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ZwangsversteigerungSonstiges in Hamburg, Hamburg

Amtsgericht Hamburg-WandsbekAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 87 Tagen

Fr., 22.01.2027 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

350.000 €

Wohnfläche

127,41 m²

Grundstück

1.026 m²

Baujahr

1962

Künnekestraße 27, 22145 HamburgKarteGoogle Maps
Belegung: vermutlich bewohnt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Sonstiges · Bj. 1962 · vermutlich bewohnt

Versteigert wird das mit einem freistehenden Einfamilienhaus bebaute Erbbaurecht in Hamburg-Rahlstedt (Meiendorf) mit einer Grundstücksgröße von 1.026 m² und einer Wohnfläche von ca. 127,41 m². Das Gebäude aus dem Baujahr 1962 verfügt über ein Erdgeschoss, einen Teilkeller und ein vermutlich zu Wohnzwecken ausgebautes, baurechtlich jedoch ungenehmigtes Dachgeschoss. Das Erbbaurecht an dem städtischen Grundstück läuft bis zum 02.10.2060 (Restlaufzeit zum Stichtag rund 37 Jahre) bei einem jährlichen Erbbauzins von 638,91 €. Der Verkehrswert für das gesamte bebaute Erbbaurecht wurde auf 350.000 € festgesetzt; die beiden hälftigen Miteigentumsanteile werden im Verfahren gemeinsam versteigert. Da keine Innenbesichtigung stattfand, basiert die Bewertung auf Außenbesichtigungen und Aktenlage, wobei im Gebäudeinneren ein Renovierungs- und Modernisierungsstau unterstellt wird.

36

Biet-Score

Risikoreich · 36 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt vorrangig für handwerklich versierte Eigennutzer oder spezialisierte Investoren in Betracht, die über ausreichendes Eigenkapital verfügen und die Besonderheiten eines Erbbaurechts kalkulieren können. Wesentliche Risikofaktoren sind die fehlende Innenbesichtigung, die rechtlich knappe Restlaufzeit von rund 37 Jahren sowie die Genehmigungssituation des Dachgeschosses. Ein Gebot sollte mit entsprechenden Sicherheitsabschlägen für unvorhersehbare Sanierungskosten im Innenbereich und für die Heizungsanlage kalkuliert werden. Zudem ist vorab zu prüfen, ob die erforderliche Zustimmung der Stadt Hamburg zur Zuschlagserteilung an den Erwerber erteilt wird.

Chancen

6
  • Gute äußere Bausubstanz mit modernisierter Wärmedämmfassade, isolierverglasten Fenstern und erneuertem Dach

Risiken

7
  • Kein Zugang zum Gebäudeinneren: Zustand, Raumaufteilung und eventuelle Bauschäden sind ungesichert

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 2 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Verfahrens ist das bebaute Erbbaurecht am Flurstück 1171 (Grundbuch Meiendorf Blatt 2191) in Hamburg-Rahlstedt, Künnekestraße 27. Das 1.026 m² große Grundstück befindet sich in einer ruhigen Anliegerstraße im Ortsteil Meiendorf nahe der Grenze zu Volksdorf. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein 1962 massiv errichtetes Einfamilienhaus mit Teilkeller (ca. 43,00 m² Nutzfläche) und einer Gesamtwohnfläche von ca. 127,41 m², wovon 97,41 m² auf das Erdgeschoss und 30,00 m² auf den geschätzten Dachgeschossausbau entfallen. Das Gebäude präsentiert sich von außen in einem gepflegten Zustand, nachdem Fassade (mit Wärmedämmverbundsystem), Fenster und Dacheindeckung um das Jahr 2005 mutmaßlich erneuert wurden. Eine Innenbesichtigung konnte mangels Zutritts an zwei Ortsterminen nicht durchgeführt werden. Für das Innere wird auf Basis des Baujahres ein allgemeiner Renovierungs- und Modernisierungsbedarf vermutet, insbesondere bezüglich der Sanitäreinrichtungen und der Heizungsanlage (Ölzentralheizung aus 1976). Zudem ist der Dachgeschossausbau baurechtlich unklar und besitzt voraussichtlich keine Baugenehmigung als Aufenthaltsraum. Das Erbbaurecht wurde 1961 auf 99 Jahre bestellt und endet am 02.10.2060. Grundstückseigentümerin ist die Freie und Hansestadt Hamburg. Der jährliche Erbbauzins beträgt 638,91 €. Zur Erteilung des Zuschlags ist die Zustimmung der Grundstückseigentümerin zwingend erforderlich. Ein Bombenblindgängerverdacht ist im Liegenschaftskataster verzeichnet; Baulasten oder Denkmalschutzeintragungen bestehen nicht. Ursprünglich wurden zwei getrennte Verfahren für die beiden hälftigen Anteile geführt (717 K 12/23 und 717 K 13/23), die nun unter dem Aktenzeichen 717 K 15-25 zur gemeinsamen Versteigerung verbunden wurden. Bei einem festgesetzten Gesamtverkehrswert von 350.000 € erfordert das Objekt eine sorgfältige Gesamtinvestitionsrechnung. Unter Berücksichtigung von Modernisierungskosten und der verbleibenden Nutzungsdauer von rund 37 Jahren eignet sich das Angebot vor allem für Käufer, die eine mittelfristige Wohnnutzung im Grünen anstreben und keine dauerhafte Wertsteigerung über den Bodenwert erwarten.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermutlich bewohnt
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Hinweise zur Datenlage
  • Vollständiges Sachverständigengutachten sowie gerichtliche Bekanntmachung vorhanden. Wesentliche Datenlücken betreffen den bautechnischen Innenzustand und die Baugenehmigung des Dachgeschosses.
  • Nur Außenbesichtigung durchgeführt — der Innenzustand ist nicht belegt und beruht auf Annahmen und Schätzungen.

Belegung

vermutlich bewohnt

VermutungHochriskant

Die Datenlage zeigt ein Belegungssignal, aber keine gesicherte Besitzlage. Das ist ein Warnsignal, keine belastbare Tatsache.

Vor dem Gebot prüfen

  • Belegungssignal aus Quelle prüfen
  • Nutzerkreis eingrenzen
  • Lastenverzeichnis und Grundbuch auf Rechte prüfen
  • Zeit- und Kostenreserve erhöhen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ob Miete, Eigentümerbelegung oder ein sonstiges Recht vorliegt, muss vor dem Gebot getrennt geklärt werden.
In der Praxis
Alle operativen Annahmen bleiben fragil: Zugang, Räumung, Zustand, Schlüssel und mögliche Schäden.
Für das Gebot
Rot-orange kalkulieren: Unsicherheit plus mögliche Belegung rechtfertigen einen klaren Abschlag.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
717 K 15-25
Amtsgericht
Hamburg-Wandsbek
Bundesland
Hamburg

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Datum / Uhrzeit
22.01.2027 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Verfahrensart, Termin-Art

Objekt

Objektart
Sonstiges
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermutlich bewohnt
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1962

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
350.000 €
Wohnfläche
127,41 m²
Nutzfläche
43 m²
Grundstücksfläche
1.026 m²
Anteilige Grundstücksfläche
1.026 m²
Bodenrichtwert
675 €/m²
Anteiliger Bodenwert
692.550 €1.026 m² × 675 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Künnekestraße
Hausnummer
27
PLZ
22145
Ort
Hamburg
Stadtteil
Rahlstedt
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 8 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 8 Angaben

Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Versteigert wird

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 21, 76
Bodenrichtwert
675 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
1.026 m²
Anteiliger Bodenwert
692.550 €
Verkehrswert
350.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,51
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-342.550 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 21, 76 · Stichtag 01.01.2023

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert692.550 €
Verkehrswert350.000 €
Zone
01157262
Rechenweg
Flächenanteil
1.026 m² Gesamtgrundstück = 1.026 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
1.026 m² × 675 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
341 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
341 €/m² / 675 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
350.000 € − 692.550 € = -342.550 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Hamburg.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahren

Verfahrensart nicht angegeben

Die Bekanntmachung nennt keine Verfahrensart.

Welche Rechte bestehen bleiben und zum Gebot hinzukommen, hängt davon ab, wer die Versteigerung betreibt. Das steht in der Bekanntmachung und im Gutachten.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 26.10.2026, 23:37