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ZwangsversteigerungGrundstück in Paderborn, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht PaderbornAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 40 Tagen

Mi., 02.12.2026 · 13:00 Uhr

Verkehrswert

5.000.000 €

Grundstück

122.327 m²

Baujahr

1988

Riemekestraße 160, 33106 PaderbornKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Gepflegt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Grundstück · Bj. 1988 · leerstehend

Zur Versteigerung steht das ehemalige „Bürozentrum Almepark“ an der Riemekestraße 160 in 33106 Paderborn (Stadtteil Elsen) mit einer beachtlichen Gesamtgrundstücksfläche von 122.327 m². Der im Jahr 1988/1989 errichtete Bürokomplex mit ca. 40.575 m² Bruttogrundfläche befindet sich nach jahrelangem Leerstand, massivem Vandalismus, Leitungsdiebstahl und Wasserschäden in einem desolaten, nicht nutzbaren Zustand. Die Gutachterin setzt eine wirtschaftliche Restnutzungsdauer von 0 Jahren an und leitet den Verkehrswert von 5.000.000 € auf Basis des Bodenwerts abzüglich Freilegungskosten ab. Das Areal ist durch die Stadt Paderborn behördlich gesperrt, und bei der Ortsbesichtigung wurde eine unbefugte Person im Gebäude angetroffen. Für Entwickler und Investoren bietet das Areal durch die hervorragende Verkehrsanbindung zur A 33 enormes Neuentwicklungspotenzial, birgt jedoch erhebliche Abbruch- und Planungsrisiken.

44

Biet-Score

Vorsicht · 44 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt richtet sich primär an kapitalstarke Projektentwickler, Industrie- und Gewerbebauunternehmen, die eine vollständige Freilegung und Neukonzeption des Areals realisieren können. Während die vorhandene Bausubstanz keinen wirtschaftlichen Wert mehr besitzt, bietet das über 12 Hektar große Areal enormes Potenzial für moderne Gewerbe- oder Logistikkonzepte. Vor einem Gebot müssen insbesondere die genauen Abbruchkosten, das Baurecht bezüglich einer Befreiung von der B-Plan-Zweckbindung sowie die wasser- und altlastenrechtlichen Rahmenbedingungen fundiert geprüft werden.

Chancen

6
  • Sehr großes Entwicklungsgrundstück mit einer Gesamtfläche von 122.327 m² in verkehrsgünstiger Gewerbegebietslage von Paderborn.

  • Hervorragende überregionale Verkehrsanbindung mit ca. 1 km Luftlinie zur Autobahnanschlussstelle Paderborn-Zentrum (A 33) und schnellem ÖPNV-Anschluss.

  • Gültiger Bebauungsplan Nr. 58 F weist eine hohe bauliche Ausnutzbarkeit mit GRZ 0,6 und GFZ 2,4 aus.

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt umfasst eine insgesamt 122.327 m² große Grundstückseinheit (Flurstücke 153, 189 und 190 der Flur 8, Gemarkung Elsen) an der Riemekestraße 160 in 33106 Paderborn. Das Areal liegt im Gewerbegebiet „Almepark“ an der westlichen Grenze der Kernstadt und zeichnet sich durch eine sehr gute Verkehrsanbindung zur Autobahn A 33 (Anschlussstelle Paderborn-Zentrum ca. 1 km entfernt) sowie eine direkte ÖPNV-Anbindung zum Hauptbahnhof aus. Der rechtsverbindliche Bebauungsplan Nr. 58 F weist das Areal als Gewerbegebiet mit einer GRZ von 0,6 und einer GFZ von 2,4 bei bis zu sechs Vollgeschossen aus, enthält jedoch eine historisch bedingte Nutzungsbeschränkung für Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen der Computerherstellung. Auf dem Grundstück befindet sich der ca. 1988/1989 in Stahlbetonskelettbauweise errichtete Bürokomplex „Bürozentrum Almepark“ mit ca. 40.575 m² Bruttogrundfläche (Gebäudeteile A und B) sowie umfangreiche Parkplatzflächen. Das Gebäude steht seit vielen Jahren leer und befindet sich in einem desolaten Zustand. Durch Vandalismus und Diebstahl wurden Fenster, Türen, Doppelböden, Sanitäranlagen und die gesamte Haustechnik zerstört oder entwendet; zudem bestehen massive Wasserschäden durch undichte Flachdächer und stehendes Wasser im Keller. Die Gutachterin bewertet die wirtschaftliche Restnutzungsdauer mit null Jahren und legt der Wertermittlung ein Freilegungsszenario zugrunde. Rechtlich und tatsächlich ist die Liegenschaft durch mehrere Faktoren belastet: Das Areal ist im Altlastenkataster registriert (ehemalige Mülldeponie 1945–1965), Teilflächen im Westen grenzen an ein Überschwemmungsgebiet der Alme, und auf Grundstück II lastet eine Baulast für 300 Stadion-Besucherparkplätze. Bei der Gutachtenbesichtigung wurde zudem eine unbefugte Person im Gebäude überrascht, was zum Besichtigungsabbruch führte; das Betreten des Geländes ist durch die Stadt Paderborn untersagt. Der vom Amtsgericht festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 5.000.000 € (abgeleitet aus 10.095.300 € reinem Bodenwert abzüglich Freilegungskosten). Eine Investition ist ausschließlich als großflächiges Abrissprojekt und Neuentwicklung kalkulierbar, setzt aber zwingend die baurechtliche Klärung der Nutzungsmöglichkeiten mit der Stadt Paderborn voraus.

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Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Gutachten: Die Grundstücke sind teilweise grenzüberschreitend bebaut mit einem Bürokomplex, dem sogenannten "Bürozentrum Almepark", einschließlich Parkplatzflächen. Das Gebäude befindet sich nach jahrelangem Leerstand und als Folge von Vandalismus und Diebstahl in einem desolaten Zustand. Die Bankverbindung bei einer Überweisung der Sicherheitsleistung lautet: Zahlungsempfängerin: Zentrale Zahlstelle Justiz Bankverbindung: Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) BIC: WELADEDD, IBAN: DE08 3005 0000 0001 4748 16 Verwendungszweck: AG Paderborn 14 K 13/24 Sicherheit 02.12.2026 + Name des Bieters, sofern abweichend vom Kontoinhaber

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr gute Dokumentenlage mit vollständiger Bekanntmachung und aktuellem Gutachten (Stichtag 2026). Die Bausubstanz wurde vor Ort besichtigt, die Innenbesichtigung musste jedoch vorzeitig abgebrochen werden.
  • Teilbesichtigung des Gebäudes; Besichtigung nach Antreffen einer unbefugten Person im Dachbereich abgebrochen.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Unbefugte Nutzung dokumentiert

In den Unterlagen ist eine Nutzung ohne Miet- oder Nutzungsrecht vermerkt (z. B. Hausbesetzung). Der Zuschlagsbeschluss ist zwar Räumungstitel gegen Besitzer ohne bestehen bleibendes Recht (§ 93 ZVG) — die Vollstreckung gegen unbekannte oder wechselnde Personen kann sich aber verzögern und zusätzliche gerichtliche Schritte erfordern. Zeit- und Kostenpuffer für Räumung und Objektsicherung einplanen.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben17 von 23
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0014 K 0013/2024
Amtsgericht
Paderborn

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
02.12.2026 · 13:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Grundstück
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1988

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
5.000.000 €
Grundstücksfläche
122.327 m²

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Riemekestraße
Hausnummer
160
PLZ
33106
Ort
Paderborn
Stadtteil
Elsen
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 9 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 2 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Paderborn, Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 18.08.2026, 11:12