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TeilungsversteigerungGrundstück in Wiesenttal, Bayern

Amtsgericht BambergAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 94 Tagen

Mo., 25.01.2027 · 11:00 Uhr

Verkehrswert

52.150 €

Grundstück

31.550 m²

WiesenttalGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Durchschnittlich

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Grundstück · leerstehend

Zur Versteigerung gelangen drei forstwirtschaftliche Grundstücke (Waldflächen) in der Gemarkung Albertshof (Markt Wiesenttal, Landkreis Forchheim) mit einer Gesamtfläche von 31.550 m² (3,1550 ha). Der gerundete Gesamtverkehrswert beträgt 52.150,00 € und setzt sich aus drei Flurstücken zusammen: Flst. 1636 (5.880 m², 10.600,00 €), Flst. 1672 (20.680 m², 35.300,00 €) sowie Flst. 1752 (4.990 m², 6.250,00 €). Die Bestände setzen sich im Wesentlichen aus Buche (75–80 %) mit Beimischungen von Fichte, Kiefer, Eiche und Buntlaubholz zusammen (Hoch- und Mittelwald). Es handelt sich um ein Verfahren zur Aufhebung der Gemeinschaft (Teilungsversteigerung). Der Versteigerungstermin ist auf den 25.01.2027 vor dem Amtsgericht Bamberg anberaumt.

49

Biet-Score

Vorsicht · 49 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die Waldflächen eignen sich vorrangig für forstwirtschaftliche Betriebe, Eigenwaldbesitzer, Brennholznutzer oder Kapitalanleger mit Fokus auf nachhaltige Waldwirtschaft und Ausgleichsflächen. Durch den hohen Laubholzanteil (überwiegend Buche) besteht im Vergleich zu reinen Nadelholzmonokulturen eine höhere Klimaresilienz, wenngleich Borkenkäferschäden im Fichtenanteil bereits sichtbar sind. Kaufinteressenten sollten die Schutzgebietsauflagen (FFH-/Vogelschutzgebiet) sowie das im Grundbuch vermerkte Vorkaufsrecht einkalkulieren.

Chancen

6
  • Überwiegender Buchenmischwaldbestand (ca. 75 bis 80 % Buchenanteil) mit Beimischung wertvoller Edellaubhölzer und Eichen.

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Versteigerungsverfahrens sind drei forstwirtschaftliche Grundstücke in der Gemarkung Albertshof, Gemeinde Markt Wiesenttal im oberfränkischen Landkreis Forchheim. Die Gesamtgrundstücksfläche beläuft sich auf 31.550 m² (3,155 ha), bestehend aus den Flurstücken 1636 (5.880 m²), 1672 (20.680 m²) und 1752 (4.990 m²). Die Parzellen liegen verstreut im Nahbereich der Ortschaft Neudorf (ca. 400 bis 870 Meter entfernt) in typischer Mittelgebirgslandschaft der Fränkischen Schweiz und sind über Flur- und Forstwege zugänglich. Der Baumbestand ist als Hoch- bzw. Mittelwald klassifiziert und weist einen deutlichen Buchenschwerpunkt auf (75 bis 80 %), ergänzt durch Kiefer, Eiche, Fichte und Buntlaubhölzer (Esche, Ahorn). Das Baumalter reicht je nach Art von ca. 30 bis zu 140 Jahren. Die Holzqualität wird als Brenn-, Bau- und Industrieholz eingestuft. Während im Fichtenbestand vereinzelt Schädigungen vorliegen (u. a. 20 % Käferholz auf Flurstück 1636), zeigt Flurstück 1672 im Südosten bereits eine vitale Naturverjüngung mit Laubmischholz. Rechtlich handelt es sich um eine Teilungsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft. In Abteilung II des Grundbuchs ist jeweils ein Vorkaufsrecht für den ersten Verkaufsfall für den jeweiligen Eigentümer des anderen Miteigentumsanteils eingetragen. Zudem befinden sich die Flächen ganz oder anteilig im Naturpark Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst, im Landschaftsschutzgebiet sowie im europäischen FFH- und Vogelschutzgebiet, was naturschutzrechtliche Vorgaben mit sich bringt. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 52.150,00 € (ermittelt nach der Waldwertermittlungsrichtlinie WaldR 2000 über Grund- und Bestandswert). Das Objekt bietet eine solide forstwirtschaftliche Gelegenheit für Selbstwerber oder forstliche Anleger, die an klimaresilienterem Laubmischwald interessiert sind.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Nur außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : Flst. 1636: aus forstwirtschaftlicher Hochwald; bestehend aus einem Buchen-, Eichen-, Fichten- und Kiefernbestand mit einem Anteil von Buntlaubhölzern; Die Qualität des Holzes kann in den Bereich Brenn-, Bau- und Industrieholz eingestuft werden. Schädigungen sind im Fichtenbestand vereinzelt vorhanden (20 % Käferholz) 10.600,00 € Flst. 1672: aus forstwirtschaftlicher Sicht Mittelwald, bestehend aus einem Buchen-, Eichen-, Fichten- und Kiefernbestand mit einem Anteil von Buntlaubhölzern; Die Qualität des Holzes kann in den Bereich Brenn-, Bau- und Industrieholz eingestuft werden. Schädigungen) sind vereinzelt vorhanden. 35.300,00 € Flst. 1752: aus forstwirtschaftlicher Sicht Mittelwald, bestehend aus einem Buchen- und Fichtenbestand mit einem Anteil von Buntlaubhölzern; Die Qualität des Holzes kann in den Bereich Brenn-, Bau- und Industrieholz eingestuft werden. Schädigungen sind im Fichtenbestand vereinzelt vorhanden.

Hinweise zur Datenlage
  • Die Datenlage ist sehr präzise und vollständig. Das Gutachten (datiert auf April 2026) enthält eine detaillierte forstliche Wertermittlung mit Bestands- und Bodenwertermittlung nach WaldR 2000 für jedes der drei Flurstücke.
  • Vollständige Ortsbegehung der Grundstücke durch den Sachverständigen am 14.04.2026 durchgeführt.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben16 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0001 K 0069/2025
Amtsgericht
Bamberg
Bundesland
Bayern

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
Datum / Uhrzeit
25.01.2027 · 11:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Grundstück
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Nur außen

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
52.150 €
Grundstücksfläche
31.550 m²
Anteilige Grundstücksfläche
31.550 m²
Bodenrichtwert
1 €/m²
Anteiliger Bodenwert
23.663 €31.550 m² × 1 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Ort
Wiesenttal
Stadtteil
Albertshof

Ohne Angabe: Straße, Hausnummer, PLZ

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 4 Angaben

Erbbaurecht
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 2 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Exposé S. 10
Bodenrichtwert
1 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
31.550 m²
Anteiliger Bodenwert
23.663 €
Verkehrswert
52.150 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2,20
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
28.488 €

Quelle: KI/Gutachten · Exposé S. 10 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert23.663 €
Gebäude / Wohnung28.488 €
Verkehrswert52.150 €
Zone
Forstflächen ohne Bestand
Rechenweg
Flächenanteil
31.550 m² Gesamtgrundstück = 31.550 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
31.550 m² × 1 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
2 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2 €/m² / 1 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
52.150 € − 23.663 € = 28.488 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Forchheim, Landkreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Teilungsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft

Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.

Teilungsversteigerung erklärt

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 30.09.2026, 22:51