Kein Symbolfoto
Zweifamilienhaus · + 1 Stellplatz
ZwangsversteigerungZweifamilienhaus, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Zweifamilienhaus · + 1 Stellplatz
Verfahren
Kenndaten
Biet-Score
Fazit
Angesichts des sanierungsbedürftigen Zustands, des unzeitgemäßen energetischen Standards und der komplexen Grundrissqualität ist eine hohe Preisdisziplin für dieses Objekt entscheidend. Die Möglichkeit zur Eigennutzung einer Wohnung und die Vermietbarkeit der zweiten Einheit bieten eine Ertragschance, die jedoch durch den erheblichen Investitionsbedarf und die rechtlichen Unsicherheiten des Überbaus relativiert wird. Vor einem Gebot sollten der tatsächliche Zustand aller Gebäudeteile, die genaue Mietsituation der vermieteten Einheit sowie die potenziellen Kosten für energetische Sanierungen und die Klärung des Überbaus detailliert geprüft werden.
Dossier
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Zweifamilienhaus · + 1 Stellplatz · Bj. 1915 · Teilvermietet
Das Zwangsversteigerungsobjekt ist ein Zweifamilienhaus mit Garage in Borgentreich-Natzungen, das teilweise vermietet ist und einen Verkehrswert von 125.000 € aufweist. Laut Gutachten sind die Wohnflächen 190 m² und 134 m², die marktübliche Jahresmiete wird auf ca. 16.836 € geschätzt. Das Gebäude befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand mit deutlichem Unterhaltungsstau und einem unzeitgemäßen energetischen Standard. Der Gutachter hatte nur teilweisen Innenzugang, da die Garage verschlossen war und technische Anlagen nicht geprüft wurden.
Standort
Übersicht
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Identifikation | |
|---|---|
| Aktenzeichen | 0052 K 0004/ 2025 |
| Flurstück / Fl. Nr. | KI |
| Amtsgericht | Warburg |
| Bundesland | Nordrhein-Westfalen |
Termin | |
| Verfahrensart | Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung |
| Datum / Uhrzeit | 30.10.2026 · 09:00:00! |
| Ohne Angabe: Termin-Art | |
Objekt | |
| Objektart | Zweifamilienhaus · + 1 Stellplatz |
| Objektzustand | KI |
| Vermietungsstatus | KI |
| Besichtigungsstatus | TeilzugangKI |
| Baujahr | KI |
| Ohne Angabe: Nutzungsart | |
Flächen & Wert | |
| Verkehrswert | |
| Wohnfläche | 336 m²KI |
| Grundstücksfläche | KI |
| Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche | |
| Straße | Frohnhauser Straße |
| Hausnummer | 9 |
| Ohne Angabe: PLZ, Ort, Stadtteil | |
Belegungsstatus-Risiko
Teilvermietet
Rechtlich
Operativ
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
Datenquelle & Kontext
Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.
Markt-Einordnung
Üblicher Marktpreis · Borgentreich
1.500 €/m²
Spanne 1.360 – 1.680 €/m²
Wie diese Einordnung zustande kommt
Investment Case
Investor-Fakten
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Bewertung
1 FaktStandort-Radar
Erwerbsnebenkosten & Liquiditätsbedarf
Wert- & Bewertungsanpassungen
Beschreibung & Zustand
Laut Wertgutachten handelt es sich bei dem Versteigerungsobjekt um ein Zweifamilienhaus mit Garage. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges landwirtschaftliches Wohnwirtschaftsgebäude (Urbaujahr geschätzt ca. 1900–1930), das vermutlich in den 1970er bis 1990er Jahren sukzessive zu einem reinen Zweifamilienhaus umgebaut wurde. Der westliche Gebäudeteil (Hs-Nr. 9) dürfte das ursprüngliche Wohnhaus gewesen sein, im östlichen Teil (heute Hs-Nr. 9a) waren vermutlich ehemals Stallungen bzw. ein landwirtschaftlicher Wirtschaftsteil untergebracht. Das Gebäude ist massiv gebaut (vermutlich überwiegend Ziegel-/Mischmauerwerk) mit Satteldach und Zwerchgiebel an der Nordseite. Es ist 2-geschossig, teilunterkellert (Souterrain, nur unter Hs-Nr. 9) und hat ein ausgebautes Dachgeschoss bzw. Spitzboden. Die Wohnung Hs-Nr. 9 erstreckt sich über vier Ebenen (Keller, EG, OG/DG sowie Spitzboden oberhalb von 9a) und bietet großzügige Raumgrößen mit modernisiertem Bad im EG (ca. 1997/98), Einbauküche im DG und sehr großem, atmosphärischem Wohnraum mit Kaminofen im Spitzboden. Die Grundrissqualität ist jedoch aufgrund der Erschließung über vier Ebenen, zweier Durchgangsraumsituationen („Wohn“-zimmer im EG und Küche im DG) und des fehlenden Bades auf der Schlafebene als unterdurchschnittlich einzustufen. Die Wohnung Hs-Nr. 9a umfasst das EG (auf Souterrain-Niveau von Nr. 9, nicht unterkellert) mit großer Diele, Küche und Abstellraum sowie das OG mit großem Wohnzimmer (sichtbare Holzstützen und Kopfbänder der ehem. Wirtschaftskonstruktion) und Schlafzimmer. Die Belichtung und Belüftung ist durch Glasbausteine (statt öffenbarer Fenster) auf der Sonnenseite erheblich eingeschränkt. Beide Wohnungen befinden sich in einem eher vernachlässigten Zustand mit deutlichem Renovierungsbedarf. Die Beheizung erfolgt über eine Pellet-Zentralheizung im Keller mit Warmwasserspeicher, ergänzt durch je einen Kaminofen in den Wohnungen. Die Elektroinstallation wurde lt. Angabe in der Bau-Skizze in 1998 erneuert, die Fenster sind vielfach erneuerte Kunststofffenster mit Isolierverglasung verschiedener Baujahre. Insgesamt zeigt das Gebäude einen einfachen bis teilweise mittleren Ausstattungsstandard. Der energetische Zustand ist unzeitgemäß (augenscheinlich keine Wärmedämmung an Fassade und vermutlich nur geringe im Dach). Für eine längerfristig orientierte Fortnutzung bedarf es umfassenderer Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Eine Kernsanierung wird angesichts der konstr
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