KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein voll aufgeteiltes Ensemble aus fünf Gewerbe-/Teileigentumseinheiten und einer Wohneinheit in einem vier- bis fünfgeschossigen, ehemaligen Werkstattgebäude (Ursprungsbaujahr ca. 1907, Aufstockung 2019) im rückwärtigen Hofbereich der Sillemstraße 84a in Hamburg-Eimsbüttel. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 1.675.000 € bei einer Gesamtmietfläche von rund 603,4 m² auf einem 300 m² großen Grundstück. Das Objekt befindet sich baulich in einem teilmodernisierten Zustand mit erheblichem Fertigstellungs- und Instandsetzungsrückstau; die Einheit SE-Nr. 1 (EG und 1. OG) ist im erweiterten Rohbauzustand. Wesentliche Risiken bestehen in behördlichen Anordnungen zur Gefahrenabwehr (Brandschutz, Standsicherheitsnachweis und Erneuerung der Außenspindeltreppe/Balkonanlage, unzulässige Fluchtwege) sowie einer laut Zwangsverwalter unberechtigten Bewohnerin in SE-Nr. 6. Das Objekt eignet sich primär für insolvenz- und sanierungserfahrene Investoren oder Bauträger, die das baurechtliche und sicherheitstechnische Sanierungspotenzial eigenverantwortlich umsetzen können.
Biet-Score
Sehr riskant
Fazit der KI
Der Erwerb des Gesamtobjekts oder einzelner Einheiten kommt unter dem Vorbehalt erheblicher Risiken ausschließlich für kapitalstarke Projektentwickler und baukompetente Investoren in Betracht. Vor einer Gebotsabgabe sind zwingend die massiven behördlichen Auflagen zur Gefahrenabwehr hinsichtlich Brandschutz und zweitem Rettungsweg sowie die Kosten für die Neuerrichtung der Treppen-/Balkonanlage einzukalkulieren. Zudem muss für die Einheit SE-Nr. 6 ein langwieriges Räumungsverfahren gegen die unbefugte Nutzerin eingeplant werden, da deren Innenzustand unbekannt ist. Bei konsequenter Mängelbeseitigung und Fertigstellung bietet der Standort in Eimsbüttel jedoch nachhaltige Ertragschancen im Segment möblierter Apartments und Büros.
Chancen
Mietpotenzial +83 %: Die hinterlegte Marktmiete liegt über der Istmiete (5.813 € -> 10.650 € p. M.).
Attraktive und nachgefragte Innenstadtlage in Hamburg-Eimsbüttel mit guter Infrastruktur und Nahversorgung.
Risiken
Ausführliches Dossier
Versteigert wird ein grundbuchrechtlich in sechs Einheiten (fünf Teileigentumseinheiten und eine Wohnung) aufgeteiltes Gewerbe- und Wohnobjekt in der Sillemstraße 84a im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Werkstattgebäude des Ursprungsbaujahres ca. 1907, das ca. 2019 um ein Staffelgeschoss aufgestockt wurde. Das 300 m² große Flurstück 5280 liegt in einem Blockinnenhof ohne direkte Straßenfront und wird über eine Tordurchfahrt des Vorderhauses erschlossen. Die Gesamtnutz- bzw. Mietfläche beträgt rund 603,4 m², verteilt auf fünf Geschosse ohne Personenaufzug. Die Lage ist städtebaulich von historischer Mehrfamilienhausbebauung geprägt und weist eine sehr gute urbane Anbindung und Infrastruktur auf, ist jedoch gewerblich als mittlere Nebenkernlage mit eingeschränkter Werbewirksamkeit einzustufen. Der bauliche Zustand der Gesamtanlage ist teilmodernisiert, weist jedoch einen gravierenden Fertigstellungs- und Instandhaltungsrückstau auf. Die Beheizung erfolgt zentral über eine Gasbrennwerttherme aus ca. 2019. Während die Einheiten SE-Nr. 2 bis 5 über einen weitgehend bezugsfertigen bzw. durchschnittlichen Ausbau verfügen, befindet sich die größte Einheit SE-Nr. 1 (EG und 1. OG mit ca. 163 m²) im erweiterten Rohbauzustand mit gänzlich ausstehenden Ausbaugewerken. Die Außenanlagen, das Treppenhaus sowie die rückwärtigen Balkone zeigen deutliche Mängel und unfertige Zustände. Rechtlich und öffentlich-rechtlich ist das Objekt erheblich vorbelastet. Das Grundstück liegt im Geltungsbereich einer Sozialen sowie einer Städtebaulichen Erhaltungssatzung nach § 172 BauGB, wodurch bauliche Änderungen und Mietpreisgestaltungen engen Restriktionen unterliegen und der Freien und Hansestadt Hamburg ein Vorkaufsrecht zusteht. Akut wertmindernd wirkt eine behördliche Anordnung zur Gefahrenabwehr des Fachamts Bauprüfung: Es fehlen Nachweise zur Standsicherheit der Spindeltreppe und Balkonanlage, Brandschutztüren im Treppenraum sind mangelhaft, und der zweite Rettungsweg für die oberen Geschosse ist unzulässig ausgeführt. Ein Abriss und Neubau der Außenrettungstreppe wird mit ca. 170.000 € kalkuliert; der gesamte bauliche Mängelabzug im Gutachten beläuft sich auf 370.000 €. Zudem wird die Einheit SE-Nr. 6 laut Zwangsverwalter unberechtigt bewohnt und konnte innen nicht besichtigt werden. Aus Investorensicht erfordert die Immobilie eine gründliche Sanierungs- und Regulierungsstrategie. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert von 1.675.000 € (bzw. 450.000 € für die Einheit SE-Nr. 1) reflektiert die Risiken nur teilweise, da nach Erwerb erhebliche liquide Mittel zur Erfüllung der baurechtlichen Brandschutzauflagen sowie zur Räumung der unberechtigt genutzten Wohnung bereitgestellt werden müssen. Für erfahrene Sanierer bietet die Immobilie nach Legalisierung der Boardinghouse-/Ferienwohnungsnutzung mittelfristig ein attraktives Renditepotenzial.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermutlich bewohnt
- Teilweise Innenbesichtigung
Belegung
vermutlich bewohnt
Die Datenlage zeigt ein Belegungssignal, aber keine gesicherte Besitzlage. Das ist ein Warnsignal, keine belastbare Tatsache.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 71 K 13-25
Termin
- 23.02.2027 · 09:30 Uhr
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Objekt
- Gewerbeobjekt
- Vermutlich bewohnt
- Teilweise Innenbesichtigung
- 1907
Flächen & Wert
- 1.675.000 €
- 87,2 m²
- 60,6 m²
- 516,2 m²
- Gesamteigentum (27/100 + 16/100 + 15/100 + 7/100 + 21/100 + 14/100)
- 300 m²
- 1.540 €/m²
- 462.000 €300 m² × 1.540 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Sillemstraße
- 84a
- 20257
- Hamburg
- Eimsbüttel
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
WEG
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 1.540 €/m²
- 300 m²
- 462.000 €
- 1.675.000 €
- 3,63
- 1.213.000 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahren
Verfahrensart nicht angegeben
Welche Rechte bestehen bleiben und zum Gebot hinzukommen, hängt davon ab, wer die Versteigerung betreibt. Das steht in der Bekanntmachung und im Gutachten.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte