KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt eine leerstehende Gewerbeeinheit (Ladengeschäft) mit einer Nutzfläche von ca. 150,92 m² in bester Lage von Berlin-Charlottenburg. Das Objekt befindet sich im Erdgeschoss eines historischen Altbaus aus dem Jahr 1902 und verfügt über direkt angeschlossene Kellerräume. Da keine Innenbesichtigung stattfinden konnte und sich die Einheit in einem entkernten, stark sanierungsbedürftigen Zustand befindet, wurde ein wertmindernder Abschlag von 10 % berücksichtigt. Der Verkehrswert wurde gutachterlich auf 500.000,00 Euro festgesetzt. Das Objekt bietet erfahrenen Projektentwicklern und Investoren erhebliches Wertschöpfungspotenzial durch eine umfassende Kernsanierung.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Teileigentum in Charlottenburg stellt eine klassische Value-Add-Option in einer der begehrtesten Lagen Berlins dar. Trotz des schlechten, entkernten Zustands und des Risikos der fehlenden Innenbesichtigung rechtfertigt das hohe Nachfrageniveau für kleinteiligen Gewerberaum an diesem Standort eine Beteiligung am Verfahren. Investoren sollten das Gebotslimit konservativ unter Berücksichtigung kalkulierter Sanierungskosten im Bereich von mindestens 1.000 bis 1.500 Euro pro Quadratmeter ansetzen. Zielgruppe sind bauaffine Investoren oder lokale Gewerbetreibende zur Eigennutzung.
Chancen
Sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (U-Bahn, S-Bahn und Bus fußläufig erreichbar)
Vakante Übergabe ermöglicht sofortigen Beginn von Sanierungs- und Neugestaltungsmaßnahmen
Risiken
Ausführliches Dossier
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um das im Teileigentumsgrundbuch von Stadt Charlottenburg auf Blatt 60019 eingetragene Teileigentum Nr. 2. Die Liegenschaft befindet sich in der Leibnizstraße 70, 10625 Berlin, einer sehr zentralen und nachgefragten Geschäftslage im Ortsteil Charlottenburg (City-West). Das umgebende Quartier zeichnet sich durch eine dichte, fünfgeschossige Blockbebauung mit gemischter Wohn- und Gewerbenutzung aus. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist durch die Nähe zum U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße (ca. 500 Meter) und zum S-Bahnhof Savignyplatz (ca. 600 Meter) als hervorragend einzustufen. Trotz der guten Mikrolage muss aufgrund des starken Verkehrsaufkommens auf der Leibnizstraße sowie einer südlich verlaufenden Bahntrasse mit Lärmimmissionen gerechnet werden. Das Ladengeschäft liegt im Erdgeschoss rechts des im Jahr 1902 errichteten, voll unterkellerten Wohn- und Geschäftshauses. Laut Teilungserklärung umfasst die Einheit eine Nutzfläche von ca. 150,92 m², wovon etwa 46,00 m² auf zwei Kellerräume entfallen, die über eine interne Treppe direkt mit dem Ladengeschäft verbunden sind. Die Räumlichkeiten gliedern sich in fünf Zimmer, eine Küche, ein WC und zwei Kammern. Das Gutachten attestiert der Einheit einen schlechten Bauzustand mit erheblichem Instandsetzungsstau. Es ist offensichtlich, dass bereits mit Entkernungsarbeiten begonnen wurde, weshalb sich die Flächen in einem unfertigen Rohbauzustand befinden. Die Elektroinstallation ist veraltet und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Ein wesentliches Risikoelement stellt die verweigerte Innenbesichtigung dar; das Gutachten stützt sich insoweit auf baujahrstypische Annahmen und Außenbeobachtungen. Eventuelle verdeckte Bauschäden oder Schadstoffbelastungen in den historischen Baustoffen können nicht ausgeschlossen werden. Zudem unterliegt das Grundstück der Erhaltungssatzung „Karl-August-Platz“. Jegliche bauliche Änderung, Nutzungsänderung oder ein Rückbau bedürfen daher einer behördlichen Genehmigung, was die Flexibilität bei einer Neuausrichtung einschränkt. Es bestehen keine bekannten Sondernutzungsrechte, und Informationen zum monatlichen Hausgeld oder Wirtschaftsplänen lagen dem Gutachter nicht vor. Mit einem festgesetzten Verkehrswert von 500.000,00 Euro, der im Vergleichswertverfahren unter Berücksichtigung eines Sicherheitsabschlags von 10 % für den schlechten Zustand ermittelt wurde, bietet dieses Objekt ein interessantes Entwicklungspotenzial. Aufgrund der hervorragenden Lage eignet sich die vakante Einheit nach einer umfassenden Sanierung ideal für Eigennutzer aus dem Dienstleistungs- oder Kiezgewerbesektor sowie für spekulative Investoren, die durch gezielten Ausbau eine solide Mietrendite in einem krisenresistenten Berliner Teilmarkt realisieren möchten. Bieter müssen jedoch erhebliche zusätzliche Sanierungskosten einkalkulieren.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Keine Besichtigung möglich
Teileigentum Nr. 2 in der Leibnizstraße 70, 10625 Berlin Das Teileigentum (Ladengeschäft) liegt im Vorderhaus im Erdgeschoss rechts eines 5-geschossigen vollunterkellerten Wohn- und Geschäftshauses. Laut Abgeschlossenheitsbescheinigung besteht das Eigentum aus 5 Räumen mit Küche, WC, 2 Kammern sowie zwei Kellerräumen mit Treppe zur Einheit. Eine Innenbesichtigung hat nicht stattgefunden. Wegen aller weiteren Einzelheiten wird auf das hier ausliegende Gutachten (Stand: Juli 2025) verwiesen. Baujahr: 1902 Nutzfläche: ca. 150,92 m²
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0070 K 0005/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 09.11.2026 · 10:30 Uhr
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Objekt
- Büro
- Leerstehend
- Keine Besichtigung möglich
- 1902
Flächen & Wert
- 500.000 €
- 150,92 m²
- 150,92 m²
- 837,30/10.000
- 59,28 m²
Lage
Karte- Leibnizstraße
- 70
- 10625
- Berlin
- Charlottenburg
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte