen+12,5 %

Prognose · BBSR-Raumordnungsprognose 2045: von 306.368 Einwohnern (2025) auf rund 345.000 — rund 38.000 Menschen mehr als heute.

Die Rechnung offen: 63,9 benötigte Wohnungen je 10.000 Einwohner und Jahr × 306.368 Einwohner ÷ 10.000 = rund 1.960 Wohnungen pro Jahr. Genehmigt wurden 1.238, also rund 63 % davon. Zwei Vorbehalte gehören dazu: Die Genehmigungen stammen aus 2024, die Einwohnerzahl aus 2025, und die Bedarfsquote bezieht sich auf den Bevölkerungsstand ihres eigenen Prognosestarts. Eine gemeinsame Jahresbasis gibt der Datensatz nicht her — deshalb steht hier überall „rund", und jede abgeleitete Zahl ist gerundet.

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2024, 2025, 2030, 2045 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030, BBSR Raumordnungsprognose 2045

Warum für 2045 keine Zahl dasteht

Man könnte die Quote von 63,9 je 10.000 Einwohner auf die prognostizierte Einwohnerzahl anwenden. Das ergäbe eine Zahl, und sie stünde hier so gesetzt wie die beiden anderen. Drei Gründe sprechen dagegen. Die Quote für 2023 bis 2030 enthält einen einmaligen Nachholbedarf und die Zuwanderung der Jahre 2022 und 2023 — sie zwanzig Jahre fortzuschreiben macht aus einem Ausnahmezustand einen Dauerzustand. Der einzige sichtbare Befund einer solchen Rechnung wäre ein Deckungsanteil, der sich verschiebt — und der hinge allein daran, dass wir die Genehmigungen von 2024 einfrieren, während sich die Einwohnerzahl bewegt. Das wäre nicht das Ergebnis, sondern die Annahme, nur zurückgespiegelt. Und die Alterung, die die Balken über dieser Grafik zeigen, verändert genau die Haushaltsgrößen, an denen der Bedarf pro Kopf hängt.

Was sich über 2045 trotzdem sagen lässt

Münster wächst nach der Raumordnungsprognose bis 2045 um 12,5 Prozent, auf rund 345.000 Einwohner. Was daraus folgt, folgt aus der Arithmetik und nicht aus einer zweiten Prognose: Ein Rückstand, der heute besteht, schließt sich nicht dadurch, dass mehr Menschen kommen. Die eigentliche Nachricht dieser Grafik steht deshalb in der zweiten Reihe und nicht in der dritten — die Lücke ist keine Frage von 2045, sie steht jetzt.

Genehmigt heißt nicht gebaut

Zwischen Genehmigung und Fertigstellung liegen Jahre, und ein Teil der Genehmigungen wird nie gebaut. Die rund 63 % sind damit eine Obergrenze: Was tatsächlich fertig wird, liegt darunter. Fertigstellungszahlen, an denen sich das prüfen ließe, enthält der Datensatz nicht. Auch 2024 ist nur ein Jahr — Baugenehmigungen schwanken stark, und eine Zeitreihe fehlt. Die grüne Reihe ist ein Messwert, kein Trend.

Warum hier nichts rot ist

Grün steht in dieser Grafik an genau einer Stelle: bei den genehmigten Wohnungen, weil der Datensatz für sie eine Richtung kennt. Alles Prognostizierte ist golden. Auch die offenen Riegel bleiben golden. Sie sind für die Stadt ein Problem und für einen Bieter eher das Gegenteil: Knappheit stützt Miete und Wiederverkauf — und ist zugleich der Grund, aus dem Städte regulierend eingreifen. Rot wäre eine Wertung, die der Datensatz hier nicht hergibt.

Zur Einordnung, bewusst nicht gegengerechnet: Der marktaktive Leerstand liegt bei 1,1 % — erhoben 2022 und damit älter als die übrigen Werte dieser Grafik. Ihn von der Lücke abzuziehen wäre eine Doppelzählung, weil der Aufbau einer Fluktuationsreserve in der Bedarfsprognose bereits steckt.

Die zweite Note

Wie der Zukunftsausblick auf 72,2 kommt

Neben der Standortqualität führt der Datensatz eine zweite Gesamtnote nach einem anderen Verfahren: fünf gewichtete Säulen. Hier ist die Rechnung, nachprüfbar.

  • 25 %Demografie52,6
  • 25 %Arbeitsmarkt & Kaufkraft68,1
  • 20 %Wohnungsmarkt & Angebot76,1
  • 20 %Erreichbarkeit & Infrastruktur88,5
  • 10 %Bildung, Wissenschaft & Ankerinstitutionen91,3

0,25 × 52,6 + 0,25 × 68,1 + 0,20 × 76,1 + 0,20 × 88,5 + 0,10 × 91,3

= 72,23 — gerundet 72,2, der veröffentlichte Wert. Die Balkenbreite ist das Gewicht, die Höhe der Säulenwert.

Sicherheit
2 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.
Laufende Kosten & Mietrecht
5 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.
Kontext
0 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.

Die gestrichelten Kästen sind der ehrlichere Teil dieser Grafik: Diese Säulen haben Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wer den Score liest, liest sie also nicht mit.

Die Bereiche

Die Bereiche im Einzelnen

Je Bereich die Leitfrage, die Kernaussage und die wichtigsten Kennzahlen mit Quelle — und wie vollständig die Daten sind.

Demografie
53Details

Wohnen hier künftig genug Menschen, die kaufen oder mieten wollen?

Wie sich Einwohnerzahl und Altersaufbau entwickeln, gibt Hinweise auf die künftige Nachfrage nach Wohnraum.

  • Bevölkerungsprognose 204512,5 %
    Prognose 2045 · Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045kreisbasierter Wert · Prognose
  • Bevölkerungsprognose 20352,6 %
    Prognose 2035 · Quelle: Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung)kreisbasierter Wert · Prognose
  • Bevölkerungsentwicklung 1 Jahr-0,6 %
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Bevölkerungsentwicklung 5 Jahre-3,2 %
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Bevölkerung gesamt306.368
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
  • Bevölkerungsdichte1.016,4 Ew. / km²
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
  • Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner4,1 je 1.000 Ew.
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Ausländeranteil11 %
    Stand 2022 · Quelle: Zensus 2022

19 von 19 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 15 Werte von Kreis-/Regionalebene

Arbeitsmarkt & Kaufkraft
68Details

Gibt es Arbeitsplätze und Kaufkraft, die die Nachfrage tragen?

Arbeitsplätze und Einkommen zeigen, wie tragfähig die Nachfrage in der Region ist.

  • Beschäftigungswachstum 5 Jahre11,9 %
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Rechtliche Einheiten gesamt13.884
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Beantragte Unternehmensinsolvenzen106
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Unternehmensdichte45 je 1.000 Ew.
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • BIP je Einwohner66.864 €
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Bruttowertschöpfung je Einwohner63.990 € je Ew.
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Verfügbares Einkommen je Einwohner29.156 €
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Erwerbspersonenprognose 2045-2,1 %
    Prognose 2045 · Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045Raumordnungsregion · Prognose

12 von 12 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 11 Werte von Kreis-/Regionalebene

Wohnungsmarkt & Angebot
76Details

Ist Wohnraum eher knapp (stützt den Bestand) oder entsteht viel Neubau als Konkurrenz?

Preis-, Miet- und Angebotskennzahlen werden nur zusammen mit Bevölkerung und Wirtschaft gelesen.

  • Wohnungsneubaubedarf 2023-2030 p.a.2.000
    Prognose 2030 · Quelle: BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030kreisbasierter Wert · Prognose
  • Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner63,9
    Prognose 2030 · Quelle: BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030kreisbasierter Wert · Prognose
  • Genehmigte Wohnungen je 1.000 Einwohner4 je 1.000 Ew.
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Genehmigte Wohnungen1.238
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Kaufwertentwicklung Bauland 5 Jahre235,1 %
    Stand 2022 · Quelle: BBSR INKARkreisbasierter Wert
  • Kaufwert Bauland je Quadratmeter668,55 € / m²
    Stand 2022 · Quelle: BBSR INKARkreisbasierter Wert
  • Eigentumsquote29,2 %
    Stand 2022 · Quelle: Zensus 2022
  • Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)1,1 %
    Stand 2022 · Quelle: Zensus 2022

11 von 14 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch · 7 Werte von Kreis-/Regionalebene

Erreichbarkeit & Infrastruktur
89Details

Wie gut kommt man weg — Pendeln, Bus und Bahn, Internet?

Fahrzeiten, Bus und Bahn sowie Breitband zeigen, wie gut sich der Ort zum Pendeln und fürs Homeoffice eignet.

  • Pkw-Fahrzeit zum Frei- oder Naturbad9 Min.
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Pkw-Fahrzeit zum Hallenbad7 Min.
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe I6 Min.
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe II7 Min.
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Breitbandabdeckung97,4 %
    Stand 2023 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Gigabit-Breitbandversorgung87,2 %
    Stand 2023 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • 5G-Mobilfunkversorgung99,6 %
    Stand 2022 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Pkw-Fahrzeit zur Grundschule4 Min.
    Stand 2022 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)

13 von 14 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch

Bildung, Wissenschaft & Ankerinstitutionen
91Details

Gibt es Hochschulen, Kliniken oder große Arbeitgeber, die dauerhaft Nachfrage bringen?

Hochschulen und große Einrichtungen bringen dauerhaft Nachfrage, etwa von Studierenden und Beschäftigten.

  • Betreuungsquote unter 3 Jahre37,5 %
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)kreisbasierter Wert
  • Entfernung zur nächsten Hochschule2,3 km
    Stand 2026 · Quelle: Destatis Hochschulstatistik
  • Studierende am Hochschulort61.188
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Studierende je 1.000 Einwohner (Hochschulort)199,3 je 1.000 Ew.
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert

4 von 5 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 3 Werte von Kreis-/Regionalebene

Sicherheit
—Details

Wie viele Straftaten erfasst die Polizei hier — im Vergleich zu ähnlichen Kreisen?

Kriminalitätszahlen bleiben Kontext: Die Polizeiliche Kriminalstatistik zählt nach Tatort, deshalb sind nur ähnliche Kreistypen vergleichbar.

  • Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner130,73
    Stand 2025 · Quelle: BKA – Polizeiliche Kriminalstatistikkreisbasierter Wert
  • Straftaten je 100.000 Einwohner10.068,84
    Stand 2025 · Quelle: BKA – Polizeiliche Kriminalstatistikkreisbasierter Wert

2 von 2 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene

Laufende Kosten & Mietrecht
—Details

Was kostet das Halten laufend (Grundsteuer) und wie frei darf ich die Miete setzen?

Steuerhebesätze und Mietrecht beschreiben laufende Kosten und Spielräume, nicht die Standortqualität selbst.

  • Gewerbesteuer-Hebesatz460 %
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Steuereinnahmekraft je Einwohner1.905 € je Ew.
    Stand 2023 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Grundsteuer-B-Hebesatz510 %
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Abgesenkte Kappungsgrenze giltJa
    Stand 2026 · Quelle: BBSR – Mietpreisbremse und Kappungsgrenze
  • Mietpreisbremse giltJa
    Stand 2026 · Quelle: BBSR – Mietpreisbremse und Kappungsgrenze

5 von 5 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene

Für wen passt er?

Für wen

Für wen der Standort passen könnte

Automatisch abgeleitete Hinweise auf mögliche Zielgruppen — kein Ersatz für die Prüfung von Objekt und Mikrolage.

Alle Daten

Die Schärfe

42 der 68 Werte stammen von einer größeren Ebene

Nicht jede Kennzahl liegt gemeindescharf vor. Wo sie fehlt, tritt der Wert der übergeordneten Ebene an ihre Stelle. Weil Münster kreisfrei ist, beschreibt dieser Kreiswert genau diese Stadt und keinen Nachbarort — bei einer kreisangehörigen Gemeinde wäre derselbe Wert eine Aussage über den ganzen Landkreis.

  • 26 gelten für Münster selbst
  • 40 stammen von der Kreisebene
  • 2 von der Raumordnungsregion

Der Anhang

Alle 68 Kennzahlen

Jede Zahl dieser Seite steht hier noch einmal mit Jahr, Datenebene, Feldposition und Quelle — die vollständige Grundlage, auf der alles Vorige beruht.

Alle 68 Standortkennzahlen für Münster mit Wert, Bezugsjahr, Datenebene, Feldposition und Quelle
KennzahlWertJahrEbeneFeldpositionQuelle
Bevölkerung
Bevölkerungsprognose 204512,5 %2045PrognoseKreisebene99,4von 400 KreisenBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevölkerungsprognose 20352,6 %2035PrognoseKreisebene60,6von 400 KreisenWegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung)
Bevölkerungsentwicklung 1 Jahr-0,6 %2025Kreisebene15,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerungsentwicklung 5 Jahre-3,2 %2025Kreisebene11,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerung gesamt306.3682025Münster selbst99,8von 10.767 Gemeinden, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerungsdichte1.016,4 Ew. / km²2024Münster selbst97,3von 10.766 Gemeinden, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner4,1 je 1.000 Ew.2024Kreisebene41,8von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Ausländeranteil11 %2022Münster selbst—Zensus 2022
Seniorenanteil18,2 %2022Münster selbst—Zensus 2022
Demografie
Bevölkerungsprognose 20 bis unter 67 Jahre 20457,1 %2045PrognoseKreisebene98,4von 400 KreisenBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevölkerungsprognose 67 Jahre und älter 204525,2 %2045PrognoseKreisebene80,6von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Haushaltsprognose 20454,2 %2045PrognoseRaumordnungsregion—BBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevölkerungsprognose unter 20 Jahre 204521,5 %2045PrognoseKreisebene99,9von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Altenquotient302025Kreisebene96,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Jugendquotient272025Kreisebene2,5von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Medianalter39,22025Kreisebene98,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Anteil Erwerbsalter66,3 %2024Kreisebene98,0von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Lebendgeborene je 1.000 Einwohner82024Kreisebene64,5von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Jugendanteil15 %2024Kreisebene10,9von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Betreuungsquote unter 3 Jahre37,5 %2024Kreisebene51,0von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Wirtschaft
Beschäftigungswachstum 5 Jahre11,9 %2025Kreisebene98,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Rechtliche Einheiten gesamt13.8842024Kreisebene88,4von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Gewerbesteuer-Hebesatz460 %2024Kreisebene89,0von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Beantragte Unternehmensinsolvenzen1062024Kreisebene9,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Unternehmensdichte45 je 1.000 Ew.2024Kreisebene78,8von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
BIP je Einwohner66.864 €2023Kreisebene89,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bruttowertschöpfung je Einwohner63.990 € je Ew.2023Kreisebene90,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Verfügbares Einkommen je Einwohner29.156 €2023Kreisebene63,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Steuereinnahmekraft je Einwohner1.905 € je Ew.2023Münster selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Arbeitsmarkt
Erwerbspersonenprognose 2045-2,1 %2045PrognoseRaumordnungsregion—BBSR Raumordnungsprognose 2045
Arbeitslosenquote5,3 %2025Kreisebene53,3von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Pendlersaldo je 1.000 Einwohner208,422025Kreisebene93,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Pendlersaldo63.8542025Kreisebene96,6von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Beschäftigungsquote59,2 %2022Münster selbst7,1von 10.754 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Immobilien
Wohnungsneubaubedarf 2023-2030 p.a.2.0002030PrognoseKreisebene—BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner 2023-2030 p.a.63,92030PrognoseKreisebene—BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Genehmigte Wohnungen je 1.000 Einwohner4 je 1.000 Ew.2024Kreisebene92,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Genehmigte Wohnungen1.2382024Kreisebene95,9von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Grundsteuer-B-Hebesatz510 %2024Kreisebene27,0von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Kaufwertentwicklung Bauland 5 Jahre235,1 %2022Kreisebene99,3von 341 Kreisen, ohne WertungBBSR INKAR
Kaufwert Bauland je Quadratmeter668,55 € / m²2022Kreisebene89,9von 380 Kreisen, ohne WertungBBSR INKAR
Eigentumsquote29,2 %2022Münster selbst1,0von 9.982 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)1,1 %2022Münster selbst90,2von 6.203 GemeindenZensus 2022
Mieten
Abgesenkte Kappungsgrenze giltJa2026Münster selbst54,4von 814 Gemeinden, ohne WertungBBSR – Mietpreisbremse und Kappungsgrenze
Mietpreisbremse giltJa2026Münster selbst53,8von 814 Gemeinden, ohne WertungBBSR – Mietpreisbremse und Kappungsgrenze
Mietentwicklung 5 Jahre30 %2024Kreisebene73,3von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR INKAR
Nettokaltmiete (Zensus 2022)8,71 € / m²2022Münster selbst96,7von 9.920 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Miete je Quadratmeter8,71 € / m²2022Münster selbst96,8von 10.681 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Bildung & Studierende
Entfernung zur nächsten Hochschule2,3 km2026Münster selbst34,8von 10.949 Gemeinden, ohne WertungDestatis Hochschulstatistik
Studierende gesamt61.1882023Kreisebene96,9von 238 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Studierende je 1.000 Einwohner199,3 je 1.000 Ew.2023Kreisebene96,4von 238 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Infrastruktur & Erreichbarkeit
Pkw-Fahrzeit zum Frei- oder Naturbad9 Min.2024Münster selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Hallenbad7 Min.2024Münster selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe I6 Min.2024Münster selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe II7 Min.2024Münster selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Breitbandabdeckung97,4 %2023Münster selbst66,4von 10.753 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Gigabit-Breitbandversorgung87,2 %2023Münster selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
5G-Mobilfunkversorgung99,6 %2022Münster selbst68,8von 10.945 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Grundschule4 Min.2022Münster selbst74,4von 10.870 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Notfallkrankenhaus9 Min.2022Münster selbst86,2von 10.870 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Supermarkt3 Min.2021Münster selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
ÖPNV-/Schienen-Erreichbarkeit98,8 %2020Münster selbst83,0von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
ÖV-Fahrzeit zum nächsten Zentrum19 Min.2020Münster selbst63,7von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum nächsten Zentrum8 Min.2020Münster selbst57,3von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Sicherheit
Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner130,732025Kreisebene13,4von 400 KreisenBKA – Polizeiliche Kriminalstatistik
Straftaten je 100.000 Einwohner10.068,842025Kreisebene6,4von 400 KreisenBKA – Polizeiliche Kriminalstatistik
Datenqualität
Datenstand Jahr2.0452026Kreisebene50,0von 400 KreisenManuell gepflegter Wert (Redaktion)
Datenvollständigkeit76,9 %2026Kreisebene57,4von 400 KreisenManuell gepflegter Wert (Redaktion)

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Alle kreisfreien Städte nebeneinander — mit Einwohnerzahl, Standortqualität und Bevölkerungsprognose

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