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ZwangsversteigerungBüro in Mainz-Kostheim, Hessen

Amtsgericht WiesbadenAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 6 Tagen

Do., 29.10.2026 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

1.180.000 €

Wohnfläche

174,07 m²

Grundstück

717 m²

Baujahr

2019

Anton-Hehn-Straße 42, 55246 Mainz-KostheimKarteGoogle Maps
Belegung: vermietet

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Büro · Bj. 2019 · vermietet

Zur Versteigerung steht eine im Jahr 2019 fertiggestellte, freistehende Gewerbeimmobilie mit Betriebswohnung auf einem 717 m² großen Grundstück in Wiesbaden (Mainz-Kostheim). Die Immobilie umfasst bauaufsichtlich genehmigt ca. 174,07 m² Wohnfläche sowie ca. 342,17 m² Nutzfläche (Büro und Lager) bei einer Gesamtmietfläche von 516,24 m². Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 1.180.000 € und wurde primär aus dem Ertragswert abgeleitet. Wesentliche Besonderheit und Risikofaktor ist die baurechtlich nicht genehmigte Nutzung von Büro- und Lagerflächen zu Wohnzwecken (u. a. vier nicht genehmigte Wohnungen im Dachgeschoss). Zudem war im Rahmen der Gutachtenerstellung nur eine unvollständige Innenbesichtigung möglich.

26

Biet-Score

Risikoreich · 26 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich in erster Linie für gewerbliche Eigennutzer oder erfahrene Investoren, die bereit sind, die ungenehmigten Wohnnutzungen rechtlich zu bereinigen oder in den genehmigten Zustand zurückzuführen. Kapitalanleger müssen erhebliche Risiken hinsichtlich Nutzungsuntersagung, Mietvertragsgestaltung und Nachrüstungskosten einkalkulieren. Vor Gebotsabgabe sollte eine Klärung der tatsächlichen Belegungssituation und eine baurechtliche Prüfung erfolgen.

Chancen

5
  • Gute regionale und überregionale Verkehrsanbindung im verkehrsgünstig gelegenen Rhein-Main-Gebiet.

Risiken

6
  • Gefahr von behördlich angeordneten Rückbau- und Anpassungsverpflichtungen zur Wiederherstellung des genehmigten Zustands.

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 4 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Bewertungsobjekt befindet sich im Gewerbegebiet von Mainz-Kostheim (Landeshauptstadt Wiesbaden) in der Anton-Hehn-Straße 42. Das 717 m² große Grundstück ist mit einem 2019 fertiggestellten Gewerbegebäude mit integrierter Betriebswohnung bebaut. Die Lage im Rhein-Main-Gebiet bietet eine hervorragende verkehrliche Anbindung an Autobahnen und das überregionale Straßennetz. Das Gebäude gliedert sich baurechtlich genehmigt in eine Betriebswohnung mit ca. 174,07 m² Wohnfläche sowie Gewerbeflächen mit ca. 342,17 m² Nutzfläche (davon ca. 114,96 m² Büro und ca. 227,21 m² Lager). Das Gebäude befindet sich grundsätzlich in einem instand gehaltenen Zustand mit zeitgemäßer Haustechnik (Vaillant Gas-Brennwerttherme aus 2017, Fußbodenheizung, dreifach verglaste Fenster). Es bestehen jedoch punktuelle Instandsetzungsrückstände und Sicherheitsmängel, darunter fehlende Balkonbrüstungen und ein fehlendes Treppengeländer (Schätzaufwand ca. 14.500 €). Zentrales Risiko des Objekts ist die baurechtswidrige Nutzung: Die im 1. OG genehmigten Büroräume werden als Wohnung genutzt, und im Dachgeschoss wurden ohne Genehmigung vier Wohneinheiten ausgebaut. Der Gutachter berücksichtigte hierfür einen pauschalen Wertabschlag von 63.000 € (5 % des Ertragswerts). Die im Grundbuch eingetragenen Rechte (Dienstbarkeiten der Stadt Wiesbaden) beeinträchtigen den Verkehrswert nicht wesentlich; eine nachrangige Vormerkung erlischt im Versteigerungsverfahren. Der festgesetzte Verkehrswert von 1.180.000 € (Ertragswert) spiegelt bei 75.124 € Jahresrohertrag ein interessantes Ertragspotenzial wider. Wegen der unklaren Vermietungs- und Genehmigungssituation empfiehlt sich das Objekt primär für risikobewusste Investoren oder Gewerbetreibende zur Eigennutzung nach Nutzungsanpassung.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Gewerbeimmobilie mit Geschäftswohnung im Gewerbegebiet (Baujahr 2019, Wfl: 174,07 m², Nutzfläche: 342,17 m², derzeit werden Büroräume als Wohnungen genutzt (nicht genehmigt), vollständige Besichtigung war nicht möglich.

Hinweise zur Datenlage
  • Umfangreiche und aktuelle Dokumentenlage (Gutachten mit Bewertungsstichtag 06.01.2026). Wesentliche Einschränkung durch unvollständige Innenbesichtigung und fehlende Mietverträge für die nicht genehmigten Dachgeschosswohnungen.
  • Teilbesichtigung vor Ort am 06.01.2026; Betriebswohnung und EG größtenteils besichtigt, Dachgeschoss und 1. OG nur oberflächlich bzw. teilweise zugänglich.

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben24 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0061 K 0068/2025
Amtsgericht
Wiesbaden
Bundesland
Hessen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Antragsteller (Gläubiger)
Commerzbank u.a (Bank)Tel. +49 69 93532 8558Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
Datum / Uhrzeit
29.10.2026 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Büro
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
2019

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
1.180.000 €
Wohnfläche
174,07 m²
Nutzfläche
342,17 m²
Gewerbefläche
342,17 m²
Grundstücksfläche
717 m²
Anteilige Grundstücksfläche
717 m²
Bodenrichtwert
230 €/m²
Anteiliger Bodenwert
164.910 €717 m² × 230 €/m² · MEA 100 %

Lage

Karte
Straße
Anton-Hehn-Straße
Hausnummer
42
PLZ
55246
Ort
Mainz-Kostheim
Stadtteil
Kostheim
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 9 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 8 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 28, 29
Bodenrichtwert
230 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
717 m²
Anteiliger Bodenwert
164.910 €
Verkehrswert
1.180.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
7,16
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
1.015.090 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 28, 29 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert164.910 €
Gebäude / Wohnung1.015.090 €
Verkehrswert1.180.000 €
Zone
5824001
Rechenweg
Flächenanteil
717 m² Gesamtgrundstück = 717 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
717 m² × 230 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
1.646 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1.646 €/m² / 230 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
1.180.000 € − 164.910 € = 1.015.090 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 26.08.2026, 04:40