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ZwangsversteigerungGrundstück in Lüdenscheid, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht LüdenscheidAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 3 Tagen

Mo., 02.11.2026 · 11:30 Uhr

Verkehrswert

1.200.000 €

Grundstück

5.703 m²

Buschhauser Weg, Auf der Heide, 58511 LüdenscheidKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Unbekannt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Grundstück · leerstehend

Zum Aufruf kommt ein 5.703 m² großes, unbebautes Grundstück am Buschhauser Weg / Auf der Heide im Lüdenscheider Ortsteil Vogelberg (Gemarkung Lüdenscheid-Land, Flur 95, Flurstück 181). Der rechtsverbindliche Bebauungsplan Nr. 750/I weist die Fläche als Allgemeines Wohngebiet (WA, GRZ 0,4, GFZ 0,4, I Vollgeschoss) aus und sieht eine Teilung in etwa 10 Einzelbaugrundstücke vor. Das Areal ist als Rohbauland eingestuft, da die interne Erschließungsanlage noch vollständig hergestellt werden muss. Der amtliche Verkehrswert wurde auf 1.200.000 € festgesetzt, wobei in einem früheren Termin der Zuschlag versagt wurde, sodass die gesetzlichen Wertgrenzen (5/10 und 7/10) entfallen sind.

72

Biet-Score

Ausgeglichen · 72 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Bewertungsobjekt eignet sich primär für professionelle Projektentwickler, Bauträger oder Baugesellschaften, die über die nötige Erfahrung zur Erschließung und Parzellierung von Rohbauland verfügen. Während die Rechtskraft des Bebauungsplans und die hohe Nachfrage nach Wohnbauland in Lüdenscheid klare Vorzüge bieten, müssen Erschließungsaufwand und Lärmschutzauflagen der A 45 exakt kalkuliert werden. Interessenten sollten vor Gebotsabgabe die internen Erschließungskosten mit dem Tiefbauamt abstimmen sowie die genaue Trassenführung der Gasleitung in Abt. II prüfen. Durch den Wegfall der Bietgrenzen bietet das Verfahren eine attraktive Einstiegsmöglichkeit mit Verhandlungsspielraum im Versteigerungstermin.

Chancen

7

Risiken

5

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 2 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt umfasst das im Grundbuch von Lüdenscheid-Land Blatt 3951 verzeichnete Flurstück 181 der Flur 95 mit einer Gesamtgröße von 5.703 m². Es liegt am nordöstlichen Stadtrand von Lüdenscheid im Ortsteil Vogelberg (Buschhauser Weg / Auf der Heide). Die Umgebung ist durch Wohnbebauung sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen geprägt; Nahversorgungs- und Bildungseinrichtungen sind im Stadtteil fußläufig erreichbar. Die Anbindung an den ÖPNV und das übergeordnete Straßennetz ist gut, wobei die Nähe zur Autobahn A 45 (ca. 1,5 km) zu spürbaren Geräuschimmissionen führt. Das Grundstück wird gegenwärtig als Grünland genutzt und weist eine unregelmäßige Form sowie eine leichte Hangneigung in westliche Richtung auf. Planungsrechtlich greift der rechtsverbindliche Bebauungsplan Nr. 750/I 'Vogelberg/Buschhausen', der die Fläche als Allgemeines Wohngebiet (WA) mit einer Grundflächenzahl von 0,4, einer Geschossflächenzahl von 0,4 und maximal einem Vollgeschoss in offener Bauweise festsetzt. Vorgesehen ist eine Aufteilung in etwa zehn Einzelgrundstücke mit durchschnittlich ca. 570 m². Da die innere Erschließungsstraße noch nicht gebaut wurde, handelt es sich um beitrags- und erschließungspflichtiges Rohbauland, wenngleich Versorgungsleitungen im Buschhauser Weg anliegen. Im Grundbuch ist in Abteilung II unter lfd. Nr. 13 eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Gasrohrleitungsrecht) zugunsten der Westnetz GmbH Dortmund eingetragen, die auftragsgemäß im Gutachten nicht wertmindernd angesetzt wurde. Laut Auskunft aus dem Altlastenkataster des Märkischen Kreises besteht kein Altlastenverdacht; Baulasten sind nach Auskunft der Stadtverwaltung nicht verzeichnet. Der B-Plan enthält zur Bewältigung des Autobahnlärms verbindliche Auflagen für schallgedämmte Lüftungsfenster der Schlafzimmer zur Nord- und Ostseite. Die Wertermittlung erfolgte sachgerecht über das Vergleichswertverfahren auf Basis eines angepassten Bodenwerts von 210 €/m² (Basiswert 270 €/m² abzüglich 60 €/m² für noch anfallende Erschließungskosten), was zu einem gerundeten Verkehrswert von 1.200.000 € führt. Da in einem früheren Versteigerungstermin der Zuschlag mangels Erreichen der Wertgrenzen versagt wurde, sind die 5/10- und 7/10-Grenzen aufgehoben. Für baukompetente Investoren stellt das Areal ein planungssicheres Entwicklungsland mit gutem Hebel dar.

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Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Nur außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Wertgutachten handelt es sich um ein unbebautes Wiesengrundstück am Vogelberg (Lüdenscheid) in einer Größe von ca. 5.703 m². Im Flächennutzungsplan der Stadt Lüdenscheid ist das Bewertungsgrundstück als Wohnbaufläche ausgewiesen. Ansprechpartner: F. O. S. Objektservice KG - Herr Thomas Figge - 0172 3159285

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr gute Beleglage mit vollständigem Wertgutachten (Stichtag September 2025), aktuellem Beschluss und Auszügen aus B-Plan sowie Katasteramt.
  • Vollständig ausreichend, da es sich um ein unbebautes Wiesengrundstück handelt, das von außen und vor Ort begangen und besichtigt wurde.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben18 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0022 K 0007/2025
Amtsgericht
Lüdenscheid

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
02.11.2026 · 11:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Grundstück
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Nur außen

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
1.200.000 €
Grundstücksfläche
5.703 m²
Anteilige Grundstücksfläche
5.703 m²
Bodenrichtwert
220 €/m²
Anteiliger Bodenwert
1.254.660 €5.703 m² × 220 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Buschhauser Weg, Auf der Heide
PLZ
58511
Ort
Lüdenscheid
Stadtteil
Vogelberg

Ohne Angabe: Hausnummer

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 4 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 1 Angabe

Zustandsstufe

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 13
Bodenrichtwert
220 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
5.703 m²
Anteiliger Bodenwert
1.254.660 €
Verkehrswert
1.200.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,96
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-54.660 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 13 · Stichtag 01.01.2025

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert1.254.660 €
Verkehrswert1.200.000 €
Zone
Vogelberg (zonal)
Rechenweg
Flächenanteil
5.703 m² Gesamtgrundstück = 5.703 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
5.703 m² × 220 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
210 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
210 €/m² / 220 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
1.200.000 € − 1.254.660 € = -54.660 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Märkischer Kreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 17. August 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 15.09.2026, 04:29