KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert wird ein 355 m² großes, weitgehend unbebautes Grundstück in Berlin-Rahnsdorf (Ortslage Neu-Venedig) mit der postalischen Anschrift Am Küstergarten 16 A. Das Areal liegt in einer Sackgasse nur ca. 45 m vom öffentlichen Ufer der Müggelspree entfernt und eignet sich nach gutachterlicher Einschätzung für die Errichtung eines freistehenden Wochenendhauses mit bis zu 60 m² Grundfläche. Auf dem Grundstück befinden sich derzeit ein provisorischer Holz-Toilettenschuppen, eine versiegelte Pflasterfläche sowie erhebliche Mengen an Bauschutt, Sperrmüll und Baustoffen, für deren Beräumung und Entsiegelung 20.000 € Freilegungskosten im Verkehrswert abgesetzt wurden. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 37.000,00 €. Ein zentrales Bieterrisiko stellt eine laut Bekanntmachung voraussichtlich bestehen bleibende Grundschuld in Höhe von 45.000,00 € nebst 15 % Zinsen ab Zuschlag dar.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Das Grundstück Am Küstergarten 16 A bietet privaten Bauherren und Freizeit-Investoren eine seltene Gelegenheit zum Erwerb eines Wochenendhausgrundstücks in begehrter Wasserlage von Berlin-Rahnsdorf. Die unmittelbare Nähe zur Müggelspree und das Potenzial zur Kombination mit dem Nachbarflurstück 137 schaffen attraktive Entwicklungsoptionen für Wassersportbegeisterte. Dem gegenüber stehen signifikante finanzielle und tatsächliche Risiken, insbesondere die voraussichtlich bestehen bleibende Grundschuld über 45.000,00 € sowie die notwendige Beräumung von Altlasten, Unrat und Versiegelungen im Umfang von ca. 20.000,00 €. Interessenten sollten das geringste Gebot im Versteigerungstermin exakt prüfen und die zusätzlichen Übernahmelasten in ihre Gesamtkalkulation zwingend einpreisen.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Versteigerungsobjekt betrifft das 355 m² große Grundstück Am Küstergarten 16 A (Flur 126, Flurstück 500) im Ortsteil Rahnsdorf, Ortslage Neu-Venedig, im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick. Die Liegenschaft liegt am Ende einer als Sackgasse ausgebildeten Anliegerstraße in einer ruhigen Siedlungsenklave, nur ca. 45 m vom öffentlichen Ufer der Müggelspree entfernt. Ein direkter Wasseranstoß besteht nicht, der Uferbereich ist jedoch über das öffentliche Straßenland fußläufig barrierefrei erreichbar. Gemäß Flächennutzungsplan und örtlicher Prägung handelt es sich um ein Sondergebiet für Wochenendhausbebauung, auf dem nach § 34 BauGB die Errichtung eines 1-geschossigen Wochenendhauses mit maximal 60 m² Grundfläche sowie einer 15 m² großen Laube als zulässig erachtet wird. Das Grundstück ist im Wesentlichen unbebaut und weitgehend mit Betonsteinpflaster versiegelt. Aufstehend ist lediglich ein einfacher, provisorischer Holz-Toilettenschuppen. Die Fläche wurde in der Vergangenheit als Boots- und Baustofflager genutzt und wird derzeit durch einen Wassersportverein genutzt, wobei dem Nachlasspfleger keine schriftlichen Miet- oder Pachtverträge vorliegen. Der bauliche Zustand der Außenfläche ist stark vernachlässigt; neben wildem Bewuchs lagern ca. 400 m³ Bauschutt, Betonsteine, Sperrmüll und ein abgemeldeter Kleinst-Pkw auf dem Areal. Für den erforderlichen Abriss, die vollständige Entsiegelung und Entsorgung wurden Freilegungskosten in Höhe von 20.000,00 € sachverständig ermittelt und vom unbeeinflussten Bodenwert (57.000,00 €) in Abzug gebracht. In Abteilung II des Grundbuchs ist lediglich der Zwangsversteigerungsvermerk eingetragen. Baulasten bestehen nicht, und das Flurstück ist nicht im Bodenbelastungskataster registriert. Allerdings brannte 2021 ein aufstehendes Wohnhaus nieder, und es wurden behördlich wassergefährdende Stoffe festgestellt, weshalb lokale Bodenverunreinigungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden können. Das Areal liegt zudem in der Schutzzone IIIB des Wasserwerks Friedrichshagen und weist einen hohen Grundwasserstand (Flurabstand 0,50 m bis 1,50 m) auf. Besondere Beachtung erfordert die in den Versteigerungsbedingungen angekündigte, voraussichtlich bestehen bleibende Grundschuld über 45.000,00 € nebst 15 % Zinsen ab Zuschlag, welche vom Ersteher außerhalb des Meistgebots übernommen werden muss. Für Bieter eröffnet das Objekt eine interessante Perspektive zur Errichtung eines individuellen Freizeit- oder Wassersportdomizils im Berliner Urlaubsgebiet Neu-Venedig, insbesondere auch bei zeitgleichem Gebot auf das im Parallelverfahren 70 K 10/24 versteigerte Nachbargrundstück Am Küstergarten 18. Aufgrund der Übernahmeverpflichtung der Grundschuld und der zwingend notwendigen Beräumungskosten sollten Gebote jedoch streng kalkuliert und die Eigentumsverhältnisse an den gelagerten Gegenständen vorab juristisch geklärt werden.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Nur außen
Gemäß Verkehrswertgutachten soll das Grundstück weitgehend unbebaut sein mit lediglich aufstehendem Toilettenraum-Schuppen und befestigter Freifläche als Lagerfläche. Es besteht keine direkte Anbindung an die Wasserfläche der Müggelspree, jedoch soll ein direkter Ufer- bzw. Wasserzugang über öffentliches Straßenland in ca. 45 m Entfernung möglich sein. Das Grundstück soll zuletzt ggf. als Bootslagerfläche und als Baustofflagerfläche genutzt worden sein und soll derzeit durch einen eingetragenen Verein für Wassersportaktivitäten genutzt werden. Miet- oder Pachtverträge wurden nicht bekannt. Der Sachverständige geht von einer zukünftigen Nutzung als Wochenendhausgrundstück aus. Für Freilegungsarbeiten wurden pauschal ca. 20.000,00 EUR berücksichtigt. Erkenntnisse über Boden- oder Grundwasserverunreinigungen liegen nicht vor, können aufgrund eines Brandes im Jahre 2021 auf dem Grundstück aber nicht ausgeschlossen werden. Wegen weiterer Einzelheiten wird auf das Verkehrswertgutachten Bezug genommen. voraussichtlich bestehen bleibende Rechte: Grundschuld zu 45.000,00 EUR zuzüglich 15 % Zinsen ab Zuschlag
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 80 €/m²
- 355 m²
- 28.400 €
- 37.000 €
- 1,30
- 8.600 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte