TeilungsversteigerungGrundstück in Herzogau, Bayern
Versteigerungstermin
in 32 TagenDi., 24.11.2026 · 08:45 Uhr
Verkehrswert
16.400 €
Grundstück
6.793 m²
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert werden zwei forstwirtschaftliche Grundstücke (Waldflächen) in der Gemarkung Herzogau (Flurstücke 121 und 124) mit einer Gesamtfläche von 6.793 m² im Wege einer Teilungsversteigerung. Die amtlich festgesetzten Verkehrswerte belaufen sich auf 9.700,00 € (Flurstück 121 mit 4.009 m²) und 6.700,00 € (Flurstück 124 mit 2.784 m²), was einem Gesamtwert von 16.400,00 € entspricht. Auf den Flächen stockt ein rund 38-jähriger Mischbestand aus Edellaubholz und Weichlaubholz von mittlerer bis geringerer Qualität. Die östliche Erschließung erfolgt über eine ganzjährig befahrbare Ortsstraße, wohingegen die unbefestigten Erdwege witterungsbedingt nicht durchgehend befahrbar sind. Aufgrund der direkten Lage am Siedlungsrand von Herzogau besteht potenzieller Siedlungsdruck, eine Bauerwartung wurde gutachtlich jedoch ausdrücklich nicht angesetzt.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Das Versteigerungsobjekt eignet sich primär für forstwirtschaftlich interessierte Selbstnutzer, Brennholzerwerber oder Anlieger zur Arrondierung bestehenden Grundbesitzes. Professionelle Forstinvestoren finden aufgrund der kleinteiligen Flächengröße von insgesamt 0,68 ha und des lückigen Laubholzbestandes nur begrenzte Ertragschancen vor. Eine spekulative Bauerwartung sollte wegen des rechtlichen Waldschutzes nicht eingepreist werden. Bietinteressenten sollten die witterungsabhängige Wegeerschließung vor Ort prüfen und die Besonderheiten des Teilungsversteigerungsverfahrens berücksichtigen.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Gegenstand des Versteigerungsverfahrens vor dem Amtsgericht Regensburg (Az. 4 K 32/25) sind zwei Waldgrundstücke in der Gemarkung Herzogau, Flurstücke 121 (4.009 m²) und 124 (2.784 m²), die im Grundbuch des Amtsgerichts Cham eingetragen sind. Die Flächen liegen in Hang- bzw. Muldenlage unmittelbar südlich an die Wohnbebauung der Ortschaft Herzogau angrenzend. Die Erschließung ist im Osten über eine befestigte Ortsstraße gegeben, die mittlere Vorlieferstrecke liegt bei circa 45 Metern. Innerhalb der Grundstücke sind jedoch nur feuchteunempfindliche Erdwege vorhanden, die infolge von Verdichtungsneigung nicht ganzjährig befahren werden können. Der aufstockende Bestand besteht aus einem rund 38 Jahre alten Laubmischwald (vor allem Bergahorn, Esche, Kirsche, Aspe und Schwarzerle) mit einem Bestockungsgrad von 0,73. Der Gutachter stuft die Holzqualität als mittel bis teils geringer ein, wobei Haselaufwuchs in den Lücken vorhanden ist. Der forstliche Verkehrswert setzt sich aus dem Bodenwert (festgelegt auf 1,91 €/m² nach Wertfaktoren) und den Bestandswerten zusammen. Hieraus resultieren gutachtliche Waldverkehrswerte von 9.652,00 € für FlNr. 121 und 6.703,00 € für FlNr. 124 (entsprechend 2,41 €/m²), welche vom Gericht auf 9.700,00 € bzw. 6.700,00 € (Gesamtsumme 16.400,00 €) festgesetzt wurden. In Abteilung II des Grundbuchs sind keine dauerhaft wertmindernden Belastungen oder Dienstbarkeiten eingetragen; es findet sich lediglich der verfahrensbedingte Zwangsversteigerungsvermerk. Da das Verfahren als Teilungsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft betrieben wird, können verfahrensrechtliche Verzögerungen oder kurzfristige Antragsrücknahmen durch Verfahrensbeteiligte auftreten. Der vom Gutachter erwähnte Siedlungsdruck begründet rechtlich keine Bauerwartung, sodass die Grundstücke forstrechtlich gebunden bleiben. Fazit: Die Liegenschaft bietet für lokale Nutzer und Holz-Selbstwerber eine überschaubare Erwerbsgelegenheit mit moderatem absolutem Kapitalbedarf. Ein nennenswerter forstwirtschaftlicher Reinertrag ist aufgrund des begrenzten Holzvorrats und der Bestandsqualität kurzfristig nicht erzielbar. Kaufinteressenten sollten bei Geboten strikt vom forstlichen Nutzwert ausgehen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Nur außen
Lfd. Nr. 1: Gemarkung Herzogau, FlNr. 121 - Point: Waldfläche südlich angrenzend an Herzogau; Grundstücksfl. 4.009 m² Lfd. Nr. 2: Gemarkung Herzogau, FlNr. 124 - Point: Waldfläche südlich angrenzend an Herzogau; Grundstücksfl. 2.784 m²
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0004 K 0032/2025
Termin
- Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
- 24.11.2026 · 08:45 Uhr
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Objekt
- Grundstück
- Leerstehend
- Nur außen
Flächen & Wert
- 16.400 €
- 6.793 m²
- 6.793 m²
- 2 €/m²
- 11.548 €6.793 m² × 2 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Point
- Herzogau
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 2 €/m²
- 6.793 m²
- 11.548 €
- 16.400 €
- 1,42
- 4.852 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Unterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt