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ZwangsversteigerungGewerbe in Dortmund, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht DortmundAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 81 Tagen

Di., 12.01.2027 · 08:30 Uhr

Verkehrswert

58.000 €

Nutzfläche

49 m²

Grundanteil

≈ 51,44 m²

Baujahr

1980

Am Truxhof 5, 44229 DortmundKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Gewerbe · + 1 Nebenraum · Bj. 1980 · leerstehend

Versteigert wird ein im Untergeschoss (Souterrain) eines zweigeschossigen Mehrfamilienhauses gelegenes Teileigentum (nicht zu Wohnzwecken dienende Räume) in 44229 Dortmund-Kirchhörde mit einer Nutzfläche von rund 49 m² (Baujahr ca. 1979/1980). Der amtliche Verkehrswert wurde auf 58.000 € festgesetzt, abgeleitet aus einem Ertragswert unter Berücksichtigung eines Sicherheitsabschlags in Höhe von 10 % (7.000 €) wegen unterbliebener Innenbesichtigung. Das Objekt steht augenscheinlich leer; baurechtlich genehmigt ist die Einheit als Keller-/Hobbyraum, wobei eine alternative Drittverwendung als Büro oder Praxis denkbar, jedoch genehmigungspflichtig ist. Ein wesentliches Risiko stellt der Umstand dar, dass die tatsächliche Aufteilung der Kellerräume vor Ort nicht mit der Teilungserklärung übereinstimmt.

5

Biet-Score

Sehr riskant · 5 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kann für Kapitalanleger oder Eigennutzer mit handwerklichem und baurechtlichem Know-how in Betracht kommen, sofern das Risiko der fehlenden Innenbesichtigung einkalkuliert wird. Schwer wiegen vor allem die Unwägbarkeiten aus der fehlerhaften Umsetzung der Teilungserklärung im Untergeschoss sowie der Genehmigungsaufwand für eine ertragreichere gewerbliche Nutzung als Büro oder Praxis. Vor Gebotsabgabe sollte geprüft werden, inwieweit die WEG-Gemeinschaft eine Bereinigung der Aufteilungspläne mitträgt und welche baurechtlichen Anforderungen das Bauordnungsamt für eine Nutzungsänderung stellt.

Chancen

5
  • Bevorzugte, ruhige Wohnlage im Dortmunder Vorort Kirchhörde mit guter Infrastruktur und Anbindung.

  • Bodenwertanteil des großen Gesamtgrundstücks (1.106 m²) sichert einen substanziellen Sachwert ab.

Risiken

7
  • Eingeschränkter Nutzerkreis und hohes Vermietungsrisiko bei Fortführung der genehmigten Nutzung als Keller- oder Hobbyraum.

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 5 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Zur Versteigerung gelangt der 46,51/1.000 Miteigentumsanteil an dem 1.106 m² großen Grundstück Flurstück 1412 in Dortmund-Kirchhörde (Am Truxhof 5), verbunden mit dem Sondereigentum an den nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen im Untergeschoss links (Nr. 3 des Aufteilungsplans). Das zweigeschossige Mehrfamilienhaus mit ausgebautem Dachgeschoss wurde 1979/1980 errichtet. Die Mikrolage zeichnet sich als bevorzugte Vorortwohnlage in einer Tempo-30-Zone aus, unweit des Ortskerns von Kirchhörde. Öffentliche Einrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten sind in wenigen Fahrminuten erreichbar. Das Teileigentum umfasst rund 49 m² Nutzfläche im Souterrain. Eine Innenbesichtigung fand mangels Zugangs nicht statt; der Gutachter unterstellte eine baujahrstypische Durchschnittsausstattung mit Sanitärbereich. Das Gemeinschaftseigentum präsentiert sich weitgehend baujahrsgemäß befriedigend, weist jedoch Abnutzungserscheinungen und kleineren Instandhaltungsstau auf, etwa Rissbildungen im Treppenhaus und sich lösende Klinkerriemchen an der Fassade. Laut Wirtschaftsplan 2025 beträgt das monatliche Hausgeld 179 € ohne Heizkosten. Rechtlich und tatsächlich bestehen maßgebliche Besonderheiten: Die tatsächliche Zuordnung der Räume im Untergeschoss deckt sich nicht mit der Teilungserklärung; der Gemeinschaftswaschraum befindet sich abweichend im Kellerraum Nr. 6. Zudem ist in Abteilung II ein historisches Kanalbenutzungsrecht aus dem Jahr 1957 eingetragen, dessen Minderwert der Sachverständige anteilig mit 300 € beziffert. Die Veräußerung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Verwalters. Der Verkehrswert wurde unter Anwendung des Grundsatzes der bestmöglichen Nutzung ('Highest and Best Use') im Ertragswertverfahren ermittelt. Ausgehend von einem möglichen Praxis-/Bürowert von 65.000 € brachte der Gutachter einen 10%igen Sicherheitsabschlag (7.000 €) für das Zugangsrisiko in Ansatz, woraus der festgesetzte Verkehrswert von 58.000 € resultiert. Eine Teilnahme an der Versteigerung empfiehlt sich nur Bietern, die Sanierungsrisiken tragen und die planerischen Diskrepanzen innerhalb der Eigentümergemeinschaft auflösen können.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Wertgutachten handelt es sich um nicht zu Wohnzwecken dienende Räume mit einer Nutzfläche von ca. 49 qm gelegen im Untergeschoss eines 2-geschossigen Mehrfamilienhauses; Baujahr 1979/1980. Gem. gerichtlichem Gutachten konnte eine Innenbesichtigung des Sondereigentums nicht erfolgen; der Sachverständige konnnte jedoch feststellen, dass die Gemeinschaftsräume in der Örtlichkeit nicht der Teilungserklärung entsprechen. Ein Ansprechpartner kann nicht benannt werden.

Hinweise zur Datenlage
  • Ausführliches Gutachten von Januar 2026 mit aktuellem Wertermittlungsstichtag (07.11.2025) liegt vor. Zentrale Einschränkung ist der fehlende Zugang zum Sondereigentum.
  • Nur Außenbesichtigung des Gebäudes und Begehung der allgemeinen Kellerräume/des Treppenhauses; Zustand des Teileigentums selbst ist nicht belegt.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben22 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0275 K 0006/2025
Amtsgericht
Dortmund

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
12.01.2027 · 08:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Gewerbe · + 1 Nebenraum
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1980

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
58.000 €
Nutzfläche
49 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
46,51/1.000
Anteilige Grundstücksfläche
51,44 m²
Bodenrichtwert
720 €/m²
Anteiliger Bodenwert
37.037 €51,44 m² × 720 €/m² · MEA 4,651 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Am Truxhof
Hausnummer
5
PLZ
44229
Ort
Dortmund
Stadtteil
Kirchhörde-Ost
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 4 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

WEG 3 Angaben

Hausgeld / Wohngeld
Instandhaltungsrücklage
Sonderumlagen

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 43, 46
Bodenrichtwert
720 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
51,44 m²
Anteiliger Bodenwert
37.037 €
Verkehrswert
58.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,57
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
20.963 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 43, 46 · Stichtag 01.01.2025

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert37.037 €
Gebäude / Wohnung20.963 €
Verkehrswert58.000 €
Zone
62112
Rechenweg
Flächenanteil
1.106 m² Gesamtgrundstück × 46,51/1.000 MEA = 51,44 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
51,44 m² × 720 €/m² · MEA 4,651 %
Verkehrswert je m² Boden
1.128 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1.128 €/m² / 720 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
58.000 € − 37.037 € = 20.963 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Dortmund, kreisfreie Stadt.

Gemischtes ZukunftsbildHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 21.10.2026, 11:24