ZwangsversteigerungBüro in Zeitz, Sachsen-Anhalt
Versteigerungstermin
in 94 TagenMo., 25.01.2027 · 09:00 Uhr
Verkehrswert
32.000 €
Nutzfläche
60,98 m²
Grundanteil
≈ 54,12 m²
Baujahr
1910
KI-Dossier
!
Zusammenfassung
Zur Versteigerung steht eine Gewerbeeinheit (Teileigentum Nr. 0) im Erdgeschoss eines viergeschossigen Wohn- und Geschäftshauses in der August-Bebel-Straße 46 in 06712 Zeitz. Die Einheit verfügt über eine Nutzfläche von rund 61 m² (genau 60,98 m²) und ist mit einem 60,98/613,2 Miteigentumsanteil verbunden. Das um 1910 errichtete Gebäude wurde 2001/2002 umfassend saniert und befindet sich in einem gepflegten Gesamtzustand. Das Gesamtobjekt steht als Teil eines Denkmalbereichs und eines archäologischen Flächendenkmals unter Denkmalschutz. Der amtliche Verkehrswert wurde auf 32.000 € festgesetzt, wobei mangels Innenbesichtigung ein pauschaler Wertabschlag von 10 % angesetzt wurde.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Objekt kommt in erster Linie für lokale Gewerbetreibende, Dienstleister oder risikobewusste Kapitalanleger in Betracht, sofern ausreichend Liquidität für unvorhersehbare Renovierungs- oder Umbaukosten vorgehalten wird. Schwer wiegen vor allem die vollständig fehlende Innenbesichtigung, der nicht verifizierbare Ausstattungszustand sowie die Lage an einer verkehrsreichen Durchgangsstraße. Vor Gebotsabgabe sollte das Marktumfeld für Kleingewerbe in Zeitz sorgfältig analysiert und eine Besichtigung über die Hausverwaltung oder den Gläubigervertreter angestrebt werden.
Chancen
Niedriger absoluter Verkehrswert von 32.000 € für rund 61 m² Gewerbenutzfläche.
Risiken
Ausführliches Dossier
Versteigert wird das Teileigentum an einer Gewerbeeinheit im Erdgeschoss rechts eines unterkellerten, viergeschossigen Wohn- und Geschäftshauses mit ausgebautem Mansardendach in 06712 Zeitz, August-Bebel-Straße 46. Die Nutzfläche beträgt laut detaillierter Berechnung 60,98 m² (in der Bekanntmachung gerundet mit ca. 61 m² angegeben). Zu der Einheit gehören ein Büro- bzw. Ladenraum, ein Teeküchenbereich, zwei Lagerräume, ein Flur sowie ein WC. Das Grundstück umfasst insgesamt 544 m², der Miteigentumsanteil beläuft sich auf 60,98/613,2. Die Lage ist zentrumsnah in einem durch Gründerzeitbauten geprägten Viertel, allerdings direkt an einer Hauptstraße mit regem Durchgangsverkehr. Das Ursprungsbaujahr des Massivgebäudes datiert um 1910. In den Jahren 2001/2002 erfolgte eine umfassende Instandsetzung und Modernisierung, sodass sich das Gemeinschaftseigentum laut Gutachten in einem guten und gepflegten Zustand befindet. Die Straßenfassade weist zeittypische Schmuckelemente und Fensterbekrönungen auf, Fenster sind als isolierverglaste Kunststofffenster ausgeführt, beheizt wird über eine Gas-Zentralheizung im Keller. Das Gesamtgebäude ist als Kulturdenkmal gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 2 (Denkmalbereich) und Nr. 4 (archäologisches Flächendenkmal) DenkmSchG LSA eingestuft. Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor ist der bauliche Zustand des Sondereigentums. Dem Sachverständigen wurde kein Zutritt gewährt, sodass lediglich eine äußere Inaugenscheinnahme unter Einblick durch die Vorhänge stattfand. Ob sich noch Mobiliar in der Einheit befindet oder Instandhaltungsrückstände vorliegen, ist unklar. Der Gutachter brachte daher für das Renovierungsrisiko einen pauschalen Wertabschlag von 10 % an. Über bestehende Mietverträge liegen keine aktuellen Nachweise vor; laut Hausmeisterangaben war die Einheit ehemals vermietet. Aufgrund des moderaten Verkehrswerts von 32.000 € bietet die Teileigentumseinheit einen günstigen Einstiegspreis. Eine Beteiligung am Verfahren empfiehlt sich jedoch nur für Bietinteressenten mit handwerklicher Erfahrung und Risikotoleranz, da der tatsächliche Sanierungs- und Renovierungsaufwand im Inneren vorab nicht kalkulierbar ist.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Unklar
- Keine Besichtigung möglich
-infolge äußerer Inaugenscheinnahme - Gewerbeeinheit in einem 4-geschossigen, unterkellerten Gebäude mit ausgebautem Mansardendach, Baujahr um 1910, 2001/2002 erfolgte Instandsetzung und Modernisierung, Nutzfläche ca. 61 m². Das Gesamtgebäude ist ein Kulturdenkmal im Sinne des § 2 (Bestandteil eines Denkmalbereichs) udn Nr. 4 (Bestandteil eines archäologischen Flächendenkmals) DenkmSchG LSA.
Belegung
Unklar
Ohne belastbaren Nutzungsstatus ist kein sauberer Preis ableitbar. Nutzung, Mietrecht, Zugang, Innenzustand, Übergabe und Räumung können nicht zuverlässig kalkuliert werden.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0005 K 0012/2021
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 25.01.2027 · 09:00 Uhr
!
Objekt
- Büro
- Unklar
- Keine Besichtigung möglich
- 1910
Flächen & Wert
- 32.000 €
- 60,98 m²
- 60,98 m²
- 60,98/613,2
- 54,12 m²
Lage
Karte- August-Bebel-Straße
- 46
- 06712
- Zeitz
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte