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Leipzig in Zahlen

Leipzig hat 615.932 Einwohner (Stand 2025). Was 66 amtliche Kennzahlen zu Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt und Infrastruktur über Leipzig sagen — und an welchen Stellen sie sich widersprechen. Diese Seite bewertet nicht ein einzelnes Objekt, sondern das Umfeld.

77,1von 100
Standortqualität heute
100 %
Abdeckung
100von 100
Datenqualität
15
Werte im Score

Stand 07.09.2026. Von 15 vorgesehenen Kennzahlen lagen 15 vor, 0 fehlten. Leipzig: Standortqualität 77,1 von 100 · 13 Kennzahlen im oberen, 7 im unteren Bereich · 66 amtliche Kennzahlen.

Was heißt das für mein Gebot?

Für Bieter

Standortbild ist selektiv

Die Standortsignale zeigen ein selektives Bild. Einzelne Faktoren stützen den Kontext, andere erhöhen den Prüfbedarf. Die konkrete Mikrolage, Zielgruppe und Objektqualität sind deshalb besonders wichtig.

Ein niedriger Zuschlag ist nicht automatisch ausreichend. Entscheidend ist, ob Lage, Zustand, Sanierung und spätere Nutzung realistisch zusammenpassen.

  • Remote-Work geeignet (Stärke)
  • Hochschulnähe (Stärke)
  • Arbeitsplatzregion (Stärke)

Verkehrswert im Standortkontext

Selektiver Standortkontext

Die Standortdaten zeigen einzelne unterstützende Faktoren, sollten aber selektiv gelesen werden. Entscheidend ist, ob die identifizierten Nachfragekräfte für das konkrete Objekt und seine Mikrolage relevant sind.

  • Preis- und Mietwerte sind Kontext: Preis- und Mietwerte werden nur im Zusammenspiel mit Fundamentaldaten interpretiert.
  • Wohnungsmarkt nur teilweise bewertet: Kennzahlen zum Wohnungsmarkt gehen nur dort in die Einordnung ein, wo sie sich sinnvoll mit anderen Orten vergleichen lassen.
  • Nicht alles wird prominent angezeigt: Weitere Kennzahlen stehen in der vollständigen Liste; schwache Zielgruppen-Hinweise werden nicht angezeigt.
  • Signal-Überschneidungen nicht doppelt zählen: Überlappende Signale werden priorisiert oder zurückgestellt, damit ähnliche Nachfragehinweise nicht mehrfach dominieren.
  • Datenbasis begrenzt Aussagekraft: Readiness und Confidence begrenzen die Aussagekraft, verändern aber nicht die Standortqualität selbst.
  • Regionale Fallback-Werte enthalten: Ein Teil der Standortdaten stammt aus regionalen Fallback-Werten und ist nicht vollständig gemeindescharf.
  • Aussagekraft für Mikrolagen begrenzt: Nicht alle Indikatoren sind gemeindescharf; Mikrolage und Objektzustand können stärker abweichen.
  • Deckelregeln aus dem Signal-Modul: Institutionelle Daten stammen aus Studierendenwerten, nicht aus konkreten Standortlisten.

Am Objekt selbst zu prüfen

  • Objektzustand und Sanierungsbedarf: Baulicher Zustand, Modernisierungsstand und Instandhaltungsrückstände separat prüfen.
  • Mikrolage innerhalb der Gemeinde: Straße, Quartier, Lärm, Umfeld und kleinräumige Nachfrage können vom Gemeindewert abweichen.
  • Vermietung, Eigennutzung oder Leerstand: Nutzungsstatus, Mietverhältnisse und Leerstand objektbezogen einordnen.
  • Innenbesichtigung und Unterlagenlage: Verfügbarkeit von Gutachten, Fotos, Grundrissen und Besichtigungsmöglichkeiten berücksichtigen.
  • Rechte, Belastungen und Besonderheiten: Eintragungen, Rechte Dritter und Hinweise aus dem Gutachten gesondert prüfen.
  • Vergleichswerte ähnlicher Objekte: Lokale Vergleichswerte nach Objektart, Größe, Zustand und Mikrolage heranziehen.
  • Termin- und Versteigerungsrisiken: Verfahrensstand, Terminlage und besondere Risiken der Versteigerung separat betrachten.

Die Einordnung kombiniert Standortausblick, Standort-Signale und Rohindikatoren. Preis- und Mietwerte werden als Kontext genutzt, nicht isoliert bewertet. Sie bewertet nicht das konkrete Objekt und leitet keine Gebotsstrategie ab.

Mikrolage ist entscheidender Prüfpunkt — Straße, Umfeld und Objekt bleiben separat zu prüfen. Methodik ansehen

Bis 2035 und 2045

Trägt der Standort auch morgen noch?

Wer ein Objekt zehn Jahre hält, kauft auch die Zukunft der Region mit. 2035 entspricht ungefähr einer typischen zehnjährigen Zinsbindung, 2045 zeigt den langfristigen Trend.

Eher Rückenwind

Gesamteinordnung, Grenzen & MethodikDetails

Die Zukunftsdaten zeigen für Leipzig, kreisfreie Stadt eher regionalen Rückenwind. Der 2035-Wert dient als wichtiger Haltehorizont, während der 2045-Wert den längeren demografischen Kontext liefert.

Da ein Haushaltswert fehlt, bleibt die Nachfrageeinschätzung stärker von der Bevölkerungsprognose abhängig. Die Altersstruktur zeigt zusätzlich, welche Wohnformen künftig besser passen können. Für die Erwerbspersonenentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor. Der Bedarf-Pipeline-Blick macht das Bild zusätzlich differenziert: Rechnerischer Wohnungsbedarf kann Bestand stützen, wenn er nicht ausreichend durch Fertigstellungen gedeckt wird. Genehmigungen zeigen aber nur eine sichtbare Pipeline und können in einzelnen Lagen oder Segmenten dennoch zusätzlichen Wettbewerb erzeugen.

Für Zwangsversteigerungsobjekte bedeutet das: Der Abschlag auf den Verkehrswert ist nur ein Teil der Analyse. Besonders wichtig ist, ob das Objekt zur künftigen Nachfrage passt und gegenüber Neubau oder modernisiertem Bestand bestehen kann. Bei schwacher Lage, hohem Sanierungsbedarf, ungünstiger Energieeffizienz, unklarer Zielgruppe oder direktem Neubauwettbewerb sollte der Kaufpreisabschlag entsprechend größer sein.

Ist der Einstiegspreis angemessen für regionale Zukunft, Mikrolage, Objektzustand, Sanierungskosten und Neubauwettbewerb?

Soweit nur Kreiswerte vorliegen, fehlt für Haushalte oder Erwerbspersonen eine kleinteiligere Einordnung. Der rechnerische Wohnungsneubaubedarf beschreibt Bedarf, nicht tatsächliche Bautätigkeit. Baugenehmigungen zeigen eine sichtbare Pipeline, aber noch keine Fertigstellungen. Für eine belastbare Standortprüfung sollten deshalb zusätzlich aktuelle Fertigstellungen, lokale Projektentwicklungen, Leerstand, Mietniveau, Kaufkraft, Energiezustand und Mikrolage berücksichtigt werden.

Datenbasis: Eingeschränkte Aussagekraft. Bei eingeschränkter Datenlage stärker auf aktuelle lokale Marktindikatoren, Leerstand, Projektpipeline und Objektprüfung abstellen.

Keine Preisprognose und keine Kauf- oder Gebotsempfehlung — der Ausblick ordnet nur die regionale Nachfragebasis ein.

Wie steht der Ort da?

Das Feld

Wo Leipzig steht, wenn man es neben alle anderen stellt

Eine Zahl allein sagt wenig. 55 der 66 Kennzahlen tragen eine Position im bundesweiten Feld. Sie liegen hier auf einer Achse von 0 bis 100 — in zwei getrennten Spuren, weil nur bei 37 davon „rechts" auch „besser" heißt.

Bewertet — rechts ist besser37 Kennzahlen mit eindeutiger Richtung
Mit den Pfeiltasten von Punkt zu Punkt.
0255075100
Nur eingeordnet — rechts ist bloß mehr18 Kennzahlen ohne Richtung
Mit den Pfeiltasten von Punkt zu Punkt.
0255075100

Einen Punkt wählen — mit der Maus, dem Finger oder der Tabulatortaste, weiter mit den Pfeiltasten. Hier steht dann, was er misst, wie viele vergleichbare Regionen schlechter abschneiden und aus welchem Jahr der Wert stammt.

13von 37
im obersten Bereich
Feldposition über 87
17von 37
im Mittelfeld
Feldposition 26 bis 87
7von 37
im unteren Bereich
Feldposition unter 26

Die Schwachstelle

Zwei der sieben schwachen Werte betreffen Kaufkraft

Die schwachen Positionen von Leipzig sind kein Streuverlust über alle Themen — sie häufen sich an einer Stelle. Das ist für ein Gebot die wichtigere Information als der Einzelwert.

Beantragte Unternehmensinsolvenzen196

11 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Absolutzahl ohne Bezug auf Einwohner oder Betriebsbestand – zwischen Kreisen also nicht direkt vergleichbar, Großstädte liegen naturgemäß höher. Aussagekräftig ist die Entwicklung über die Jahre: Steigende Unternehmensinsolvenzen gehen Gewerbeleerstand und mit Verzögerung auch einem höheren Zwangsversteigerungsaufkommen voraus.

Kreisebene

Verfügbares Einkommen je Einwohner23.683 €

17 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Direkter Treiber der maximal zahlbaren Mieten und Kaufpreise. Niedriges Einkommen begrenzt das Wertsteigerungspotenzial.

Kreisebene

Straftaten je 100.000 Einwohner10.721,91

18 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Nur zwischen ähnlichen Kreistypen vergleichbar. Die Statistik zählt nach Tatort, nicht nach Wohnort — Kernstädte mit Bahnhof, Einkaufslagen und vielen Pendlern liegen deshalb strukturell höher, ohne dass Anwohner stärker betroffen sein müssen. Ein Landkreis mit halb so hoher Zahl ist nicht automatisch „doppelt so sicher“.

Kreisebene

Grundsteuer-B-Hebesatz650 %

31 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Ein hoher Hebesatz heißt nicht automatisch hohe Steuer. Seit der Grundsteuerreform 2025 entsteht die Belastung aus Hebesatz, neuem Messbetrag und Landesmodell zusammen — Länder mit niedrigen Messbeträgen haben rechnerisch höhere Hebesätze. Sinnvoll vergleichbar deshalb nur innerhalb eines Bundeslandes.

Kreisebene

Jugendquotient28,4

33 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Werte deuten auf familiengeprägte Regionen mit wachsender Wohnflächennachfrage hin.

Kreisebene

Arbeitslosenquote8,5 %

48 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Quoten signalisieren Kaufkraftrisiken und potenzielle Mietausfälle. Bundesdurchschnitt liegt aktuell bei rund 5,5 %.

Kreisebene

Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner103,95

90 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Aussagekräftiger als die Gesamtkriminalität, weil Wohnungseinbruch Anwohner direkt trifft und kaum vom Tatortprinzip verzerrt wird. Hohe Werte treten gehäuft in grenz- und autobahnnahen Kreisen auf. Praktische Folge für Käufer: Sicherungstechnik und Versicherungsprämie einkalkulieren.

Kreisebene

Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahre 2023, 2024, 2025 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BKA – Polizeiliche Kriminalstatistik

Der Abstand

Wirtschaftsleistung und Einkommen liegen außergewöhnlich weit auseinander

Zwischen dem, was in Leipzig erwirtschaftet wird, und dem, was bei den Haushalten ankommt, liegen 62 Perzentilpunkte. Dass die Leistung über dem Einkommen liegt, ist bei kreisfreien Städten der Normalfall — Einpendler erhöhen sie, wohnen aber anderswo. Bemerkenswert ist hier die Größe des Abstands, nicht seine Richtung.

Was hier erwirtschaftet wird
Bruttowertschöpfung je Einwohner43.559 € je Ew.

282 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

BIP je Einwohner46.947 €

279 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Was bei den Haushalten ankommt
Verfügbares Einkommen je Einwohner23.683 €

17 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Arbeitslosenquote8,5 %

48 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahre 2023, 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Wohin entwickelt er sich?

Angebot und Bedarf

Gebaut wird ungefähr so viel dessen, was gebraucht wird

Der rechnerische Neubaubedarf bis 2030 gegen die tatsächlich genehmigten Wohnungen — beides auf 10.000 Einwohner normiert, damit die Größe der Stadt herausfällt.

Je 100 benötigte Wohnungen100 genehmigt

Die Rechnung offen: 1.651 genehmigte Wohnungen ÷ 615.932 Einwohner × 10.000 = 26,8 je 10.000 Einwohner. Dem steht ein Bedarf von 25,4 je 10.000 gegenüber — das sind 105,5 % Deckung.

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2024, 2025, 2030 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030

2,2 %
Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)

3.384 von 6.203 Gemeinden schneiden schlechter ab. Sie sehen hier die marktaktive Quote, weil sie für diesen Ort vorliegt – sie ist die belastbarere Knappheitskennzahl und hat deshalb Vorrang vor der allgemeinen Leerstandsquote. Unter 3 % gilt ein Wohnungsmarkt als angespannt; dort lässt sich nach dem Zuschlag zügig vermieten. Über 5 % besteht struktureller Überhang mit Druck auf Miete und Wiederverkaufswert. Bundesweit rund 2,3 %. Die allgemeine Quote liegt meist höher, weil sie auch nicht vermietbaren Bestand mitzählt.

42,9 %
Mietentwicklung 5 Jahre

Platz im Feld von 400 Kreisen — 385 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Stark positive Werte sprechen für angespannte Wohnungsmärkte – Achtung Mietpreisbremse. Negative Werte deuten auf Nachfrageschwäche hin.

Ja
Mietpreisbremse gilt

Platz im Feld von 814 Gemeinden — 438 Gemeinden liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Greift direkt nach dem Zuschlag: Bei Neuvermietung darf die Anfangsmiete die ortsübliche Vergleichsmiete grundsätzlich nur um 10 Prozent übersteigen. Wer die Rendite über eine deutliche Mieterhöhung nach Leerzug plant, sollte das hier prüfen. Ausnahmen (Neubau ab Oktober 2014, umfassende Modernisierung, höhere Vormiete) sind objektbezogen — die Angabe ist ein Hinweis, keine Rechtsberatung.

Ja
Abgesenkte Kappungsgrenze gilt

Platz im Feld von 814 Gemeinden — 442 Gemeinden liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Wichtig, wenn mit dem Zuschlag Mieter übernommen werden: Wo die Verordnung gilt, darf die Miete innerhalb von drei Jahren um höchstens 15 statt 20 Prozent steigen. Mietpreisbremse und Kappungsgrenze gelten häufig gemeinsam, aber nicht immer — beide Angaben getrennt lesen.

Die Zukunft

Bis 2045 wachsen alle Altersgruppen — die jüngeren schneller

Der Zuwachs der Gruppe ab 67 liegt im Feld auf Position 17 von 100. Das ist eine Platzierung, keine Aussage über den Rest des Landes — und keine Note, denn diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen.

69,2von 100
Zukunftsausblick
Gute Standortbasis
Einordnung
5von 8
Säulen im Score

Das ist die zweite der beiden Gesamtnoten dieser Seite — und die einzige, die nach vorn schaut. Sie entsteht aus 5 gewichteten Säulen; 3 weitere Säulen haben zwar Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wie sich die 69,2 zusammensetzt, steht Zeile für Zeile im Abschnitt „Die zweite Note". Mit der Standortqualität von 77,1 aus dem Seitenkopf lässt sie sich nicht verrechnen: anderes Verfahren, andere Auswahl an Kennzahlen.

Unter 20 Jahre13,1 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 378 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

20 bis unter 67 Jahre12,3 %

400 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

Bevölkerung insgesamt10,7 %

393 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.

67 Jahre und älter2,6 %

Platz im Feld von 400 Kreisen — 68 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.

Die Balken sind golden statt grün, und das ist Absicht: Diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen. Ein Bevölkerungsplus ist für einen Vermieter gut, für die Infrastruktur einer Stadt kann es Belastung heißen. Der Datensatz gibt hier eine Lage aus, keine Note.

Alle Werte hier sind Prognosen, keine gemessenen Zahlen. Insgesamt enthält der Datensatz 7 Prognosen — in der Tabelle am Seitenende einzeln gekennzeichnet.

Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahr 2045 · Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045

Wo die zusätzlichen Menschen wohnen sollen

Wer hier wohnt, wohnt in einer Wohnung. Der Datensatz führt für Leipzig genau ein Baujahr und daneben einen rechnerischen Neubaubedarf bis 2030. Für 2045 führt er eine Bevölkerungsprognose, aber keinen Wohnungsbedarf. Die Grafik zeigt alle drei — auch die Leerstelle.

Ein Riegel = 50 WohnungenGefüllt = genehmigt · Umriss = Bedarf ohne Genehmigung
Genehmigt 20241.651Wohnungen

Gemessen · Ein einzelnes Jahr, keine Reihe. Je 1.000 Einwohner genehmigt Leipzig mehr als rund zwei Drittel aller 400 Kreise.

Rechnerisch benötigt, pro Jahr bis 2030rund 1.560Wohnungen

Prognose · BBSR-Wohnungsbedarfsprognose, Zeitraum 2023 bis 2030. Genehmigt wird mehr, als der Bedarf verlangt — rund 90 Wohnungen pro Jahr darüber.

Rechnerisch benötigt, pro Jahr 2045nicht im Datensatz

Keine Quelle · Die Wohnungsbedarfsprognose endet mit 2030. Diese Seite rechnet den Bedarf nicht hoch — warum nicht, steht unter der Grafik.

Einwohner — anderer Maßstab: Menschen, nicht Wohnungen+10,7 %

Prognose · BBSR-Raumordnungsprognose 2045: von 615.932 Einwohnern (2025) auf rund 682.000 — rund 66.000 Menschen mehr als heute.

Die Rechnung offen: 25,4 benötigte Wohnungen je 10.000 Einwohner und Jahr × 615.932 Einwohner ÷ 10.000 = rund 1.560 Wohnungen pro Jahr. Genehmigt wurden 1.651, also rund 106 % davon. Zwei Vorbehalte gehören dazu: Die Genehmigungen stammen aus 2024, die Einwohnerzahl aus 2025, und die Bedarfsquote bezieht sich auf den Bevölkerungsstand ihres eigenen Prognosestarts. Eine gemeinsame Jahresbasis gibt der Datensatz nicht her — deshalb steht hier überall „rund", und jede abgeleitete Zahl ist gerundet.

Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2024, 2025, 2030, 2045 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030, BBSR Raumordnungsprognose 2045

Warum für 2045 keine Zahl dasteht

Man könnte die Quote von 25,4 je 10.000 Einwohner auf die prognostizierte Einwohnerzahl anwenden. Das ergäbe eine Zahl, und sie stünde hier so gesetzt wie die beiden anderen. Drei Gründe sprechen dagegen. Die Quote für 2023 bis 2030 enthält einen einmaligen Nachholbedarf und die Zuwanderung der Jahre 2022 und 2023 — sie zwanzig Jahre fortzuschreiben macht aus einem Ausnahmezustand einen Dauerzustand. Der einzige sichtbare Befund einer solchen Rechnung wäre ein Deckungsanteil, der sich verschiebt — und der hinge allein daran, dass wir die Genehmigungen von 2024 einfrieren, während sich die Einwohnerzahl bewegt. Das wäre nicht das Ergebnis, sondern die Annahme, nur zurückgespiegelt. Und die Alterung, die die Balken über dieser Grafik zeigen, verändert genau die Haushaltsgrößen, an denen der Bedarf pro Kopf hängt.

Was sich über 2045 trotzdem sagen lässt

Leipzig wächst nach der Raumordnungsprognose bis 2045 um 10,7 Prozent, auf rund 682.000 Einwohner. Was daraus folgt, folgt aus der Arithmetik und nicht aus einer zweiten Prognose: Ein Rückstand, der heute besteht, schließt sich nicht dadurch, dass mehr Menschen kommen. Die eigentliche Nachricht dieser Grafik steht deshalb in der zweiten Reihe und nicht in der dritten — die Lücke ist keine Frage von 2045, sie steht jetzt.

Genehmigt heißt nicht gebaut

Zwischen Genehmigung und Fertigstellung liegen Jahre, und ein Teil der Genehmigungen wird nie gebaut. Die rund 106 % sind damit eine Obergrenze: Was tatsächlich fertig wird, liegt darunter. Fertigstellungszahlen, an denen sich das prüfen ließe, enthält der Datensatz nicht. Auch 2024 ist nur ein Jahr — Baugenehmigungen schwanken stark, und eine Zeitreihe fehlt. Die grüne Reihe ist ein Messwert, kein Trend.

Warum hier nichts rot ist

Grün steht in dieser Grafik an genau einer Stelle: bei den genehmigten Wohnungen, weil der Datensatz für sie eine Richtung kennt. Alles Prognostizierte ist golden. Offen bleibt hier kein Riegel — genehmigt wird mehr, als der rechnerische Bedarf verlangt. Für einen Bieter ist das die unbequemere Lage: zusätzliches Angebot drückt eher auf Miete und Wiederverkauf. Rot wäre eine Wertung, die der Datensatz hier nicht hergibt.

Zur Einordnung, bewusst nicht gegengerechnet: Der marktaktive Leerstand liegt bei 2,2 % — erhoben 2022 und damit älter als die übrigen Werte dieser Grafik. Ihn von der Lücke abzuziehen wäre eine Doppelzählung, weil der Aufbau einer Fluktuationsreserve in der Bedarfsprognose bereits steckt.

Die zweite Note

Wie der Zukunftsausblick auf 69,2 kommt

Neben der Standortqualität führt der Datensatz eine zweite Gesamtnote nach einem anderen Verfahren: fünf gewichtete Säulen. Hier ist die Rechnung, nachprüfbar.

  • 25 %Demografie62,8
  • 25 %Arbeitsmarkt & Kaufkraft60,0
  • 20 %Wohnungsmarkt & Angebot63,2
  • 20 %Erreichbarkeit & Infrastruktur89,1
  • 10 %Bildung, Wissenschaft & Ankerinstitutionen80,4

0,25 × 62,8 + 0,25 × 60,0 + 0,20 × 63,2 + 0,20 × 89,1 + 0,10 × 80,4

= 69,20 — gerundet 69,2, der veröffentlichte Wert. Die Balkenbreite ist das Gewicht, die Höhe der Säulenwert.

Sicherheit
2 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.
Laufende Kosten & Mietrecht
5 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.
Kontext
0 Kennzahlen vorhanden, aber nicht bewertet — fließt in keine der beiden Noten ein.

Die gestrichelten Kästen sind der ehrlichere Teil dieser Grafik: Diese Säulen haben Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wer den Score liest, liest sie also nicht mit.

Die Bereiche

Die Bereiche im Einzelnen

Je Bereich die Leitfrage, die Kernaussage und die wichtigsten Kennzahlen mit Quelle — und wie vollständig die Daten sind.

Demografie
63Details

Wohnen hier künftig genug Menschen, die kaufen oder mieten wollen?

Wie sich Einwohnerzahl und Altersaufbau entwickeln, gibt Hinweise auf die künftige Nachfrage nach Wohnraum.

  • Bevölkerungsprognose 204510,7 %
    Prognose 2045 · Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045kreisbasierter Wert · Prognose
  • Bevölkerungsprognose 203512,4 %
    Prognose 2035 · Quelle: Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung)kreisbasierter Wert · Prognose
  • Bevölkerungsentwicklung 1 Jahr0,7 %
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Bevölkerungsentwicklung 5 Jahre3,1 %
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Bevölkerung gesamt615.932
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
  • Bevölkerungsdichte2.054,6 Ew. / km²
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
  • Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner9,7 je 1.000 Ew.
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Ausländeranteil11,6 %
    Stand 2022 · Quelle: Zensus 2022

18 von 19 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 14 Werte von Kreis-/Regionalebene

Arbeitsmarkt & Kaufkraft
60Details

Gibt es Arbeitsplätze und Kaufkraft, die die Nachfrage tragen?

Arbeitsplätze und Einkommen zeigen, wie tragfähig die Nachfrage in der Region ist.

  • Beschäftigungswachstum 5 Jahre8,5 %
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Rechtliche Einheiten gesamt24.445
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Beantragte Unternehmensinsolvenzen196
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Unternehmensdichte40 je 1.000 Ew.
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • BIP je Einwohner46.947 €
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Bruttowertschöpfung je Einwohner43.559 € je Ew.
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Verfügbares Einkommen je Einwohner23.683 €
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Arbeitslosenquote8,5 %
    Stand 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert

11 von 12 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 10 Werte von Kreis-/Regionalebene

Wohnungsmarkt & Angebot
63Details

Ist Wohnraum eher knapp (stützt den Bestand) oder entsteht viel Neubau als Konkurrenz?

Preis-, Miet- und Angebotskennzahlen werden nur zusammen mit Bevölkerung und Wirtschaft gelesen.

  • Wohnungsneubaubedarf 2023-2030 p.a.1.600
    Prognose 2030 · Quelle: BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030kreisbasierter Wert · Prognose
  • Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner25,4
    Prognose 2030 · Quelle: BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030kreisbasierter Wert · Prognose
  • Genehmigte Wohnungen je 1.000 Einwohner2,7 je 1.000 Ew.
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Genehmigte Wohnungen1.651
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Kaufwertentwicklung Bauland 5 Jahre132,8 %
    Stand 2022 · Quelle: BBSR INKARkreisbasierter Wert
  • Kaufwert Bauland je Quadratmeter541,55 € / m²
    Stand 2022 · Quelle: BBSR INKARkreisbasierter Wert
  • Eigentumsquote13,5 %
    Stand 2022 · Quelle: Zensus 2022
  • Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)2,2 %
    Stand 2022 · Quelle: Zensus 2022

11 von 14 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch · 7 Werte von Kreis-/Regionalebene

Erreichbarkeit & Infrastruktur
89Details

Wie gut kommt man weg — Pendeln, Bus und Bahn, Internet?

Fahrzeiten, Bus und Bahn sowie Breitband zeigen, wie gut sich der Ort zum Pendeln und fürs Homeoffice eignet.

  • Pkw-Fahrzeit zum Frei- oder Naturbad7 Min.
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Pkw-Fahrzeit zum Hallenbad7 Min.
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe I4 Min.
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe II5 Min.
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Breitbandabdeckung98,4 %
    Stand 2023 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Gigabit-Breitbandversorgung89,6 %
    Stand 2023 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • 5G-Mobilfunkversorgung100 %
    Stand 2022 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Pkw-Fahrzeit zur Grundschule3 Min.
    Stand 2022 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)

13 von 14 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch

Bildung, Wissenschaft & Ankerinstitutionen
80Details

Gibt es Hochschulen, Kliniken oder große Arbeitgeber, die dauerhaft Nachfrage bringen?

Hochschulen und große Einrichtungen bringen dauerhaft Nachfrage, etwa von Studierenden und Beschäftigten.

  • Betreuungsquote unter 3 Jahre61,6 %
    Stand 2024 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)kreisbasierter Wert
  • Entfernung zur nächsten Hochschule0,8 km
    Stand 2026 · Quelle: Destatis Hochschulstatistik
  • Studierende am Hochschulort40.606
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Studierende je 1.000 Einwohner (Hochschulort)66,8 je 1.000 Ew.
    Stand 2023 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert

4 von 5 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 3 Werte von Kreis-/Regionalebene

Sicherheit
—Details

Wie viele Straftaten erfasst die Polizei hier — im Vergleich zu ähnlichen Kreisen?

Kriminalitätszahlen bleiben Kontext: Die Polizeiliche Kriminalstatistik zählt nach Tatort, deshalb sind nur ähnliche Kreistypen vergleichbar.

  • Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner103,95
    Stand 2025 · Quelle: BKA – Polizeiliche Kriminalstatistikkreisbasierter Wert
  • Straftaten je 100.000 Einwohner10.721,91
    Stand 2025 · Quelle: BKA – Polizeiliche Kriminalstatistikkreisbasierter Wert

2 von 2 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene

Laufende Kosten & Mietrecht
—Details

Was kostet das Halten laufend (Grundsteuer) und wie frei darf ich die Miete setzen?

Steuerhebesätze und Mietrecht beschreiben laufende Kosten und Spielräume, nicht die Standortqualität selbst.

  • Gewerbesteuer-Hebesatz460 %
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Steuereinnahmekraft je Einwohner1.401 € je Ew.
    Stand 2023 · Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
  • Grundsteuer-B-Hebesatz650 %
    Stand 2024 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungkreisbasierter Wert
  • Abgesenkte Kappungsgrenze giltJa
    Stand 2026 · Quelle: BBSR – Mietpreisbremse und Kappungsgrenze
  • Mietpreisbremse giltJa
    Stand 2026 · Quelle: BBSR – Mietpreisbremse und Kappungsgrenze

5 von 5 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene

Für wen passt er?

Für wen

Für wen der Standort passen könnte

Automatisch abgeleitete Hinweise auf mögliche Zielgruppen — kein Ersatz für die Prüfung von Objekt und Mikrolage.

Alle Daten

Die Schärfe

40 der 66 Werte stammen von einer größeren Ebene

Nicht jede Kennzahl liegt gemeindescharf vor. Wo sie fehlt, tritt der Wert der übergeordneten Ebene an ihre Stelle. Weil Leipzig kreisfrei ist, beschreibt dieser Kreiswert genau diese Stadt und keinen Nachbarort — bei einer kreisangehörigen Gemeinde wäre derselbe Wert eine Aussage über den ganzen Landkreis.

  • 26 gelten für Leipzig selbst
  • 40 stammen von der Kreisebene

Der Anhang

Alle 66 Kennzahlen

Jede Zahl dieser Seite steht hier noch einmal mit Jahr, Datenebene, Feldposition und Quelle — die vollständige Grundlage, auf der alles Vorige beruht.

Alle 66 Standortkennzahlen für Leipzig mit Wert, Bezugsjahr, Datenebene, Feldposition und Quelle
KennzahlWertJahrEbeneFeldpositionQuelle
Bevölkerung
Bevölkerungsprognose 204510,7 %2045PrognoseKreisebene98,1von 400 KreisenBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevölkerungsprognose 203512,4 %2035PrognoseKreisebene99,9von 400 KreisenWegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung)
Bevölkerungsentwicklung 1 Jahr0,7 %2025Kreisebene98,3von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerungsentwicklung 5 Jahre3,1 %2025Kreisebene88,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerung gesamt615.9322025Leipzig selbst99,9von 10.767 Gemeinden, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bevölkerungsdichte2.054,6 Ew. / km²2024Leipzig selbst99,5von 10.766 Gemeinden, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner9,7 je 1.000 Ew.2024Kreisebene92,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Ausländeranteil11,6 %2022Leipzig selbst—Zensus 2022
Seniorenanteil20,1 %2022Leipzig selbst—Zensus 2022
Demografie
Bevölkerungsprognose 20 bis unter 67 Jahre 204512,3 %2045PrognoseKreisebene99,9von 400 KreisenBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevölkerungsprognose 67 Jahre und älter 20452,6 %2045PrognoseKreisebene16,9von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Bevölkerungsprognose unter 20 Jahre 204513,1 %2045PrognoseKreisebene94,4von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR Raumordnungsprognose 2045
Altenquotient31,22025Kreisebene94,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Jugendquotient28,42025Kreisebene8,3von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Medianalter39,92025Kreisebene97,3von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Anteil Erwerbsalter64,4 %2024Kreisebene93,9von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Lebendgeborene je 1.000 Einwohner82024Kreisebene44,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Jugendanteil16 %2024Kreisebene31,1von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Betreuungsquote unter 3 Jahre61,6 %2024Kreisebene86,4von 400 KreisenDeutschlandatlas (BBSR)
Wirtschaft
Beschäftigungswachstum 5 Jahre8,5 %2025Kreisebene89,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Rechtliche Einheiten gesamt24.4452024Kreisebene97,4von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Gewerbesteuer-Hebesatz460 %2024Kreisebene89,0von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Beantragte Unternehmensinsolvenzen1962024Kreisebene2,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Unternehmensdichte40 je 1.000 Ew.2024Kreisebene44,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
BIP je Einwohner46.947 €2023Kreisebene69,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bruttowertschöpfung je Einwohner43.559 € je Ew.2023Kreisebene70,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Verfügbares Einkommen je Einwohner23.683 €2023Kreisebene4,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Steuereinnahmekraft je Einwohner1.401 € je Ew.2023Leipzig selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Arbeitsmarkt
Arbeitslosenquote8,5 %2025Kreisebene12,1von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Pendlersaldo je 1.000 Einwohner50,312025Kreisebene79,6von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Pendlersaldo30.9852025Kreisebene90,6von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Beschäftigungsquote66 %2022Leipzig selbst27,4von 10.754 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Immobilien
Wohnungsneubaubedarf 2023-2030 p.a.1.6002030PrognoseKreisebene—BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner 2023-2030 p.a.25,42030PrognoseKreisebene—BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Genehmigte Wohnungen je 1.000 Einwohner2,7 je 1.000 Ew.2024Kreisebene76,4von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Genehmigte Wohnungen1.6512024Kreisebene97,9von 400 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Grundsteuer-B-Hebesatz650 %2024Kreisebene7,9von 400 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Kaufwertentwicklung Bauland 5 Jahre132,8 %2022Kreisebene89,9von 341 Kreisen, ohne WertungBBSR INKAR
Kaufwert Bauland je Quadratmeter541,55 € / m²2022Kreisebene87,5von 380 Kreisen, ohne WertungBBSR INKAR
Eigentumsquote13,5 %2022Leipzig selbst0,0von 9.982 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen)2,2 %2022Leipzig selbst54,6von 6.203 GemeindenZensus 2022
Mieten
Abgesenkte Kappungsgrenze giltJa2026Leipzig selbst54,4von 814 Gemeinden, ohne WertungBBSR – Mietpreisbremse und Kappungsgrenze
Mietpreisbremse giltJa2026Leipzig selbst53,8von 814 Gemeinden, ohne WertungBBSR – Mietpreisbremse und Kappungsgrenze
Mietentwicklung 5 Jahre42,9 %2024Kreisebene96,3von 400 Kreisen, ohne WertungBBSR INKAR
Nettokaltmiete (Zensus 2022)6,44 € / m²2022Leipzig selbst74,3von 9.920 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Miete je Quadratmeter6,44 € / m²2022Leipzig selbst74,4von 10.681 Gemeinden, ohne WertungZensus 2022
Bildung & Studierende
Entfernung zur nächsten Hochschule0,8 km2026Leipzig selbst0,3von 10.949 Gemeinden, ohne WertungDestatis Hochschulstatistik
Studierende gesamt40.6062023Kreisebene93,5von 238 Kreisen, ohne WertungVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Studierende je 1.000 Einwohner66,8 je 1.000 Ew.2023Kreisebene75,0von 238 KreisenVGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Infrastruktur & Erreichbarkeit
Pkw-Fahrzeit zum Frei- oder Naturbad7 Min.2024Leipzig selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Hallenbad7 Min.2024Leipzig selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe I4 Min.2024Leipzig selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe II5 Min.2024Leipzig selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
Breitbandabdeckung98,4 %2023Leipzig selbst81,0von 10.753 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Gigabit-Breitbandversorgung89,6 %2023Leipzig selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
5G-Mobilfunkversorgung100 %2022Leipzig selbst88,7von 10.945 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zur Grundschule3 Min.2022Leipzig selbst87,8von 10.870 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Notfallkrankenhaus9 Min.2022Leipzig selbst85,5von 10.870 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum Supermarkt2 Min.2021Leipzig selbst—Deutschlandatlas (BBSR)
ÖPNV-/Schienen-Erreichbarkeit99,4 %2020Leipzig selbst88,5von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
ÖV-Fahrzeit zum nächsten Zentrum18 Min.2020Leipzig selbst67,3von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Pkw-Fahrzeit zum nächsten Zentrum8 Min.2020Leipzig selbst56,3von 3.372 GemeindenDeutschlandatlas (BBSR)
Sicherheit
Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner103,952025Kreisebene22,6von 400 KreisenBKA – Polizeiliche Kriminalstatistik
Straftaten je 100.000 Einwohner10.721,912025Kreisebene4,6von 400 KreisenBKA – Polizeiliche Kriminalstatistik
Datenqualität
Datenstand Jahr2.0452026Kreisebene50,0von 400 KreisenManuell gepflegter Wert (Redaktion)
Datenvollständigkeit76,9 %2026Kreisebene57,4von 400 KreisenManuell gepflegter Wert (Redaktion)

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