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ZwangsversteigerungGewerbeobjekt in Marbach am Neckar, Baden-Württemberg

Amtsgericht Vaihingen/EnzAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 93 Tagen

Mo., 25.01.2027 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

203.000 €

Gewerbefläche

58 m²

Grundanteil

≈ 34,4 m²

Baujahr

1995

Bahnhofstraße 4, 71672 Marbach am NeckarKarteGoogle Maps
Belegung: vermietetZustand: nicht beurteilbar

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Gewerbeobjekt · Bj. 1995 · vermietet

Zur Versteigerung kommen drei Miteigentumsanteile an einem 1995 erbauten Wohn- und Geschäftshaus in Marbach am Neckar, bestehend aus einer ca. 58 m² großen Gewerbeeinheit im 1. Obergeschoss sowie zwei Tiefgaragenstellplätzen (ein Einzelstellplatz und ein 1/2 Anteil an einem Doppelparker). Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 203.000 € (Büro: 177.000 €, Tiefgaragenstellplatz: 16.000 €, Doppelparkeranteil: 10.000 €). Die Einheit ist laut Teilungserklärung als Büro gewidmet, wird jedoch laut Inbesitznahmebericht der Zwangsverwaltung tatsächlich als Wohnung genutzt und ist vermietet. Eine Innenbesichtigung fand nicht statt; der Zustand im Inneren ist unbekannt und das Gutachten setzte einen Sicherheitsabschlag an. Zudem liegt beim Doppelparker nur ein hälftiger Miteigentumsanteil vor.

43

Biet-Score

Vorsicht · 43 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kann sich für kapitalstarke Investoren oder Eigennutzer mit Bereitschaft zur Klärung baurechtlicher und teilungserklärungsbezogener Fragen eignen, sofern der unbekannte Innenzustand mit entsprechenden Sicherheitsreserven eingepreist wird. Schwer wiegen vor allem das vollständige Fehlen einer Innenbesichtigung, die rechtliche Diskrepanz zwischen ausgewiesenem Teileigentum (Büro) und tatsächlicher Wohnnutzung sowie der Erwerb von lediglich einem Miteigentumshalbanteil am Doppelparker. Kaufinteressenten sollten vor Gebotsabgabe das Einvernehmen mit der WEG und dem Bauamt prüfen und erhebliche Sanierungspuffer einkalkulieren.

Chancen

5
  • Zentrale Lage mit fußläufiger Erreichbarkeit von Bahnhof und Infrastruktur in Marbach am Neckar

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Verfahrens am Amtsgericht Vaihingen/Enz unter dem Aktenzeichen K 58-24 ist das Sondereigentum an einer Gewerbeeinheit sowie zwei Stellplätzen in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Bahnhofstraße 4 in 71672 Marbach am Neckar. Das Gesamtgrundstück umfasst die Flurstücke 3773 und 3773/1 mit einer zusammenhängenden Grundstücksfläche von ca. 830 m². Das Gebäude wurde laut Verwalterangaben um 1995 errichtet und besteht aus Tiefgarage, Erdgeschoss, zwei Obergeschossen und Dachgeschoss. Die im 1. Obergeschoss gelegene Büroeinheit (ATP Nr. 05) verfügt über ca. 58 m² Nutzfläche, aufgeteilt auf Vorraum, Flur, zwei offene Büroräume, ein innenliegendes WC, eine Teeküche, einen Abstellraum sowie einen Balkon. Sie ist nach Südwesten ausgerichtet und über ein Treppenhaus mit Aufzug barrierearm erreichbar. Der bauliche und energetische Zustand des Sondereigentums konnte gutachterlich nicht geprüft werden, da dem Sachverständigen weder für die Gewerbeeinheit noch für die Stellplätze eine Innenbesichtigung gewährt wurde. Das Gutachten unterstellt eine dem Herstellungsjahr entsprechende Bauausführung und berücksichtigt im Bewertungsansatz einen angemessenen Sicherheitsabschlag. Die Einheit ist laut Inbesitznahmebericht der Zwangsverwaltung als Wohnung vermietet und verfügt über eine ältere Einbauküche (Kühlschrank mieterseits). Zum Bewertungsumfang gehören zudem ein vollständiger Tiefgaragen-Einzelstellplatz (ATP Nr. EP 11, ebenfalls vermietet) sowie ein 1/2 Miteigentumsanteil an einem Tiefgaragen-Doppelparker (ATP Nr. DP 12u/26o, mutmaßlich vermietet). Rechtlich und wirtschaftlich birgt das Objekt spezifische Risiken. Neben der bestehenden Zwangsverwaltung ist insbesondere die Diskrepanz zwischen der Grundbuchwidmung als Teileigentum/Gewerbe und der tatsächlichen Wohnnutzung zu beachten. Eine öffentlich-rechtliche Umnutzungsgenehmigung sowie die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft sind nicht belegt. Zudem wird beim Doppelparker nur ein ideeller Miteigentumshälfteanteil versteigert, was Abstimmungsbedarf mit dem Miteigentümer mit sich bringt. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 203.000 € (Büro: 177.000 €, Stellplatz EP 11: 16.000 €, Stellplatzanteil DP 12u: 10.000 €). Für Bieter ist das Objekt nur unter dem Vorbehalt einer sorgfältigen Klärung der baurechtlichen Zulässigkeit der Wohnnutzung und mit ausreichend kalkulierten Reserven für etwaige Instandsetzungsmaßnahmen im Inneren empfehlenswert.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Hinweise zur Datenlage
  • Es liegen die Bekanntmachung sowie ein Auszug des Sachverständigengutachtens (Seiten 3 bis 7) vor; das Dokument 'Exposé' ist inhaltlich dieser Gutachtenauszug. Wesentliche Teile wie die konkrete Wertermittlungsberechnung fehlen im Auszug.
  • Keine Innenbesichtigung durch den Sachverständigen möglich — Innenzustand, Ausbau und eventuelle Schäden sind nicht verifiziert.

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben18 von 25
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
K 58-24
Amtsgericht
Vaihingen/Enz

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Datum / Uhrzeit
25.01.2027 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Verfahrensart, Termin-Art

Objekt

Objektart
Gewerbeobjekt
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1995

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
203.000 €
Gewerbefläche
58 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
41,44 / 1.000
Anteilige Grundstücksfläche
34,4 m²

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche

Lage

Karte
Straße
Bahnhofstraße
Hausnummer
4
PLZ
71672
Ort
Marbach am Neckar

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 3 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück

Rechte 7 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 3 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Ludwigsburg, Landkreis.

Eher RückenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahren

Verfahrensart nicht angegeben

Die Bekanntmachung nennt keine Verfahrensart.

Welche Rechte bestehen bleiben und zum Gebot hinzukommen, hängt davon ab, wer die Versteigerung betreibt. Das steht in der Bekanntmachung und im Gutachten.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 23.10.2026, 22:57