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ZwangsversteigerungBüro in Oberhausen, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht OberhausenAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 97 Tagen

Do., 28.01.2027 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

83.000 €

Nutzfläche

34,24 m²

Grundanteil

≈ 13,52 m²

Baujahr

1971

Bahnhofstraße 23, 46145 OberhausenKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Büro · Bj. 1971 · leerstehend

Zum Aufruf kommt ein ca. 34 m² großes Teileigentum (Ladenlokal III, Nr. 8) im Erdgeschoss eines fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses in zentraler Fußgängerzonenlage von Oberhausen-Sterkrade (Bahnhofstraße 23). Das 1971 errichtete und 1989 um eine Ladenpassage erweiterte Gebäude befindet sich in einem gepflegten Gesamtzustand. Das Bewertungsobjekt liegt innerhalb der Passage ohne direkte Straßenfront und steht derzeit leer, war jedoch zuletzt büroartig möbliert. Der amtliche Verkehrswert wurde zum Stichtag 22.08.2025 auf 83.000,00 € festgesetzt (kombiniertes Verfahren aus Ertragswert und Sachwert). Eine Innenbegehung konnte nicht stattfinden, der Raum wurde durch die Schaufensterfront eingesehen.

47

Biet-Score

Vorsicht · 47 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt vorrangig für gewerbliche Selbstnutzer (z. B. Büro, Beratungsstelle, Dienstleistung) oder lokale Kleininvestoren mit Vermietungsnetzwerk in Betracht, sofern der Zustand hinter den Einsehbereichen und den Nebenräumen kalkulierbar bleibt. Zu beachten sind insbesondere die fehlende Straßenfront in der Passage sowie das Fehlen einer vollständigen Innenbegehung. Vor Gebotsabgabe sollte die künftige Nachfrage nach Passagenflächen in Oberhausen-Sterkrade kritisch geprüft werden.

Chancen

6

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 4 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um das im Teileigentumsgrundbuch von Sterkrade Blatt 8653 eingetragene Teileigentum Nr. 8 (Ladenlokal III) im Erdgeschoss eines voll unterkellerten, fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses mit ausgebautem Mansarddach in der Bahnhofstraße 23 in 46145 Oberhausen (Sterkrade-Mitte). Das Ursprungsgebäude wurde ca. 1971 in Massivbauweise errichtet und 1989 im rückwärtigen Bereich um eine eingeschossige Ladenpassage ergänzt. Die Einheit umfasst einen 46/1.000 Miteigentumsanteil an dem 294 m² großen Grundstück (Flur 22, Flurstück 18). Die Lage ist als 1a- bis 1b-Geschäftslage innerhalb der Sterkrader Fußgängerzone klassifiziert, wobei die Einheit selbst im Inneren der Passage liegt und über keine direkte Schaufensterfront zur Fußgängerzone verfügt. Das Ladenlokal weist laut Teilungserklärung eine Nutzfläche von rd. 34 m² (im Aufmaß ca. 34,24 m² bis 34,32 m²) auf und besteht aus dem Hauptraum sowie einem rückwärtigen WC und einer Abstellkammer. Die Ausstattung umfasst Marmorplattenbeläge an Boden und Wänden, abgehängte Decken mit Einbauleuchten und eine Aluminium-Schaufensterfront mit Glastür. Das Gesamtgebäude befindet sich in einem gepflegten, instandgehaltenen Zustand mit Fernwärmeversorgung und Personenaufzug (generalüberholt 2020). Das Ladenlokal selbst macht durch die Fensterscheiben einen ordentlichen Eindruck und war zum Besichtigungsstichtag büroartig möbliert, steht jedoch laut Angaben seit Jahren leer. Rechtlich bestehen in Abteilung II des Grundbuchs keine Belastungen außer dem Versteigerungsvermerk. Im Baulastenverzeichnis ist eine Baulast für einen gemeinsamen zweiten Rettungsweg zugunsten der Nachbargrundstücke Holtkampstraße eingetragen. Das Grundstück liegt zudem im Bereich des Bergwerksfeldes „Heide“ sowie in einer durch Starkregen gefährdeten Zone laut Hinweiskarte NRW. Eine Innenbesichtigung konnte mangels Anwesenheit des Eigentümers nicht durchgeführt werden, sodass die Funktionalität der haustechnischen und sanitären Anlagen unterstellt werden musste. Der Verkehrswert wurde durch das Gutachten zum Stichtag 22.08.2025 auf 83.000,00 € festgesetzt, gestützt auf ein kombiniertes Verfahren aus Ertragswert (82.000,00 €, 2/3 Gewichtung) und Sachwert (83.000,00 €, 1/3 Gewichtung). Eine Investition eignet sich vor allem für Eigennutzer kleiner Dienstleistungseinheiten oder renditeorientierte Investoren, die das Leerstands- und Passagenlagenrisiko durch ein entsprechendes Sicherheitsabschlagsgebot im Versteigerungstermin kompensieren.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Gutachten handelt es sich um ein ca. 34 qm großes Ladenlokal in einer Passage.

Hinweise zur Datenlage
  • Die Datenlage basiert auf einem fundierten Vollgutachten vom 01.10.2025 mit Stichtag 22.08.2025 sowie amtlicher Bekanntmachung und Deckseite. Innenbesichtigung der konkreten Sondereigentumseinheit konnte nicht stattfinden.
  • Gemeinschaftseigentum, Außenfassaden, Keller und Treppenhaus wurden begangen; das Ladenlokal wurde nur von außen durch die Passage-Fensterfront eingesehen.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben23 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0017 K 0008/2025
Amtsgericht
Oberhausen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
28.01.2027 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Büro
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1971

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
83.000 €
Nutzfläche
34,24 m²
Gewerbefläche
34,24 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
46/1.000
Anteilige Grundstücksfläche
13,52 m²
Bodenrichtwert
400 €/m²
Anteiliger Bodenwert
5.408 €13,52 m² × 400 €/m² · MEA 4,6 %

Ohne Angabe: Wohnfläche

Lage

Karte
Straße
Bahnhofstraße
Hausnummer
23
PLZ
46145
Ort
Oberhausen
Stadtteil
Sterkrade-Mitte
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 8 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 7 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 4 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz

WEG 2 Angaben

Instandhaltungsrücklage
Sonderumlagen

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 37, 39, 53
Bodenrichtwert
400 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
13,52 m²
Anteiliger Bodenwert
5.408 €
Verkehrswert
83.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
15,35
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
77.592 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 37, 39, 53 · Stichtag 01.01.2025

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert5.408 €
Gebäude / Wohnung77.592 €
Verkehrswert83.000 €
Zone
118101
Rechenweg
Flächenanteil
294 m² Gesamtgrundstück × 46/1.000 MEA = 13,52 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
13,52 m² × 400 €/m² · MEA 4,6 %
Verkehrswert je m² Boden
6.139 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
6.139 €/m² / 400 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
83.000 € − 5.408 € = 77.592 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Oberhausen, kreisfreie Stadt.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 27. August 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 12.10.2026, 23:54