ZwangsversteigerungGrundstück in Alsdorf, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 53 TagenDi., 15.12.2026 · 09:00 Uhr
Verkehrswert
132.040 €
Grundstück
447 m²
Baujahr
1960
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert wird ein 447 m² großes Areal in Alsdorf-Ofden, bestehend aus zwei Flurstücken als wirtschaftliche Einheit. Flurstück 235 ist mit einer Garagenzeile aus den 1960er-Jahren mit 12 PKW-Garagen sowie einem offenen Stellplatz bebaut, während Flurstück 236 als rückwärtige Wege- und Verkehrsfläche dient. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 132.040,00 €, ermittelt im Ertragswertverfahren. Der Bau- und Unterhaltungszustand ist teilweise unbefriedigend; im Gutachten wurde ein pauschaler Abzug für Schäden und Instandsetzungsmaßnahmen in Höhe von 18.000,00 € berücksichtigt. Das Objekt erwirtschaftet bei Vollvermietung einen kalkulierten Jahresrohertrag von 10.380,00 €.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Die Liegenschaft kommt vor allem für Kapitalanleger in Frage, die eine pflegeleichte Ertragsimmobilie mit stetigen Mieteinnahmen suchen, sofern sie bereit sind, die anstehenden Instandsetzungsarbeiten zeitnah durchzuführen. Zu berücksichtigen sind insbesondere der Sanierungsbedarf an Toren, Putz und Dachentwässerung sowie die fehlende Einsicht in schriftliche Mietverträge. Vor Gebotsabgabe sollten Bieter die Zufahrtssituation vor Ort prüfen und eine Sanierungsrücklage für die Garagentore und die Hofbefestigung einplanen.
Chancen
Vollvermietete oder stark nachgefragte Garagenanlage in einem gewachsenen Wohngebiet mit Reihenhausbebauung
Geringer laufender Bewirtschaftungsaufwand im Vergleich zu Wohnraum-Mietobjekten
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Versteigerungsobjekt befindet sich in der Alfred-Brehm-Straße im Stadtteil Ofden der Stadt Alsdorf (StädteRegion Aachen). Es umfasst zwei Flurstücke mit einer Gesamtgröße von 447 m², die als wirtschaftliche Einheit geführt werden. Flurstück 235 (387 m²) ist mit einer Garagenzeile aus den 1960er-Jahren bebaut, die 12 Einzelgaragen umfasst; östlich angrenzend befindet sich ein zusätzlicher PKW-Stellplatz. Das Flurstück 236 (60 m²) dient als rückwärtige Wege- und Verkehrsfläche hinter den Garagen. Die Mikrolage ist geprägt von zweigeschossigen Siedlungs- und Reihenwohnhäusern in einem gewachsenen Wohnquartier mit guter Anbindung an den ÖPNV und das regionale Autobahnnetz (A 44). Der Bau- und Unterhaltungszustand der Garagenzeile wird im Gutachten als teilweise nicht befriedigend beschrieben. An der Vorder- und Rückfront treten Mauerwerksrisse und Putzabplatzungen auf, mehrere Stahlschwingtore sind korrodiert und reparaturbedürftig, die Dachentwässerung bedarf einer teilweisen Erneuerung und der Asphaltbelag der Zufahrt weist Schäden auf. Zur Berücksichtigung dieser Mängel hat der Gutachter als besonderes objektspezifisches Grundstücksmerkmal einen pauschalen Abzug von 1.500,00 € je Garage (insgesamt 18.000,00 €) vorgenommen. Die Garagen sind in Massivbauweise mit verputztem Bimsmauerwerk und Pultdach ausgeführt. Rechtlich ist die Liegenschaft unbedenklich hinsichtlich Baulasten und Altlasten; entsprechende behördliche Auskünfte bestätigen das Fehlen von Eintragungen. In Abteilung II des Grundbuchs ist neben dem Zwangsversteigerungsvermerk eine Verfügungsbeschränkung gemäß § 21 Abs. 2 Nr. 2 InsO vermerkt, da über das Vermögen des Eigentümers ein vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Bergbauliche Beeinträchtigungen durch den früheren Steinkohleabbau werden seitens der EBV GmbH als nicht mehr relevant eingestuft. Erschließungsbeiträge nach KAG oder BauGB stehen nicht offen. Der Verkehrswert wurde im Ertragswertverfahren mit 132.040,00 € festgesetzt, wovon 130.000,00 € auf das bebaute Flurstück 235 und 2.040,00 € auf das Wegeflurstück 236 entfallen. Bei einem nachhaltig angesetzten Jahresrohertrag von 10.380,00 € und marktüblicher Bewirtschaftung bietet das Objekt ein solides Renditepotenzial für lokale Investoren. Aufgrund des dokumentierten Sanierungsbedarfs empfiehlt sich jedoch ein Sicherheitsabschlag bei der Gebotskalkulation zur Deckung der Reparaturkosten.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Teilweise Innenbesichtigung
Grundstück bebaut mit einer in den 1960-er Jahren errichteten Garagenzeile, bestehend aus 12 Garagen nebst Ergänzungsfläche, Bau und Unterhaltungszustand sind teilweise nicht befriedigend Grundstücksgrösse insgesamt für 2 Flurstücke als wirtschaftliche Einheit 447qm in 52477 Alsdorf Stadtteil Ofden, Alfred- Brehm Strasse Flurstück 235: 130.000,00 € Flurstück 236: 2.040,00 € Gesamtwert: 132.040,00 €
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0018 K 0109/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 15.12.2026 · 09:00 Uhr
!
Objekt
- Grundstück · + 1 Stellplatz
- Vermietet
- Teilweise Innenbesichtigung
- 1960
Flächen & Wert
- 132.040 €
- 447 m²
- 447 m²
- 225 €/m²
- 100.575 €447 m² × 225 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Alfred-Brehm-Straße
- 52477
- Alsdorf
- Ofden
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 225 €/m²
- 447 m²
- 100.575 €
- 132.040 €
- 1,31
- 31.465 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte