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0052 K 0004/ 2025
Aktiv

ZwangsversteigerungZweifamilienhaus, Nordrhein-Westfalen

Verkehrswert
125.000 €
Wohnfläche
336 m²
Termin
30.10.2026
in 52 Tagen

Kategorie

Zweifamilienhaus · + 1 Stellplatz

Nordrhein-Westfalen

Verfahren

Aktenzeichen0052 K 0004/ 2025
AmtsgerichtWarburg

Kenndaten

Wohnfläche336 m²
Grundstück491 m²
Baujahr1915
ZustandSanierungsbedürftig
Vermietung!Teilvermietet

Biet-Score

Fazit

Angesichts des sanierungsbedürftigen Zustands, des unzeitgemäßen energetischen Standards und der komplexen Grundrissqualität ist eine hohe Preisdisziplin für dieses Objekt entscheidend. Die Möglichkeit zur Eigennutzung einer Wohnung und die Vermietbarkeit der zweiten Einheit bieten eine Ertragschance, die jedoch durch den erheblichen Investitionsbedarf und die rechtlichen Unsicherheiten des Überbaus relativiert wird. Vor einem Gebot sollten der tatsächliche Zustand aller Gebäudeteile, die genaue Mietsituation der vermieteten Einheit sowie die potenziellen Kosten für energetische Sanierungen und die Klärung des Überbaus detailliert geprüft werden.

01

Dossier

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KI-gestützt
Zusammenfassung

Zweifamilienhaus · + 1 Stellplatz · Bj. 1915 · Teilvermietet

Das Zwangsversteigerungsobjekt ist ein Zweifamilienhaus mit Garage in Borgentreich-Natzungen, das teilweise vermietet ist und einen Verkehrswert von 125.000 € aufweist. Laut Gutachten sind die Wohnflächen 190 m² und 134 m², die marktübliche Jahresmiete wird auf ca. 16.836 € geschätzt. Das Gebäude befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand mit deutlichem Unterhaltungsstau und einem unzeitgemäßen energetischen Standard. Der Gutachter hatte nur teilweisen Innenzugang, da die Garage verschlossen war und technische Anlagen nicht geprüft wurden.

Ausführliches Dossier

Das zur Zwangsversteigerung stehende Objekt in Borgentreich-Natzungen ist ein Zweifamilienhaus mit Garage, das laut amtlicher Bekanntmachung und Gutachten einen Verkehrswert von 125.000 € hat. Die Wertermittlung erfolgte primär nach dem Sachwertverfahren, ergänzt durch das Ertragswertverfahren und eine Bodenwertermittlung mittels Vergleichswertverfahren. Das Gebäude wurde geschätzt zwischen 1900 und 1930 als landwirtschaftliches Wohnwirtschaftsgebäude errichtet und in den 1970er bis 1990er Jahren zu einem Zweifamilienhaus umgebaut. Es besteht aus zwei Wohneinheiten (Hs-Nr. 9 mit ca. 190 m² und Hs-Nr. 9a mit ca. 134 m² Wohnfläche) sowie einer Garage. Die im Gutachten genannte Gesamtwohnfläche von 324 m² weicht von den 336 m² im Bestandsdatensatz ab, wobei das Gutachten die geringere Fläche als plausibler erachtet. Die Wohnung Hs-Nr. 9 wird vom ehemaligen Lebensgefährten der Eigentümerin kostenfrei bewohnt, während Wohnung Hs-Nr. 9a seit 2022 vermietet ist, wobei die genaue Kaltmiete dem Gutachter nicht bekannt war. Die marktübliche Jahresmiete für beide Wohnungen und die Garage wird auf insgesamt ca. 16.836 € geschätzt, was bei dem Verkehrswert einer Bruttorendite von ca. 13,47 % entspricht. Die kostenfreie Nutzung einer Einheit und die unklare Kaltmiete der anderen Einheit erschweren eine genaue Ertragsbewertung ohne weitere Informationen. Das Gebäude befindet sich in einem sanierungsbedürftigen bis stark sanierungsbedürftigen Zustand mit erheblichem Unterhaltungsstau. Es wurden Feuchtigkeitsschäden im Sockelbereich, Rissbildungen im Treppenhaus, eine überalterte Dacheindeckung und funktional überalterte Fenster festgestellt. Der energetische Zustand ist unzeitgemäß, mit fehlender Fassaden- und geringer Dachdämmung, was eine Einstufung in die Energieklasse G bis H erwarten lässt und hohe Sanierungskosten impliziert. Modernisierungen wie ein Bad (1997/98), Elektroinstallation (1998) und eine Pellet-Zentralheizung sind vorhanden, jedoch teilweise selbst überaltert oder mäßig gepflegt. Der Sachverständige führte eine Ortsbesichtigung am 06.03.2026 durch. Die Wohnungen Hs-Nr. 9 und 9a konnten von innen besichtigt werden, die Garage war jedoch verschlossen und nicht zugänglich. Die Funktionsfähigkeit technischer Anlagen (Heizung, Elektro, Wasser) wurde nicht geprüft, und Baumängel sowie Bauschäden wurden nur zerstörungsfrei und augenscheinlich erfasst. Das Gutachten weist darauf hin, dass die pauschal berücksichtigten Wertminderungen nicht den tatsächlichen Sanierungskosten entsprechen. Im Grundbuch ist ein Zwangsversteigerungsvermerk vom 03.07.2025 eingetragen. Eine wesentliche rechtliche Besonderheit ist der Überbau des Gebäudes auf drei benachbarte Flurstücke, was ein Risiko für mögliche Rechtsstreitigkeiten und zusätzliche Kosten für eine Neuvermessung birgt. Das Gutachten berücksichtigt dies mit einem Risikoabschlag. Es bestehen keine Baulasten und kein Denkmalschutz. Der Ersteher tritt in bestehende Mietverträge ein, hat aber ein Sonderkündigungsrecht. Vor einem Gebot sind die genaue Mietsituation, der tatsächliche Zustand der Garage und die potenziellen Kosten für die Behebung der energetischen Mängel sowie die Klärung der Überbausituation dringend zu prüfen.

Chancen
Risiken

Standort

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02

Übersicht

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16 / 23 Felder
Identifikation
Aktenzeichen0052 K 0004/ 2025
Flurstück / Fl. Nr.
KI
AmtsgerichtWarburg
BundeslandNordrhein-Westfalen
Termin
VerfahrensartVersteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit30.10.2026 · 09:00:00
!
Ohne Angabe: Termin-Art
Objekt
ObjektartZweifamilienhaus · + 1 Stellplatz
Objektzustand
KI
Vermietungsstatus
KI
BesichtigungsstatusTeilzugangKI
Baujahr
KI
Ohne Angabe: Nutzungsart
Flächen & Wert
Verkehrswert
Wohnfläche336 m²KI
Grundstücksfläche
KI
Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche
Lage
StraßeFrohnhauser Straße
Hausnummer9
Ohne Angabe: PLZ, Ort, Stadtteil

Belegungsstatus-Risiko

Teilvermietet

Erhöht prüfpflichtig

Teilvermietung ist bewertungsanfällig. Freie und vermietete Einheiten müssen getrennt betrachtet werden, sonst kippen Ertrag, Sanierungsplan und Übergabeannahmen.

Rechtlich

Für jede Einheit kann eine andere Rechtslage gelten. Mietrecht, Nutzungsrechte und Zugänge sind daher einheitsscharf zu prüfen.

Operativ

Kosten, Zähler, Nebenkosten, Gemeinschaftsflächen, Sanierungszugang und Mieterkommunikation brauchen eine eigene Planung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

Noch nicht verfügbar

Bodenrichtwert noch nicht verfügbar

Sobald KI/Gutachten oder System-Match einen Bodenrichtwert liefern, erscheinen hier Bodenwert, Verhältniskennzahl und Vergleichsbalken.

Verkehrswert vorhanden: 125.000 €

Datenquelle & Kontext

Quelle
Noch nicht verfügbar

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Marktspanne 1.360 bis 1.680 Euro, typisch 1.500 Euro.

Üblicher Marktpreis · Borgentreich

1.500 €/m²typischer Wert

Spanne 1.360 – 1.680 €/m²

Quelle
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Höxter (Gutachterausschuss)
Stand
2026
Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Basis
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 6,198,80 €/m² im Monat, typisch 7,16 €/m² · angesetzt in 446 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Bundesland), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Stadtgebiet), Zeitraum, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb oben dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

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Investment Case

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Investor-Fakten

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1 Fakten
01

Bewertung

1 Fakt
Verkehrswert
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Standort-Radar

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Erwerbsnebenkosten & Liquiditätsbedarf

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Wert- & Bewertungsanpassungen

Rechte, Lasten & Verfahrenshinweise
Rechte / Lasten
  • Recht / Last

    Zwangsversteigerungsvermerk im Grundbuch von Natzungen, Blatt 347, BV lfd. Nr. 1, eingetragen am 03.07.2025.

ZVG- / Verwaltungshinweise
  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Der Ersteher eines Grundstücks tritt in alle Miet- und Pachtverträge ein, hat jedoch ein Sonderkündigungsrecht gemäß §§ 57a, 57b ZVG im Wege der Vollstreckungsversteigerung.

  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Es besteht ein Überbau auf die benachbarten Flurstücke 568, 35 und 36. Eine Duldungspflicht des Nachbarn wird angenommen, da keine bekannten Einsprüche vorliegen. Ein Anspruch auf Zahlung einer Überbaurente oder Abkauf des überbauten Teils gemäß § 915 BGB ist möglich. Das Gutachten geht von einem geringen Werteinfluss aus, empfiehlt aber einen Risikoabschlag aufgrund möglicher Rechtsstreitigkeiten und Vermessungskosten.

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Beschreibung & Zustand

Objektzustand
KI
Nutzung
KI
Besichtigung
TeilzugangKI
Hinweise
Objektart: Zweifamilienhaus, Verkehrswert: 125.000 €
Beschreibung (roh)

Laut Wertgutachten handelt es sich bei dem Versteigerungsobjekt um ein Zweifamilienhaus mit Garage. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges landwirtschaftliches Wohnwirtschaftsgebäude (Urbaujahr geschätzt ca. 1900–1930), das vermutlich in den 1970er bis 1990er Jahren sukzessive zu einem reinen Zweifamilienhaus umgebaut wurde. Der westliche Gebäudeteil (Hs-Nr. 9) dürfte das ursprüngliche Wohnhaus gewesen sein, im östlichen Teil (heute Hs-Nr. 9a) waren vermutlich ehemals Stallungen bzw. ein landwirtschaftlicher Wirtschaftsteil untergebracht. Das Gebäude ist massiv gebaut (vermutlich überwiegend Ziegel-/Mischmauerwerk) mit Satteldach und Zwerchgiebel an der Nordseite. Es ist 2-geschossig, teilunterkellert (Souterrain, nur unter Hs-Nr. 9) und hat ein ausgebautes Dachgeschoss bzw. Spitzboden. Die Wohnung Hs-Nr. 9 erstreckt sich über vier Ebenen (Keller, EG, OG/DG sowie Spitzboden oberhalb von 9a) und bietet großzügige Raumgrößen mit modernisiertem Bad im EG (ca. 1997/98), Einbauküche im DG und sehr großem, atmosphärischem Wohnraum mit Kaminofen im Spitzboden. Die Grundrissqualität ist jedoch aufgrund der Erschließung über vier Ebenen, zweier Durchgangsraumsituationen („Wohn“-zimmer im EG und Küche im DG) und des fehlenden Bades auf der Schlafebene als unterdurchschnittlich einzustufen. Die Wohnung Hs-Nr. 9a umfasst das EG (auf Souterrain-Niveau von Nr. 9, nicht unterkellert) mit großer Diele, Küche und Abstellraum sowie das OG mit großem Wohnzimmer (sichtbare Holzstützen und Kopfbänder der ehem. Wirtschaftskonstruktion) und Schlafzimmer. Die Belichtung und Belüftung ist durch Glasbausteine (statt öffenbarer Fenster) auf der Sonnenseite erheblich eingeschränkt. Beide Wohnungen befinden sich in einem eher vernachlässigten Zustand mit deutlichem Renovierungsbedarf. Die Beheizung erfolgt über eine Pellet-Zentralheizung im Keller mit Warmwasserspeicher, ergänzt durch je einen Kaminofen in den Wohnungen. Die Elektroinstallation wurde lt. Angabe in der Bau-Skizze in 1998 erneuert, die Fenster sind vielfach erneuerte Kunststofffenster mit Isolierverglasung verschiedener Baujahre. Insgesamt zeigt das Gebäude einen einfachen bis teilweise mittleren Ausstattungsstandard. Der energetische Zustand ist unzeitgemäß (augenscheinlich keine Wärmedämmung an Fassade und vermutlich nur geringe im Dach). Für eine längerfristig orientierte Fortnutzung bedarf es umfassenderer Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Eine Kernsanierung wird angesichts der konstr

Datenhinweise
  • · 3 Quellen berücksichtigt
  • · 3 mit verwertbaren Informationen
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Steuerliche Optimierung

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Umgebung & Emissionen

Daten: UBA + amtliche HQ-Karten

Keine Emissionsdaten verfügbar

Für dieses Objekt liegen noch keine verwendbaren Objektkoordinaten aus dem bestehenden Geocoding vor. Es wird kein neues Geocoding ausgeführt.

Hochwasser

Hochwasserrisiko

Punktprüfung gegen lokal gespeicherte amtliche HQ-Flächen

Wert ab Plus KI sichtbar
HQ10
Wert ab Plus KI sichtbar
HQ100
Wert ab Plus KI sichtbar
HQextrem
Wert ab Plus KI sichtbar
Wassertiefe
Wert ab Plus KI sichtbar
Datenstand
Wert ab Plus KI sichtbar
Quelle
Wert ab Plus KI sichtbar
Wert ab Plus KI sichtbar
Kartierte Umweltdaten (Luftqualität, Lärmbelastung) und Hochwasserrisiko für diese Adresse.Kostenlos ansehen
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Dokumente & Links

Zuletzt geändert: 15.05.2026, 11:14

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.