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ZwangsversteigerungGrundstück in Börnsen, Schleswig-Holstein

Amtsgericht SchwarzenbekAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 116 Tagen

Fr., 26.02.2027 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

5.000 €

Grundstück

2.880 m²

Dänenweg, 21039 BörnsenKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Abrissreif

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Grundstück · leerstehend

Versteigert wird ein 2.880 m² großes, unbebautes Waldgrundstück in 21039 Börnsen (am Dänenweg), das unmittelbar an das Naturschutzgebiet 'Dalbekschlucht' grenzt. Der amtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 5.000 € und wurde im Vergleichswertverfahren ermittelt. Das Grundstück liegt im baurechtlichen Außenbereich gemäß § 35 BauGB, eine Bebauung ist ausgeschlossen und eine forstwirtschaftliche Nutzung aufgrund der extremen Hanglage unwirtschaftlich. Auf dem Flurstück befindet sich eine ca. 6 m x 6 m große Bauruine ohne Baugenehmigung oder Bestandsschutz, deren Beseitigung behördlich angeordnet werden kann (geschätzte Entsorgungskosten ca. 6.000 €). Zudem handelt es sich um ein Teilungsversteigerungsverfahren zur Aufhebung einer Gemeinschaft mit im Grundbuch eingetragenen Rechten (u. a. Auflassungsvormerkung und Nacherbenvermerk).

28

Biet-Score

Risikoreich · 28 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt ausschließlich für private Interessenten oder Naturschützer infrage, die ein reines Freizeit- oder Ausgleichsgrundstück suchen und sich des bestehenden Haftungsrisikos bezüglich der Bauruine bewusst sind. Für renditeorientierte Investoren oder Bauwillige ist das Grundstück ungeeignet, da eine bauliche Nutzung ausgeschlossen ist und eine forstwirtschaftliche Bewirtschaftung wegen der Hanglage keine nennenswerten Erträge verspricht. Vor einer Gebotsabgabe müssen zwingend die genauen Versteigerungsbedingungen bezüglich der in Abteilung II eingetragenen Rechte (insbesondere der Auflassungsvormerkung) geklärt und Rücklagen für einen potenziellen Ruinenabriss eingeplant werden.

Chancen

4

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 3 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Verfahrens ist ein Waldgrundstück am östlichen Siedlungsrand von Börnsen (Dänenweg), Flurstück 268/37 der Flur 005, mit einer Gesamtgröße von 2.880 m². Die Liegenschaft schließt unmittelbar an das Naturschutzgebiet 'Dalbekschlucht' an. Sie ist über die asphaltierte Anliegerstraße Dänenweg verkehrlich erschlossen, verfügt jedoch über keine Leitungsanschlüsse zur Ver- und Entsorgung. Das Grundstück weist bei einer geringen Straßenfront von nur rund 15 Metern eine Tiefe von rund 185 Metern auf und fällt topografisch um bis zu 25 Meter steil nach Osten ab. Das Areal ist mit Laubmischwald mittleren Alters bestanden (vorwiegend Rotbuche, Birke, Stieleiche, Bergahorn und Erle). Eine forstwirtschaftliche Holzentnahme ist aufgrund der extremen Hangneigung wirtschaftlich nicht darstellbar. Im östlichen Grundstücksbereich befindet sich eine rund 36 m² große Bauruine, für die weder eine Baugenehmigung existiert noch Bestandsschutz vorliegt. Die zuständigen Behörden können jederzeit die Beseitigung fordern; die Entsorgungskosten wurden im Gutachten mit 6.000 € beziffert und wertmindernd berücksichtigt. Rechtlich liegt das Grundstück im baurechtlichen Außenbereich gemäß § 35 BauGB; der Flächennutzungsplan weist Waldfläche aus. In Abteilung II des Grundbuchs sind historische Beschränkungen (Villenklausel von 1907), ein Nacherbenvermerk sowie eine Auflassungsvormerkung eingetragen. Der Gutachter stellte fest, dass die Vormerkung ohne Löschung die Verkehrsübertragung hindert und den unbelasteten Verkehrswert von 5.000 € rechnerisch auf 0 € mindern würde. Das Verfahren wird als Teilungsversteigerung betrieben. Aus Investorensicht handelt es sich um ein Liebhaberobjekt mit hohem Risikoprofil. Ein wirtschaftlicher Ertrag lässt sich weder forstlich noch baulich erzielen. Bieter müssen vor dem Termin das geringste Gebot prüfen, um das Fortbestehen der Vormerkung auszuschließen, und die potenziellen Abrisskosten für die Bauruine einkalkulieren.

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Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Nur außen

Ohne Angabe: Hinweise

Hinweise zur Datenlage
  • Die Beleglage umfasst das vollständige Verkehrswertgutachten aus dem Jahr 2022 sowie die gerichtliche Bekanntmachung. Das Grundstück wurde sachverständig von außen und im Bestand begangen.
  • Vollständige Ortsbesichtigung des Waldareals und der Ruine durch den Sachverständigen; Innenbesichtigung der offenen Ruine naturgemäß ohne Relevanz.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben16 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
9 K 16-20
Amtsgericht
Schwarzenbek

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Datum / Uhrzeit
26.02.2027 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Verfahrensart, Termin-Art

Objekt

Objektart
Grundstück
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Nur außen

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
5.000 €
Grundstücksfläche
2.880 m²
Anteilige Grundstücksfläche
2.880 m²
Bodenrichtwert
3 €/m²
Anteiliger Bodenwert
8.640 €2.880 m² × 3 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Dänenweg
PLZ
21039
Ort
Börnsen

Ohne Angabe: Hausnummer, Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 6 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 3 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 22-24
Bodenrichtwert
3 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
2.880 m²
Anteiliger Bodenwert
8.640 €
Verkehrswert
5.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,58
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-3.640 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 22-24 · Stichtag 31.12.2020

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert8.640 €
Verkehrswert5.000 €
Zone
Forstwirtschaftliche Flächen Hamburg / Stormarn Orientierungswert
Rechenweg
Flächenanteil
2.880 m² Gesamtgrundstück = 2.880 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
2.880 m² × 3 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
2 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2 €/m² / 3 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
5.000 € − 8.640 € = -3.640 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Herzogtum Lauenburg, Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahren

Verfahrensart nicht angegeben

Die Bekanntmachung nennt keine Verfahrensart.

Welche Rechte bestehen bleiben und zum Gebot hinzukommen, hängt davon ab, wer die Versteigerung betreibt. Das steht in der Bekanntmachung und im Gutachten.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 29.10.2026, 01:33