Zum Inhalt springen

ZwangsversteigerungGewerbeobjekt in Gadebusch, Mecklenburg-Vorpommern

Versteigerungstermin

in 5 Tagen

Mi., 28.10.2026 · 09:30 Uhr

Verkehrswert

224.000 €

Nutzfläche

1.320 m²

Grundstück

2.943 m²

Baujahr

1984

Am Stadtwald 7, 19205 GadebuschKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Gewerbeobjekt · Bj. 1984 · leerstehend

Zum Aufruf kommt ein gewerblicher Gebäudekomplex auf einem 2.943 m² großen Grundstück in 19205 Gadebusch. Das Ensemble aus dem Baujahr ca. 1984 besteht aus einem viergeschossigen Verwaltungsgebäude (ca. 1.144 m²), einem zweigeschossigen Zwischenbau (ca. 269 m²) sowie einem zweigeschossigen Saalgebäude samt vier Garagen im Erdgeschoss (insgesamt ca. 1.320 m² Nutzfläche). Die Liegenschaft steht überwiegend leer, ist jedoch in Teilbereichen noch gewerblich und zu Wohnzwecken vermietet bzw. genutzt. Der festgesetzte Verkehrswert beträgt 224.000,00 € und orientiert sich am Ertragswertverfahren unter Berücksichtigung eines erheblichen Unterhaltungsrückstaus und Sanierungsbedarfs.

42

Biet-Score

Vorsicht · 42 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich für entwicklungs- und sanierungserfahrene Gewerbe- oder Mischnutzungsinvestoren, die ein umfassendes Repositionierungskonzept für den Gebäudekomplex umsetzen können. Den Chancen aus dem niedrigen Verkehrswert und dem großen Flächenvolumen stehen hohe Risiken durch massiven Sanierungsstau, Leerstand und teilweise nicht zugängliche Gebäudeteile gegenüber. Kaufinteressenten sollten vor Gebotsabgabe ausreichende Sanierungsbudgets einplanen und die baurechtliche Zulässigkeit gewünschter Neunutzungen mit dem Bauamt abstimmen.

Chancen

5

Risiken

5

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 2 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Die Liegenschaft Am Stadtwald 7 in 19205 Gadebusch umfasst ein 2.943 m² großes Grundstück, bebaut mit einem zusammenhängenden Gewerbekomplex aus dem Baujahr ca. 1984. Das Ensemble gliedert sich in ein viergeschossiges Büro- und Verwaltungsgebäude (ca. 1.144 m²), einen zweigeschossigen Zwischenbau (ca. 269 m²) sowie ein zweigeschossiges Saalgebäude mit vier integrierten Garagen und Funktionsräumen im Erdgeschoss und großem Saal im Obergeschoss (jeweils ca. 660 m²). Das Areal liegt am nordöstlichen Stadtrand in einfacher Gewerbe- und Wohnlage. Der bauliche Zustand des in Plattenbauweise errichteten Komplexes ist durch einen erheblichen Unterhaltungsrückstau und Sanierungsbedarf gekennzeichnet. Zwar wurden Fenster, Außentüren und die Gas-Zentralheizung in Teilen bereits modernisiert, jedoch weisen Innenausbau, Dacheindeckung sowie Sanitäranlagen deutliche Mängel und Instandsetzungsbedarfe auf. Das Gutachten beziffert besondere objektspezifische Wertminderungen für Bauschäden auf 725.979,38 €. Zudem war eine Innenbesichtigung des Saals und der vermieteten Wohnung nicht möglich. Das Grundbuch ist in Abteilung II lastenfrei; Baulasten oder Denkmalschutzauflagen bestehen laut Behördenauskünften nicht. Der Komplex steht überwiegend leer, wird jedoch in Teilbereichen von einer Ergo-/Physiotherapie, einer Spedition, einer Suppenküche sowie wohnlich genutzt. Mietverträge lagen dem Gutachter nicht vor. Der vom Amtsgericht Wismar festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 224.000,00 € (Wertermittlungsstichtag 12.06.2025). Das Gutachten leitet den Verkehrswert vorrangig aus dem Ertragswertverfahren ab (Sachwert: 234.000,00 €). Für Investoren bietet das Objekt ein enormes Raumvolumen zu einem geringen Quadratmeterpreis, erfordert jedoch erhebliche Nachinvestitionen.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Unklar

Ohne Angabe: Hinweise

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr detailliertes Verkehrswertgutachten aus August 2025 mit vollständiger Sach- und Ertragswertableitung. Einschränkungen bestehen durch den fehlenden Zutritt zu Saal und einer Wohnung sowie fehlende schriftliche Mietverträge.
  • Teilbesichtigung vor Ort am 12.06.2025 unter Teilnahme von Gläubigervertreter und Mietern; Saal und letzte bewohnte Wohnung nicht zugänglich.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben19 von 25
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
30 K 5-25

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Datum / Uhrzeit
28.10.2026 · 09:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Verfahrensart, Termin-Art

Objekt

Objektart
Gewerbeobjekt
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Unklar
Baujahr
1984

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
224.000 €
Nutzfläche
1.320 m²
Gewerbefläche
1.413 m²
Grundstücksfläche
2.943 m²
Bodenrichtwert
60 €/m²
Gesamtbodenwert
176.580 €2.943 m² × 60 €/m²

Ohne Angabe: Wohnfläche

Lage

Karte
Straße
Am Stadtwald
Hausnummer
7
PLZ
19205
Ort
Gadebusch

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 8 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 4 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 20-21
Bodenrichtwert
60 €/m²
aus dem Gutachten
Grundstücksfläche
2.943 m²
Basis für den Bodenwert
Gesamtbodenwert
176.580 €
2.943 m² × 60 €/m²
Verkehrswert
224.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,27
76 €/m² / 60 €/m²
Rechnerischer Gebäudeanteil
47.420 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 20-21 · Stichtag 01.01.2025

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert176.580 €
Gebäudeanteil47.420 €
Verkehrswert224.000 €
Zone
Zone O 25 (angepasst aus ASB 25)
Rechenweg
Grundstücksfläche
2.943 m²
Gesamtbodenwert
2.943 m² × 60 €/m²
Verkehrswert je m² Boden
76 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
76 €/m² / 60 €/m²
Rechnerischer Gebäudeanteil
224.000 € − 176.580 € = 47.420 €

Bodenwert = Fläche × BRW. Gebäudeanteil = Verkehrswert − Bodenwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

Karte wird geladen…

Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Nordwestmecklenburg, Landkreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahren

Verfahrensart nicht angegeben

Die Bekanntmachung nennt keine Verfahrensart.

Welche Rechte bestehen bleiben und zum Gebot hinzukommen, hängt davon ab, wer die Versteigerung betreibt. Das steht in der Bekanntmachung und im Gutachten.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 30. Juni 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 28.07.2026, 09:32