ZwangsversteigerungGrundstück in Voerde, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 116 TagenMi., 24.02.2027 · 11:00 Uhr
Verkehrswert
127.000 €
Grundstück
2.673 m²
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein 2.673 m² großes, unbebautes Grundstück an der Gehrstraße (ohne Hausnummer) in 46562 Voerde (Stadtteil Friedrichsfeld / Gemarkung Spellen). Das Areal liegt im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans, der Mischgebiet festsetzt, unterliegt jedoch einer restriktiven Baulast, die ausschließlich Gewerbebetriebe mit allenfalls untergeordneter Betriebsleiterwohnung zulässt. Der nordwestliche Grundstücksbereich wird von einer 380-kV-Hochspannungsfreileitung überspannt, für die eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit mit Bauhöhenbeschränkung auf 10 m eingetragen ist. Zudem stehen künftige Erschließungsbeiträge aus, die im Gutachten vorläufig pauschal mit 15,00 €/m² wertmindernd angesetzt wurden. Der festgesetzte Verkehrswert beträgt 127.000,00 € zum Wertermittlungsstichtag 16.01.2024.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Das Objekt kommt vorrangig für gewerbliche Nutzer, Handwerks- oder Dienstleistungsbetriebe sowie Projektentwickler in Frage, die mit den planungsrechtlichen Restriktionen vertraut sind. Chancen aus der soliden Lageanbindung stehen erhebliche Einschränkungen durch die Baulast, den Schutzstreifen der 380-kV-Trasse und unbezifferte Erschließungskosten gegenüber. Kaufinteressenten sollten vor Gebotsabgabe zwingend eine verbindliche Beitrags- und Genehmigungsklärung mit der Stadt Voerde herbeiführen.
Chancen
Großzügiges Areal mit 2.673 m² Fläche im Gewerbe- und Mischumfeld von Voerde-Friedrichsfeld
Risiken
Ausführliches Dossier
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein unbebautes, unregelmäßig zugeschnittenes Grundstück mit einer Katasterfläche von 2.673 m² an der Gehrstraße (ohne Hausnummer) in 46562 Voerde, Stadtteil Friedrichsfeld (Gemarkung Spellen, Flur 41, Flurstück 289). Das Areal liegt am nördlichen Rand des Stadtteils Friedrichsfeld in einer Sackgasse mit Wendehammer. Es grenzt im Norden unmittelbar an die Bahnanbindung des Hafens Emmelsum sowie des Rhein-Lippe-Hafens Wesel, welche überwiegend durch Güterverkehr genutzt wird. Die Umgebungsbebauung ist gemischt geprägt mit Wohn- und Gewerbenutzung. Das Grundstück ist unbebaut und weist abgesehen von Wildwuchs und einem circa 1,40 m hohen Metallstabzaun entlang der Grenzen keine baulichen Anlagen auf. Der Gutachter bewertet die Einfriedungen mit einem Zeitwert von 10.000,00 €. Die Topografie ist im Wesentlichen eben. Das Grundstück ist planungsrechtlich nach Bebauungsplan Nr. 20 als Mischgebiet (zweigeschossig) ausgewiesen. Allerdings existiert im Baulastenverzeichnis (Blatt 1242) sowie inhaltsgleich in Abteilung II des Grundbuchs eine Verpflichtung, nach der ausschließlich Gewerbebetriebe mit allenfalls untergeordneter Betriebsleiterwohnung (Verhältnis Wohnfläche zu Gewerbefläche maximal 40:60) errichtet werden dürfen. Zudem wird der nordwestliche Bereich auf rund 1.550 m² von einer 380-kV-Hochspannungsfreileitung überdeckt, die eine Bauhöhenbeschränkung auf 10,00 m auslöst. Altlastenhinweise liegen laut schriftlicher Auskunft des Kreises Wesel nicht vor; ein Denkmalschutz besteht nicht. Für die Erschließungsanlage Gehrstraße stehen noch Baugesetzbuch-Erschließungsbeiträge für den Erstausbau aus, deren genaue Höhe seitens der Stadt Voerde noch nicht beziffert werden konnte und die im Gutachten vorläufig mit 15,00 €/m² Grundstücksfläche wertmindernd veranschlagt wurden. Der festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 127.000,00 € zum Wertermittlungsstichtag 16.01.2024. Für Investoren und gewerbliche Eigennutzer bietet das Areal eine nutzbare Gewerbegrundstücksfläche zu einem moderaten Bodenwertniveau. Da jedoch die Bebaubarkeit durch Leitungsrechte und Baulasten stark eingeschränkt ist und Erschließungsbeitragsrisiken verbleiben, sollte eine Bietentscheidung nur nach sorgfältiger Vorprüfung der zulässigen Betriebsnutzung und Absprache mit der örtlichen Baubehörde erfolgen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Nur außen
Laut Gutachten handelt es sich um ein unbebautes Grundstück in 46562 Voerde am nördlichen Rand des Stadtteils Friedrichsfeld, unmittelbar südlich der Bahnstrecke, mit der der Hafen Emmelsum und der Rhein-Lippe-Hafen Wesel an die Bahnstrecke Emmerich-Oberhausen der Deutschen Bahn angeschlossen wird und die größtenteils von Güterverkehr frequentiert wird. Über den nordwestlichen Bereich des Grundstücks verläuft eine Hochspannungsfreileitung. Zu Lasten des Grundstücks besteht eine Eintragung im Baulastenverzeichnis, wonach nur eine gewerbliche Nutzung, gegebenenfalls mit einer in der Fläche untergeordneten Betriebsleiterwohnung, zulässig ist. Für das Objekt sind noch künftig zu zahlende Erschließungsbeiträge zu erwarten, die bei der Verkehrswertermittlung näherungsweise berücksichtigt wurden.
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0010 K 0015/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 24.02.2027 · 11:00 Uhr
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Objekt
- Grundstück
- Leerstehend
- Nur außen
Flächen & Wert
- 127.000 €
- 2.673 m²
- 2.673 m²
- 65 €/m²
- 173.745 €2.673 m² × 65 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Gehrstraße
- 46562
- Voerde
- Friedrichsfeld
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 65 €/m²
- 2.673 m²
- 173.745 €
- 127.000 €
- 0,73
- -46.745 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Unterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte