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ZwangsversteigerungLandwirtschaft in Bornheim, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht BonnAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 77 Tagen

Mo., 18.01.2027 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

44.000 €

Grundstück

9.164 m²

Rüttersweg, 53332 BornheimKarteGoogle Maps
Belegung: Unklar

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Landwirtschaft · Unklar

Versteigert wird ein 9.164 m² großes, weitgehend ebenes Grünlandgrundstück am Rüttersweg im Bornheimer Ortsteil Rösberg nahe der Burg Rösberg. Auf dem unregelmäßig zugeschnittenen Grundstück befindet sich ein ohne Baugenehmigung errichteter Pferdeunterstand aus Holz, für den ein baubehördliches Beseitigungsverfahren anhängig ist. Die Fläche ist mit einem Knotengitterzaun an Holzpfählen samt Metalltor eingefriedet und verfügt laut Stadtverwaltung über einen Stromanschluss sowie einen Wasserentnahmeschacht. Das Grundstück liegt im baurechtlichen Außenbereich sowie im Landschaftsschutzgebiet ohne jegliche Bauerwartung. Der amtliche Verkehrswert wurde auf 44.000 € festgesetzt; der Wertermittlungsstichtag war der 01.10.2025.

66

Biet-Score

Ausgeglichen · 66 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt in erster Linie für landwirtschaftliche Betriebe, Tierhalter oder Pferdebesitzer aus der Region in Betracht, die reine Weide- oder Grünlandfläche im Außenbereich suchen. Eine wohnbauliche oder gewerbliche Nutzung ist aufgrund des Landschaftsschutzgebiets und der fehlenden Bauerwartung ausgeschlossen. Interessenten müssen zwingend die Kosten und Auflagen für den Rückbau des ungenehmigten Holzunterstandes einkalkulieren und vor Gebotsabgabe eventuelle Pachtverhältnisse vor Ort prüfen.

Chancen

6

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 4 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein landwirtschaftlich genutztes Grünlandgrundstück (Gemarkung Rösberg, Flur 7, Flurstück 102) mit einer Größe von 9.164 m² im Ortsteil Rösberg der Stadt Bornheim. Das Flurstück besitzt einen unregelmäßigen Zuschnitt mit durchschnittlich rund 65 m Breite und 138 m Tiefe, ist weitgehend eben und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wohnanlage der historischen Burg Rösberg. Die Zufahrt ist über den Rüttersweg sowie über ein im Bestandsverzeichnis abgesichertes Geh- und Fahrrecht an der südlichen Schloßallee (Flurstück 104) gesichert. Das Areal ist mit einem Knotengitterzaun an Holzpfählen eingefriedet und mit einem Metalltor versehen. Laut Auskunft der Stadt Bornheim sind ein Stromanschluss sowie ein Wasserentnahmeschacht vorhanden. Auf dem Grundstück befindet sich zudem ein Pferdeunterstand in Holzkonstruktion (ca. 100 m³ umbauter Raum). Dieser wurde ohne baurechtliche Genehmigung errichtet; ein formeller Legalisierungsantrag wurde trotz Ankündigung nicht eingereicht. Die Stadt hat ein Beseitigungsverfahren eingeleitet, weshalb der Gutachter von einer zwingenden Beseitigung ausgeht und Freilegungskosten in Höhe von 2.500 € in Ansatz gebracht hat. Planungsrechtlich liegt das Grundstück im Außenbereich nach § 35 BauGB sowie in einem Landschaftsschutzgebiet. Der rechtsgültige Flächennutzungsplan weist das Areal als Grünfläche mit der Zweckbestimmung Parkanlage aus; eine Bauerwartung besteht ausdrücklich nicht. Das Grundstück liegt zudem in verliehenen Bergwerksfeldern im Einflussbereich bergbaulicher Grundwasserabsenkungen, wobei aktuell keine Bergschadensgefährdung dokumentiert ist. Altlastenhinweise liegen ausweislich der behördlichen Auskünfte nicht vor. Der Verkehrswert wurde im Sachwertverfahren zum Stichtag 01.10.2025 auf 44.000 € festgesetzt. Basis bildet ein Bodenwert von 4,28 €/m² (zonaler Bodenrichtwert von 2,85 €/m² zuzüglich 50 % Zuschlag für Ortsnähe) abzüglich der Freilegungskosten und zuzüglich der Zeitwerte für Einfriedung und Medienanschlüsse. Eine wirtschaftliche Verwertung beschränkt sich auf landwirtschaftliche oder freizeitbezogene Weidezwecke, sofern der illegale Pferdeunterstand ordnungsgemäß zurückgebaut wird.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Unklar
Besichtigung
Nur außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Bei dem vorliegenden Grundstück handelt es sich um ein Grünlandgrundstück mit unregelmäßigem Zuschnitt, welches mit einem Knotengitterzaun an Holzpfählen eingefriedet ist. Es ist ein Metalltor vorhanden. Auf dem Grundstück befindet sich ferner ein Pferdeunterstand ohne erforderliche Baugenehmigung. Das Grundstück ist durchschnittlich ca. 65 m breit und durchschnittlich ca. 138 m tief. Das Grundstück ist weitgehend eben. Eine Ortsbesichtigung konnte nur von außerhalb des Grundstücks erfolgen.

Hinweise zur Datenlage
  • Die Beleglage ist schlüssig und umfasst die amtliche Bekanntmachung sowie ein detailliertes Verkehrswertgutachten aus dem Jahr 2025 mit aktuellem Wertermittlungsstichtag.
  • Nur Außenbesichtigung möglich; das Grundstück konnte mangels Anwesenheit der Beteiligten nicht betreten werden.

Belegung

Unklar

Nicht belastbar

Ohne belastbaren Nutzungsstatus ist kein sauberer Preis ableitbar. Nutzung, Mietrecht, Zugang, Innenzustand, Übergabe und Räumung können nicht zuverlässig kalkuliert werden.

Vor dem Gebot prüfen

  • Statusquelle identifizieren
  • Miet- und Nutzungsrechte prüfen
  • Grundbuch und Lastenverzeichnis abgleichen
  • Gebotsgrenze nur mit Risikoabschlag setzen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Unklarheit ist selbst ein Risiko, weil Lastenverzeichnis, Grundbuch und fortbestehende Rechte den Belegungsstatus überlagern können.
In der Praxis
Vor Gebot sollten Akte, Gutachten, Bekanntmachung und verfügbare Nachweise konsequent gegengeprüft werden.
Für das Gebot
Nur mit deutlichem Risikoabschlag oder nach weiterer Klärung bieten.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben18 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0023 K 0157/2015
Amtsgericht
Bonn

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
18.01.2027 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Landwirtschaft
Objektzustand
Vermietungsstatus
Unklar
Besichtigungsstatus
Nur außen

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
44.000 €
Grundstücksfläche
9.164 m²
Anteilige Grundstücksfläche
9.164 m²
Bodenrichtwert
3 €/m²
Anteiliger Bodenwert
26.117 €9.164 m² × 3 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Rüttersweg
PLZ
53332
Ort
Bornheim
Stadtteil
Rösberg

Ohne Angabe: Hausnummer

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 7 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 3 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 10
Bodenrichtwert
3 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
9.164 m²
Anteiliger Bodenwert
26.117 €
Verkehrswert
44.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,68
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
17.883 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 10 · Stichtag 01.01.2025

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert26.117 €
Gebäude / Wohnung17.883 €
Verkehrswert44.000 €
Zone
landwirtschaftliche Nutzflächen (Grünland) in der Höhenlage von Bornheim
Rechenweg
Flächenanteil
9.164 m² Gesamtgrundstück = 9.164 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
9.164 m² × 3 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
5 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
5 €/m² / 3 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
44.000 € − 26.117 € = 17.883 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Rhein-Sieg-Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 29.10.2026, 00:38