KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert wird ein 7.028 m² großes Grundstück am nordwestlichen Ortsrand von Schillingstedt (Sömmerda), Flur 2, Flurstück 45/8, bebaut mit einer Scheune nebst Anbau und einem Nebengebäude (geschätztes Baujahr ca. 1900). Die baulichen Anlagen sind seit vielen Jahren ungenutzt, befinden sich in einem schadhaften bis abbruchreifen Zustand und besitzen keinen wirtschaftlichen Zeitwert mehr. Die kalkulierten Freilegungskosten in Höhe von ca. 33.900 € übersteigen den ermittelten Bodenwert von 31.400 €, weshalb der Verkehrswert des Objekts vom Amtsgericht Erfurt symbolisch auf 1,00 € festgesetzt wurde. Das Grundstück ist nicht ortsüblich erschlossen, augenscheinlich ohne Anschlüsse an Ver- und Entsorgungsnetze und nur über einen unbefestigten Feldweg erreichbar.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Das Objekt kommt praktisch ausschließlich für spezialisierte Entwickler, Bauunternehmen oder Nachbarn in Betracht, die über Kapazitäten zur kostengünstigen Beräumung und Altlasten-/Schadstoffentsorgung verfügen. Trotz des symbolischen Ausrufpreises von 1,00 € erfordert das Grundstück durch den zwingenden Komplettabbruch der Scheune und Nebengebäude sowie die fehlende medientechnische Erschließung erhebliche Vorabinvestitionen. Vor Gebotsabgabe sollte zwingend die baurechtliche Nutzbarkeit des Rohbaulandanteils mit den örtlichen Behörden abgestimmt sowie ein verbindliches Angebot für Abbruch und Asbestentsorgung eingeholt werden.
Chancen
Große Gesamtgrundstücksfläche von 7.028 m² im ländlichen Raum
Östlicher Teilbereich (ca. 3.320 m²) baurechtlich als Rohbauland im Innenbereich nach § 34 BauGB eingestuft
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Versteigerungsobjekt befindet sich in der Landgemeinde Schillingstedt, einem Ortsteil der Kreisstadt Sömmerda in Thüringen. Das unregelmäßig geschnittene Areal umfasst 7.028 m² und liegt in mäßig abgelegener Lage am nordwestlichen Ortsrand. Es teilt sich bauplanungsrechtlich in einen östlichen Innenbereichsbereich nach § 34 BauGB (ca. 3.320 m² Rohbauland) sowie einen westlichen Außenbereichsbereich nach § 35 BauGB (ca. 3.708 m² Grünfläche/Geringstland) auf. Ein öffentlicher Anschluss an Ver- und Entsorgungsnetze besteht nicht; die Zufahrt erfolgt lediglich über einen grob geschotterten Feldweg. Zudem schneidet der Krautmassegraben den südlichen Grundstücksbereich. Die vorhandene Bebauung besteht aus einer Scheune mit Anbau sowie einem Nebengebäude, deren Baujahre um das Jahr 1900 geschätzt werden. Beide Baukörper weisen einen gravierenden Instandhaltungsstau auf und sind wirtschaftlich abgängig. Am Nebengebäude besteht eine Wellasbestdeckung sowie fortgeschrittene Mauerwerks- und Feuchteschäden. Die Scheune nebst Anbau weist erhebliche Verformungen, Rissbildungen, zerstörte Bedachungen sowie einen Teileinsturz im Drempelgeschoss auf; Schwammbefall kann nicht ausgeschlossen werden. Der Gutachter hat den Zeitwert der Gebäude mit 0 € angesetzt und die anfallenden Freilegungskosten überschlägig auf 33.900 € beziffert. Im Grundbuch von Schillingstedt Blatt 433 ist in Abteilung II lediglich der Zwangsversteigerungsvermerk eingetragen; Baulasten oder Altlasteneinträge sind nicht bekannt bzw. wurden negativ beschieden. Da die Freilegungskosten den Bodenwert von 31.400 € um 2.500 € übersteigen, verbleibt rechnerisch ein negativer Grundstückswert, woraus der festgesetzte symbolische Verkehrswert von 1,00 € resultiert. Investoren stehen vor einem reinen Sanierungs- bzw. Abbruchprojekt. Der Erwerb für 1,00 € bindet den Ersteher an erhebliche Folgeverbindlichkeiten zur Sicherung und Beseitigung der baulichen Ruinen. Eine wirtschaftliche Verwertung setzt zwingend voraus, dass der Innenbereichsteil nach der Freilegung neu bebaut oder vermarktet werden kann, während für den Außenbereichsteil allenfalls eine extensive Nebennutzung infrage kommt.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Nur außen
Scheune mit Anbau, weiteres Nebengebäude, seit vielen Jahren leerstehend. Ehemalige Nutzung als Stall und Lagerräume. Jetzt schadhafter und verschlissener Zustand, tlw. abbruchreif. Kein Anschluss an öffentliche Ver- und Entsorgungseinrichtungen. Verwildertes und zugewachsenes Grundstück. Lage: 99610 Sömmerda OT Schillingstedt, nordwestlicher Ortsrand von Schillingstedt.
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- Stadtverwaltung Sömmerda Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
- 03.12.2026 · 10:00 Uhr
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Objekt
- Sonstiges
- Leerstehend
- Nur außen
- 1900
Flächen & Wert
- 1 € (symbolisch)
- 1.552,7 m²
- 7.028 m²
- 7.028 m²
- 25 €/m²
- 175.700 €7.028 m² × 25 €/m² · MEA 100 %
Lage
- Nähe Kirchstraße
- 99610
- Sömmerda
- Schillingstedt
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 25 €/m²
- 7.028 m²
- 175.700 €
- —
- —
- —
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte