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ZwangsversteigerungGrundstück in Berlin, Berlin

Amtsgericht KöpenickAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 46 Tagen

Di., 08.12.2026 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

10.648.000 €

Grundstück

12.546 m²

Anna-Seghers-Straße 177, 12489 BerlinKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Unbekannt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Grundstück · leerstehend

Großes, unbebautes Gewerbegrundstück mit 12.546 m² Fläche im stark nachgefragten Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof (WISTA). Das Grundstück ist im B-Plan Nr. XV-65 als Gewerbegebiet (GE2/GE4) ausgewiesen und eignet sich hervorragend für ein Hotel- oder Büroprojekt. Ein Teilstück von ca. 2.370 m² ist als nicht bebaubare Grünfläche festgesetzt. Der festgesetzte Verkehrswert beträgt 10.648.000,00 €, wobei die gesetzlichen Wertgrenzen durch eine frühere Versagung bereits weggefallen sind.

39

Biet-Score

Risikoreich · 39 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Dieses hochpreisige Gewerbegrundstück bietet opportunistischen Projektentwicklern und institutionellen Investoren eine seltene Einstiegschance im boomenden Wirtschaftsstandort Berlin-Adlershof. Die großzügige Gewerbegebietsausweisung lässt ertragsstarke Konzepte wie Hotel- oder Bürokomplexe zu, die optimal vom nahen Flughafen BER und der WISTA profitieren. Zwar schränken die Grünflächenfestsetzung sowie die Abstandsflächenbaulast die Bebaubarkeit auf ca. 81 % der Gesamtfläche ein, dies wurde jedoch bereits wertmindernd berücksichtigt. Durch den Wegfall der Bietgrenzen im anstehenden Termin können gut vorbereitete Investoren das Areal unterhalb des ermittelten Verkehrswerts von 10,65 Mio. € erwerben, sofern die Erschließungs- und Grundwasserrisiken vorab technisch geprüft wurden.

Chancen

6
  • Gewerbegebietsausweisung (GE2/GE4) mit hoher Ausnutzbarkeit (GFZ bis zu 1,20) für Hotel- oder Bürobebauung.

  • Sehr gute verkehrstechnische Anbindung über die nahegelegene Autobahn A113 und das Bundesstraßennetz (B96a).

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 2 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das angebotene, unbebaute Gewerbegrundstück liegt in einer strategisch hervorragenden Lage im Berliner Ortsteil Adlershof (Bezirk Treptow-Köpenick), direkt an der Anna-Seghers-Straße 177 und der Otto-Franke-Straße. Mit einer stattlichen Gesamtgröße von 12.546 m² und einem L-förmigen, ebenen Zuschnitt befindet sich das Areal in unmittelbarer Nachbarschaft zur etablierten 'WISTA' (Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien). Die umgebende Mikrolage ist durch gewerbliche Großbetriebe wie OBI und Poco Domäne geprägt, während nordöstlich Wohnbebauung angrenzt. Durch die Nähe zur Autobahn A113 und der Bundesstraße B96a ist die verkehrliche Anbindung exzellent, der internationale Flughafen BER ist in ca. 15 bis 20 Autominuten erreichbar. Die baurechtliche Nutzbarkeit richtet sich nach dem rechtsverbindlichen Bebauungsplan Nr. XV-65, welcher das Grundstück in zwei unterschiedliche Teilflächen gliedert. Die baulich nutzbare Teilfläche A umfasst ca. 10.176 m² und ist als Gewerbegebiet (GE2 und GE4) mit einer maximalen Grundflächenzahl (GRZ) von bis zu 0,8 sowie einer Geschossflächenzahl (GFZ) von 1,20 ausgewiesen. Dies ermöglicht eine dichte Bebauung mit einer maximalen Gebäudehöhe von bis zu 50 Metern. Die Teilfläche B hingegen umfasst ca. 2.370 m² und ist als private, nicht bebaubare Grünfläche mit Gehölzbestand festgesetzt. Zurzeit befinden sich keine Medienanschlüsse auf dem Grundstück, obgleich die Hauptleitungen in den anliegenden Straßen vorhanden sind. In rechtlicher und technischer Hinsicht sind einige wertmindernde Faktoren zu beachten. Auf dem Grundstück lastet eine Abstandsflächenbaulast zugunsten des Nachbarflurstücks 4180 (Minderung um 6.620 €). Zudem schränkt die festgesetzte Anpflanzungsfläche auf Teilfläche II die Nutzung im Randbereich ein (Minderung um 308.385 €). Positiv hervorzuheben ist, dass das Grundstück vom Verdacht auf schädliche Bodenveränderungen bzw. Altlasten im Bodenschutzkataster (BBK Nr. 7588) befreit wurde. Dennoch warnt das Umweltamt vorsorglich vor einer möglichen Durchströmung des Randbereichs mit schwach verunreinigtem Grundwasser durch Schadstofffahnen aus der Umgebung, was bei Tiefbauarbeiten (z.B. Tiefgarage) zu beachten ist. Zusammenfassend stellt das Objekt ein exzellentes Investment für erfahrene Projektentwickler dar. Die Nachfrage nach Hotel- und Büroflächen im Umfeld der WISTA und des BER ist ungebrochen hoch. Da der Zuschlag in einem früheren Termin bereits gemäß § 74a ZVG versagt wurde, sind die gesetzlichen Bietgrenzen (5/10 und 7/10) hinfällig, was signifikanten Spielraum bei der Gebotsabgabe eröffnet. Unter Berücksichtigung der Einschränkungen durch Grünflächen und Baulasten bietet sich hier die Möglichkeit, ein erstklassiges Filetstück der Berliner Gewerbeentwicklung zu attraktiven Konditionen zu sichern.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Nur außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Es handelt sich um ein unbebautes Grundstück, das im Geltungsbereich des B-Plans Nr. XV-65 liegt. Aus diesem ergeben sich die Festsetzungen zur baulichen Nutzung. Ein Teilstück von ca. 2.400 m² ist demnach nicht bebaubar. Das Grundstück ist zwar im BBK unter Nr. 7588 geführt; es wurde jedoch vom Verdacht auf schädliche Bodenveränderungen bzw. Altlasten befreit. Gleichwohl ist nicht auszuschließen, dass das Grundstück von schwach verunreinigtem Grundwasser durchströmt wird.

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr hohe Datenqualität. Das Gutachten liefert detaillierte Informationen zur Aufteilung, Bodenwertermittlung, B-Plan-Festsetzungen und Altlastensituation des unbebauten Grundstücks.
  • Vollständig ausreichend, da es sich um ein unbebautes, frei zugängliches Grundstück handelt.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0070 K 0015/2023
Amtsgericht
Köpenick
Bundesland
Berlin

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Vertreter des Gläubigers
AWADO Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (Kanzlei)Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
Datum / Uhrzeit
08.12.2026 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Grundstück
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Nur außen

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
10.648.000 €
Grundstücksfläche
12.546 m²
Anteilige Grundstücksfläche
12.546 m²
Bodenrichtwert
450 €/m²
Anteiliger Bodenwert
5.645.700 €12.546 m² × 450 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Anna-Seghers-Straße
Hausnummer
177
PLZ
12489
Ort
Berlin
Stadtteil
Adlershof
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 3 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren

Rechte 6 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 1 Angabe

Zustandsstufe

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 11
Bodenrichtwert
450 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
12.546 m²
Anteiliger Bodenwert
5.645.700 €
Verkehrswert
10.648.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,89
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
5.002.300 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 11 · Stichtag 01.01.2023

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert5.645.700 €
Gebäude / Wohnung5.002.300 €
Verkehrswert10.648.000 €
Zone
2311
Rechenweg
Flächenanteil
12.546 m² Gesamtgrundstück = 12.546 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
12.546 m² × 450 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
849 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
849 €/m² / 450 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
10.648.000 € − 5.645.700 € = 5.002.300 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Berlin.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 10.07.2026, 15:14