ZwangsversteigerungBüro in Solingen, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 47 TagenMi., 09.12.2026 · 11:00 Uhr
Verkehrswert
667.000 €
Nutzfläche
2.306 m²
Grundstück
2.562 m²
Baujahr
2000
KI-Dossier
!
Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein 2.562 m² großes Gewerbegrundstücksareal (bestehend aus 11 Flurstücken) in werbewirksamer Verkehrslage an der Wuppertaler Straße 110 / Ecke Alte Ziegelei in 42653 Solingen-Gräfrath. Das Grundstück ist mit Betonpflaster befestigt und an einen Tankstellenbetreiber vermietet, der darauf eine Tankstelle nebst Waschhalle und Garagen errichtet hat. Die Aufbauten stehen im Eigentum des Mieters und sind nicht Gegenstand der Wertermittlung. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 667.000 € und wurde primär über das Ertragswertverfahren ermittelt. Der Versteigerungstermin findet am 09.12.2026 vor dem Amtsgericht Solingen statt.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Das Objekt richtet sich an institutionelle oder gewerbliche Investoren, die an einer renditestarken Grundstücksinvestition in etablierter Gewerbelage interessiert sind. Das Chancenpotenzial liegt in den fortlaufenden Pachteinnahmen und der hohen Werbewirksamkeit der Lage, während das wesentliche Risiko in der Pächterabhängigkeit sowie den typischen Altlasten- und Rückbaufragen nach Vertragsende besteht. Interessenten sollten vor Gebotsabgabe die vertraglichen Konditionen und Optionsrechte des Pachtvertrages sowie die Altlasten- und Baulastsituation vertieft prüfen.
Chancen
Attraktive und werbewirksame Gewerbelage an der stark frequentierten Bundesstraße B 224 mit hervorragender Verkehrsanbindung
Risiken
Typische Umweltrisiken einer Tankstellennutzung und Abhängigkeit von der vertraglichen Rückbau- bzw. Sanierungspflicht des Mieters
Ausführliches Dossier
Das Versteigerungsobjekt umfasst eine Gesamtreihe von 11 zusammenhängenden Flurstücken mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 2.562 m² in 42653 Solingen, Ortsteil Gräfrath, an der Wuppertaler Straße 110 / Alte Ziegelei. Die Liegenschaft liegt in werbewirksamer mittlerer Gewerbelage an der Bundesstraße B 224 und verfügt über eine gute Anbindung an das überregionale Autobahnnetz (A 1, A 3, A 46) sowie den ÖPNV. Planungsrechtlich befindet sich das Areal im Geltungsbereich des Bebauungsplans G 505 (Gewerbegebiet GE mit GRZ 0,8 und BMZ 6,0). Das Grundstück ist mit Betonverbundpflaster auf rund 2.306 m² befestigt und für Lkw-Verkehr ausgelegt. Die vorhandenen Gebäude und Betriebseinrichtungen – eine Tankstelle mit Tankfeldüberdachung, Shop, kleiner Waschhalle und Garagen – wurden ab dem Jahr 2000 durch den Mieter errichtet. Diese Aufbauten sind Scheinbestandteile im Eigentum des Pächters und wurden sachverständig nicht mitbewertet. Nach Vertragsende obliegt dem Mieter laut Mietvertrag die Beseitigung der Aufbauten sowie etwaiger betriebsbedingter Altlasten. Das Grundbuch weist in Abteilung II diverse Dienstbarkeiten auf, darunter Geh- und Fahrrechte sowie Rechte zur Errichtung und zum Betrieb von Trafostationen und Leitungsverlegungen; zudem bestehen öffentlich-rechtliche Baulasten auf einzelnen Flurstücken. Der Sachverständige konnte das Objekt im Rahmen zweier Termine nur von außen in Augenschein nehmen, da die Eigentümerseite nicht anwesend war und der Mieter nicht kooperierte. Aus Investorensicht stellt das Objekt eine interessante Ertragswertimmobilie mit einem vom Sachverständigen angesetzten Rohertrag von ca. 41.510 € p.a. und einem Reinertrag von 32.930 € p.a. dar. Der Gesamtverkehrswert wurde auf 667.000 € festgesetzt (unterstützender Sachwert: 681.400 €). Bietinteressenten sollten das Bestehen von Mietoptionen (bis voraussichtlich 2030/2035) und die Übernahmebedingungen für die Grundbuchrechte im Versteigerungstermin einkalkulieren.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Nur außen
Laut Wertgutachten handelt es sich bei dem Objekt um eine in Betonpflaster befestigte Gewerbefläche, welche durch den Mieter mit einer Tankstelle überbaut wurde; das Ganze auf einem unregelmäßig geschnittenen Gesamtgrundstück.
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0006 K 0015/2024
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 09.12.2026 · 11:00 Uhr
!
Objekt
- Büro
- Vermietet
- Nur außen
- 2000
Flächen & Wert
- 667.000 €
- 2.306 m²
- 2.562 m²
- 2.562 m²
- 105 €/m²
- 269.010 €2.562 m² × 105 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Wuppertaler Straße
- 110
- 42653
- Solingen
- Gräfrath
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 105 €/m²
- 2.562 m²
- 269.010 €
- 667.000 €
- 2,48
- 397.990 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte