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ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Ortenberg, Hessen

Amtsgericht BüdingenAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 23 Tagen

Di., 24.11.2026 · 11:00 Uhr

Verkehrswert

1 €

symbolisch festgesetzt

Wohnfläche

110 m²

Grundstück

317 m²

Baujahr

1956

Oberdorfstraße 22, 63683 OrtenbergKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · Bj. 1956 · leerstehend

Zum Aufruf kommt ein im Jahre 1956 errichtetes, freistehendes Einfamilienhaus mit ehemaligem Stall- und Scheunentrakt auf einem 317 m² großen Grundstück in Ortenberg-Eckartsborn. Das Anwesen steht seit Jahren leer, weist massive Bauschäden sowie gravierenden Instandhaltungsstau auf und ist wirtschaftlich abgängig (Restnutzungsdauer 0 Jahre). Da eine Sanierung unwirtschaftlich ist und die geschätzten Abbruchkosten (ca. 33.000 €) den bereinigten Bodenwert (ca. 16.200 €) deutlich übersteigen, errechnet sich ein rechnerischer Liquidationsunwert von -16.800 €. Der Verkehrswert wurde vom Amtsgericht Büdingen folgerichtig auf einen symbolischen Betrag von 1,00 € festgesetzt. Der Erwerb kommt im Wesentlichen für Investoren in Betracht, die das Grundstück nach Abriss und Beräumung neu bebauen wollen.

42

Biet-Score

Vorsicht · 42 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich ausschließlich für erfahrene Projektentwickler, Bauunternehmer oder handwerklich versierte Investoren, die primär an dem Grundstück zur Neuentwicklung interessiert sind. Ein Erhalt der vorhandenen Bausubstanz ist wirtschaftlich ausgeschlossen. Interessenten müssen vor Gebotsabgabe verbindliche Angebote für Abbruch, Asbestentsorgung und Entrümpelung einholen und die Kosten gegen den Bodenwert von rund 16.200 € abwägen.

Chancen

5
  • Ebenes, nahezu rechteckig geschnittenes Baugrundstück mit voll erschlossener Anbindung an die asphaltierte Ortsstraße.

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein 1956 erbautes, teils massives und teils in Fachwerkbauweise errichtetes Einfamilienhaus mit integriertem Stalltrakt und Scheunenanbau auf einem 317 m² großen Grundstück in Oberdorfstraße 22, 63683 Ortenberg (Stadtteil Eckartsborn). Die Wohnfläche wurde vom Gutachter überschlägig auf rund 110 m² geschätzt, bei einer Bruttogrundfläche des Wohnhauses von ca. 200 m² und der Scheune von ca. 17 m² sowie einem Bruttorauminhalt von circa 600 m³. Das Objekt befindet sich in ruhiger, ebener Dorflage nahe dem Feldrand im Mischgebiet gemäß § 34 BauGB. Das Gebäude befindet sich in einem Zustand wirtschaftlicher Abgängigkeit (Restnutzungsdauer 0 Jahre) infolge jahrelangen Leerstands und massiven Instandhaltungsstaus. Ein Nebengebäude im Gartenbereich ist bereits teilweise eingestürzt. Die Versorgungsmedien (Wasser, Strom, Telekommunikation) sind abgestellt, der Stromzähler wurde demontiert und an den Leitungen sind gravierende Frostschäden zu vermuten. Sanitäranlagen sind unbrauchbar oder demontiert, im Gebäude sowie im Garten lagert Unrat, darunter Altreifen und Altschutt. Zudem verfügt die Scheune über ein Wellfaserzementdach mit Asbestbestandteilen. Im Grundbuch von Eckartsborn Blatt 1088 bestehen in Abteilung II keine wertmindernden Belastungen bis auf den Versteigerungsvermerk. Baulasten und Denkmalschutz liegen nicht vor, Altlasten sind laut Katasterauskunft nicht registriert. Seitens der Stadt Ortenberg bestehen offene Forderungen aus öffentlichen Abgaben (Grundsteuer, Kanal-/Wassergebühren). Aufgrund des Missverhältnisses zwischen dem ermittelten Bodenwert von 16.200 € (BRW 45,00 €/m² zzgl. Flächenfaktor) und den kalkulierten Mindestabbruchkosten von 33.000 € (55,00 €/m³ BRI) errechnet sich ein negativer Liquidationswert von -16.800 €. Der Verkehrswert wurde gemäß herrschender ZVG-Praxis auf den symbolischen Wert von 1,00 € festgesetzt. Für Kaufinteressenten stellt die Liegenschaft de facto ein Abbruchgrundstück dar. Eine Ersteigerung ist nur dann sinnvoll, wenn der Bietende die zwingend anfallenden Freilegungs-, Schadstoff- und Entsorgungskosten realistisch kalkuliert und ein passendes Neubaukonzept im Rahmen der Nachbarbebauung (§ 34 BauGB) realisieren kann.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Einfamilienhaus mit ehem. Stall/Scheune. Der Liquidationswert ist aufgrund des geringen Bodenwertes und der höheren Abbruchkosten negativ und wird als Unwert bezeichnet. Bei der Wertfestsetzung handelt es sich um eine symbolischen Wert.

Hinweise zur Datenlage
  • Vollständige Aktenlage mit aktuellem Gutachten (Stichtag März 2026), Bekanntmachung und Deckseite. Daten zum Bauwerk beruhen mangels vorliegender Bauakten auf überschlägigem Vor-Ort-Aufmaß.
  • Nur Teilbesichtigung der Innenräume; Stall/Scheune und EG von Gebäudeteil 3 blieben unzugänglich.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0007 K 0034/2025
Amtsgericht
Büdingen
Bundesland
Hessen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
24.11.2026 · 11:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1956

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
1 € (symbolisch)
Wohnfläche
110 m²
Grundstücksfläche
317 m²
Anteilige Grundstücksfläche
317 m²
Bodenrichtwert
45 €/m²
Anteiliger Bodenwert
14.265 €317 m² × 45 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Oberdorfstraße
Hausnummer
22
PLZ
63683
Ort
Ortenberg
Stadtteil
Eckartsborn
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 8 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 2 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Der Verkehrswert ist nur symbolisch festgesetzt (1 €). Nebenkosten lassen sich deshalb nicht vorab rechnen.

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Marktspanne 2.006 bis 2.258 Euro, typisch 2.100 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.284 bis 2.356 Euro, Median 1.775 Euro. 16 Vergleichsfälle zwischen 344 und 3.017 Euro pro Quadratmeter, 1 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Ohne festgesetzten Verkehrswert lässt sich kein Preis je m² berechnen. Das Objekt ist deshalb nicht in der Grafik eingezeichnet; die Spannen darunter gelten trotzdem.

Üblicher Marktpreis · Ortenberg

2.100 €/m²typischer Wert

Spanne
2.006 – 2.258 €/m²
Quelle
Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (Gutachterausschuss)
Stand
2026

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.775 €/m²Median · 16 Fälle

Spanne
1.284 – 2.356 €/m² mittlere Hälfte
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
Der Zustand liegt unter dem der Vergleichsgruppe (abrissreif gegenüber überwiegend sanierungsbedürftig).
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.

¹ Freistehende Einfamilienhäuser liegen in dieser Region typischerweise rund 30 % über dem Median aller Häuser (2.264 gegenüber 1.775 €/m², 11 Fälle). Ein Teil des Abstands ist damit Haustyp-Unterschied.

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Ortenberg

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
16 Objekte; der Zustand liegt für 14 der 16 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1956Gruppe 1955
Zustand
hier abrissreifGruppe sanierungsbedürftig

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: abrissreif · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 7,06 – 8,02 €/m² im Monat, typisch 7,69 €/m² · angesetzt in 14 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

Alle 16 Vergleichsobjekte anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert

Nächster Vergleichsfall: 6,0 km entfernt — 1.229 €/m², Baujahr 1955, sanierungsbedürftig, 166 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Hermannseck, BönstadtZweifamilienhaus190093 m²stark sanierungsbedürftig32.000 €344 €23.10.202618,0 km
Schulstraße, Ober-MockstadtEinfamilienhaus1900370 m²sanierungsbedürftig227.000 €614 €26.01.20278,0 km
Friedensstraße, EchzellEinfamilienhaus1970241 m²sanierungsbedürftig293.000 €1.216 €08.09.202612,0 km
Krötenburgstraße, NiddaZweifamilienhaus1955166 m²sanierungsbedürftig204.000 €1.229 €24.11.20266,0 km
Auf dem Graben, Niddaunbebautes Grundstück, Einfamilienhaus200176 m²unbewertet99.001 €1.303 €25.08.20266,0 km
Hauptstraße, DüdelsheimDoppelhaushälfte1900129 m²sanierungsbedürftig177.400 €1.375 €22.12.20269,0 km
Bismarckstraße, NiddaZweifamilienhaus1920218 m²sanierungsbedürftig306.000 €1.404 €20.10.20267,0 km
Rödger Hauptstraße, RödgenZweifamilienhaus1950181 m²renovierungsbedürftig / einfach290.000 €1.602 €29.09.202620,0 km
Dorn-Assenheimer-Straße, WeckesheimEinfamilienhaus1951116 m²sanierungsbedürftig226.000 €1.948 €15.09.202616,0 km
Am Dippertsroth, HirzenhainEinfamilienhaus1997174 m²durchschnittlich347.000 €1.994 €01.12.20266,0 km
Zwerchgasse, Hoch-WeiselEinfamilienhaus1967117 m²sanierungsbedürftig265.000 €2.264 €08.09.202630,0 km
In den Kräutergärten, RanstadtEinfamilienhaus—97 m²unbewertet225.000 €2.320 €09.06.2026unbekannt
Hirzenhainer Straße, GelnhaarEinfamilienhaus2002122 m²durchschnittlich301.000 €2.467 €22.09.20266,0 km
Ringstraße, Nieder-WöllstadtEinfamilienhaus1930190 m²gepflegt500.000 €2.625 €18.09.202625,0 km
Hassia-Höhe, RanstadtEinfamilienhaus2007106 m²durchschnittlich306.000 €2.887 €01.09.20267,0 km
Im Kornfeld, RanstadtEinfamilienhaus2015119 m²renovierungsbedürftig / einfach359.000 €3.017 €23.02.20277,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 19
Bodenrichtwert
45 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
317 m²
Anteiliger Bodenwert
14.265 €
Verkehrswert
—
Verhältnis zum Bodenrichtwert
—
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
—

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 19 · Stichtag 01.01.2026

Für den Vergleich fehlt der Verkehrswert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Für den Balkenvergleich werden Bodenwert und Verkehrswert benötigt.

Zone
gemischte Bauflächen
Rechenweg
Flächenanteil
317 m² Gesamtgrundstück = 317 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
317 m² × 45 €/m² · MEA 100 %

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Wetteraukreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 16.09.2026, 23:21