KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein 1.561 m² großes Gewerbegrundstück in 61209 Echzell, bebaut mit einer ca. 1992 errichteten Werkstatt- und Lagerhalle inklusive zweigeschossigem Bürotrakt (ca. 492 m² Nutzfläche). Das Gebäude weist infolge eines langjährigen Sturmschadens massive Durchfeuchtungen, Veralgungen sowie Vandalismusschäden auf und ist wirtschaftlich abbruchreif. Da die geschätzten Freilegungskosten in Höhe von rund 116.000 € den ermittelten Bodenwert von 85.855 € übersteigen, wurde der amtliche Verkehrswert auf einen symbolischen Betrag von 1,00 € festgesetzt. Die Erschließung erfolgt ausschließlich über das südliche Nachbargrundstück und ist öffentlich-rechtlich über eine Baulast gesichert. Für Investoren und Projektentwickler bietet das Areal eine Neupositionierung im Sondergebiet großflächiger Einzelhandel nach Durchführung des Gebäudeabbruchs.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Versteigerungsobjekt stellt ein reines Liquidationsgrundstück dar, bei dem der bestehende Baukörper vollständig abgerissen werden muss. Ein Erwerb richtet sich vor allem an gewerbliche Bauträger, Projektentwickler oder Eigennutzer, die das wirtschaftliche Risiko von Abbrucharbeiten und eventuellen Kontaminationen tragen können. Vor Gebotsabgabe sollten verbindliche Angebote für den Gebäudeabbruch eingeholt und die privatrechtlichen Nutzungsvereinbarungen bezüglich des vorgelagerten Nachbargrundstücks geklärt werden.
Chancen
Bebauungsplanänderung eröffnet Potenzial für Sondergebiet großflächiger Einzelhandel (GRZ 0,8, GFZ 0,8, 1 Vollgeschoss).
Risiken
Ausführliches Dossier
Das zu versteigernde Objekt befindet sich in 61209 Echzell (Am Mühlbach 3a) im Wetteraukreis und umfasst das 1.561 m² große Flurstück 49/2 (Flur 6, Grundbuch Echzell Blatt 3013). Das Grundstück liegt am nördlichen Ortsrand in zweiter Reihe hinter der Ortsdurchfahrt (L 3183) und ist über ein Sondergebiet für großflächigen Einzelhandel (Bebauungsplan Nr. 11 'Hinter der Mühlbach', 1. Änderung) mit einer GRZ von 0,8 und GFZ von 0,8 bebaubar. Die Erschließung bezüglich Zufahrt und Leitungsnetzen erfolgt über das südlich angrenzende Nachbargrundstück Flurstück 49/1 und ist dort als Baulast gesichert. Auf dem Areal befindet sich eine um 1992 errichtete Werkstatt- und Lagerhalle in Stahlrahmen- und Porenbetonbauweise mit einem ein- bis zweigeschossigen Kopfbau für Büros und Sanitäreinrichtungen (insgesamt ca. 492 m² Nutzfläche, ca. 550 m² BGF). Das Bauwerk steht seit rund vier Jahren leer, ist unvollständig geräumt und durch einen ca. zehn Jahre zurückliegenden Sturmschaden an der Dachabdichtung massiv durchfeuchtet. Infolge fehlender Entwässerungselemente, extremer Durchfeuchtung, Schimmel-, Moos- und Algenbildung sowie erheblichem Demontage- und Vandalismusschaden ist das Objekt in seinem derzeitigen Zustand absolut unbenutzbar; die Gefahr von echtem Hausschwamm ist nicht auszuschließen. Im Rahmen der gutachterlichen Wirtschaftlichkeitsprüfung wurde festgestellt, dass eine Instandsetzung mit überschlägigen Kosten von ca. 300.000 € gegenüber einem Ertragswert von ca. 249.000 € wirtschaftlich unrentabel ist. Maßgeblich ist daher das Freilegungsszenario: Einem Bodenwert von 85.855 € (abgeleitet aus 55,00 €/m² für Gewerbeflächen) stehen geschätzte Abbruch- und Entsorgungskosten von rund 116.000 € gegenüber. Da kein negativer Verkehrswert festgesetzt werden kann, beträgt der amtliche Verkehrswert symbolisch 1,00 €. Für Investoren bietet das Grundstück die Chance eines Neuerwerbs zum Minimalgebot mit Entwicklungsperspektive im Einzelhandels- oder Gewerbesektor. Aufgrund des festgestellten Sanierungsstaus und der zwingend anfallenden Abbruchkosten müssen Bieter die Freilegung sowie die privatrechtliche Absicherung der Überfahrt über das Nachbargrundstück exakt einkalkulieren.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Teilweise Innenbesichtigung
Werkstatt- und Lagerhalle mit Bürotrakt; Baujahr ca. 1992, ein- bis zweigeschossig, Nutzfläche ca. 492 m². Seit ca. vier Jahren leerstehend, unvollständig geräumt, massive Schäden, im aktuellen Zustand nicht nutzbar.
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 24.11.2026 · 13:30 Uhr
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Objekt
- Grundstück
- Leerstehend
- Teilweise Innenbesichtigung
- 1992
Flächen & Wert
- 1 € (symbolisch)
- 492 m²
- 492 m²
- 1.561 m²
- 1.561 m²
- 60 €/m²
- 93.660 €1.561 m² × 60 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Am Mühlbach
- 3a
- 61209
- Echzell
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 60 €/m²
- 1.561 m²
- 93.660 €
- —
- —
- —
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte