KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt eine leerstehende Gewerbeeinheit (Ladengeschäft/Büro) im Erdgeschoss eines historischen Altbaus aus dem Jahr 1902 in Berlin-Charlottenburg. Die Nutzfläche beträgt insgesamt ca. 127,05 m², wozu ein direkt über eine Stiege verbundener Kellerraum gehört. Das Objekt befindet sich in einem sehr sanierungsbedürftigen Zustand mit unfertigem Ausbau und begonnener Entkernung. Da keine Innenbesichtigung möglich war, bestehen erhebliche Risiken bezüglich weiterer Bauschäden. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 420.000,00 EUR.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Objekt eignet sich vor allem für risikobereite Investoren und Projektentwickler mit handwerklicher Expertise, die eine erstklassige Lage in Charlottenburg schätzen und den anstehenden Vollsanierungsaufwand bewältigen können. Die hervorragende Mikrolage und die Leerständigkeit bieten langfristig hohes Wertsteigerungspotenzial. Demgegenüber steht das erhebliche Risiko durch die nicht stattgefundene Innenbesichtigung sowie die unklaren Hausgeldrückstände. Ein Gebot sollte daher mit einem deutlichen Sicherheitsabschlag kalkuliert werden, um die unkalkulierbaren Sanierungs- und Beräumungskosten abzufedern.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Bei dem angebotenen Zwangsversteigerungsobjekt handelt es sich um das Teileigentum Nr. 1, eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss links des fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses in der Leibnizstraße 70 im beliebten Berliner Bezirk Charlottenburg. Das im Jahr 1902 errichtete Gebäude verfügt über eine hervorragende Mikrolage nahe dem Savignyplatz und dem Kurfürstendamm. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die Nahversorgungsmöglichkeiten vor Ort sind ausgezeichnet. Die Gewerbeeinheit weist laut Teilungserklärung eine Nutzfläche von ca. 127,05 m² auf, wovon rund 16 m² auf einen direkt zugänglichen Kellerraum entfallen (Quelle: Gutachten S. 8). Der bauliche Zustand der Einheit wird im Gutachten als schlecht und stark sanierungsbedürftig beschrieben. Offensichtlich wurde bereits mit der Entkernung der Flächen begonnen, wobei derzeit noch unberäumte Abfälle in den Räumen lagern. Zudem weist das Gebäude im Gemeinschaftseigentum altersbedingte Putz-, Farb- und Feuchtigkeitsschäden an den Fassaden sowie ein schadhaftes Dach über dem Quergebäude auf. Ein weiteres massives Risiko resultiert daraus, dass der Gutachter das Sondereigentum nicht von innen besichtigen konnte (Quelle: Gutachten S. 3). Die tatsächliche Beschaffenheit der Leitungen, Wände und sanitären Anlagen bleibt somit ungesichert. Rechtlich liegt das Objekt im Geltungsbereich der Erhaltungssatzung 'Karl-August-Platz', was Nutzungsänderungen und bauliche Maßnahmen erschweren kann. Da kein aktueller Wirtschaftsplan vorlag, sind die genauen Hausgelder und eventuelle Instandhaltungsrückstände unbekannt. Positiv hervorzuheben ist, dass das Objekt leersteht, was eine direkte Sanierungsplanung ohne aufwendige Entmietungsprozesse erlaubt. Für professionelle Investoren bietet sich hier die Chance, eine erstklassig gelegene Gewerbefläche im Zuge einer Vollsanierung individuell zu gestalten und als Laden oder Büro neu am Markt zu positionieren. Ein Einstieg empfiehlt sich jedoch nur mit einem signifikanten Sicherheitsabschlag weit unter dem festgesetzten Verkehrswert von 420.000,00 EUR, um die beträchtlichen Sanierungs- und Beräumungsrisiken wirtschaftlich aufzufangen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Keine Besichtigung möglich
Teileigentum Nr. 1 in der Leibnizstraße 70, 10625 Berlin Das Teileigentum (Ladengeschäft) liegt im Vorderhaus und tlw. im Seitenflügel im Erdgeschoss links eines 5-geschossigen vollunterkellerten Wohn- und Geschäftshauses. Laut Abgeschlossenheitsbescheinigung besteht das Eigentum aus 5 Räumen mit Küche, WC- und Waschraum, Kammer, Flure sowie einem Kellerraum mit direktem Zugang über eine Stiege. Eine Innenbesichtigung hat nicht stattgefunden. Wegen aller weiteren Einzelheiten wird auf das hier ausliegende Gutachten (Stand: Juli 2025) verwiesen. Baujahr: 1902 Nutzfläche: ca. 127,05 m²
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0070 K 0004/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 04.11.2026 · 10:30 Uhr
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Objekt
- Büro
- Leerstehend
- Keine Besichtigung möglich
- 1902
Flächen & Wert
- 420.000 €
- 127,05 m²
- 127,05 m²
- 704,87/10.000
- 49,9 m²
Lage
Karte- Leibnizstraße
- 70
- 10625
- Berlin
- Charlottenburg
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte