KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert wird das mit einem freistehenden Einfamilienhaus bebaute Erbbaurecht in Hamburg-Rahlstedt (Meiendorf) mit einer Grundstücksgröße von 1.026 m² und einer Wohnfläche von ca. 127,41 m². Das Gebäude aus dem Baujahr 1962 verfügt über ein Erdgeschoss, einen Teilkeller und ein vermutlich zu Wohnzwecken ausgebautes, baurechtlich jedoch ungenehmigtes Dachgeschoss. Das Erbbaurecht an dem städtischen Grundstück läuft bis zum 02.10.2060 (Restlaufzeit zum Stichtag rund 37 Jahre) bei einem jährlichen Erbbauzins von 638,91 €. Der Verkehrswert für das gesamte bebaute Erbbaurecht wurde auf 350.000 € festgesetzt; die beiden hälftigen Miteigentumsanteile werden im Verfahren gemeinsam versteigert. Da keine Innenbesichtigung stattfand, basiert die Bewertung auf Außenbesichtigungen und Aktenlage, wobei im Gebäudeinneren ein Renovierungs- und Modernisierungsstau unterstellt wird.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Das Objekt kommt vorrangig für handwerklich versierte Eigennutzer oder spezialisierte Investoren in Betracht, die über ausreichendes Eigenkapital verfügen und die Besonderheiten eines Erbbaurechts kalkulieren können. Wesentliche Risikofaktoren sind die fehlende Innenbesichtigung, die rechtlich knappe Restlaufzeit von rund 37 Jahren sowie die Genehmigungssituation des Dachgeschosses. Ein Gebot sollte mit entsprechenden Sicherheitsabschlägen für unvorhersehbare Sanierungskosten im Innenbereich und für die Heizungsanlage kalkuliert werden. Zudem ist vorab zu prüfen, ob die erforderliche Zustimmung der Stadt Hamburg zur Zuschlagserteilung an den Erwerber erteilt wird.
Chancen
Gute äußere Bausubstanz mit modernisierter Wärmedämmfassade, isolierverglasten Fenstern und erneuertem Dach
Risiken
Kein Zugang zum Gebäudeinneren: Zustand, Raumaufteilung und eventuelle Bauschäden sind ungesichert
Ausführliches Dossier
Gegenstand des Verfahrens ist das bebaute Erbbaurecht am Flurstück 1171 (Grundbuch Meiendorf Blatt 2191) in Hamburg-Rahlstedt, Künnekestraße 27. Das 1.026 m² große Grundstück befindet sich in einer ruhigen Anliegerstraße im Ortsteil Meiendorf nahe der Grenze zu Volksdorf. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein 1962 massiv errichtetes Einfamilienhaus mit Teilkeller (ca. 43,00 m² Nutzfläche) und einer Gesamtwohnfläche von ca. 127,41 m², wovon 97,41 m² auf das Erdgeschoss und 30,00 m² auf den geschätzten Dachgeschossausbau entfallen. Das Gebäude präsentiert sich von außen in einem gepflegten Zustand, nachdem Fassade (mit Wärmedämmverbundsystem), Fenster und Dacheindeckung um das Jahr 2005 mutmaßlich erneuert wurden. Eine Innenbesichtigung konnte mangels Zutritts an zwei Ortsterminen nicht durchgeführt werden. Für das Innere wird auf Basis des Baujahres ein allgemeiner Renovierungs- und Modernisierungsbedarf vermutet, insbesondere bezüglich der Sanitäreinrichtungen und der Heizungsanlage (Ölzentralheizung aus 1976). Zudem ist der Dachgeschossausbau baurechtlich unklar und besitzt voraussichtlich keine Baugenehmigung als Aufenthaltsraum. Das Erbbaurecht wurde 1961 auf 99 Jahre bestellt und endet am 02.10.2060. Grundstückseigentümerin ist die Freie und Hansestadt Hamburg. Der jährliche Erbbauzins beträgt 638,91 €. Zur Erteilung des Zuschlags ist die Zustimmung der Grundstückseigentümerin zwingend erforderlich. Ein Bombenblindgängerverdacht ist im Liegenschaftskataster verzeichnet; Baulasten oder Denkmalschutzeintragungen bestehen nicht. Ursprünglich wurden zwei getrennte Verfahren für die beiden hälftigen Anteile geführt (717 K 12/23 und 717 K 13/23), die nun unter dem Aktenzeichen 717 K 15-25 zur gemeinsamen Versteigerung verbunden wurden. Bei einem festgesetzten Gesamtverkehrswert von 350.000 € erfordert das Objekt eine sorgfältige Gesamtinvestitionsrechnung. Unter Berücksichtigung von Modernisierungskosten und der verbleibenden Nutzungsdauer von rund 37 Jahren eignet sich das Angebot vor allem für Käufer, die eine mittelfristige Wohnnutzung im Grünen anstreben und keine dauerhafte Wertsteigerung über den Bodenwert erwarten.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermutlich bewohnt
- Keine Besichtigung möglich
Belegung
vermutlich bewohnt
Die Datenlage zeigt ein Belegungssignal, aber keine gesicherte Besitzlage. Das ist ein Warnsignal, keine belastbare Tatsache.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 717 K 15-25
Termin
- 22.01.2027 · 10:00 Uhr
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Objekt
- Sonstiges
- Vermutlich bewohnt
- Keine Besichtigung möglich
- 1962
Flächen & Wert
- 350.000 €
- 127,41 m²
- 43 m²
- 1.026 m²
- 1.026 m²
- 675 €/m²
- 692.550 €1.026 m² × 675 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Künnekestraße
- 27
- 22145
- Hamburg
- Rahlstedt
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 675 €/m²
- 1.026 m²
- 692.550 €
- 350.000 €
- 0,51
- -342.550 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahren
Verfahrensart nicht angegeben
Welche Rechte bestehen bleiben und zum Gebot hinzukommen, hängt davon ab, wer die Versteigerung betreibt. Das steht in der Bekanntmachung und im Gutachten.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte