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ZwangsversteigerungGewerbeobjekt in Kaisborstel, Schleswig-Holstein

Amtsgericht ItzehoeAktenzeichen

Versteigerungstermin

aufgehoben

Mi., 18.11.2026 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

525.000 €

Wohnfläche

150,6 m²

Grundstück

6.102 m²

Baujahr

1900

Dorfstraße 28, 25560 KaisborstelKarteGoogle Maps
Termin aufgehobenBelegung: vermutlich vermietet

Aufgehoben

Dieser Versteigerungstermin wurde aufgehoben. Das Objekt bleibt vorübergehend aufrufbar und wandert nach 10 Tagen ins Archiv.

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Gewerbeobjekt · Bj. 1900 · vermutlich vermietet

Zur Versteigerung steht eine ehemalige landwirtschaftliche Hofstelle auf einem 6.102 m² großen Außenbereichsgrundstück in 25560 Kaisborstel (Dorfstraße 28). Das Anwesen umfasst ein um ca. 1900 errichtetes Wohnhaus mit ca. 150 m² bis 220 m² Wohnfläche, einen großen Wirtschaftstrakt mit ca. 744 m² Nutzfläche (inklusive integriertem Hofladen) sowie ein teilweise auf dem Nachbargrundstück stehendes Stallgebäude. Das Amtsgericht Itzehoe hat den Verkehrswert auf 525.000 € festgesetzt. Eine Innenbesichtigung fand nicht statt, da der Zutritt verweigert wurde; zudem besteht bezüglich des Stallgebäudes eine rechtlich komplexe Eigengrenzüberbauung. Der Versteigerungstermin ist am 18.11.2026 am Amtsgericht Itzehoe.

57

Biet-Score

Ausgeglichen · 57 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die Liegenschaft eignet sich primär für Selbstnutzer mit landwirtschaftlichen Ambitionen, Tierhalter oder Handwerker mit hohem Platzbedarf, die das ländliche Wohnen schätzen. Potenzielle Bieter müssen jedoch erhebliche Unwägbarkeiten einkalkulieren, da mangels Innenbesichtigung der Sanierungsaufwand im Wohn- und Wirtschaftsbereich nicht verlässlich beziffert werden kann. Zudem erfordert die Überbauung des Stallgebäudes vorausschauende rechtliche und nachbarschaftliche Klärung, weshalb entsprechende Sicherheitsabschläge im Bietlimit zwingend vorzusehen sind.

Chancen

5
  • Großzügiges Gesamtareal von 6.102 m² mit Garten- und Paddockflächen, ideal für Tier- oder Pferdehaltung

  • Umfangreiche Nutzflächen von über 740 m² im Wirtschaftstrakt für Lagerung, Werkstatt oder Hobby

  • Gewerbliche Vornutzung mit bestehendem Hofladenbereich im Wirtschaftstrakt vorhanden

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt Dorfstraße 28 in 25560 Kaisborstel umfasst zwei Flurstücke (Flst. 11/3 und Flst. 14/1) mit einer Gesamtgröße von 6.102 m² im planungsrechtlichen Außenbereich gemäß § 35 BauGB. Die Liegenschaft liegt ruhig am Ortsrand einer Streusiedlung und ist über eine asphaltierte Straße erschlossen. Kaisborstel liegt rund 10 km nördlich von Itzehoe; über die Anschlussstelle Schenefeld besteht eine zügige Anbindung an die A 23, deren Verkehrsgeräusche allerdings im Außenbereich wahrnehmbar sind. Bebaut ist das Areal mit einem um 1900 massiv errichteten Wohnhaus (geschätzte Wohnfläche ca. 150 m² im Erdgeschoss, laut Bekanntmachung bis zu 220 m² inkl. Dachgeschoss) sowie einem direkt anschließenden Wirtschaftstrakt mit ca. 744 m² Nutzfläche, in dem sich unter anderem ein Hofladen befindet. Auf Flurstück 14/1 steht zudem ein Stallgebäude. Die Gebäude präsentieren sich von außen in einem gepflegten Gesamteindruck mit ansprechender Rotsteinfassade. Da dem Gutachter der Zutritt zum Grundstück verwehrt wurde, konnte keine Innenbesichtigung durchgeführt werden; auch Bauunterlagen lagen bei den Behörden nicht vor. Besondere rechtliche Aufmerksamkeit erfordert das Stallgebäude auf Flurstück 14/1, welches zu etwa 50 % auf das angrenzende Flurstück 16/1 überbaut ist (Eigengrenzüberbauung). Durch einen Zuschlag können hier getrennte Eigentumsverhältnisse an einem einheitlichen Baukörper ohne klare räumliche Trennung entstehen. Altlasten und Baulasten sind laut amtlichen Auskünften nicht verzeichnet. Das Abwasser wird über eine nicht technische Kleinkläranlage entsorgt. Der amtliche Verkehrswert wurde durch das Amtsgericht Itzehoe auf 525.000 € festgesetzt (Gutachtersachwert: 475.000 €). Für Investoren und Eigennutzer bietet das Objekt erhebliches Raum- und Grundstückspotenzial, birgt jedoch durch den fehlenden Einblick in die Bausubstanz und die Überbauungsproblematik signifikante Risiken.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermutlich vermietet
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Hinweise zur Datenlage
  • Es liegt ein vollständiges Verkehrswertgutachten aus Juli 2025 sowie die gerichtliche Bekanntmachung vor. Allerdings beruhen alle Maß- und Zustandsangaben mangels Zutritts und mangels Bauakten ausschließlich auf Außenbeobachtungen und Katastermaßen.
  • Nur Außenbesichtigung von öffentlichen Flächen aus; Grundstücksbetreten und Innenbesichtigung wurden verweigert.

Belegung

vermutlich vermietet

VermutungPrüfpflichtig

Die Daten deuten auf Vermietung hin, sind aber nicht gesichert. Das ist riskanter als ein bestätigtes Mietverhältnis, weil Parteien, Vertrag und Ertrag offen bleiben.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietverhältnis nachweisen lassen
  • Parteien und genutzte Einheit klären
  • Ist-Miete gegen Gutachten abgleichen
  • Unklare Erträge konservativ modellieren
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Erst die belastbare Rechtsgrundlage zeigt, ob Mietrecht greift und welche Kündigungs- oder Verwaltungsfolgen entstehen.
In der Praxis
Nicht mit Soll-Miete rechnen, bevor Mietvertrag, Zahlungsstand und tatsächliche Nutzung plausibel nachgewiesen sind.
Für das Gebot
Gelb-orange kalkulieren: Ertragschance möglich, aber Unsicherheit über Vertrag und Durchsetzbarkeit einpreisen.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
28 K 9-25
Amtsgericht
Itzehoe

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Datum / Uhrzeit
18.11.2026 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Verfahrensart, Termin-Art

Objekt

Objektart
Gewerbeobjekt
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermutlich vermietet
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1900

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
525.000 €
Wohnfläche
150,6 m²
Nutzfläche
744 m²
Grundstücksfläche
6.102 m²
Anteilige Grundstücksfläche
6.102 m²
Bodenrichtwert
30 €/m²
Anteiliger Bodenwert
183.060 €6.102 m² × 30 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Dorfstraße
Hausnummer
28
PLZ
25560
Ort
Kaisborstel

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 6 Angaben

Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 18
Bodenrichtwert
30 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
6.102 m²
Anteiliger Bodenwert
183.060 €
Verkehrswert
525.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2,87
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
341.940 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 18 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert183.060 €
Gebäude / Wohnung341.940 €
Verkehrswert525.000 €
Zone
048BM035
Rechenweg
Flächenanteil
6.102 m² Gesamtgrundstück = 6.102 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
6.102 m² × 30 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
86 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
86 €/m² / 30 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
525.000 € − 183.060 € = 341.940 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Steinburg, Kreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahren

Verfahrensart nicht angegeben

Die Bekanntmachung nennt keine Verfahrensart.

Welche Rechte bestehen bleiben und zum Gebot hinzukommen, hängt davon ab, wer die Versteigerung betreibt. Das steht in der Bekanntmachung und im Gutachten.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 05.09.2026, 10:13