KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zur Versteigerung steht ein gewerbliches Teileigentum (Büroeinheit Nr. 3) im Hochparterre eines 1966 errichteten, sechsgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses in der Schweidnitzer Straße 6 in Berlin-Halensee. Die vermutete Nutzfläche beträgt 48,82 m², aufgeteilt laut Teilungserklärung auf zwei Zimmer, Vorraum und WC. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beläuft sich auf 150.000,00 €, ermittelt im Vergleichswertverfahren unter Berücksichtigung von Abschlägen für den unbekannten Zustand und fehlende Mietangaben. Eine Innenbesichtigung fand nicht statt; die WEG-Verwaltung wies zudem auf einen mutmaßlich nicht vermietbaren Erhaltungszustand hin. Der Versteigerungstermin findet am 25.01.2027 am Amtsgericht Charlottenburg statt.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Das Objekt kommt vorrangig für gewerbliche Selbstnutzer oder spezialisierte Kleininvestoren in Frage, wenn ein erheblicher Modernisierungs- und Sanierungsaufwand einkalkuliert wird. Schwer wiegen insbesondere der gänzlich unklare Innenzustand aufgrund verweigerter Besichtigung sowie der Hinweis der Hausverwaltung auf mangelnde Vermietbarkeit. Zudem erfordert die Marktpositionierung als kleine Büroeinheit in rückwärtiger Hoflage ein tragfähiges Nutzungskonzept, da der Markt für klassische Büroflächen in Nebenlagen strukturell unter Druck steht. Bietinteressenten sollten daher Sicherheitsabschläge für eine vollständige Entkernung und Neuausstattung des Sondereigentums in ihre Gebotskalkulation einpreisen.
Chancen
Gefragte innerstädtische Wohn- und Gewerbelage im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mit guter Nahversorgung.
Hofseitige Westausrichtung der Einheit lässt trotz Hochparterre eine gute Belichtung erwarten.
Solider Zustand des Gemeinschaftseigentums des Hauptgebäudes mit trockenen Kellerräumen.
Risiken
Ausführliches Dossier
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um das im Teileigentumsgrundbuch von Berlin-Wilmersdorf eingetragene Teileigentum Nr. 3 im Hochparterre der Liegenschaft Schweidnitzer Straße 6 im Berliner Ortsteil Halensee (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf). Das Grundstück mit einer Größe von 1.374 m² ist mit einem voll unterkellerten, sechsgeschossigen Vorderhaus aus dem Baujahr 1966 sowie einer rückwärtigen Garagenzeile mit acht Einstellplätzen bebaut. Die Lage in einer verkehrsberuhigten Anliegerstraße weist eine gute Infrastruktur und Nahverkehrsanbindung auf (u.a. S-Bahnhof Halensee ca. 800 m entfernt). Die nach Westen zum Innenhof orientierte Einheit weist laut Teilungserklärung eine Fläche von 48,82 m² auf und umfasst laut Aufteilungsplan zwei Zimmer, einen Vorraum und ein WC. Das Gemeinschaftseigentum des Wohn- und Geschäftshauses präsentiert sich in einem im Wesentlichen funktionsfähigen und soliden Erhaltungszustand, obgleich Fassadenverschmutzungen und ein ursprünglicher Treppenhausstandard fortlaufenden Instandhaltungsbedarf anzeigen. Im Hofbereich zeigen sich Setzungen der Pflasterung sowie Durchfeuchtungen an den Garagentoren. Das Sondereigentum selbst konnte von der Sachverständigen nicht betreten werden. Entsprechend existieren keine belastbaren Erkenntnisse über Ausstattung, technische Installationen oder Bauschäden im Inneren. Nach Auskunft der WEG-Verwaltung ist von einem Zustand auszugehen, der eine direkte Weitervermietung ausschließt. Rechtlich handelt es sich um Teileigentum ohne Küchenanschluss, sodass eine Wohnnutzung ohne Nutzungsänderung bau- und gemeinschaftsrechtlich ausgeschlossen ist. Das Grundstück liegt im Erhaltungsgebiet 'Hochmeisterplatz', wobei gewerbliche Umnutzungen gesonderten Prüfungen unterliegen. Altlasten, Baulasten oder ein Ensembleschutz bestehen laut amtlichen Auskünften nicht. Das monatliche Wohngeld liegt bei 246,73 €; eine Sonderumlage war zum Stichtag nicht anhängig. Ein Klingelschild trug den Namen eines Miteigentümers, behördliche Schreiben blieben jedoch unzustellbar, weshalb der Vermietungsstatus formal als ungeklärt bzw. eigengenutzt eingestuft wurde. Der Verkehrswert wurde im Vergleichswertverfahren auf 150.000,00 € festgesetzt, basierend auf 13 Vergleichstransaktionen (Mittelwert 3.955,44 €/m²) abzüglich marktüblicher Abschläge von 5 % für das Vermietungsrisiko und 15 % für die fehlende Innenbesichtigung. Eine Investition setzt erhebliche Risikobereitschaft und finanzielle Reserven für Sanierungsmaßnahmen voraus, bietet bei entsprechend vorsichtigem Einstandspreis jedoch Potential in einer nachgefragten Berliner Innenstadtlage.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermutlich vermietet
- Keine Besichtigung möglich
Das Objekt befindet sich im Hochparterre eines sechsgeschossigen Baukörpers (zzgl. Kellergeschoss, Vorderhaus), Ausrichtung zur Hofseite. Im Hof befindet sich eine Garagenzeile, welche witterungsbedingte Beeinträchtigungen aufweist. Laut Abgeschlossenheitsbescheinigung von 1971 handelt es sich um ein Büro mit zwei Zimmern, Vorraum und WC. Zum tatsächlichen Zuschnitt sowie zur Ausstattung können keine Angaben gemacht werden. Eine Innenbesichtigung fand nicht statt. Weitere Einzelheiten können dem Sachverständigengutachten (Stand Oktober 2025) entnommen werden. Baujahr: 1966 Nutzfläche: 48,82 m² (lt. Teilungserklärung)
Belegung
vermutlich vermietet
Die Daten deuten auf Vermietung hin, sind aber nicht gesichert. Das ist riskanter als ein bestätigtes Mietverhältnis, weil Parteien, Vertrag und Ertrag offen bleiben.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0070 K 0059/2024
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 25.01.2027 · 09:00 Uhr
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Objekt
- Büro
- Vermutlich vermietet
- Keine Besichtigung möglich
- 1966
Flächen & Wert
- 150.000 €
- 48,82 m²
- 48,82 m²
- 34,990/1.000
- 48,08 m²
Lage
Karte- Schweidnitzer Straße
- 6
- 10709
- Berlin
- Halensee
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
WEG
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte