Zum Inhalt springen

ZwangsversteigerungBüro in Oelsnitz, Sachsen

Amtsgericht ZwickauAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 46 Tagen

Di., 08.12.2026 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

11.300 €

Nutzfläche

60,42 m²

Grundanteil

≈ 45,17 m²

Baujahr

1896

Bahnhofstraße 17, 08606 OelsnitzKarteGoogle Maps
Belegung: vermietet

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Büro · Bj. 1896 · vermietet

Zur Versteigerung steht eine ca. 60,42 m² große Gewerbeeinheit (Teileigentum Nr. 1) im Erdgeschoss eines denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshauses in 08606 Oelsnitz/Vogtland. Das um 1896 errichtete und ab 1998 sanierte Gebäude verfügt über insgesamt neun Einheiten. Die Räumlichkeiten sind laut Gutachten seit ca. 2016/2017 teilweise an zwei Mieterparteien als Abstellfläche vermietet. Der festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 11.300,00 € bei einem Bewertungsstichtag im August 2021. Da der hofseitige Büroraum bei der Begutachtung nicht zugänglich war, verbleibt für diesen Bereich ein Restrisiko bezüglich des tatsächlichen Innenzustands.

63

Biet-Score

Ausgeglichen · 63 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt vor allem für risikobereite Kleinanleger oder lokale Gewerbetreibende infrage, sofern handwerkliches Geschick oder Sanierungserfahrung vorhanden sind. Zu berücksichtigen sind insbesondere der nicht besichtigte Büroraum, die lokalen Bauschäden sowie die nur mäßige Geschäftslage in Oelsnitz. Interessenten sollten vor Gebotsabgabe versuchen, den aktuellen Miet- und Räumungsstand sowie den Zustand des rückwärtigen Büros zu verifizieren.

Chancen

6

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um das Sondereigentum an einer Gewerbeeinheit (Nr. 1 im Aufteilungsplan) im Erdgeschoss eines unter Denkmalschutz stehenden Wohn- und Geschäftshauses in der Bahnhofstraße 17 in 08606 Oelsnitz/Vogtland. Verbunden ist die Einheit mit einem Miteigentumsanteil von 112,92/1.000 an dem 400 m² großen Grundstück Flurstück 739 g. Das Gebäude wurde ca. 1896 in Massivbauweise errichtet und ab 1998 modernisiert. Die Gewerbeeinheit weist eine Gesamtnutzfläche von rund 60,42 m² auf, aufgeteilt in einen Ladenraum (ca. 36,45 m²), offenen Zwischenflur (ca. 2,01 m²), WC-Raum (ca. 1,59 m²), Küche (ca. 3,56 m²) und einen hofseitigen Büroraum (ca. 16,81 m²). Die Lage ist als mittlere Wohn- und nur mäßige Geschäftslage an einer Umgehungsstraße einzustufen, wobei das Stadtzentrum rund 550 m entfernt liegt. Der bauliche Zustand der Einheit wird im Exposé als mittlerer bis guter Zustand mit lokalen Mängeln beschrieben. Zu den dokumentierten Schäden zählen ein ca. 1,3 m langer schräger Riss in der Wand zur benachbarten Gewerbeeinheit Nr. 2 sowie gerissene Fliesen im Eingangsbereich. Die Ausstattung umfasst isolierverglaste Schaufenster aus Holz bzw. Kunststoff, Fliesen- und PVC-Böden sowie eine Erdgaszentralheizung im Kellergeschoss. Kritisch ist zu bewerten, dass der rückwärtige Büroraum zum Ortstermin nicht zugänglich war, sodass dessen Erhaltungszustand nicht abschließend beurteilt werden konnte. Rechtlich und wirtschaftlich ist zu beachten, dass das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Laut Gutachten waren zwei Räume seit etwa 2016/2017 als Abstellfläche an zwei verschiedene Parteien vermietet; konkrete Miethöhen sind im Exposé nicht beziffert. Die monatliche Instandhaltungsrücklage beträgt 23,09 € und die Verwaltungsgebühr 30,42 €. Der amtliche Verkehrswert wurde gestützt auf das Ertragswertverfahren auf 11.300,00 € festgesetzt (Wertermittlungsstichtag 18.08.2021). Ein Vergleichswert wurde mit 11.000,00 € ausgewiesen. Im Ergebnis bietet das Objekt aufgrund des sehr niedrigen Verkehrswerts ein überschaubares finanzielles Risiko für regionale Investoren oder Eigennutzer. Dennoch sollten Bietinteressenten die unvollständige Besichtigung, bestehende Rissbildungen und das Leerstandsrisiko im lokalen Gewerbesektor einkalkulieren, bevor sie ein Gebot abgeben.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Gewerbeeinheit, Bj. des Gebäudes ca. 1896, Sanierung ab 1998, Denkmalschutz, Gesamtnutzfl. ca. 60,42 m², vermietet

Hinweise zur Datenlage
  • Es liegen die amtliche Bekanntmachung, die Terminsbestimmung und ein Sachverständigen-Exposé vor. Das vollständige Langgutachten war nicht beigefügt, die wesentlichen Eckdaten sind jedoch im Exposé enthalten.
  • Teilbesichtigung: Der Ladenraum und Nebenräume wurden besichtigt, der hofseitige Büroraum war jedoch nicht zugänglich.

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0002 K 0089/2021
Amtsgericht
Zwickau
Bundesland
Sachsen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Vertreter des Gläubigers
Rechtsanwälte MGK Partner (Kanzlei)Tel. 0331/74395-014482 PotsdamAngabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
Datum / Uhrzeit
08.12.2026 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Büro
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1896

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
11.300 €
Nutzfläche
60,42 m²
Gewerbefläche
60,42 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
112,92/1.000
Anteilige Grundstücksfläche
45,17 m²

Ohne Angabe: Wohnfläche

Lage

Karte
Straße
Bahnhofstraße
Hausnummer
17
PLZ
08606
Ort
Oelsnitz

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 3 Angaben

Denkmalschutz
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 3 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung

WEG 2 Angaben

Hausgeld / Wohngeld
Sonderumlagen

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

Karte wird geladen…

Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Erzgebirgskreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 13.10.2026, 00:14