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ZwangsversteigerungGewerbeobjekt in Meckesheim, Baden-Württemberg

Amtsgericht HeidelbergAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 4 Tagen

Di., 27.10.2026 · 10:15 Uhr

Verkehrswert

923.000 €

Nutzfläche

6.698 m²

Grundstück

11.651 m²

Baujahr

1942

Industriestraße 15, 74909 MeckesheimKarteGoogle Maps
Belegung: vermietetZustand: Gepflegt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Gewerbeobjekt · Bj. 1942 · vermietet

Versteigert wird ein großes Gewerbeanwesen in 74909 Meckesheim (Industriestraße 15) bestehend aus drei zusammenhängenden Flurstücken mit insgesamt 11.651 m² Grundstücksfläche. Auf dem Areal befinden sich eine Produktions-/Werkstatthalle (Baujahr ca. 1942), zwei Lagerschuppen (ca. 1950–1960) sowie eine großflächige Lagerhalle (Baujahr ca. 1974) mit einer gesamten Gebäudenutzfläche von rund 6.698 m². Das Objekt ist überwiegend leerstehend, zwei Teilbereiche sind kurzfristig befristet zwischenvermietet. Der festgesetzte Gesamtwert als wirtschaftliche Einheit beläuft sich auf 923.000,00 €. Es bestehen erhebliche Bauschäden, Brandschutzauflagen (inkl. behördlicher Nutzungsuntersagung für Hallenabschnitte) sowie grundbuchliche und baulastrechtliche Verflechtungen.

5

Biet-Score

Sehr riskant · 5 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich vor allem für erfahrene Projektentwickler, Gewerbe-Investoren oder bauaffine Eigennutzer, die das erhebliche Areal mittelfristig neu strukturieren oder nach Abbruch der Altsubstanz neu bebauen möchten. Eine reine Bestandshaltung ist aufgrund der massiven Bauschäden, Brandschutzauflagen und des Sanierungsstaus wirtschaftlich nicht tragfähig. Bietern wird vor dem Versteigerungstermin eine eingehende Prüfung der baurechtlichen und brandschutztechnischen Auflagen, der Altlastensituation sowie der Kosten für Freilegung und Rückbau dringend empfohlen.

Chancen

6
  • Mietpotenzial +1.276 %: Die hinterlegte Marktmiete liegt über der Istmiete (1.470 € -> 20.229 € p. M.).

  • Erhebliches Flächenpotenzial mit ca. 6.698 m² Hallen- und Werkstattflächen sowie ca. 1.000 m² befestigter Freilager-/Stellplatzfläche.

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 7 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Zur Versteigerung steht eine weitläufige Gewerbeliegenschaft in 74909 Meckesheim, Industriestraße 15, bestehend aus den Flurstücken 4811/9, 4811 und 4811/10 mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 11.651 m². Der Gesamtverkehrswert als wirtschaftliche Einheit wurde auf 923.000,00 € festgesetzt. Die Liegenschaft liegt im ausgewiesenen Gewerbegebiet nordwestlich des Ortskerns, unmittelbar gegenüber dem Bahnhof Meckesheim (S-Bahn Rhein-Neckar) und nahe der Bundesstraße B 45. Die Aufbauten umfassen eine Produktions- und Werkstatthalle (Gebäude 1, ca. 374 m² Nutzfläche, Baujahr ca. 1942), zwei Lagerschuppen (Gebäude 2 und 3, ca. 291 m² bzw. ca. 765 m² Nutzfläche, Baujahre 1950–1960) sowie eine vierteilige Lagerhalle mit Bürotrakt (Gebäude 4, ca. 5.268 m² Nutzfläche, Baujahr ca. 1974). Der bauliche Zustand der Gebäude ist sanierungs- und modernisierungsbedürftig bis abbruchreif. Es liegen gravierende Bauschäden vor, darunter mehrfache Dachundichtigkeiten, Durchfeuchtungen an Wänden und Decken, Algenbewuchs sowie Riss- und Bruchbildungen in den Bodenplatten. Die Dächer der Gebäude 1 bis 3 sind mit Faserzement-Wellplatten eingedeckt, bei denen ein Asbestverdacht besteht. Die energetische Qualität entspricht nicht den heutigen Anforderungen, eine Dämmung ist weitgehend nicht vorhanden. Die Haustechnik ist überaltert. Zudem besteht für Hallenabschnitt 3 der Lagerhalle eine behördliche Nutzungsuntersagung infolge von Brandschutzmängeln; die Aufschaltung der Brandmeldeanlage wurde bereits 2022 gekündigt. Rechtlich und funktional bestehen erhebliche Verflechtungen zwischen den Flurstücken, unter anderem bezüglich Leitungsführungen, Zufahrten, Abstandsflächen und Entwässerung (die Entwässerung der Lagerhalle auf Flst. 4811 verläuft über Flst. 4811/9). Das Areal ist im Altlastenkataster als historischer Standort einer Kerzen- und Tapetenfabrik registriert. Für das Grundstück wurden diverse Dienstbarkeiten und Baulasten bestellt, deren Rechtsfortbestand und genaue Zuordnung teilweise ungeklärt sind. Der Sachverständige hat dafür sowie für brandschutztechnische Risiken und Vermietbarkeitsrisiken pauschale Wertabschläge vorgenommen. Das Anwesen bietet aufgrund seiner Größe und Lage ein interessantes Rohpotenzial, verlangt jedoch beträchtliche Investitionen in Brandschutz, Rückbau und Standortbereinigung. Eine dauerhafte Weiternutzung im Bestand ist unwahrscheinlich; der Sachverständige geht von einer wirtschaftlichen Restnutzungsdauer von lediglich ca. 10 Jahren aus. Interessenten sollten ein strukturiertes Entwicklungs- oder Abrisskonzept verfolgen und vor Gebotsabgabe das erhebliche Kostenrisiko einkalkulieren.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr umfangreiches und detailliertes Gutachten (166 Seiten) vom 14.02.2026 mit Wertermittlungsstichtag 29.09.2025. Alle relevanten Lasten, Risiken und Gebäudekennzahlen sind transparent dargelegt.
  • Eingeschränkte Besichtigungsgrundlage: Innenräume waren teils verschlossen oder wegen fehlender Beleuchtung nicht begehbar; Haustechnik und Dachflächen konnten nicht systematisch geprüft werden.

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
1 K 31-25
Amtsgericht
Heidelberg

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Datum / Uhrzeit
27.10.2026 · 10:15 Uhr
!

Ohne Angabe: Verfahrensart, Termin-Art

Objekt

Objektart
Gewerbeobjekt
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1942

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
923.000 €
Nutzfläche
6.698 m²
Gewerbefläche
6.698 m²
Grundstücksfläche
11.651 m²
Anteilige Grundstücksfläche
11.651 m²
Bodenrichtwert
120 €/m²
Anteiliger Bodenwert
1.398.120 €11.651 m² × 120 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche

Lage

Karte
Straße
Industriestraße
Hausnummer
15
PLZ
74909
Ort
Meckesheim

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 8 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 8 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 7 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Monatsmiete (Ist)
Jahresnettokaltmiete
Brutto-Rendite Ist
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 70, 95
Bodenrichtwert
120 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
11.651 m²
Anteiliger Bodenwert
1.398.120 €
Verkehrswert
923.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,66
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-475.120 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 70, 95 · Stichtag 01.01.2025

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert1.398.120 €
Verkehrswert923.000 €
Zone
Petersberg (31454010)
Rechenweg
Flächenanteil
11.651 m² Gesamtgrundstück = 11.651 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
11.651 m² × 120 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
79 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
79 €/m² / 120 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
923.000 € − 1.398.120 € = -475.120 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Rhein-Neckar-Kreis, Landkreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahren

Verfahrensart nicht angegeben

Die Bekanntmachung nennt keine Verfahrensart.

Welche Rechte bestehen bleiben und zum Gebot hinzukommen, hängt davon ab, wer die Versteigerung betreibt. Das steht in der Bekanntmachung und im Gutachten.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 05.09.2026, 01:51