KI-Dossier
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Zusammenfassung
Dieses gewerblich geprägte Grundstück in bester Wohnlage von Berlin-Schmargendorf umfasst ca. 1.402 m² und ist derzeit mit drei leerstehenden Werkstatt- und Verwaltungsgebäuden bebaut. Da sich die Bestandsbauten in einem schlechten Zustand befinden und das Planungsrecht eine deutlich intensivere Ausnutzung zulässt, basiert der Verkehrswert von 3.600.000 € auf einem fiktiven Abriss für eine Neubebauung. Ein vorbereiteter, aber noch nicht rechtskräftiger Bauantrag sieht ein 5-geschossiges Wohnhaus mit Tiefgarage vor. Wesentliche Risiken bestehen im ungesicherten gegenseitigen Überbau mit dem Nachbargrundstück sowie einem Altlastenverdacht im Bodenbelastungskataster.
Biet-Score
Sehr riskant
Fazit der KI
Das Objekt eignet sich hervorragend für erfahrene Projektentwickler und Bauträger, die das erhebliche Nachverdichtungspotenzial in einer gefragten Berliner Wohnlage realisieren wollen. Die wirtschaftlichste Verwertung liegt im vollständigen Abriss der Altbauten und der Errichtung eines Mehrfamilienhauses, wobei die GFZ von 0,9 auf bis zu 2,02 gesteigert werden kann. Investoren müssen jedoch erhebliche Risisen wie den ungesicherten Überbau, potenzielle Altlastensanierungskosten und die Klärung der ausstehenden Bauantragsgebühren von ca. 56.000 € einkalkulieren. Ein vorsichtiges Bietverhalten unter Berücksichtigung dieser Unwägbarkeiten wird dringend empfohlen.
Chancen
Enormes Nachverdichtungspotenzial durch mögliche Steigerung der GFZ von 0,9 auf bis zu 2,02.
Risiken
Ausführliches Dossier
Das zu versteigernde Grundstück befindet sich in der Friedrichshaller Straße 39, 40 im begehrten Berliner Ortsteil Schmargendorf (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf). Das Areal umfasst eine Gesamtfläche von 1.402 m² und ist derzeit mit drei leerstehenden Gebäuden (einem Verwaltungs- und zwei Werkstattgebäuden) einer ehemaligen Kfz-Werkstatt bebaut. Die Lage zeichnet sich laut Berliner Mietspiegel 2024 als 'gute Wohnlage' aus, die direkt gegenüber einer großzügigen Kleingartenanlage liegt und somit ein verbessertes Mikroklima sowie einen potenziellen Weitblick für künftige Obergeschosse bietet. Die Nahversorgung ist über die nahegelegene Breite Straße (ca. 250 m) hervorragend gewährleistet. Die aufstehenden Gebäude aus den 1960er/1970er Jahren sowie ein neuerer Werkstattbau aus dem Jahr 2011 befinden sich in einem offensichtlich schlechten, wirtschaftlich nicht mehr nutzbaren Zustand. Da der Gutachterin kein Zutritt zum Grundstück oder zum Inneren der Gebäude gewährt wurde, basiert die Bewertung auf einer reinen Außenbesichtigung. Aufgrund des langen Leerstands und sichtbaren Wildwuchses ist von einer vollständigen Funktionslosigkeit auszugehen. Zudem besteht bei den älteren Gebäudeteilen der Verdacht auf asbesthaltige Welleindeckungen, was bei dem ohnehin erforderlichen Abriss zu erhöhten Entsorgungskosten führen kann. Das Objekt weist signifikante rechtliche und physische Risiken auf. Zum einen besteht ein gegenseitiger, im Grundbuch oder Baulastenverzeichnis nicht gesicherter Überbau mit dem Hinterliegergrundstück (Breite Straße 6-7). Zum anderen ist das Grundstück im Bodenbelastungskataster unter der Nummer 9903 registriert, da hier von 1968 bis 1996 eine Tankstelle mit Werkstatt und Lackiererei betrieben wurde; konkrete Bodenuntersuchungen liegen nicht vor. Zudem steht beim Bauamt noch eine Gebührenforderung von 56.020,53 € für einen vorbereiteten Bauantrag aus, weshalb die erteilten bauaufsichtlichen Bescheide derzeit keine Rechtswirksamkeit besitzen. Aus Investorensicht stellt das Grundstück eine klassische Projektentwicklung dar. Da der Ertragswert der Altbauten unbedeutend ist, hat die Gutachterin den Verkehrswert von 3.600.000 € folgerichtig über das Vergleichswertverfahren für den Bodenwert (abzüglich pauschaler Abrisskosten von ca. 117.000 €) ermittelt. Das enorme Potenzial liegt in der planungsrechtlichen Aufwertung: Während der Baunutzungsplan von 1960 eine GFZ von 0,9 vorgibt, sieht der ruhende Bauantrag eine GFZ von 2,02 mit 5 Vollgeschossen vor. Gelingt es dem Erwerber, diese Planung zu reaktivieren und die Altlasten- sowie Überbaurisiken vertraglich oder baulich zu lösen, bietet sich hier eine hochrentable Entwicklungschance im Premium-Wohnsegment.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Keine Besichtigung möglich
Grundstück in der Friedrichshaller Straße 39, 40, 14199 Berlin mit drei aufstehenden Gebäuden. Die Gebäude ragen auf die Fläche des Hinterliegergrundstücks Breite Straße 6-7, 14199 Berlin herüber, während Gebäude des Hinterliegers auf der hiesigen Fläche liegen. Auf dem Objekt wurde letztmalig offensichtlich eine Kfz-Werkstatt betrieben. Derzeit ist das Grundstück ungenutzt (vermutlich bereits längere Zeit). Die Freiflächen sind vermutlich vollflächig gepflastert. Eine Besichtigung der Gebäude sowie der Zutritt zum Grundstück haben nicht stattgefunden. Das Objekt wird im Bodenbelastungskataster geführt; ökolgische Altlasten können bestehen. Grundstücksgröße: ca. 1.402 m² Baujahr Gebäude 1 und 2: ca. 1960 er/1970er Jahre Baujahr Gebäude 3: ca. 2011
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0070 K 0051/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 16.12.2026 · 09:00 Uhr
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Objekt
- Grundstück
- Leerstehend
- Keine Besichtigung möglich
- 1960
Flächen & Wert
- 3.600.000 €
- 1.402 m²
- 1.402 m²
- 1.500 €/m²
- 2.103.000 €1.402 m² × 1.500 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Friedrichshaller Straße
- 39, 40
- 14199
- Berlin
- Schmargendorf
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 1.500 €/m²
- 1.402 m²
- 2.103.000 €
- 3.600.000 €
- 1,71
- 1.497.000 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte