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ZwangsversteigerungBüro in Erkelenz, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht ErkelenzAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 83 Tagen

Fr., 15.01.2027 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

127.000 €

Nutzfläche

97,84 m²

Grundanteil

≈ 250,5 m²

Baujahr

1975

Vossemer Straße 31, 41812 ErkelenzKarteGoogle Maps
Belegung: vermutlich vermietetZustand: Unbekannt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Büro · + 1 Stellplatz · Bj. 1975 · vermutlich vermietet

Zur Versteigerung steht das gewerbliche Teileigentum Nr. 1 im Erdgeschoss eines zweigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses in Erkelenz-Gerderath nebst Sondernutzungsrecht an vier Pkw-Stellplätzen. Das Gebäude wurde ca. 1975 errichtet, 2008 mit einem Walmdach aufgestockt und umfasst insgesamt zwei Einheiten. Die gewerbliche Nutzfläche beläuft sich laut Aufteilungsplan auf 97,84 m² (im Bewertungsverfahren mit 91,30 m² angesetzt). Das Objekt wird dem Anschein nach eigengenutzt als Blumenladen betrieben; eine Innenbesichtigung konnte vom Sachverständigen nicht durchgeführt werden. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 127.000,00 €.

53

Biet-Score

Vorsicht · 53 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt vorrangig für regionale Gewerbetreibende oder risikobewusste Kapitalanleger in Betracht, sofern ein substanzieller Sicherheitsabschlag für unkalkulierbare Innenrenovierungen und energetische Maßnahmen eingeplant wird. Da der Gutachter keinen Zutritt zum Objekt hatte, bleiben bauliche Mängel, Feuchtigkeitsschäden und der Zustand der technischen Gebäudeausrüstung bis zum Erwerb unbekannt. Zudem ist die WEG-Verwaltung und Rücklagensituation ungeklärt. Bietinteressenten sollten vorab den Zustand der Außenfassade prüfen, die Eigennutzungssituation analysieren und eine ausreichende Liquiditätsreserve für Instandsetzungen vorhalten.

Chancen

5
  • Überschaubare Eigentümergemeinschaft mit nur zwei Sondereigentumseinheiten im Gebäude.

Risiken

5

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Versteigerungsverfahrens ist das gewerbliche Teileigentum Nr. 1 im Erdgeschoss des Wohn- und Geschäftshauses Vossemer Straße 31 im Ortsteil Gerderath der Stadt Erkelenz. Verbunden ist das Sondereigentum mit einem Miteigentumsanteil von 1/2 am 501 m² großen Grundstück sowie dem ausschließlichen Sondernutzungsrecht an vier Kfz-Stellplätzen. Gerderath liegt westlich des Erkelenzer Stadtzentrums und bietet eine fußläufige Nahversorgung für den täglichen Bedarf, wenngleich das Objekt im Hinblick auf Gewerbeflächen einer untergeordneten Nebengeschäftslage zuzuordnen ist. Das Wohn- und Geschäftshaus wurde schätzungsweise um das Jahr 1975 errichtet und 2008 durch den Aufbau eines genehmigten Walmdaches modernisiert. Es beherbergt lediglich zwei Einheiten (eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss und eine Wohneinheit im Obergeschoss). Die Nutzfläche der Gewerbeeinheit beläuft sich nach dem Aufteilungsplan auf 97,84 m² (vom Gutachter für den Ertragswert mit 91,30 m² angesetzt). Der bauliche Gesamtzustand erscheint von außen altersgemäß und unauffällig. Da dem Gutachter jedoch kein Zutritt zu den Räumlichkeiten gewährt wurde, basiert die Ausstattungsbeschreibung vollständig auf Annahmen und Aktenlage; über den tatsächlichen inneren Erhaltungszustand und die Raumaufteilung liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor. Rechtlich und verfahrensmäßig ist zu berücksichtigen, dass das Ladenlokal nach äußerem Anschein durch den Schuldner eigengenutzt wird (Betrieb eines Floristikgeschäfts). Angaben über monatliches Hausgeld, Verwalterverträge oder eine angesammelte Instandhaltungsrücklage konnten mangels Mitwirkung nicht in Erfahrung gebracht werden. Das Grundstück liegt zudem im Einflussbereich des Steinkohle- und Braunkohlebergbaus, wodurch infolge des künftigen Grundwasserwiederanstiegs bergbaubedingte Bodenbewegungen nicht ausgeschlossen werden können. Baulasten bestehen laut Verzeichnis nicht. Unter Abwägung von Vergleichswert (135.000,00 €) und Ertragswert (131.000,00 €) leitet das Gutachten einen vorläufigen Mittelwert von 133.000,00 € ab und bringt wegen der fehlenden Innenbesichtigung einen Sicherheitsabschlag von 5 % (-6.500,00 €) in Ansatz, woraus der festgesetzte Verkehrswert von 127.000,00 € resultiert. Eine Beteiligung an der Versteigerung birgt aufgrund des unbekannten Innenzustands erhebliche Risiken und empfiehlt sich nur für Kenner des lokalen Gewerbemarkts mit solidem Kostenpuffer.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermutlich vermietet
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Wertgutachten ist das Grundstück bebaut mit einem - geschätzt – um 1975 errichteten 2-geschossigen, unterkellerten Wohn-/Geschäftshaus. Das hier zu versteigernde Teileigentum mit 4 KFZ-Stellplätzen befindet sich im EG des Wohn-/Geschäftshauses welches insgesamt 2 Einheiten (1 Gewerbe und 1 Wohneinheit) umfasst. Die Gewerbliche Nutzfläche wird mit 97,8 qm geschätzt (Flächenangabe nach Aufteilungsplan). Das Ladenlokal ist - soweit feststellbar - eigengenutzt. Aktuell wird von einer Nutzung als Blumenladen ausgangen. Eine Innenbesichtigung konnte nicht durchgeführt werden !

Hinweise zur Datenlage
  • Umfangreiches Gutachten mit solider Aktenauswertung, jedoch ohne jede Innenbesichtigung der Teileigentumseinheit. Grundriss und Erhaltungszustand basieren auf Annahmen.
  • Nur Außenbesichtigung — Innenzustand, Installationen und Grundrissrealität nicht belegt.

Belegung

vermutlich vermietet

VermutungPrüfpflichtig

Die Daten deuten auf Vermietung hin, sind aber nicht gesichert. Das ist riskanter als ein bestätigtes Mietverhältnis, weil Parteien, Vertrag und Ertrag offen bleiben.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietverhältnis nachweisen lassen
  • Parteien und genutzte Einheit klären
  • Ist-Miete gegen Gutachten abgleichen
  • Unklare Erträge konservativ modellieren
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Erst die belastbare Rechtsgrundlage zeigt, ob Mietrecht greift und welche Kündigungs- oder Verwaltungsfolgen entstehen.
In der Praxis
Nicht mit Soll-Miete rechnen, bevor Mietvertrag, Zahlungsstand und tatsächliche Nutzung plausibel nachgewiesen sind.
Für das Gebot
Gelb-orange kalkulieren: Ertragschance möglich, aber Unsicherheit über Vertrag und Durchsetzbarkeit einpreisen.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben23 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0003 K 0018/2025
Amtsgericht
Erkelenz

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
15.01.2027 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Büro · + 1 Stellplatz
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermutlich vermietet
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1975

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
127.000 €
Nutzfläche
97,84 m²
Gewerbefläche
97,84 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
1/2
Anteilige Grundstücksfläche
250,5 m²
Bodenrichtwert
175 €/m²
Anteiliger Bodenwert
43.838 €250,5 m² × 175 €/m² · MEA 50 %

Ohne Angabe: Wohnfläche

Lage

Karte
Straße
Vossemer Straße
Hausnummer
31
PLZ
41812
Ort
Erkelenz
Stadtteil
Gerderath
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

WEG 1 Angabe

Instandhaltungsrücklage

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 33
Bodenrichtwert
175 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
250,5 m²
Anteiliger Bodenwert
43.838 €
Verkehrswert
127.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2,90
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
83.163 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 33 · Stichtag 01.01.2026

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert43.838 €
Gebäude / Wohnung83.163 €
Verkehrswert127.000 €
Zone
Dorfgebiet, I - II geschossige Bebauung, 35 m Tiefe
Rechenweg
Flächenanteil
501 m² Gesamtgrundstück × 1/2 MEA = 250,5 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
250,5 m² × 175 €/m² · MEA 50 %
Verkehrswert je m² Boden
507 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
507 €/m² / 175 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
127.000 € − 43.838 € = 83.163 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Heinsberg, Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 24.10.2026, 04:22