ZwangsversteigerungGewerbeobjekt in Ahorn, Baden-Württemberg
Versteigerungstermin
in 13 TagenFr., 13.11.2026 · 09:30 Uhr
Verkehrswert
53.000 €
Nutzfläche
428 m²
Grundanteil
≈ 547,5 m²
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein 1/2 Miteigentumsanteil an einem 1.095 m² großen Grundstück in Ahorn-Berolzheim, bebaut mit einer ehemaligen Gaststätte (Hauptgebäude) und einem zweigeschossigen Nebengebäude (ehemaliges Schlachthaus). Das Anwesen steht seit längerer Zeit leer und weist einen erheblich unterdurchschnittlichen Instandhaltungszustand auf; der Innenausbau sowie die Haustechnik sind weitgehend verbraucht. Die Gesamtnutzfläche wird gutachterlich auf rund 428 m² geschätzt, wobei das tatsächliche Baujahr unbekannt ist. Der festgesetzte Verkehrswert für den 1/2 Miteigentumsanteil beläuft sich auf 53.000 € (Gesamtsachwert marktangepasst: 131.357 € abzüglich 20 % Minderwert für Bruchteilseigentum). Da der Zuschlag in einem früheren Termin nach § 85a ZVG versagt wurde, sind die gesetzlichen Wertgrenzen im anstehenden Versteigerungstermin weggefallen.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Der Erwerb eines 1/2 Miteigentumsanteils an einer stark sanierungsbedürftigen Gewerbeimmobilie eignet sich primär für spekulativ agierende Investoren oder Personen, die eine Einigung mit dem Miteigentümer anstreben bzw. die anschließende Teilungsversteigerung zur Vollstreckung betreiben wollen. Das Objekt erfordert nach dem Erwerb substantielle Sanierungsinvestitionen oder den Abbruch der Altbausubstanz zur Neubebauung. Aufgrund der bestehenden Eigentümergemeinschaft zur gesamten Hand ohne Sondernutzungsrechte besteht ein erhebliches Konflikt- und Blockadepotenzial bezüglich der zukünftigen Bewirtschaftung.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Versteigert wird ein 1/2 Miteigentumsanteil an dem Grundstück Flurstück 150 der Gemarkung Ahorn-Berolzheim (Hauptstraße 37, 74744 Ahorn). Das 1.095 m² große Grundstück liegt im Ortskern an der Ortsdurchgangsstraße. Die Umgebungsbebauung ist gemischt strukturiert, die Bundesautobahn A81 liegt rund 1 km entfernt. Das Grundstück ist mit einer ehemaligen Gaststätte mit Fremdenzimmern (Hauptgebäude, ca. 370 m² Nutzfläche geschätzt) sowie einem zweigeschossigen Nebengebäude (ehemaliges Schlachthaus/Lager, ca. 59 m² Nutzfläche) bebaut. Das tatsächliche Baujahr des Ensembles ist unbekannt; im Gutachten wurde fiktiv das Jahr 1960 für die Wertermittlung zugrunde gelegt. Das Anwesen steht seit längerer Zeit leer. Der bauliche Zustand ist als erheblich unterdurchschnittlich einzustufen. Die Ausstattungen von Gastronomie, Sanitärbereichen und Zimmern stammen im Wesentlichen aus den 1960er bis 1970er Jahren und sind wirtschaftlich verbraucht. Die Beheizung erfolgt über eine ältere Öl-Zentralheizung. Das Nebengebäude konnte vom Gutachter im Inneren nicht besichtigt werden. Eine nachhaltige Weiternutzung erfordert eine grundlegende Kernsanierung nebst Umnutzung oder einen vollständigen Abbruch zur Neuentwicklung des Areals. In Abteilung II des Grundbuchs ist eine Grunddienstbarkeit (Geh- und Fahrtrecht) für die Nachbargrundstücke Flst. 151 und 152 eingetragen. Im Baulastenverzeichnis findet sich eine Baulast zur Errichtung und Unterhaltung einer gemeinsamen Brandwand. Ein vormaliger Altlastenverdacht wurde nach gutachterlichen Feststellungen entkräftet ('Archivieren und Ausscheiden'). Das zentrale verfahrensbezogene Risiko stellt der Zuschnitt der Versteigerung dar: Es wird kein Alleineigentum erworben, sondern lediglich ein ideeller Miteigentumsanteil von 50 %, was eine einvernehmliche Abstimmung mit dem weiteren Eigentümer zwingend erforderlich macht. Der Verkehrswert für den 1/2 Miteigentumsanteil wurde durch das Amtsgericht Tauberbischofsheim auf 53.000 € festgesetzt. Dabei wurde vom Sachverständigen ein 20%iger Abschlag wegen der Bruchteilssituation auf den anteiligen Sachwert vorgenommen. Da im Ersttermin ein Zuschlag nach § 85a ZVG versagt wurde, gelten keine Wertgrenzen mehr. Ein Engagement ist nur für Investoren ratsam, die über Vorerfahrung mit Bruchteilsgemeinschaften verfügen und das Risiko von Sanierung und Miteigentümerabsprachen gezielt kalkulieren können.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Teilweise Innenbesichtigung
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 2 K 5-24
Termin
- 13.11.2026 · 09:30 Uhr
!
Objekt
- Gewerbeobjekt
- Leerstehend
- Teilweise Innenbesichtigung
Flächen & Wert
- 53.000 €
- 428 m²
- 1/2 Anteil
- 547,5 m²
- 32 €/m²
- 17.520 €547,5 m² × 32 €/m² · MEA 50 %
Lage
Karte- Hauptstraße
- 37
- 74744
- Ahorn
- Berolzheim
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 32 €/m²
- 547,5 m²
- 17.520 €
- 53.000 €
- 3,03
- 35.480 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahren
Verfahrensart nicht angegeben
Welche Rechte bestehen bleiben und zum Gebot hinzukommen, hängt davon ab, wer die Versteigerung betreibt. Das steht in der Bekanntmachung und im Gutachten.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte