Gera in Zahlen
Gera hat 95.162 Einwohner (Stand 2025). Was 64 amtliche Kennzahlen zu Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt und Infrastruktur über Gera sagen — und an welchen Stellen sie sich widersprechen. Diese Seite bewertet nicht ein einzelnes Objekt, sondern das Umfeld.
Stand 07.09.2026. Von 15 vorgesehenen Kennzahlen lagen 15 vor, 0 fehlten. Gera: Standortqualität 56,9 von 100 · 2 Kennzahlen im oberen, 17 im unteren Bereich · 64 amtliche Kennzahlen.
Was heißt das für mein Gebot?
Für Bieter
Standortbild ist selektiv
Die Standortsignale zeigen ein selektives Bild. Einzelne Faktoren stützen den Kontext, andere erhöhen den Prüfbedarf. Die konkrete Mikrolage, Zielgruppe und Objektqualität sind deshalb besonders wichtig.
Ein niedriger Zuschlag ist nicht automatisch ausreichend. Entscheidend ist, ob Lage, Zustand, Sanierung und spätere Nutzung realistisch zusammenpassen.
- Remote-Work geeignet (Stärke)
- Bezahlbare Ausweichlage (Stärke)
- Erreichbarkeit stützt die Standortnutzung (Stärke)
- Arbeitsplatzregion (Risiko)
- Hochschulnähe (Risiko)
Verkehrswert im Standortkontext
Selektiver Standortkontext
Die Standortdaten zeigen einzelne unterstützende Faktoren, sollten aber selektiv gelesen werden. Entscheidend ist, ob die identifizierten Nachfragekräfte für das konkrete Objekt und seine Mikrolage relevant sind.
- Preis- und Mietwerte sind Kontext: Preis- und Mietwerte werden nur im Zusammenspiel mit Fundamentaldaten interpretiert.
- Wohnungsmarkt nur teilweise bewertet: Kennzahlen zum Wohnungsmarkt gehen nur dort in die Einordnung ein, wo sie sich sinnvoll mit anderen Orten vergleichen lassen.
- Nicht alles wird prominent angezeigt: Weitere Kennzahlen stehen in der vollständigen Liste; schwache Zielgruppen-Hinweise werden nicht angezeigt.
- Datenbasis begrenzt Aussagekraft: Readiness und Confidence begrenzen die Aussagekraft, verändern aber nicht die Standortqualität selbst.
- Regionale Fallback-Werte enthalten: Ein Teil der Standortdaten stammt aus regionalen Fallback-Werten und ist nicht vollständig gemeindescharf.
- Aussagekraft für Mikrolagen begrenzt: Nicht alle Indikatoren sind gemeindescharf; Mikrolage und Objektzustand können stärker abweichen.
- Deckelregeln aus dem Signal-Modul: Preis- oder Mietwerte stammen teilweise aus regionalen Fallback-Daten.
- Nicht alle Rohwerte sind scorefähig: Kontext-, Signal- und Methodikindikatoren werden sichtbar gehalten, aber nicht naiv in Standortqualität umgerechnet.
- Objektzustand und Sanierungsbedarf: Baulicher Zustand, Modernisierungsstand und Instandhaltungsrückstände separat prüfen.
- Mikrolage innerhalb der Gemeinde: Straße, Quartier, Lärm, Umfeld und kleinräumige Nachfrage können vom Gemeindewert abweichen.
- Vermietung, Eigennutzung oder Leerstand: Nutzungsstatus, Mietverhältnisse und Leerstand objektbezogen einordnen.
- Innenbesichtigung und Unterlagenlage: Verfügbarkeit von Gutachten, Fotos, Grundrissen und Besichtigungsmöglichkeiten berücksichtigen.
- Rechte, Belastungen und Besonderheiten: Eintragungen, Rechte Dritter und Hinweise aus dem Gutachten gesondert prüfen.
- Vergleichswerte ähnlicher Objekte: Lokale Vergleichswerte nach Objektart, Größe, Zustand und Mikrolage heranziehen.
- Termin- und Versteigerungsrisiken: Verfahrensstand, Terminlage und besondere Risiken der Versteigerung separat betrachten.
Die Einordnung kombiniert Standortausblick, Standort-Signale und Rohindikatoren. Preis- und Mietwerte werden als Kontext genutzt, nicht isoliert bewertet. Sie bewertet nicht das konkrete Objekt und leitet keine Gebotsstrategie ab.
Mikrolage ist entscheidender Prüfpunkt — Straße, Umfeld und Objekt bleiben separat zu prüfen. Methodik ansehen
Bis 2035 und 2045
Trägt der Standort auch morgen noch?
Wer ein Objekt zehn Jahre hält, kauft auch die Zukunft der Region mit. 2035 entspricht ungefähr einer typischen zehnjährigen Zinsbindung, 2045 zeigt den langfristigen Trend.
Einwohner & Haushalte
Die Bevölkerungsdaten geben eine Richtung vor, aber ohne Haushaltsprognose fehlt ein zentraler Indikator für die Nachfrage nach Wohneinheiten. Deshalb sollte dieses Signal vorsichtiger gelesen werden als eine vollständige Kombination aus Bevölkerung und Haushalten.
Die Bevölkerungsprognose deutet auf eine schrumpfende Nachfragebasis hin. Für Zwangsversteigerungsobjekte erhöht dies die Bedeutung von Objektqualität, Mikrolage und Kaufpreisabschlag.
Für die Haushaltsentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor. Die Einordnung stützt sich deshalb stärker auf die Bevölkerungsprognose.
- Bevölkerung 2035-8,6 %
Kreis Gera, kreisfreie Stadt · Prognose 2035 · unteres Viertel · 9. Perzentil im Bundesvergleich
- Bevölkerung 2045-18 %
Kreis Gera, kreisfreie Stadt · Prognose 2045 · unteres Viertel · 6. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: breit vermietbare Standardwohnungen · marktgängige Grundrisse · gut angebundene Lagen
Zusätzlich lokale Leerstände, Haushaltsgrößen, aktuelle Vermietungsdauer und kleinräumige Nachfrage prüfen. Fehlende Haushaltsdaten nicht als neutral oder positiv behandeln.
Altersstruktur & künftiger Wohnungsfit
Die Altersstruktur zeigt weniger ein eindeutiges Volumensignal als eine Verschiebung des Wohnungsfits. Alterung, Familiennachfrage und Erwerbstätigenbasis sollten deshalb segmentbezogen gelesen werden.
Die Altersstruktur zeigt, welche Wohnformen künftig besser passen könnten. Alterung wird hier nicht pauschal als negativ bewertet, sondern als mögliche Verschiebung des Wohnungsfits eingeordnet.
Ein Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter kann die regionale Nachfragekraft dämpfen. Für Zwangsversteigerungsobjekte werden dann Mikrolage, Vermietbarkeit und Preisabschlag besonders wichtig.
Mehr ortsflexibles Arbeiten kann gut angebundene Umlandlagen und Wohnungen mit zusätzlichem Raum für Arbeiten zu Hause unterstützen. Entscheidend bleiben jedoch Infrastruktur, Erreichbarkeit und Nähe zu tragfähigen Arbeitsmärkten.
- Unter 20 bis 2045-14,1 %
Kreis Gera, kreisfreie Stadt · Prognose 2045 · unteres Viertel · 8. Perzentil im Bundesvergleich
- 20-67 bis 2045-22,1 %
Kreis Gera, kreisfreie Stadt · Prognose 2045 · unteres Viertel · 7. Perzentil im Bundesvergleich
- 67+ bis 2045-10,8 %
Kreis Gera, kreisfreie Stadt · Prognose 2045 · unteres Viertel · 3. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: breit vermietbare Standardwohnungen · marktgängige Grundrisse · gut angebundene Lagen
Prüfen, ob Zugang, Grundriss, Infrastruktur und Zielgruppe zur absehbaren Altersstruktur passen.
Arbeitsmarkt & Nachfragekraft
Für die Erwerbspersonenentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor.
Die Labour-Force-Prognose ist kein direkter BIP- oder Preisindikator. Sie dient hier als Näherung für Arbeitsmarktpotenzial und regionale Nachfragekraft.
Eher passend: breit vermietbare Standardwohnungen · marktgängige Grundrisse · gut angebundene Lagen
Arbeitsmarktwerte nur als Kontext nutzen und zusätzlich Mieten, Leerstand, Pendelanbindung und lokale Nachfrage prüfen.
Wohnungsbedarf, Genehmigungen & Marktspannung
Der rechnerische Neubaubedarf zeigt, ob zusätzlicher Wohnraum benötigt wird. Ohne vollständige Vergleichsverteilung wird der Wert vorsichtig richtungsbezogen interpretiert.
Der Wert beschreibt rechnerischen Bedarf, nicht tatsächlich fertiggestellte Wohnungen.
Die aktuellen Baugenehmigungen liegen relativ niedrig. Das kann bedeuten, dass rechnerischer Bedarf kurzfristig weniger stark durch eine sichtbare Baupipeline entlastet wird.
- Bedarf je 1.000 EW0,8 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr
Kreis Gera, kreisfreie Stadt · Prognose 2030 · Bedarf und Genehmigungen ähnlich
- Genehmigungen je 1.000 EW0,3 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr
Kreis Gera, kreisfreie Stadt · Stand 2024 · Bedarf und Genehmigungen ähnlich · 1. Perzentil im Bundesvergleich
- Bedarf p.a.70 Wohnungen/Jahr
Kreis Gera, kreisfreie Stadt · Prognose 2030
- Genehmigte Wohnungen31 Wohnungen
Kreis Gera, kreisfreie Stadt · Stand 2024 · unteres Viertel · 2. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: breit vermietbare Standardwohnungen · marktgängige Grundrisse · gut angebundene Lagen
Rechnerischen Bedarf, Genehmigungen, Fertigstellungen und lokale Projektpipeline separat abgleichen.
Gesamteinordnung, Grenzen & MethodikDetailsWeniger
Die Zukunftsdaten zeigen für Gera, kreisfreie Stadt eher strukturellen Gegenwind. Der 2035-Wert dient als wichtiger Haltehorizont, während der 2045-Wert den längeren demografischen Kontext liefert.
Da ein Haushaltswert fehlt, bleibt die Nachfrageeinschätzung stärker von der Bevölkerungsprognose abhängig. Die Altersstruktur zeigt zusätzlich, welche Wohnformen künftig besser passen können. Für die Erwerbspersonenentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor. Der Bedarf-Pipeline-Blick macht das Bild zusätzlich differenziert: Rechnerischer Wohnungsbedarf kann Bestand stützen, wenn er nicht ausreichend durch Fertigstellungen gedeckt wird. Genehmigungen zeigen aber nur eine sichtbare Pipeline und können in einzelnen Lagen oder Segmenten dennoch zusätzlichen Wettbewerb erzeugen.
Für Zwangsversteigerungsobjekte bedeutet das: Der Abschlag auf den Verkehrswert ist nur ein Teil der Analyse. Besonders wichtig ist, ob das Objekt zur künftigen Nachfrage passt und gegenüber Neubau oder modernisiertem Bestand bestehen kann. Bei schwacher Lage, hohem Sanierungsbedarf, ungünstiger Energieeffizienz, unklarer Zielgruppe oder direktem Neubauwettbewerb sollte der Kaufpreisabschlag entsprechend größer sein.
Ist der Einstiegspreis angemessen für regionale Zukunft, Mikrolage, Objektzustand, Sanierungskosten und Neubauwettbewerb?
Soweit nur Kreiswerte vorliegen, fehlt für Haushalte oder Erwerbspersonen eine kleinteiligere Einordnung. Der rechnerische Wohnungsneubaubedarf beschreibt Bedarf, nicht tatsächliche Bautätigkeit. Baugenehmigungen zeigen eine sichtbare Pipeline, aber noch keine Fertigstellungen. Für eine belastbare Standortprüfung sollten deshalb zusätzlich aktuelle Fertigstellungen, lokale Projektentwicklungen, Leerstand, Mietniveau, Kaufkraft, Energiezustand und Mikrolage berücksichtigt werden.
Datenbasis: Eingeschränkte Aussagekraft. Bei eingeschränkter Datenlage stärker auf aktuelle lokale Marktindikatoren, Leerstand, Projektpipeline und Objektprüfung abstellen.
Keine Preisprognose und keine Kauf- oder Gebotsempfehlung — der Ausblick ordnet nur die regionale Nachfragebasis ein.
Wie steht der Ort da?
Das Feld
Wo Gera steht, wenn man es neben alle anderen stellt
Eine Zahl allein sagt wenig. 53 der 64 Kennzahlen tragen eine Position im bundesweiten Feld. Sie liegen hier auf einer Achse von 0 bis 100 — in zwei getrennten Spuren, weil nur bei 37 davon „rechts" auch „besser" heißt.
Einen Punkt wählen — mit der Maus, dem Finger oder der Tabulatortaste, weiter mit den Pfeiltasten. Hier steht dann, was er misst, wie viele vergleichbare Regionen schlechter abschneiden und aus welchem Jahr der Wert stammt.
Die Schwachstelle
Zwei der 17 schwachen Werte betreffen Kaufkraft
Die schwachen Positionen von Gera sind kein Streuverlust über alle Themen — sie häufen sich an einer Stelle. Das ist für ein Gebot die wichtigere Information als der Einzelwert.
4 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Die relative Angebotsausweitung macht unterschiedlich große Regionen vergleichbarer. Im Bestands- und ZVG-Kontext kann eine niedrige Neubaupipeline stützend wirken, sollte aber mit Bedarf, Fertigstellungen und Mikrolage zusammen gelesen werden.
Kreisebene
15 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Nur zwischen ähnlichen Kreistypen vergleichbar. Die Statistik zählt nach Tatort, nicht nach Wohnort — Kernstädte mit Bahnhof, Einkaufslagen und vielen Pendlern liegen deshalb strukturell höher, ohne dass Anwohner stärker betroffen sein müssen. Ein Landkreis mit halb so hoher Zahl ist nicht automatisch „doppelt so sicher“.
Kreisebene
18 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Quoten signalisieren Kaufkraftrisiken und potenzielle Mietausfälle. Bundesdurchschnitt liegt aktuell bei rund 5,5 %.
Kreisebene
22 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hoher Anteil bedeutet starke Kaufkraft- und Mietzahlerbasis. Niedriger Anteil signalisiert demografischen Druck.
Kreisebene
24 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Der Wert zeigt den langfristigen Nachfragetrend. Stark negative Werte sprechen für genauere Prüfung von Leerstand, Wiederverkauf und Mikrolage.
Kreisebene
28 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Höhere Werte bedeuten mehr Pflege- und Versorgungsbedarf, aber auch stabile Mieterstrukturen.
Kreisebene
30 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Diese Gruppe ist besonders relevant für Erwerbstätigkeit, Kaufkraft und Mietzahlungsbasis. Sinkende Werte erhöhen den Prüfbedarf.
Kreisebene
34 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Direkter Treiber der maximal zahlbaren Mieten und Kaufpreise. Niedriges Einkommen begrenzt das Wertsteigerungspotenzial.
Kreisebene
37 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Wichtigster Frühindikator für die langfristige Wohnungsnachfrage. Schrumpfungsregionen erfordern höhere Sicherheitsabschläge.
Kreisebene
39 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Dichte spricht für diversifizierte Arbeitsplatzstrukturen und stabile Standortqualität.
Kreisebene
49 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Ein hoher Hebesatz heißt nicht automatisch hohe Steuer. Seit der Grundsteuerreform 2025 entsteht die Belastung aus Hebesatz, neuem Messbetrag und Landesmodell zusammen — Länder mit niedrigen Messbeträgen haben rechnerisch höhere Hebesätze. Sinnvoll vergleichbar deshalb nur innerhalb eines Bundeslandes.
Kreisebene
57 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Indikator für demografische Erneuerung. Niedrige Geburtenraten verstärken langfristige Schrumpfungstendenzen.
Kreisebene
907 von 6.203 Gemeinden schneiden schlechter ab. Sie sehen hier die marktaktive Quote, weil sie für diesen Ort vorliegt – sie ist die belastbarere Knappheitskennzahl und hat deshalb Vorrang vor der allgemeinen Leerstandsquote. Unter 3 % gilt ein Wohnungsmarkt als angespannt; dort lässt sich nach dem Zuschlag zügig vermieten. Über 5 % besteht struktureller Überhang mit Druck auf Miete und Wiederverkaufswert. Bundesweit rund 2,3 %. Die allgemeine Quote liegt meist höher, weil sie auch nicht vermietbaren Bestand mitzählt.
Gera selbst
69 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Junge Regionen (Median < 42) sind dynamischer, ältere Regionen haben einen wachsenden Bedarf an barrierearmem Wohnraum.
Kreisebene
81 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Hohe Jugendanteile sind ein Indiz für familienfreundliche Strukturen und langfristige Nachfrage.
Kreisebene
85 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Aussagekräftiger als die Gesamtkriminalität, weil Wohnungseinbruch Anwohner direkt trifft und kaum vom Tatortprinzip verzerrt wird. Hohe Werte treten gehäuft in grenz- und autobahnnahen Kreisen auf. Praktische Folge für Käufer: Sicherungstechnik und Versicherungsprämie einkalkulieren.
Kreisebene
90 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab. Positive Werte signalisieren Zuzug und Nachfragedruck. Negative Werte deuten auf Schrumpfung – Mieten und Wiederverkaufspreise reagieren oft mit Verzögerung.
Kreisebene
Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2022, 2023, 2024, 2025, 2035, 2045 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BKA – Polizeiliche Kriminalstatistik, Deutschlandatlas (BBSR), BBSR Raumordnungsprognose 2045, Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung), Zensus 2022
Der Abstand
Wirtschaftsleistung und Einkommen liegen spürbar auseinander
Zwischen dem, was in Gera erwirtschaftet wird, und dem, was bei den Haushalten ankommt, liegen 25 Perzentilpunkte. Dass die Leistung über dem Einkommen liegt, ist bei kreisfreien Städten der Normalfall — Einpendler erhöhen sie, wohnen aber anderswo. Bemerkenswert ist hier die Größe des Abstands, nicht seine Richtung.
115 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.
138 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.
34 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.
18 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.
Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahre 2023, 2025 · Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Wohin entwickelt er sich?
Angebot und Bedarf
Gebaut wird knapp die Hälfte dessen, was gebraucht wird
Der rechnerische Neubaubedarf bis 2030 gegen die tatsächlich genehmigten Wohnungen — beides auf 10.000 Einwohner normiert, damit die Größe der Stadt herausfällt.
Die Rechnung offen: 31 genehmigte Wohnungen ÷ 95.162 Einwohner × 10.000 = 3,3 je 10.000 Einwohner. Dem steht ein Bedarf von 7,7 je 10.000 gegenüber — das sind 42,3 % Deckung.
Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2024, 2025, 2030 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
907 von 6.203 Gemeinden schneiden schlechter ab. Sie sehen hier die marktaktive Quote, weil sie für diesen Ort vorliegt – sie ist die belastbarere Knappheitskennzahl und hat deshalb Vorrang vor der allgemeinen Leerstandsquote. Unter 3 % gilt ein Wohnungsmarkt als angespannt; dort lässt sich nach dem Zuschlag zügig vermieten. Über 5 % besteht struktureller Überhang mit Druck auf Miete und Wiederverkaufswert. Bundesweit rund 2,3 %. Die allgemeine Quote liegt meist höher, weil sie auch nicht vermietbaren Bestand mitzählt.
Platz im Feld von 400 Kreisen — 150 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note. Stark positive Werte sprechen für angespannte Wohnungsmärkte – Achtung Mietpreisbremse. Negative Werte deuten auf Nachfrageschwäche hin.
Die Zukunft
Bis 2045 schrumpfen alle Altersgruppen
Der Zuwachs der Gruppe ab 67 liegt im Feld auf Position 3 von 100. Das ist eine Platzierung, keine Aussage über den Rest des Landes — und keine Note, denn diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen.
Das ist die zweite der beiden Gesamtnoten dieser Seite — und die einzige, die nach vorn schaut. Sie entsteht aus 5 gewichteten Säulen; 3 weitere Säulen haben zwar Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wie sich die 58,2 zusammensetzt, steht Zeile für Zeile im Abschnitt „Die zweite Note". Mit der Standortqualität von 56,9 aus dem Seitenkopf lässt sie sich nicht verrechnen: anderes Verfahren, andere Auswahl an Kennzahlen.
Platz im Feld von 400 Kreisen — 33 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.
30 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.
24 von 400 Kreisen schneiden schlechter ab.
Platz im Feld von 400 Kreisen — 13 Kreisen liegen niedriger. Das ist eine Lage, keine Note.
Die Balken sind golden statt grün, und das ist Absicht: Diese Werte führt der Datensatz als richtungsoffen. Ein Bevölkerungsplus ist für einen Vermieter gut, für die Infrastruktur einer Stadt kann es Belastung heißen. Der Datensatz gibt hier eine Lage aus, keine Note.
Alle Werte hier sind Prognosen, keine gemessenen Zahlen. Insgesamt enthält der Datensatz 7 Prognosen — in der Tabelle am Seitenende einzeln gekennzeichnet.
Datenebene: Kreisebene · Bezugsjahr 2045 · Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045
Was gebraucht wird — und was genehmigt ist
Wer hier wohnt, wohnt in einer Wohnung. Der Datensatz führt für Gera genau ein Baujahr und daneben einen rechnerischen Neubaubedarf bis 2030. Für 2045 führt er eine Bevölkerungsprognose, aber keinen Wohnungsbedarf. Die Grafik zeigt alle drei — auch die Leerstelle.
Gemessen · Ein einzelnes Jahr, keine Reihe. Je 1.000 Einwohner genehmigt Gera weniger als rund ein Drittel aller 400 Kreise.
Prognose · BBSR-Wohnungsbedarfsprognose, Zeitraum 2023 bis 2030. Ohne Genehmigung bleiben rund 40 Wohnungen pro Jahr; die Genehmigungen entsprechen rund 42 % des Bedarfs.
Keine Quelle · Die Wohnungsbedarfsprognose endet mit 2030. Diese Seite rechnet den Bedarf nicht hoch — warum nicht, steht unter der Grafik.
Prognose · BBSR-Raumordnungsprognose 2045: von 95.162 Einwohnern (2025) auf rund 78.000 — rund 17.000 Menschen weniger als heute.
Die Rechnung offen: 7,7 benötigte Wohnungen je 10.000 Einwohner und Jahr × 95.162 Einwohner ÷ 10.000 = rund 70 Wohnungen pro Jahr. Genehmigt wurden 31, also rund 42 % davon. Zwei Vorbehalte gehören dazu: Die Genehmigungen stammen aus 2024, die Einwohnerzahl aus 2025, und die Bedarfsquote bezieht sich auf den Bevölkerungsstand ihres eigenen Prognosestarts. Eine gemeinsame Jahresbasis gibt der Datensatz nicht her — deshalb steht hier überall „rund", und jede abgeleitete Zahl ist gerundet.
Datenebene: Kreisebene, die Stadt selbst · Bezugsjahre 2024, 2025, 2030, 2045 · Quellen: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030, BBSR Raumordnungsprognose 2045
Man könnte die Quote von 7,7 je 10.000 Einwohner auf die prognostizierte Einwohnerzahl anwenden. Das ergäbe eine Zahl, und sie stünde hier so gesetzt wie die beiden anderen. Drei Gründe sprechen dagegen. Die Quote für 2023 bis 2030 enthält einen einmaligen Nachholbedarf und die Zuwanderung der Jahre 2022 und 2023 — sie zwanzig Jahre fortzuschreiben macht aus einem Ausnahmezustand einen Dauerzustand. Der einzige sichtbare Befund einer solchen Rechnung wäre ein Deckungsanteil, der sich verschiebt — und der hinge allein daran, dass wir die Genehmigungen von 2024 einfrieren, während sich die Einwohnerzahl bewegt. Das wäre nicht das Ergebnis, sondern die Annahme, nur zurückgespiegelt. Und die Alterung, die die Balken über dieser Grafik zeigen, verändert genau die Haushaltsgrößen, an denen der Bedarf pro Kopf hängt.
Gera schrumpft nach der Raumordnungsprognose bis 2045 um 18,0 Prozent, auf rund 78.000 Einwohner. Was daraus folgt, folgt aus der Arithmetik und nicht aus einer zweiten Prognose: Für den Bedarf bis 2030 ändert das nichts — er ist eine eigene Rechnung, die die erwartete Entwicklung bereits enthält. Was danach kommt, sagt der Datensatz nicht. Die eigentliche Nachricht dieser Grafik steht deshalb in der zweiten Reihe und nicht in der dritten — die Lücke ist keine Frage von 2045, sie steht jetzt.
Zwischen Genehmigung und Fertigstellung liegen Jahre, und ein Teil der Genehmigungen wird nie gebaut. Die rund 42 % sind damit eine Obergrenze: Was tatsächlich fertig wird, liegt darunter. Fertigstellungszahlen, an denen sich das prüfen ließe, enthält der Datensatz nicht. Auch 2024 ist nur ein Jahr — Baugenehmigungen schwanken stark, und eine Zeitreihe fehlt. Die grüne Reihe ist ein Messwert, kein Trend.
Grün steht in dieser Grafik an genau einer Stelle: bei den genehmigten Wohnungen, weil der Datensatz für sie eine Richtung kennt. Alles Prognostizierte ist golden. Auch die offenen Riegel bleiben golden. Sie sind für die Stadt ein Problem und für einen Bieter eher das Gegenteil: Knappheit stützt Miete und Wiederverkauf — und ist zugleich der Grund, aus dem Städte regulierend eingreifen. Rot wäre eine Wertung, die der Datensatz hier nicht hergibt.
Zur Einordnung, bewusst nicht gegengerechnet: Der marktaktive Leerstand liegt bei 6,8 % — erhoben 2022 und damit älter als die übrigen Werte dieser Grafik. Ihn von der Lücke abzuziehen wäre eine Doppelzählung, weil der Aufbau einer Fluktuationsreserve in der Bedarfsprognose bereits steckt.
Die zweite Note
Wie der Zukunftsausblick auf 58,2 kommt
Neben der Standortqualität führt der Datensatz eine zweite Gesamtnote nach einem anderen Verfahren: fünf gewichtete Säulen. Hier ist die Rechnung, nachprüfbar.
0,25 × 41,3 + 0,25 × 51,2 + 0,20 × 58,5 + 0,20 × 90,2 + 0,10 × 53,8
= 58,25 — gerundet 58,2, der veröffentlichte Wert. Die Balkenbreite ist das Gewicht, die Höhe der Säulenwert.
Die gestrichelten Kästen sind der ehrlichere Teil dieser Grafik: Diese Säulen haben Rohwerte im Datensatz, aber kein Verfahren, das sie in eine Note übersetzt. Wer den Score liest, liest sie also nicht mit.
Die Bereiche
Die Bereiche im Einzelnen
Je Bereich die Leitfrage, die Kernaussage und die wichtigsten Kennzahlen mit Quelle — und wie vollständig die Daten sind.
DemografieDetailsWeniger
Wohnen hier künftig genug Menschen, die kaufen oder mieten wollen?
Wie sich Einwohnerzahl und Altersaufbau entwickeln, gibt Hinweise auf die künftige Nachfrage nach Wohnraum.
18 von 19 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 14 Werte von Kreis-/Regionalebene
Arbeitsmarkt & KaufkraftDetailsWeniger
Gibt es Arbeitsplätze und Kaufkraft, die die Nachfrage tragen?
Arbeitsplätze und Einkommen zeigen, wie tragfähig die Nachfrage in der Region ist.
11 von 12 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 10 Werte von Kreis-/Regionalebene
Wohnungsmarkt & AngebotDetailsWeniger
Ist Wohnraum eher knapp (stützt den Bestand) oder entsteht viel Neubau als Konkurrenz?
Preis-, Miet- und Angebotskennzahlen werden nur zusammen mit Bevölkerung und Wirtschaft gelesen.
11 von 14 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch · 7 Werte von Kreis-/Regionalebene
Erreichbarkeit & InfrastrukturDetailsWeniger
Wie gut kommt man weg — Pendeln, Bus und Bahn, Internet?
Fahrzeiten, Bus und Bahn sowie Breitband zeigen, wie gut sich der Ort zum Pendeln und fürs Homeoffice eignet.
13 von 14 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis hoch
Bildung, Wissenschaft & AnkerinstitutionenDetailsWeniger
Gibt es Hochschulen, Kliniken oder große Arbeitgeber, die dauerhaft Nachfrage bringen?
Hochschulen und große Einrichtungen bringen dauerhaft Nachfrage, etwa von Studierenden und Beschäftigten.
4 von 5 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 3 Werte von Kreis-/Regionalebene
SicherheitDetailsWeniger
Wie viele Straftaten erfasst die Polizei hier — im Vergleich zu ähnlichen Kreisen?
Kriminalitätszahlen bleiben Kontext: Die Polizeiliche Kriminalstatistik zählt nach Tatort, deshalb sind nur ähnliche Kreistypen vergleichbar.
2 von 2 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene
Laufende Kosten & MietrechtDetailsWeniger
Was kostet das Halten laufend (Grundsteuer) und wie frei darf ich die Miete setzen?
Steuerhebesätze und Mietrecht beschreiben laufende Kosten und Spielräume, nicht die Standortqualität selbst.
3 von 5 Kennzahlen vorhanden · Datenbasis mittel · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene
Für wen passt er?
Für wen
Für wen der Standort passen könnte
Automatisch abgeleitete Hinweise auf mögliche Zielgruppen — kein Ersatz für die Prüfung von Objekt und Mikrolage.
Remote-Work geeignet
Gute digitale Infrastruktur und ergänzende Standortdaten können die Nutzbarkeit für Haushalte mit hybridem Arbeiten unterstützen.
Prüft Breitband als Kernwert und kombiniert ihn mit Erreichbarkeit, Demografie und Wohnungsmarkt-Kontext. Ein hoher Breitbandwert allein reicht nicht für ein starkes Signal, wenn räumliche Erreichbarkeit oder Fundamentaldaten fehlen.
Gewichtung: Breitband ist der Kernwert. Erreichbarkeit, Demografie und Wohnungsmarktwerte verhindern, dass ein einzelner Infrastrukturwert das Signal überzeichnet.
Bezahlbare Ausweichlage
Miete oder Kaufwert liegen unter dem Mittel vergleichbarer Orte. Ob die Lage trägt, entscheiden Erreichbarkeit, Bevölkerung, Arbeitsmarkt und Leerstand.
Prüft, ob Miete oder Kaufpreis unter dem Mittel vergleichbarer Orte liegen, und wertet das nur zusammen mit Erreichbarkeit, Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Leerstand und Bautätigkeit. Ein niedriger Einzelwert reicht nicht für ein positives Signal.
Vorsichtig eingestuft: Preis- oder Mietwerte stammen teilweise aus regionalen Fallback-Daten.
Gewichtung: Preisrang unter vergleichbaren Orten 40 %, Erreichbarkeit, Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Leerstand und Breitband 60 %. Liegt das Preisniveau über dem Mittel, entfällt das Signal.
Arbeitsplatzregion
Arbeitsmarktwerte und Erreichbarkeit können Nachfrage im regionalen Arbeitsplatzumfeld stützen, wenn Objekt und Mikrolage passen.
Prüft, ob Beschäftigungsentwicklung, Beschäftigungsquote, Arbeitslosigkeit, Unternehmensdichte, Pendlersaldo und Erreichbarkeit ein regionales Arbeitsplatzumfeld stützen. Die Aussage bleibt regional und ersetzt keine Prüfung konkreter Arbeitgeberstandorte.
Vorsichtig eingestuft: Die Arbeitslosenquote deckelt das Signal zur Arbeitsplatzregion.
Gewichtung: Arbeitsmarktsäule dominiert, Erreichbarkeit und Unternehmens-/Pendlerkontext stützen. Ein regional guter Arbeitsmarkt ist kein Beleg für Nachfrage an jeder einzelnen Mikrolage.
Hochschulnähe
Hochschul- und Studierendenwerte können ein wissenschaftsnahes Nachfrageprofil stützen; räumliche Zuordnung und Mikrolage bleiben prüfungsrelevant.
Prüft Hochschulnähe, Studierendenwerte und ÖV-Kontext als mögliche Nachfragebasis durch Studierende, Beschäftigte und wissenschaftsnahe Haushalte. Regionale Studierendenwerte werden vorsichtig behandelt, wenn die konkrete Hochschulnähe widersprüchlich oder nur grob zugeordnet ist.
Gewichtung: relative Studierendenwerte und konkrete Hochschulnähe zählen stärker als absolute Studierendenzahlen. Bei regionalen Fallback-Werten wird die Aussage vorsichtig gedeckelt.
Alle Daten
Die Schärfe
40 der 64 Werte stammen von einer größeren Ebene
Nicht jede Kennzahl liegt gemeindescharf vor. Wo sie fehlt, tritt der Wert der übergeordneten Ebene an ihre Stelle. Weil Gera kreisfrei ist, beschreibt dieser Kreiswert genau diese Stadt und keinen Nachbarort — bei einer kreisangehörigen Gemeinde wäre derselbe Wert eine Aussage über den ganzen Landkreis.
- 24 gelten für Gera selbst
- 40 stammen von der Kreisebene
Der Anhang
Alle 64 Kennzahlen
Jede Zahl dieser Seite steht hier noch einmal mit Jahr, Datenebene, Feldposition und Quelle — die vollständige Grundlage, auf der alles Vorige beruht.
| Kennzahl | Wert | Jahr | Ebene | Feldposition | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Bevölkerung | |||||
| Bevölkerungsprognose 2045 | -18 % | 2045Prognose | Kreisebene | 6,0von 400 Kreisen | BBSR Raumordnungsprognose 2045 |
| Bevölkerungsprognose 2035 | -8,6 % | 2035Prognose | Kreisebene | 9,1von 400 Kreisen | Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung) |
| Bevölkerungsentwicklung 1 Jahr | -0,5 % | 2025 | Kreisebene | 22,4von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Bevölkerungsentwicklung 5 Jahre | 3,3 % | 2025 | Kreisebene | 90,4von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Bevölkerung gesamt | 95.162 | 2025 | Gera selbst | 99,1von 10.767 Gemeinden, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Bevölkerungsdichte | 628,3 Ew. / km² | 2024 | Gera selbst | 94,0von 10.766 Gemeinden, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner | 8,7 je 1.000 Ew. | 2024 | Kreisebene | 88,6von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Ausländeranteil | 9 % | 2022 | Gera selbst | — | Zensus 2022 |
| Seniorenanteil | 29,8 % | 2022 | Gera selbst | — | Zensus 2022 |
| Demografie | |||||
| Bevölkerungsprognose 20 bis unter 67 Jahre 2045 | -22,1 % | 2045Prognose | Kreisebene | 7,4von 400 Kreisen | BBSR Raumordnungsprognose 2045 |
| Bevölkerungsprognose 67 Jahre und älter 2045 | -10,8 % | 2045Prognose | Kreisebene | 3,1von 400 Kreisen, ohne Wertung | BBSR Raumordnungsprognose 2045 |
| Bevölkerungsprognose unter 20 Jahre 2045 | -14,1 % | 2045Prognose | Kreisebene | 8,1von 400 Kreisen, ohne Wertung | BBSR Raumordnungsprognose 2045 |
| Altenquotient | 56,7 | 2025 | Kreisebene | 7,1von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Jugendquotient | 32,5 | 2025 | Kreisebene | 49,3von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Medianalter | 50,4 | 2025 | Kreisebene | 17,3von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Anteil Erwerbsalter | 55 % | 2024 | Kreisebene | 5,4von 400 Kreisen | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Lebendgeborene je 1.000 Einwohner | 6 | 2024 | Kreisebene | 14,4von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Jugendanteil | 15,5 % | 2024 | Kreisebene | 20,3von 400 Kreisen | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Betreuungsquote unter 3 Jahre | 56,8 % | 2024 | Kreisebene | 81,9von 400 Kreisen | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Wirtschaft | |||||
| Beschäftigungswachstum 5 Jahre | 5,2 % | 2025 | Kreisebene | 67,4von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Rechtliche Einheiten gesamt | 3.135 | 2024 | Kreisebene | 13,9von 400 Kreisen, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Gewerbesteuer-Hebesatz | 464 % | 2024 | Kreisebene | 89,9von 400 Kreisen, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Beantragte Unternehmensinsolvenzen | 21 | 2024 | Kreisebene | 66,0von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Unternehmensdichte | 32,8 je 1.000 Ew. | 2024 | Kreisebene | 9,8von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| BIP je Einwohner | 36.885 € | 2023 | Kreisebene | 34,4von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Bruttowertschöpfung je Einwohner | 33.159 € je Ew. | 2023 | Kreisebene | 28,6von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Verfügbares Einkommen je Einwohner | 24.576 € | 2023 | Kreisebene | 8,5von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Steuereinnahmekraft je Einwohner | 836 € je Ew. | 2023 | Gera selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Arbeitsmarkt | |||||
| Arbeitslosenquote | 10,3 % | 2025 | Kreisebene | 4,5von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Pendlersaldo je 1.000 Einwohner | 38,16 | 2025 | Kreisebene | 78,1von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Pendlersaldo | 3.631 | 2025 | Kreisebene | 75,6von 400 Kreisen, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Beschäftigungsquote | 68,7 % | 2022 | Gera selbst | 45,4von 10.754 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Immobilien | |||||
| Wohnungsneubaubedarf 2023-2030 p.a. | 70 | 2030Prognose | Kreisebene | — | BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030 |
| Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner 2023-2030 p.a. | 7,7 | 2030Prognose | Kreisebene | — | BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030 |
| Genehmigte Wohnungen je 1.000 Einwohner | 0,3 je 1.000 Ew. | 2024 | Kreisebene | 1,0von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Genehmigte Wohnungen | 31 | 2024 | Kreisebene | 2,3von 400 Kreisen, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Grundsteuer-B-Hebesatz | 600 % | 2024 | Kreisebene | 12,4von 400 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Kaufwertentwicklung Bauland 5 Jahre | 48,5 % | 2022 | Kreisebene | 40,3von 341 Kreisen, ohne Wertung | BBSR INKAR |
| Kaufwert Bauland je Quadratmeter | 83,4 € / m² | 2022 | Kreisebene | 21,7von 380 Kreisen, ohne Wertung | BBSR INKAR |
| Eigentumsquote | 23,1 % | 2022 | Gera selbst | 0,4von 9.982 Gemeinden, ohne Wertung | Zensus 2022 |
| Marktaktiver Leerstand (Geschosswohnungen) | 6,8 % | 2022 | Gera selbst | 14,6von 6.203 Gemeinden | Zensus 2022 |
| Mieten | |||||
| Mietentwicklung 5 Jahre | 20 % | 2024 | Kreisebene | 37,5von 400 Kreisen, ohne Wertung | BBSR INKAR |
| Nettokaltmiete (Zensus 2022) | 5,13 € / m² | 2022 | Gera selbst | 36,0von 9.920 Gemeinden, ohne Wertung | Zensus 2022 |
| Miete je Quadratmeter | 5,13 € / m² | 2022 | Gera selbst | 36,2von 10.681 Gemeinden, ohne Wertung | Zensus 2022 |
| Bildung & Studierende | |||||
| Entfernung zur nächsten Hochschule | 1,1 km | 2026 | Gera selbst | 0,3von 10.949 Gemeinden, ohne Wertung | Destatis Hochschulstatistik |
| Studierende gesamt | 2.460 | 2023 | Kreisebene | 41,0von 238 Kreisen, ohne Wertung | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Studierende je 1.000 Einwohner | 25,7 je 1.000 Ew. | 2023 | Kreisebene | 56,9von 238 Kreisen | VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung |
| Infrastruktur & Erreichbarkeit | |||||
| Pkw-Fahrzeit zum Frei- oder Naturbad | 7 Min. | 2024 | Gera selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zum Hallenbad | 11 Min. | 2024 | Gera selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe I | 6 Min. | 2024 | Gera selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zur Sekundarstufe II | 7 Min. | 2024 | Gera selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Breitbandabdeckung | 96,3 % | 2023 | Gera selbst | 53,7von 10.753 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Gigabit-Breitbandversorgung | 75,1 % | 2023 | Gera selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| 5G-Mobilfunkversorgung | 98,2 % | 2022 | Gera selbst | 54,2von 10.945 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zur Grundschule | 5 Min. | 2022 | Gera selbst | 55,3von 10.870 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zum Notfallkrankenhaus | 11 Min. | 2022 | Gera selbst | 75,4von 10.870 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zum Supermarkt | 4 Min. | 2021 | Gera selbst | — | Deutschlandatlas (BBSR) |
| ÖPNV-/Schienen-Erreichbarkeit | 97,3 % | 2020 | Gera selbst | 73,2von 3.372 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| ÖV-Fahrzeit zum nächsten Zentrum | 16 Min. | 2020 | Gera selbst | 72,6von 3.372 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Pkw-Fahrzeit zum nächsten Zentrum | 6 Min. | 2020 | Gera selbst | 70,4von 3.372 Gemeinden | Deutschlandatlas (BBSR) |
| Sicherheit | |||||
| Wohnungseinbruch je 100.000 Einwohner | 107,73 | 2025 | Kreisebene | 21,4von 400 Kreisen | BKA – Polizeiliche Kriminalstatistik |
| Straftaten je 100.000 Einwohner | 10.819,18 | 2025 | Kreisebene | 3,9von 400 Kreisen | BKA – Polizeiliche Kriminalstatistik |
| Datenqualität | |||||
| Datenstand Jahr | 2.045 | 2026 | Kreisebene | 50,0von 400 Kreisen | Manuell gepflegter Wert (Redaktion) |
| Datenvollständigkeit | 76,9 % | 2026 | Kreisebene | 57,4von 400 Kreisen | Manuell gepflegter Wert (Redaktion) |
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