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ZwangsversteigerungBüro in Lößnitz, Sachsen

Amtsgericht ChemnitzAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 16 Tagen

Di., 10.11.2026 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

85.000 €

Nutzfläche

174 m²

Grundanteil

≈ 144,12 m²

Baujahr

1906

Untere Bahnhofstraße 3, 08294 LößnitzKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Büro · Bj. 1906 · leerstehend

Versteigert wird ein Teileigentumsanteil (240,2/1.000) an einem ca. 1906 errichteten Wohn- und Geschäftshaus in 08294 Lößnitz. Der Anteil umfasst das Sondereigentum Nr. 1 im Erdgeschoss, welches in zwei Gewerbeeinheiten (GE 101 und GE 102) mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 174 m² aufgeteilt ist. Die Räume wurden ehemals als Physiotherapie- und Ergotherapiepraxis genutzt und stehen derzeit leer. Das Gebäude wurde ca. 1993 teilsaniert (Straßenfassade ca. 2012), die Einheiten weisen jedoch einen renovierungsbedürftigen Zustand mit partiellen Feuchtigkeitsschäden auf. Der festgesetzte Verkehrswert beträgt 85.000,00 €; die gesetzlichen Bietgrenzen (5/10 und 7/10) sind in diesem Termin weggefallen.

57

Biet-Score

Ausgeglichen · 57 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die Liegenschaft eignet sich insbesondere für regionale Gewerbetreibende zur Eigennutzung oder erfahrene Investoren mit Sanierungs-Know-how. Attraktiv sind die flexible Raumaufteilung und der Wegfall der Bietgrenzen, die einen Erwerb unter Verkehrswert ermöglichen können. Demgegenüber stehen das Fehlen einer funktionierenden WEG-Verwaltung und Instandhaltungsrücklage sowie sichtbarer Sanierungsbedarf. Eine genaue Kalkulation der Revitalisierungskosten und der WEG-Struktur vor Abgabe eines Gebots ist dringend anzuraten.

Chancen

4
  • Gute innerörtliche Verkehrsanbindung mit fußläufiger Erreichbarkeit von Bahnhof und Busverbindungen.

Risiken

5

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Zum Aufruf kommt der 240,2/1.000 Miteigentumsanteil an dem Grundstück Untere Bahnhofstraße 3 in 08294 Lößnitz (Flurstück 1733 zu 600 m²), verbunden mit dem Sondereigentum an den Erdgeschossräumen Nr. 1. Die Gesamteinheit umfasst ca. 174 m² Nutzfläche, aufgeteilt in GE 101 mit ca. 113 m² und GE 102 mit ca. 61 m². Die Immobilie befindet sich in Ecklage ca. 500 m südwestlich des Stadtzentrums von Lößnitz in fußläufiger Entfernung zum Unteren Bahnhof und mit rascher Anbindung an die B 169. Das Wohn- und Geschäftshaus wurde um ca. 1906 in Massivbauweise errichtet und vorwiegend um 1993 teilsaniert, ergänzt durch eine Erneuerung der Straßenfassade um 2012. Die beiden Gewerbeeinheiten wurden zuletzt als Praxis für Ergo- und Physiotherapie genutzt. Die Ausstattung ist einfach bis mittel; der Zustand wird als renovierungsbedürftig beschrieben, wobei insbesondere an den Außenwänden und im Fußbodenbereich von GE 101 partielle Feuchteschäden dokumentiert sind. Auf dem Grundstück selbst befinden sich keine Stellplätze. Rechtlich und organisatorisch bestehen wesentliche Risikofaktoren: Für die viergliedrige Eigentümergemeinschaft existiert keine professionelle WEG-Verwaltung, es werden keine Hausgeldzahlungen geleistet und es ist keine Instandhaltungsrücklage gebildet. Zudem steht das Gesamtobjekt unter Zwangsverwaltung (Az. 7 L 194/00), und 5 der 9 Wohnungen im Haus stehen leer. Baulasten und Altlastenverdacht liegen laut Gutachten nicht vor. Investoren bietet das Objekt die Chance auf eine renditestarke Reaktivierung oder Eigennutzung von Praxis-/Büroflächen bei einem vergleichsweise moderaten Verkehrswert von 85.000,00 € (rd. 489 €/m² Nutzfläche). Da die 5/10- und 7/10-Grenzen weggefallen sind, ist ein Zuschlag auch unterhalb der üblichen Mindestgrenzen möglich, sofern die Sanierungskosten realistisch eingepreist werden.

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Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Innen + außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Wohn- u. Geschäftshaus, 3 Normalgeschosse, ausgebautes DG, nicht ausgebauter Dachboden, vollständig unterkellert, Baujahr um 1906, Teilsanierung vorwiegend um 1993, Straßenfassade um 2012, Miteigentumsanteil erstreckt sich über eine Etage, Gesamtfläche ca. 174 m², zum Zeitpunkt der Begutachtung leer stehend

Hinweise zur Datenlage
  • Es liegen die Terminsbestimmung (Bekanntmachung) und ein 6-seitiges Exposé zum Verkehrswertgutachten vor. Der Wertermittlungsstichtag (19.03.2019) liegt bereits mehrere Jahre zurück.
  • Gut fundiert für das Sondereigentum Nr. 1, da eine vollständige Innenbesichtigung der beiden Gewerbeeinheiten stattgefunden hat.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 25
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0023 K 0277/2018
Amtsgericht
Chemnitz
Bundesland
Sachsen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
10.11.2026 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Büro
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Innen + außen
Baujahr
1906

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
85.000 €
Nutzfläche
174 m²
Gewerbefläche
174 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
240,2/1.000 an dem Grundstück Flurstück 1733
Anteilige Grundstücksfläche
144,12 m²

Ohne Angabe: Wohnfläche

Lage

Karte
Straße
Untere Bahnhofstraße
Hausnummer
3
PLZ
08294
Ort
Lößnitz

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 2 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)

Zustand 4 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz

WEG 1 Angabe

Instandhaltungsrücklage

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Erzgebirgskreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 10.09.2026, 02:13