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ZwangsversteigerungBüro in Berlin, Berlin

Amtsgericht CharlottenburgAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 93 Tagen

Mo., 25.01.2027 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

150.000 €

Nutzfläche

48,82 m²

Grundanteil

≈ 48,08 m²

Baujahr

1966

Schweidnitzer Straße 6, 10709 BerlinKarteGoogle Maps
Belegung: vermutlich vermietet

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Büro · Bj. 1966 · vermutlich vermietet

Zur Versteigerung steht ein gewerbliches Teileigentum (Büroeinheit Nr. 3) im Hochparterre eines 1966 errichteten, sechsgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses in der Schweidnitzer Straße 6 in Berlin-Halensee. Die vermutete Nutzfläche beträgt 48,82 m², aufgeteilt laut Teilungserklärung auf zwei Zimmer, Vorraum und WC. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beläuft sich auf 150.000,00 €, ermittelt im Vergleichswertverfahren unter Berücksichtigung von Abschlägen für den unbekannten Zustand und fehlende Mietangaben. Eine Innenbesichtigung fand nicht statt; die WEG-Verwaltung wies zudem auf einen mutmaßlich nicht vermietbaren Erhaltungszustand hin. Der Versteigerungstermin findet am 25.01.2027 am Amtsgericht Charlottenburg statt.

33

Biet-Score

Risikoreich · 33 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt vorrangig für gewerbliche Selbstnutzer oder spezialisierte Kleininvestoren in Frage, wenn ein erheblicher Modernisierungs- und Sanierungsaufwand einkalkuliert wird. Schwer wiegen insbesondere der gänzlich unklare Innenzustand aufgrund verweigerter Besichtigung sowie der Hinweis der Hausverwaltung auf mangelnde Vermietbarkeit. Zudem erfordert die Marktpositionierung als kleine Büroeinheit in rückwärtiger Hoflage ein tragfähiges Nutzungskonzept, da der Markt für klassische Büroflächen in Nebenlagen strukturell unter Druck steht. Bietinteressenten sollten daher Sicherheitsabschläge für eine vollständige Entkernung und Neuausstattung des Sondereigentums in ihre Gebotskalkulation einpreisen.

Chancen

6
  • Gefragte innerstädtische Wohn- und Gewerbelage im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mit guter Nahversorgung.

  • Hofseitige Westausrichtung der Einheit lässt trotz Hochparterre eine gute Belichtung erwarten.

  • Solider Zustand des Gemeinschaftseigentums des Hauptgebäudes mit trockenen Kellerräumen.

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 2 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um das im Teileigentumsgrundbuch von Berlin-Wilmersdorf eingetragene Teileigentum Nr. 3 im Hochparterre der Liegenschaft Schweidnitzer Straße 6 im Berliner Ortsteil Halensee (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf). Das Grundstück mit einer Größe von 1.374 m² ist mit einem voll unterkellerten, sechsgeschossigen Vorderhaus aus dem Baujahr 1966 sowie einer rückwärtigen Garagenzeile mit acht Einstellplätzen bebaut. Die Lage in einer verkehrsberuhigten Anliegerstraße weist eine gute Infrastruktur und Nahverkehrsanbindung auf (u.a. S-Bahnhof Halensee ca. 800 m entfernt). Die nach Westen zum Innenhof orientierte Einheit weist laut Teilungserklärung eine Fläche von 48,82 m² auf und umfasst laut Aufteilungsplan zwei Zimmer, einen Vorraum und ein WC. Das Gemeinschaftseigentum des Wohn- und Geschäftshauses präsentiert sich in einem im Wesentlichen funktionsfähigen und soliden Erhaltungszustand, obgleich Fassadenverschmutzungen und ein ursprünglicher Treppenhausstandard fortlaufenden Instandhaltungsbedarf anzeigen. Im Hofbereich zeigen sich Setzungen der Pflasterung sowie Durchfeuchtungen an den Garagentoren. Das Sondereigentum selbst konnte von der Sachverständigen nicht betreten werden. Entsprechend existieren keine belastbaren Erkenntnisse über Ausstattung, technische Installationen oder Bauschäden im Inneren. Nach Auskunft der WEG-Verwaltung ist von einem Zustand auszugehen, der eine direkte Weitervermietung ausschließt. Rechtlich handelt es sich um Teileigentum ohne Küchenanschluss, sodass eine Wohnnutzung ohne Nutzungsänderung bau- und gemeinschaftsrechtlich ausgeschlossen ist. Das Grundstück liegt im Erhaltungsgebiet 'Hochmeisterplatz', wobei gewerbliche Umnutzungen gesonderten Prüfungen unterliegen. Altlasten, Baulasten oder ein Ensembleschutz bestehen laut amtlichen Auskünften nicht. Das monatliche Wohngeld liegt bei 246,73 €; eine Sonderumlage war zum Stichtag nicht anhängig. Ein Klingelschild trug den Namen eines Miteigentümers, behördliche Schreiben blieben jedoch unzustellbar, weshalb der Vermietungsstatus formal als ungeklärt bzw. eigengenutzt eingestuft wurde. Der Verkehrswert wurde im Vergleichswertverfahren auf 150.000,00 € festgesetzt, basierend auf 13 Vergleichstransaktionen (Mittelwert 3.955,44 €/m²) abzüglich marktüblicher Abschläge von 5 % für das Vermietungsrisiko und 15 % für die fehlende Innenbesichtigung. Eine Investition setzt erhebliche Risikobereitschaft und finanzielle Reserven für Sanierungsmaßnahmen voraus, bietet bei entsprechend vorsichtigem Einstandspreis jedoch Potential in einer nachgefragten Berliner Innenstadtlage.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermutlich vermietet
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Das Objekt befindet sich im Hochparterre eines sechsgeschossigen Baukörpers (zzgl. Kellergeschoss, Vorderhaus), Ausrichtung zur Hofseite. Im Hof befindet sich eine Garagenzeile, welche witterungsbedingte Beeinträchtigungen aufweist. Laut Abgeschlossenheitsbescheinigung von 1971 handelt es sich um ein Büro mit zwei Zimmern, Vorraum und WC. Zum tatsächlichen Zuschnitt sowie zur Ausstattung können keine Angaben gemacht werden. Eine Innenbesichtigung fand nicht statt. Weitere Einzelheiten können dem Sachverständigengutachten (Stand Oktober 2025) entnommen werden. Baujahr: 1966 Nutzfläche: 48,82 m² (lt. Teilungserklärung)

Hinweise zur Datenlage
  • Umfassendes Gutachten vom November 2025 mit Wertermittlungsstichtag 13.10.2025; behördliche Auskünfte liegen vollständig vor.
  • Nur Außenbesichtigung der Anlage und Begehung von Treppenhaus und Keller; Sondereigentum war nicht zugänglich.

Belegung

vermutlich vermietet

VermutungPrüfpflichtig

Die Daten deuten auf Vermietung hin, sind aber nicht gesichert. Das ist riskanter als ein bestätigtes Mietverhältnis, weil Parteien, Vertrag und Ertrag offen bleiben.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietverhältnis nachweisen lassen
  • Parteien und genutzte Einheit klären
  • Ist-Miete gegen Gutachten abgleichen
  • Unklare Erträge konservativ modellieren
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Erst die belastbare Rechtsgrundlage zeigt, ob Mietrecht greift und welche Kündigungs- oder Verwaltungsfolgen entstehen.
In der Praxis
Nicht mit Soll-Miete rechnen, bevor Mietvertrag, Zahlungsstand und tatsächliche Nutzung plausibel nachgewiesen sind.
Für das Gebot
Gelb-orange kalkulieren: Ertragschance möglich, aber Unsicherheit über Vertrag und Durchsetzbarkeit einpreisen.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 25
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0070 K 0059/2024
Amtsgericht
Charlottenburg
Bundesland
Berlin

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
25.01.2027 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Büro
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermutlich vermietet
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1966

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
150.000 €
Nutzfläche
48,82 m²
Gewerbefläche
48,82 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
34,990/1.000
Anteilige Grundstücksfläche
48,08 m²

Ohne Angabe: Wohnfläche

Lage

Karte
Straße
Schweidnitzer Straße
Hausnummer
6
PLZ
10709
Ort
Berlin
Stadtteil
Halensee
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Versteigert wird

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

WEG 3 Angaben

Hausgeld / Wohngeld
Instandhaltungsrücklage
Sonderumlagen

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Berlin.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 24.10.2026, 00:50