Zum Inhalt springen

ZwangsversteigerungGrundstück in Berlin, Berlin

Amtsgericht CharlottenburgAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 51 Tagen

Mi., 16.12.2026 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

3.600.000 €

Grundstück

1.402 m²

Baujahr

1960

Friedrichshaller Straße 39, 40, 14199 BerlinKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Abrissreif

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Grundstück · Bj. 1960 · leerstehend

Dieses gewerblich geprägte Grundstück in bester Wohnlage von Berlin-Schmargendorf umfasst ca. 1.402 m² und ist derzeit mit drei leerstehenden Werkstatt- und Verwaltungsgebäuden bebaut. Da sich die Bestandsbauten in einem schlechten Zustand befinden und das Planungsrecht eine deutlich intensivere Ausnutzung zulässt, basiert der Verkehrswert von 3.600.000 € auf einem fiktiven Abriss für eine Neubebauung. Ein vorbereiteter, aber noch nicht rechtskräftiger Bauantrag sieht ein 5-geschossiges Wohnhaus mit Tiefgarage vor. Wesentliche Risiken bestehen im ungesicherten gegenseitigen Überbau mit dem Nachbargrundstück sowie einem Altlastenverdacht im Bodenbelastungskataster.

12

Biet-Score

Sehr riskant · 12 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich hervorragend für erfahrene Projektentwickler und Bauträger, die das erhebliche Nachverdichtungspotenzial in einer gefragten Berliner Wohnlage realisieren wollen. Die wirtschaftlichste Verwertung liegt im vollständigen Abriss der Altbauten und der Errichtung eines Mehrfamilienhauses, wobei die GFZ von 0,9 auf bis zu 2,02 gesteigert werden kann. Investoren müssen jedoch erhebliche Risisen wie den ungesicherten Überbau, potenzielle Altlastensanierungskosten und die Klärung der ausstehenden Bauantragsgebühren von ca. 56.000 € einkalkulieren. Ein vorsichtiges Bietverhalten unter Berücksichtigung dieser Unwägbarkeiten wird dringend empfohlen.

Chancen

5
  • Enormes Nachverdichtungspotenzial durch mögliche Steigerung der GFZ von 0,9 auf bis zu 2,02.

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 4 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das zu versteigernde Grundstück befindet sich in der Friedrichshaller Straße 39, 40 im begehrten Berliner Ortsteil Schmargendorf (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf). Das Areal umfasst eine Gesamtfläche von 1.402 m² und ist derzeit mit drei leerstehenden Gebäuden (einem Verwaltungs- und zwei Werkstattgebäuden) einer ehemaligen Kfz-Werkstatt bebaut. Die Lage zeichnet sich laut Berliner Mietspiegel 2024 als 'gute Wohnlage' aus, die direkt gegenüber einer großzügigen Kleingartenanlage liegt und somit ein verbessertes Mikroklima sowie einen potenziellen Weitblick für künftige Obergeschosse bietet. Die Nahversorgung ist über die nahegelegene Breite Straße (ca. 250 m) hervorragend gewährleistet. Die aufstehenden Gebäude aus den 1960er/1970er Jahren sowie ein neuerer Werkstattbau aus dem Jahr 2011 befinden sich in einem offensichtlich schlechten, wirtschaftlich nicht mehr nutzbaren Zustand. Da der Gutachterin kein Zutritt zum Grundstück oder zum Inneren der Gebäude gewährt wurde, basiert die Bewertung auf einer reinen Außenbesichtigung. Aufgrund des langen Leerstands und sichtbaren Wildwuchses ist von einer vollständigen Funktionslosigkeit auszugehen. Zudem besteht bei den älteren Gebäudeteilen der Verdacht auf asbesthaltige Welleindeckungen, was bei dem ohnehin erforderlichen Abriss zu erhöhten Entsorgungskosten führen kann. Das Objekt weist signifikante rechtliche und physische Risiken auf. Zum einen besteht ein gegenseitiger, im Grundbuch oder Baulastenverzeichnis nicht gesicherter Überbau mit dem Hinterliegergrundstück (Breite Straße 6-7). Zum anderen ist das Grundstück im Bodenbelastungskataster unter der Nummer 9903 registriert, da hier von 1968 bis 1996 eine Tankstelle mit Werkstatt und Lackiererei betrieben wurde; konkrete Bodenuntersuchungen liegen nicht vor. Zudem steht beim Bauamt noch eine Gebührenforderung von 56.020,53 € für einen vorbereiteten Bauantrag aus, weshalb die erteilten bauaufsichtlichen Bescheide derzeit keine Rechtswirksamkeit besitzen. Aus Investorensicht stellt das Grundstück eine klassische Projektentwicklung dar. Da der Ertragswert der Altbauten unbedeutend ist, hat die Gutachterin den Verkehrswert von 3.600.000 € folgerichtig über das Vergleichswertverfahren für den Bodenwert (abzüglich pauschaler Abrisskosten von ca. 117.000 €) ermittelt. Das enorme Potenzial liegt in der planungsrechtlichen Aufwertung: Während der Baunutzungsplan von 1960 eine GFZ von 0,9 vorgibt, sieht der ruhende Bauantrag eine GFZ von 2,02 mit 5 Vollgeschossen vor. Gelingt es dem Erwerber, diese Planung zu reaktivieren und die Altlasten- sowie Überbaurisiken vertraglich oder baulich zu lösen, bietet sich hier eine hochrentable Entwicklungschance im Premium-Wohnsegment.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Grundstück in der Friedrichshaller Straße 39, 40, 14199 Berlin mit drei aufstehenden Gebäuden. Die Gebäude ragen auf die Fläche des Hinterliegergrundstücks Breite Straße 6-7, 14199 Berlin herüber, während Gebäude des Hinterliegers auf der hiesigen Fläche liegen. Auf dem Objekt wurde letztmalig offensichtlich eine Kfz-Werkstatt betrieben. Derzeit ist das Grundstück ungenutzt (vermutlich bereits längere Zeit). Die Freiflächen sind vermutlich vollflächig gepflastert. Eine Besichtigung der Gebäude sowie der Zutritt zum Grundstück haben nicht stattgefunden. Das Objekt wird im Bodenbelastungskataster geführt; ökolgische Altlasten können bestehen. Grundstücksgröße: ca. 1.402 m² Baujahr Gebäude 1 und 2: ca. 1960 er/1970er Jahre Baujahr Gebäude 3: ca. 2011

Hinweise zur Datenlage
  • Eingeschränkte Datenqualität bezüglich des Gebäudeinneren und des Bodenzustands aufgrund fehlenden Zutritts und ausstehender Altlastenuntersuchung.
  • Kein Zutritt zum Grundstück oder den Gebäuden möglich gewesen.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0070 K 0051/2025
Amtsgericht
Charlottenburg
Bundesland
Berlin

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
16.12.2026 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Grundstück
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1960

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
3.600.000 €
Grundstücksfläche
1.402 m²
Anteilige Grundstücksfläche
1.402 m²
Bodenrichtwert
1.500 €/m²
Anteiliger Bodenwert
2.103.000 €1.402 m² × 1.500 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Friedrichshaller Straße
Hausnummer
39, 40
PLZ
14199
Ort
Berlin
Stadtteil
Schmargendorf
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 3 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren

Rechte 3 Angaben

Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 3 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 8
Bodenrichtwert
1.500 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
1.402 m²
Anteiliger Bodenwert
2.103.000 €
Verkehrswert
3.600.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,71
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
1.497.000 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 8 · Stichtag 01.01.2025

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert2.103.000 €
Gebäude / Wohnung1.497.000 €
Verkehrswert3.600.000 €
Rechenweg
Flächenanteil
1.402 m² Gesamtgrundstück = 1.402 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
1.402 m² × 1.500 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
2.568 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2.568 €/m² / 1.500 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
3.600.000 € − 2.103.000 € = 1.497.000 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

Karte wird geladen…

Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Berlin.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 28.07.2026, 09:32