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ZwangsversteigerungBüro in Berlin, Berlin

Amtsgericht CharlottenburgAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 17 Tagen

Mo., 09.11.2026 · 10:30 Uhr

Verkehrswert

500.000 €

Nutzfläche

150,92 m²

Grundanteil

≈ 59,28 m²

Baujahr

1902

Leibnizstraße 70, 10625 BerlinKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Stark sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Büro · Bj. 1902 · leerstehend

Zum Aufruf kommt eine leerstehende Gewerbeeinheit (Ladengeschäft) mit einer Nutzfläche von ca. 150,92 m² in bester Lage von Berlin-Charlottenburg. Das Objekt befindet sich im Erdgeschoss eines historischen Altbaus aus dem Jahr 1902 und verfügt über direkt angeschlossene Kellerräume. Da keine Innenbesichtigung stattfinden konnte und sich die Einheit in einem entkernten, stark sanierungsbedürftigen Zustand befindet, wurde ein wertmindernder Abschlag von 10 % berücksichtigt. Der Verkehrswert wurde gutachterlich auf 500.000,00 Euro festgesetzt. Das Objekt bietet erfahrenen Projektentwicklern und Investoren erhebliches Wertschöpfungspotenzial durch eine umfassende Kernsanierung.

49

Biet-Score

Vorsicht · 49 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Teileigentum in Charlottenburg stellt eine klassische Value-Add-Option in einer der begehrtesten Lagen Berlins dar. Trotz des schlechten, entkernten Zustands und des Risikos der fehlenden Innenbesichtigung rechtfertigt das hohe Nachfrageniveau für kleinteiligen Gewerberaum an diesem Standort eine Beteiligung am Verfahren. Investoren sollten das Gebotslimit konservativ unter Berücksichtigung kalkulierter Sanierungskosten im Bereich von mindestens 1.000 bis 1.500 Euro pro Quadratmeter ansetzen. Zielgruppe sind bauaffine Investoren oder lokale Gewerbetreibende zur Eigennutzung.

Chancen

6
  • Sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (U-Bahn, S-Bahn und Bus fußläufig erreichbar)

  • Vakante Übergabe ermöglicht sofortigen Beginn von Sanierungs- und Neugestaltungsmaßnahmen

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um das im Teileigentumsgrundbuch von Stadt Charlottenburg auf Blatt 60019 eingetragene Teileigentum Nr. 2. Die Liegenschaft befindet sich in der Leibnizstraße 70, 10625 Berlin, einer sehr zentralen und nachgefragten Geschäftslage im Ortsteil Charlottenburg (City-West). Das umgebende Quartier zeichnet sich durch eine dichte, fünfgeschossige Blockbebauung mit gemischter Wohn- und Gewerbenutzung aus. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist durch die Nähe zum U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße (ca. 500 Meter) und zum S-Bahnhof Savignyplatz (ca. 600 Meter) als hervorragend einzustufen. Trotz der guten Mikrolage muss aufgrund des starken Verkehrsaufkommens auf der Leibnizstraße sowie einer südlich verlaufenden Bahntrasse mit Lärmimmissionen gerechnet werden. Das Ladengeschäft liegt im Erdgeschoss rechts des im Jahr 1902 errichteten, voll unterkellerten Wohn- und Geschäftshauses. Laut Teilungserklärung umfasst die Einheit eine Nutzfläche von ca. 150,92 m², wovon etwa 46,00 m² auf zwei Kellerräume entfallen, die über eine interne Treppe direkt mit dem Ladengeschäft verbunden sind. Die Räumlichkeiten gliedern sich in fünf Zimmer, eine Küche, ein WC und zwei Kammern. Das Gutachten attestiert der Einheit einen schlechten Bauzustand mit erheblichem Instandsetzungsstau. Es ist offensichtlich, dass bereits mit Entkernungsarbeiten begonnen wurde, weshalb sich die Flächen in einem unfertigen Rohbauzustand befinden. Die Elektroinstallation ist veraltet und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Ein wesentliches Risikoelement stellt die verweigerte Innenbesichtigung dar; das Gutachten stützt sich insoweit auf baujahrstypische Annahmen und Außenbeobachtungen. Eventuelle verdeckte Bauschäden oder Schadstoffbelastungen in den historischen Baustoffen können nicht ausgeschlossen werden. Zudem unterliegt das Grundstück der Erhaltungssatzung „Karl-August-Platz“. Jegliche bauliche Änderung, Nutzungsänderung oder ein Rückbau bedürfen daher einer behördlichen Genehmigung, was die Flexibilität bei einer Neuausrichtung einschränkt. Es bestehen keine bekannten Sondernutzungsrechte, und Informationen zum monatlichen Hausgeld oder Wirtschaftsplänen lagen dem Gutachter nicht vor. Mit einem festgesetzten Verkehrswert von 500.000,00 Euro, der im Vergleichswertverfahren unter Berücksichtigung eines Sicherheitsabschlags von 10 % für den schlechten Zustand ermittelt wurde, bietet dieses Objekt ein interessantes Entwicklungspotenzial. Aufgrund der hervorragenden Lage eignet sich die vakante Einheit nach einer umfassenden Sanierung ideal für Eigennutzer aus dem Dienstleistungs- oder Kiezgewerbesektor sowie für spekulative Investoren, die durch gezielten Ausbau eine solide Mietrendite in einem krisenresistenten Berliner Teilmarkt realisieren möchten. Bieter müssen jedoch erhebliche zusätzliche Sanierungskosten einkalkulieren.

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Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Teileigentum Nr. 2 in der Leibnizstraße 70, 10625 Berlin Das Teileigentum (Ladengeschäft) liegt im Vorderhaus im Erdgeschoss rechts eines 5-geschossigen vollunterkellerten Wohn- und Geschäftshauses. Laut Abgeschlossenheitsbescheinigung besteht das Eigentum aus 5 Räumen mit Küche, WC, 2 Kammern sowie zwei Kellerräumen mit Treppe zur Einheit. Eine Innenbesichtigung hat nicht stattgefunden. Wegen aller weiteren Einzelheiten wird auf das hier ausliegende Gutachten (Stand: Juli 2025) verwiesen. Baujahr: 1902 Nutzfläche: ca. 150,92 m²

Hinweise zur Datenlage
  • Das Gutachten ist detailliert und basiert auf statistisch bereinigten Vergleichswerten, weist jedoch aufgrund der fehlenden Innenbesichtigung ein strukturelles Informationsrisiko bezüglich des genauen Sanierungsaufwands im Inneren auf.
  • Nur Außenbesichtigung der Einheit und teilweise Besichtigung des Gemeinschaftseigentums.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 25
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0070 K 0005/2025
Amtsgericht
Charlottenburg
Bundesland
Berlin

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
09.11.2026 · 10:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Büro
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1902

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
500.000 €
Nutzfläche
150,92 m²
Gewerbefläche
150,92 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
837,30/10.000
Anteilige Grundstücksfläche
59,28 m²

Ohne Angabe: Wohnfläche

Lage

Karte
Straße
Leibnizstraße
Hausnummer
70
PLZ
10625
Ort
Berlin
Stadtteil
Charlottenburg
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 5 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren

Rechte 4 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Berlin.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 29.06.2026, 03:36