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0021 K 0037/ 2025
Aktiv
Symbolbild – Zwangsversteigerung Doppelhaushälfte in Detmold, Diestelbruch
SYMBOLFOTO

ZwangsversteigerungDoppelhaushälfte in Detmold, Nordrhein-Westfalen

Verkehrswert
310.000 €
Wohnfläche
122 m²
Termin
29.10.2026
in 51 Tagen

Kategorie

Doppelhaushälfte · + 1 Stellplatz

Nordrhein-Westfalen

Verfahren

Aktenzeichen0021 K 0037/ 2025
AmtsgerichtDetmold

Kenndaten

Wohnfläche122 m²
Grundstück292 m²
Baujahr1996
ZustandSanierungsbedürftig
Vermietung!Bewohnt vom derzeitigen Eigentümer

Biet-Score

Fazit

Die Doppelhaushälfte bietet aufgrund des festgestellten Sanierungsbedarfs und Unterhaltungsstaus Potenzial für eine Wertsteigerung durch gezielte Investitionen, die jedoch vor Gebotsabgabe detailliert kalkuliert werden sollten. Die Eigennutzung durch die Eigentümerin bedeutet, dass keine Mieteinnahmen erzielt werden, aber auch keine Mieterrechte zu berücksichtigen sind. Vor dem Zuschlag sollten die Kosten für die Verbesserung der Wärmedämmung und die Behebung der Mängel genau geprüft werden, um einen angemessenen Kaufpreis zu finden.

01

Dossier

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KI-gestützt
Zusammenfassung

Doppelhaushälfte · + 1 Stellplatz · Bj. 1996 · Bewohnt vom derzeitigen Eigentümer

Bei dem Objekt handelt es sich um eine vollunterkellerte Doppelhaushälfte in Detmold-Diestelbruch mit einem amtlich festgesetzten Verkehrswert von 310.000 EUR. Das Baujahr ist 1996, mit Sanierungen in den Jahren 2003 und 2010. Die Wohnfläche beträgt 122 m² auf einem 292 m² großen Grundstück. Der Sachverständige konnte die Immobilie vollständig besichtigen und stellte einen beginnenden Unterhaltungsstau sowie Sanierungsbedarf fest. Ein Energieausweis liegt nicht vor.

Ausführliches Dossier

Das Zwangsversteigerungsobjekt ist eine vollunterkellerte Doppelhaushälfte in Detmold-Diestelbruch, Baujahr 1996, mit einem amtlich festgesetzten Verkehrswert von 310.000 EUR. Die Wertermittlung erfolgte primär nach dem Sachwertverfahren, ergänzt durch ein nachrichtliches Ertragswertverfahren und ein hilfsweises Vergleichswertverfahren basierend auf Immobilienrichtwerten. Der Sachverständige hat verschiedene objektspezifische Wertminderungen in Höhe von insgesamt 23.300 EUR berücksichtigt, die als Markteinfluss und nicht als Kostenkalkulation zu verstehen sind. Die Immobilie wird derzeit von der Eigentümerin selbst genutzt, wodurch keine Ist-Miete vorliegt. Die marktübliche Monatsmiete für die Doppelhaushälfte wird auf 976 EUR und für die offene Garage auf 35 EUR geschätzt, was einem jährlichen Marktmietpotenzial von 12.132 EUR entspricht. Dies ergibt eine theoretische Bruttorendite von 3,91% bezogen auf den Verkehrswert. Die Wohnfläche beträgt 122 m² auf einem Grundstück von 292 m². Der Zustand des Objekts wird als normal ansprechend, aber mit Sanierungsbedarf und beginnendem Unterhaltungsstau beschrieben, insbesondere an den Außenfarbbeschichtungen. Modernisierungen umfassen ein saniertes Bad im DG (2003) und eine erneuerte Wärmeerzeugung mit Warmwasserspeicher (um 2010). Es besteht Bedarf zur Verbesserung der Wärmedämmung an Kellerdecke, Außenwänden, Fenstern und Dach sowie der Luftdichtigkeit. Ein Energieausweis liegt nicht vor, die Heizung erfolgt über einen Erdgas-Brennwertkessel. Der Sachverständige konnte die Immobilie am 20.10.2025 vollständig von innen und außen besichtigen. Aussagen zu nicht sichtbaren Bauteilen basieren auf Auskünften, Baubeschreibungen oder Vermutungen. Bauteilzerstörende Untersuchungen, bauphysikalische Analysen sowie Ursachenforschung bei Bauschäden und Mängeln wurden nicht durchgeführt. Eine Kanaldichtigkeitsprüfung liegt nicht vor, und es wird kein durchgängig dichtes Abwassersystem unterstellt. Die Funktionsfähigkeit technischer Anlagen wurde nicht geprüft. Im Grundbuch ist eine Grunddienstbarkeit für die Verlegung und Unterhaltung eines Kanals nebst Betretungsrecht eingetragen. Baulasten liegen laut Gutachten nicht vor. Erschließungsbeiträge sind abgegolten. Der Versteigerungsvermerk wurde am 15.09.2025 eingetragen. Vor dem Zuschlag sollten die genauen Kosten für die notwendigen Sanierungen und energetischen Verbesserungen ermittelt und die Auswirkungen der Grunddienstbarkeit auf die Nutzung geprüft werden.

Chancen
Risiken

Standort

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Übersicht

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20 / 24 Felder
Identifikation
Aktenzeichen0021 K 0037/ 2025
Flurstück / Fl. Nr.
KI
AmtsgerichtDetmold
BundeslandNordrhein-Westfalen
Termin
VerfahrensartVersteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit29.10.2026 · 09:30:00
!
Ohne Angabe: Termin-Art
Objekt
Objektart
Objektzustand
KI
Vermietungsstatus
KI
BesichtigungsstatusInnen + außenKI
Baujahr
Ohne Angabe: Nutzungsart
Flächen & Wert
Verkehrswert
Wohnfläche
KI
Grundstücksfläche
KI
Bodenrichtwert240 €/m²
Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche
Lage
StraßeLübecker Straße
Hausnummer16 C
PLZ32760
OrtDetmold
StadtteilDiestelbruch

Belegungsstatus-Risiko

Bewohnt vom derzeitigen Eigentümer

Hohes Risiko

Operativ ist das oft einer der kritischsten Fälle. Der Zuschlagsbeschluss kann häufig als Räumungstitel gegen den bisherigen Besitzer dienen, praktisch bleiben Zeitverlust, Kosten und Konflikte real.

Rechtlich

Der Zuschlagsbeschluss ist nach § 93 ZVG grundsätzlich ein Titel für Räumung und Herausgabe gegen den Besitzer. Das gilt nicht ohne Weiteres gegen Personen mit fortbestehendem Recht, etwa wirksame Mieter.

Operativ

Typische Risiken sind verweigerte Übergabe, Gerichtsvollzieher, fehlende Schlüssel, emotionale Eskalation, Schäden, Verwahrlosung oder Vandalismus.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

BORIS NRW
KennzahlWert
Bodenrichtwert240 €/m²
Grundstücksfläche
Gesamtbodenwert
Verkehrswert310.000 €
BRW-Verhältnis
Rechnerischer Gebäudeanteil

Vergleich

Für den Balkenvergleich werden Bodenwert und Verkehrswert benötigt.

Für die Bodenwert-Berechnung fehlt die Grundstücksfläche.

Datenquelle & Kontext

Quelle
BORIS NRW
Stichtag
01.01.2026
Nutzung
Wohnen
Zustand
baureifes Land
Zone
2160072 · 31400
Lage
Diestelbruch, Detmold, 32760
Anbieter öffnen

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Marktspanne 1.864 bis 2.044 Euro, typisch 1.910 Euro.

Üblicher Marktpreis · Detmold

1.910 €/m²typischer Wert

Spanne 1.864 – 2.044 €/m²

Quelle
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Lippe und in der Stadt Detmold (Gutachterausschuss)
Stand
2026
Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Basis
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Ortsübliche Miete (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 7,1611,14 €/m² im Monat, typisch 8,89 €/m² · immoportal.com Mietspiegel Detmold (Portal-Preisatlas), 2026

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Stadtgebiet), Zeitraum, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb oben dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

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Investment Case

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Investor-Fakten

!
1 Fakten
01

Bewertung

1 Fakt
Verkehrswert
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Standort-Radar

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Erwerbsnebenkosten & Liquiditätsbedarf

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Wert- & Bewertungsanpassungen

Rechte, Lasten & Verfahrenshinweise
Rechte / Lasten
  • Recht / Last

    Grunddienstbarkeit (Verlegung und Unterhaltung eines Kanals nebst Betretungsrecht für Flurstück 102 Flur 3 auf dienendem Grundstück Flurstück 486 Flur 3)

ZVG- / Verwaltungshinweise
  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Der Versteigerungsvermerk ist am 15.09.2025 in das Grundbuch eingetragen worden.

  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Berechtigte, deren Rechte nicht im Grundbuch vermerkt oder später als der Versteigerungsvermerk eingetragen wurden, müssen diese spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anmelden und glaubhaft machen.

  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Erschließungsbeiträge nach BauGB und KAG für Straße, Beleuchtung und Kanalanschluss sind laut Auskunft abgegolten.

08

Beschreibung & Zustand

Objektzustand
KI
Nutzung
KI
Besichtigung
Innen + außenKI
Hinweise
Objektart: Doppelhaushälfte, Vermietung: Eigennutzung
Beschreibung (roh)

Lt. Gutachten: Vollunterkellerte Doppelhaushälfte BJ 1996, Sanierungen 2003, 2010. Normal ansprechende Optik, Sanierungsbedarf, beginnender Unterhaltungsstau.

Datenhinweise
  • · 3 Quellen berücksichtigt
  • · 3 mit verwertbaren Informationen
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Umgebung & Emissionen

Daten: UBA + amtliche HQ-Karten

Keine Emissionsdaten verfügbar

Für dieses Objekt liegen noch keine verwendbaren Objektkoordinaten aus dem bestehenden Geocoding vor. Es wird kein neues Geocoding ausgeführt.

Hochwasser

Hochwasserrisiko

Punktprüfung gegen lokal gespeicherte amtliche HQ-Flächen

Wert ab Plus KI sichtbar
HQ10
Wert ab Plus KI sichtbar
HQ100
Wert ab Plus KI sichtbar
HQextrem
Wert ab Plus KI sichtbar
Wassertiefe
Wert ab Plus KI sichtbar
Datenstand
Wert ab Plus KI sichtbar
Quelle
Wert ab Plus KI sichtbar
Wert ab Plus KI sichtbar
Kartierte Umweltdaten (Luftqualität, Lärmbelastung) und Hochwasserrisiko für diese Adresse.Kostenlos ansehen
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Dokumente & Links

Zuletzt geändert: 05.06.2026, 12:03

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Lippe, Kreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll. Ausführliches Zukunftsprofil der Region.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.