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ZwangsversteigerungGrundstück in Burgdorf, Niedersachsen

Amtsgericht SalzgitterAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 80 Tagen

Fr., 15.01.2027 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

567.064 €

Grundstück

82.783 m²

Am großen Holzwege, 38272 BurgdorfKarteGoogle Maps
Belegung: vermutlich bewohntZustand: Durchschnittlich

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Grundstück · vermutlich bewohnt

Zur Versteigerung stehen vier landwirtschaftliche Ackerflächen in den Gemarkungen Nordassel und Berel (Gemeinde Burgdorf, Landkreis Wolfenbüttel) mit einer Gesamtgröße von 82.783 m². Der amtliche Gesamtverkehrswert wurde auf 567.064 € festgesetzt, was einem einheitlichen Bodenwert von 6,85 €/m² entspricht. Die Flurstücke weisen überdurchschnittliche Bodenqualitäten mit Ackerzahlen zwischen 79 und 90 auf und sind über das Wegenetz für landwirtschaftliche Großmaschinen gut erschlossen. Das Gutachten umfasste ursprünglich auch eine Resthofstelle sowie weitere Flächen; der gerichtliche Versteigerungsbeschluss beschränkt sich jedoch ausschließlich auf diese vier Ackerparzellen. Über bestehende Pachtverhältnisse liegen keine Nachweise vor, wenngleich die Flächen augenscheinlich ordnungsgemäß bewirtschaftet werden.

63

Biet-Score

Ausgeglichen · 63 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die Ackerflächen bieten Agrarbetrieben und Kapitalanlegern eine seltene Gelegenheit zum Erwerb bonitätsstarker landwirtschaftlicher Nutzflächen in der Samtgemeinde Baddeckenstedt. Das Engagement kommt vorrangig für ortsansässige Landwirte zur Flächenerweiterung oder für langfristig orientierte Agrarinvestoren in Betracht, sofern die Pacht- und Besitzverhältnisse im Vorfeld aufgeklärt werden können. Zu berücksichtigen sind insbesondere das eingetragene Vorkaufsrecht an Flurstück 41/2 sowie etwaige Beräumungskosten für Schutt und Maschinen auf Flurstück 32. Interessenten sollten vor Gebotsabgabe beim Vollstreckungsgericht Einsicht in die Anmeldungen nehmen, um bestehende Pachtrechte verbindlich zu prüfen.

Chancen

6

Risiken

6
  • Unbekannte Pachtverhältnisse mangels vorliegender Pachtverträge oder Erklärungen zum Versteigerungstermin.

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Zwangsversteigerungsverfahrens vor dem Amtsgericht Salzgitter sind vier landwirtschaftliche Ackerparzellen in den Gemarkungen Nordassel und Berel, Gemeinde Burgdorf im Landkreis Wolfenbüttel. Die Grundstücke umfassen die Flurstücke 41/2 (30.000 m²), 151 (15.009 m²), 32 (29.394 m²) sowie 62 (8.380 m²) mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 82.783 m². Die Lage zwischen Salzgitter und Hildesheim zeichnet sich durch gute Verkehrsanbindungen über die Bundesautobahnen A39 und A7 sowie ein funktionierendes Wirtschaftswegenetz aus. Während das ursprüngliche Sachverständigengutachten auch die Hofstelle und weitere Grundstücke behandelte, beschränkt sich die gerichtliche Terminsbestimmung auf diese vier Ackerflächen mit einem festgesetzten Gesamtverkehrswert von 567.064 €. Die Grundstücke präsentieren sich als ebene, wirtschaftlich vorteilhaft geschnittene Flächen mit hervorragenden landwirtschaftlichen Parametern. Die amtlichen Ackerzahlen bewegen sich zwischen 79 (Flurstück 151) und 90 (Flurstück 41/2), was eine hohe Ertragsfähigkeit belegt. Zum Zeitpunkt der Ortsbesichtigung durch den Sachverständigen im August 2025 zeigten sich die Flächen augenscheinlich ordnungsgemäß bestellt und bewirtschaftet, beispielsweise Flurstück 62 mit Mais. Der südliche Teil des Flurstücks 32 wird auf einer Fläche von circa 0,7 ha als Grünland parallel zur Waldkante geführt. Die Zuwegung über befestigte Feldwege oder Straßen gewährleistet die ungehinderte Bewirtschaftung mit landwirtschaftlichen Großmaschinen. Rechtlich ist auf Flurstück 41/2 in Abteilung II ein Vorkaufsrecht eingetragen, welches auf einem Vergleich des Landwirtschaftsgerichts aus dem Jahr 1950 beruht; die entsprechende Urkunde lag dem Gutachter nicht vor. Auf dem westlichen Teil des Flurstücks 32 wurden Bauschutt sowie diverse Maschinen abgelagert, woraus ein Beseitigungsaufwand erwachsen kann. Über bestehende Pachtverträge und Nutzungsverhältnisse konnten seitens des Gutachters keine Feststellungen getroffen werden, da entsprechende Unterlagen nicht zur Verfügung standen. Das auf der nicht versteigerten Hofstelle ruhende Wohnrecht berührt die hier aufgerufenen Ackerflächen nicht. Die angebotenen Flächen stellen insbesondere für agrarische Aufstockungsbetriebe sowie institutionelle Agrarinvestoren eine substanzstarke Offerte dar. Eine Beteiligung am Versteigerungsverfahren ist allerdings nur unter dem Vorbehalt zu empfehlen, dass die rechtliche Situation bezüglich etwaiger Pächterschutzrechte und das Schicksal der Bauschuttlagerungen im Vorfeld sorgfältig geklärt werden.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermutlich bewohnt
Besichtigung
Nur außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Ackerflächen, über Feldwege oder Straßen für landwirtschaftliche Großmaschinen gut erschlossen, eben, augenscheinlich ordnungsgemäß bewirtschaftet. Der südliche Teil des Flurstücks 32 scheint als Grünland parallel zur Waldkante mit einer Flächengröße von ca. 0,7ha bewirtschaftet zu sein. Davon ist der westliche Teil als Lagerfläche von landwirtschaftlichen Maschinen und Bauschutt genutzt. Flurstück 62 zum Zeitpunkt der Begutachtung mit Mais bestellt. Allgemeine Informationen erhalten Sie über den Info-Point unter der Telefonnummer: 0800 111 20 21.

Hinweise zur Datenlage
  • Die Datenlage ist durch das vollständige Gutachten und die amtliche Bekanntmachung für die bewerteten Ackerflächen sehr gut belegt. Es ist zu beachten, dass der Versteigerungstermin nur vier der ursprünglich neun begutachteten Flurstücke umfasst.
  • Die Flurstücke wurden durch den Gutachter von den Erschließungswegen aus in Augenschein genommen.

Belegung

vermutlich bewohnt

VermutungHochriskant

Die Datenlage zeigt ein Belegungssignal, aber keine gesicherte Besitzlage. Das ist ein Warnsignal, keine belastbare Tatsache.

Vor dem Gebot prüfen

  • Belegungssignal aus Quelle prüfen
  • Nutzerkreis eingrenzen
  • Lastenverzeichnis und Grundbuch auf Rechte prüfen
  • Zeit- und Kostenreserve erhöhen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ob Miete, Eigentümerbelegung oder ein sonstiges Recht vorliegt, muss vor dem Gebot getrennt geklärt werden.
In der Praxis
Alle operativen Annahmen bleiben fragil: Zugang, Räumung, Zustand, Schlüssel und mögliche Schäden.
Für das Gebot
Rot-orange kalkulieren: Unsicherheit plus mögliche Belegung rechtfertigen einen klaren Abschlag.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben18 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0014 K 0035/2024
Amtsgericht
Salzgitter
Bundesland
Niedersachsen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
15.01.2027 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Grundstück
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermutlich bewohnt
Besichtigungsstatus
Nur außen

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
567.064 €
Grundstücksfläche
82.783 m²
Anteilige Grundstücksfläche
82.783 m²
Bodenrichtwert
7 €/m²
Anteiliger Bodenwert
562.924 €82.783 m² × 7 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Am großen Holzwege
PLZ
38272
Ort
Burgdorf
Stadtteil
Nordassel

Ohne Angabe: Hausnummer

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Wohnrecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 2 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 22
Bodenrichtwert
7 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
82.783 m²
Anteiliger Bodenwert
562.924 €
Verkehrswert
567.064 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,01
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
4.140 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 22 · Stichtag 01.01.2025

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert562.924 €
Gebäude / Wohnung4.140 €
Verkehrswert567.064 €
Rechenweg
Flächenanteil
82.783 m² Gesamtgrundstück = 82.783 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
82.783 m² × 7 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
7 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
7 €/m² / 7 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
567.064 € − 562.924 € = 4.140 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Wolfenbüttel, Landkreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 27.10.2026, 01:01