KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein 594 m² großes, unregelmäßig zugeschnittenes Grundstück in 12589 Berlin-Rahnsdorf (Ortslage Neu-Venedig) nahe der Müggelspree. Das Areal ist im Wesentlichen unbebaut, weitgehend mit Betonsteinpflaster versiegelt und weist erheblichem Freilegungsbedarf (Sperrmüll, Bauschutt, zwei abzustellende Gastro-Anhänger) auf. Baurechtlich ist nach § 34 BauGB lediglich eine Nutzung als Wochenendhausgrundstück (max. 60 m² Grundfläche) realisierbar, kein Dauerwohnen. Der festgesetzte Verkehrswert beträgt 118.000,00 € zum Stichtag 15.10.2024 nach Abzug von 25.000,00 € Freilegungskosten. Besonderes Bieterrisiko stellen die laut Terminsbestimmung voraussichtlich bestehen bleibenden Grundpfandrechte über 125.000,00 € nebst 15 % Zinsen dar.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Objekt eignet sich vorrangig für wassersport- und naturbegeisterte Eigennutzer oder Freizeit-Investoren, die ein Wochenendgrundstück in begehrter Berliner Wasserlage suchen. Vor Gebotsabgabe ist zwingend die rechtliche Situation der bestehen bleibenden Grundschulden über 125.000,00 € im geringsten Gebot zu klären, da sich der tatsächliche Einstandspreis dadurch erheblich erhöht. Zudem müssen Bieter die Freilegungskosten von rund 25.000,00 € sowie bautechnische Anforderungen durch das Grundwasser einkalkulieren.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Das zu versteigernde Objekt umfasst das 594 m² große Grundstück Am Küstergarten 18 (Flurstück 137) in 12589 Berlin-Rahnsdorf, Ortslage Neu-Venedig im Bezirk Treptow-Köpenick. Die Liegenschaft befindet sich in einer ruhigen Sackgasse unmittelbar vor der Müggelspree auf Höhe der Insel Schilfwall. Ein direkter eigener Wasseranstoß besteht nicht, da sich eine bis zu 5 m breite Grundstücksmaske der Nachbarflurstücke 139 und 211 zwischen Grundstück und Wasserlinie befindet; über das öffentliche Straßenland am Sackgassenende ist der Zugang zum Wasser jedoch unmittelbar gegeben. Planungsrechtlich richtet sich die Bebaubarkeit nach § 34 BauGB innerhalb einer Sonderbaufläche für Wochenendhausbebauung, wodurch die Errichtung eines 1-geschossigen Wochenendhauses mit bis zu 60 m² Grundfläche (zzgl. 15 m² Laube) zulässig ist; ein Dauerwohnrecht besteht nicht. Das Areal ist derzeit im Wesentlichen unbebaut und diente zuletzt als Lagerfläche für einen benachbarten Bootsverleih. Es ist weitgehend mit Betonsteinpflaster versiegelt und weist im südöstlichen Bereich einen mutmaßlichen Überbau von ca. 4,50 m² durch einen offenen Holzschuppen des Nachbargrundstücks auf. Der Zustand ist vernachlässigt: Auf dem Grundstück befinden sich Bauschutt, Sperrmüll, Baureste sowie zwei gebrauchte Ausschankwagen. Zur Nutzbarmachung ist eine vollständige Freilegung und Entsiegelung erforderlich, für die der Gutachter pauschal 25.000,00 € (500 m³ Volumen à 50,00 €/m³) in Abzug bringt. Das Areal liegt im Wasserschutzgebiet Zone IIIB und weist einen sehr hohen Grundwasserstand (Flurabstand 0,50 m bis 1,00 m) auf. Nach einem Gebäudebrand im Jahr 2021 und vormaliger Lagerung wassergefährdender Stoffe sind Kontaminationen nicht gänzlich auszuschließen, wenngleich das Grundstück nicht im Altlastenkataster geführt wird. In Abteilung II des Grundbuchs sind keine wertmindernden Belastungen vermerkt. Wesentliches finanzielles Risiko für Ersteigerer sind jedoch die ausweislich der gerichtlichen Veröffentlichungen voraussichtlich nach den Versteigerungsbedingungen bestehen bleibenden Rechte: Zwei Grundschulden mit einem Gesamtkapitalwert von 125.000,00 € zuzüglich 15 % Jahreszinsen ab Zuschlag. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 118.000,00 € (Stichtag: 15.10.2024), abgeleitet aus einem Bodenwert von 143.000,00 € (Bodenrichtwert 80,00 €/m² mit 200 % Zuschlag für Wasserzugang) abzüglich 25.000,00 € Freilegungskosten. Fazit: Für Erwerber mit Fokus auf eine Freizeit- und Erholungsnutzung in Berliner Wasserlage bietet das Objekt Potenzial. Aufgrund der bestehenden Grundpfandrechte im geringsten Gebot und der notwendigen Entsiegelungs- und Gründungsaufwendungen bedarf das Bietverhalten jedoch einer strikten Gesamtkostenkalkulation.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermutlich vermietet
- Nur außen
Gemäß Verkehrswertgutachten handelt es sich um ein weitgehend unbebautes Grundstück mit allenfalls einer Teilbebauung als geringfügige Überbauung durch einen hölzernen offenen Bootsverleih-Schuppen. Auf dem Grundstück sollen sich Sperrmüll, Bauschutt und zwei gebrauchte Gastro- bzw. Ausschankwagen-Anhänger befinden. Es besteht keine direkte Anbindung an die Wasserfläche der Müggelspree, jedoch soll ein direkter Ufer- bzw. Wasserzugang über die an das Grundstück anbindende Straße auf Höhe des Bewertungsobjekts möglich sein. Das Grundstück soll derzeit durch einen eingetragenen Verein für Wassersportaktivitäten genutzt werden. Miet- oder Pachtverträge wurden nicht bekannt. Der Sachverständige geht von einer zukünftigen Nutzung als Wochenendhausgrundstück aus mit der Möglichkeit der Errichtung für ein, ggf. zwei Wochenendhäuser. Für Freilegungsarbeiten wurden pauschal ca. 25.000,00 EUR berücksichtigt. Erkenntnisse über Boden- oder Grundwasserverunreinigungen liegen nicht vor, können aufgrund eines Brandes im Jahre 2021 auf dem Grundstück aber nicht ausgeschlossen werden. Wegen weiterer Einzelheiten wird auf das Verkehrswertgutachten Bezug genommen. voraussichtlich bestehen bleibende Rechte: 2 Grundschulden mit Gesamtkapitalwert 125.000,00 EUR zuzüglich 15 % Zinsen ab Zuschlag
Belegung
vermutlich vermietet
Die Daten deuten auf Vermietung hin, sind aber nicht gesichert. Das ist riskanter als ein bestätigtes Mietverhältnis, weil Parteien, Vertrag und Ertrag offen bleiben.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 80 €/m²
- 594 m²
- 47.520 €
- 118.000 €
- 2,48
- 70.480 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte