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ZwangsversteigerungBüro in Berlin, Berlin

Amtsgericht CharlottenburgAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 11 Tagen

Mi., 04.11.2026 · 10:30 Uhr

Verkehrswert

420.000 €

Nutzfläche

127,05 m²

Grundanteil

≈ 49,9 m²

Baujahr

1902

Leibnizstraße 70, 10625 BerlinKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Büro · Bj. 1902 · leerstehend

Zum Aufruf kommt eine leerstehende Gewerbeeinheit (Ladengeschäft/Büro) im Erdgeschoss eines historischen Altbaus aus dem Jahr 1902 in Berlin-Charlottenburg. Die Nutzfläche beträgt insgesamt ca. 127,05 m², wozu ein direkt über eine Stiege verbundener Kellerraum gehört. Das Objekt befindet sich in einem sehr sanierungsbedürftigen Zustand mit unfertigem Ausbau und begonnener Entkernung. Da keine Innenbesichtigung möglich war, bestehen erhebliche Risiken bezüglich weiterer Bauschäden. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 420.000,00 EUR.

43

Biet-Score

Vorsicht · 43 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich vor allem für risikobereite Investoren und Projektentwickler mit handwerklicher Expertise, die eine erstklassige Lage in Charlottenburg schätzen und den anstehenden Vollsanierungsaufwand bewältigen können. Die hervorragende Mikrolage und die Leerständigkeit bieten langfristig hohes Wertsteigerungspotenzial. Demgegenüber steht das erhebliche Risiko durch die nicht stattgefundene Innenbesichtigung sowie die unklaren Hausgeldrückstände. Ein Gebot sollte daher mit einem deutlichen Sicherheitsabschlag kalkuliert werden, um die unkalkulierbaren Sanierungs- und Beräumungskosten abzufedern.

Chancen

6

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem angebotenen Zwangsversteigerungsobjekt handelt es sich um das Teileigentum Nr. 1, eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss links des fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses in der Leibnizstraße 70 im beliebten Berliner Bezirk Charlottenburg. Das im Jahr 1902 errichtete Gebäude verfügt über eine hervorragende Mikrolage nahe dem Savignyplatz und dem Kurfürstendamm. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die Nahversorgungsmöglichkeiten vor Ort sind ausgezeichnet. Die Gewerbeeinheit weist laut Teilungserklärung eine Nutzfläche von ca. 127,05 m² auf, wovon rund 16 m² auf einen direkt zugänglichen Kellerraum entfallen (Quelle: Gutachten S. 8). Der bauliche Zustand der Einheit wird im Gutachten als schlecht und stark sanierungsbedürftig beschrieben. Offensichtlich wurde bereits mit der Entkernung der Flächen begonnen, wobei derzeit noch unberäumte Abfälle in den Räumen lagern. Zudem weist das Gebäude im Gemeinschaftseigentum altersbedingte Putz-, Farb- und Feuchtigkeitsschäden an den Fassaden sowie ein schadhaftes Dach über dem Quergebäude auf. Ein weiteres massives Risiko resultiert daraus, dass der Gutachter das Sondereigentum nicht von innen besichtigen konnte (Quelle: Gutachten S. 3). Die tatsächliche Beschaffenheit der Leitungen, Wände und sanitären Anlagen bleibt somit ungesichert. Rechtlich liegt das Objekt im Geltungsbereich der Erhaltungssatzung 'Karl-August-Platz', was Nutzungsänderungen und bauliche Maßnahmen erschweren kann. Da kein aktueller Wirtschaftsplan vorlag, sind die genauen Hausgelder und eventuelle Instandhaltungsrückstände unbekannt. Positiv hervorzuheben ist, dass das Objekt leersteht, was eine direkte Sanierungsplanung ohne aufwendige Entmietungsprozesse erlaubt. Für professionelle Investoren bietet sich hier die Chance, eine erstklassig gelegene Gewerbefläche im Zuge einer Vollsanierung individuell zu gestalten und als Laden oder Büro neu am Markt zu positionieren. Ein Einstieg empfiehlt sich jedoch nur mit einem signifikanten Sicherheitsabschlag weit unter dem festgesetzten Verkehrswert von 420.000,00 EUR, um die beträchtlichen Sanierungs- und Beräumungsrisiken wirtschaftlich aufzufangen.

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Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Teileigentum Nr. 1 in der Leibnizstraße 70, 10625 Berlin Das Teileigentum (Ladengeschäft) liegt im Vorderhaus und tlw. im Seitenflügel im Erdgeschoss links eines 5-geschossigen vollunterkellerten Wohn- und Geschäftshauses. Laut Abgeschlossenheitsbescheinigung besteht das Eigentum aus 5 Räumen mit Küche, WC- und Waschraum, Kammer, Flure sowie einem Kellerraum mit direktem Zugang über eine Stiege. Eine Innenbesichtigung hat nicht stattgefunden. Wegen aller weiteren Einzelheiten wird auf das hier ausliegende Gutachten (Stand: Juli 2025) verwiesen. Baujahr: 1902 Nutzfläche: ca. 127,05 m²

Hinweise zur Datenlage
  • Die Datenqualität ist als eingeschränkt zu bewerten, da wesentliche Informationen zum Zustand der Gewerbeeinheit von innen fehlen.
  • Aussenbesichtigung. Keine Innenbesichtigung möglich gewesen.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 25
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0070 K 0004/2025
Amtsgericht
Charlottenburg
Bundesland
Berlin

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
04.11.2026 · 10:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Büro
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1902

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
420.000 €
Nutzfläche
127,05 m²
Gewerbefläche
127,05 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
704,87/10.000
Anteilige Grundstücksfläche
49,9 m²

Ohne Angabe: Wohnfläche

Lage

Karte
Straße
Leibnizstraße
Hausnummer
70
PLZ
10625
Ort
Berlin
Stadtteil
Charlottenburg
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 5 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren

Rechte 6 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Berlin.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 29.06.2026, 03:36