Symbolbild · kein Foto im GutachtenZwangsversteigerungLandwirtschaft in Höchstädt, Bayern
Versteigerungstermin
in 28 TagenDi., 24.11.2026 · 13:00 Uhr
Verkehrswert
52.500 €
Grundstück
21.225 m²
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Versteigerungsaufruf steht ein landwirtschaftliches Grundstück (Flurstück 1118) mit einer Gesamtgröße von 21.225 m² am Ortsrand von Selb-Wildenau. Das pachtfreie Areal teilt sich in Acker- und Grünlandflächen auf, wurde jedoch in den letzten zwei bis drei Jahren nicht aktiv bewirtschaftet. Zu den wesentlichen Besonderheiten gehören ein wertsteigerndes, eingetragenes Fahrtrecht sowie eine wertmindernde Stromleitungsdienstbarkeit. Zudem befindet sich im Grundstücksinneren eine ca. 300 bis 400 m² große illegale Ablagerung von Kompost, Mist und Restmüll. Der gerundete Verkehrswert wurde unter Berücksichtigung dieser wertmindernden Faktoren gutachterlich auf 52.500 EUR festgesetzt.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Für agrarische Investoren, lokale Landwirte oder zur langfristigen Landsicherung stellt dieses pachtfreie Grundstück eine seltene Kaufgelegenheit dar. Die wertmindernden Faktoren wie die Müllablagerung (Kostenkalkulation: 2.500 EUR) und das Stromleitungsrecht sind im festgesetzten Verkehrswert von 52.500 EUR bereits wertmindernd eingepreist. Bei Erwerb nahe der 50%-Grenze lässt sich nach Beräumung eine attraktive Agrarrendite durch Neuverpachtung erzielen. Vor Gebotsabgabe wird eine genaue Abstimmung mit Entsorgungsbetrieben bezüglich der Müllbeseitigung empfohlen.
Chancen
Pachtfreie und somit sofort nutzbare oder verpachtbare Agrarfläche ohne laufende vertragliche Bindungen.
Risiken
Ausführliches Dossier
Das zu versteigernde Objekt umfasst das unbebaute, landwirtschaftliche Flurstück 1118 mit einer Gesamtfläche von 21.225 m² in der Gemarkung Lauterbach. Das Grundstück liegt am südlichen Ortsrand des Selber Gemeindeteils Wildenau (Fichtelgebirge) in einer einfachen, leicht nach Südwesten geneigten Höhenlage auf rund 613 m ü. NHN. Die Erschließung erfolgt über einen unbefestigten Feldweg; eine direkt angrenzende, öffentlich ausgebaute Straße fehlt. Bemerkenswert ist ein Adresskonflikt in den Dokumenten: Während das ausführliche Gutachten das Flurstück zweifelsfrei Selb-Wildenau (PLZ 95100) zuordnet, benennt die gerichtliche Bekanntmachung die Gemeinde Höchstädt (PLZ 95186).\n\nDie landwirtschaftliche Nutzfläche setzt sich laut Bodenschätzung aus circa 16.480 m² Ackerland und circa 4.495 m² Grünland zusammen, bei einer Gesamtertragsmesszahl von 7.346. Das Areal ist seit etwa zwei bis drei Jahren unbewirtschaftet (Brache) und bedarf einer entsprechenden agrarischen Rekultivierung. Ein gravierender Mangel ist eine circa 300 bis 400 m² große, illegale Ablagerungsfläche im Inneren des Grundstücks, auf der Kompost, Mist sowie Restmüll (unter anderem Kunststoffe und Altreifen) abgelagert wurden. Für die fachgerechte Entsorgung und Aufbereitung kalkuliert das Gutachten einen pauschalen Wertabzug von 2.500 EUR.\n\nRechtlich ist das Grundstück über ein eingetragenes Fahrtrecht auf dem Nachbarflurstück 1119 gesichert erschlossen, was sich im Gutachten wertsteigernd auswirkt. Zu den dauerhaften Belastungen gehört ein in Abteilung II eingetragenes Stromleitungsrecht der Stadt Selb, welches mit einer Wertminderung von 1.100 EUR bewertet wurde. Die Wertermittlung erfolgte im modifizierten Vergleichswertverfahren auf Basis eines Bodenrichtwerts von 2,50 EUR/m². Nach Berücksichtigung von branchenspezifischen Zu- und Abschlägen wurde ein angepasster Bodenwert von 2,65 EUR/m² ermittelt, woraus sich der finale, bereinigte Verkehrswert von 52.500 EUR ergibt.\n\nFür strategische Investoren und Landwirte bietet dieses pachtfreie Grundstück hervorragende Voraussetzungen zur Flächenerweiterung oder langfristigen Verpachtung, da keine aktiven Pachtverträge vorliegen. Trotz der notwendigen Rekultivierungs- und Entsorgungskosten überwiegt der Vorteil der sofortigen Verfügbarkeit. Ein Zuschlag unter dem vollen Verkehrswert bietet ein exzellentes Rendite-Risiko-Verhältnis.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Nur außen
Grundbucheintragung: Eingetragen im Grundbuch des Amtsgerichts Wunsiedel von Lauterbach Gemarkung Flurstück Wirtschaftsart u. Lage Anschrift Hektar Blatt Lauterbach 1118 Ackerland, Grünland Tännig 2,1225 373 Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : Landwirtschaftsfläche Der Versteigerungsvermerk ist am 12.02.2026 in das Grundbuch eingetragen worden. Aufforderung: Rechte, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuch nicht ersichtlich waren, sind spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebotes nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Wer ein Recht hat, das der Versteigerung des Grundstücks oder des nach § 55 ZVG mithaftenden Zubehörs entgegensteht, wird aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Hinweis: Es ist zweckmäßig, bereits drei Wochen vor dem Termin eine genaue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Kosten der Kündigung und der die Befriedigung aus dem Grundstück bezweckenden Rechtsverfolgung mit Angabe des beanspruchten Ranges schriftlich einzureichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle zu erklären. Dies ist nicht mehr erforderlich, wenn bereits eine Anmeldung vorliegt und keine Änderungen eingetreten sind. Die Ansprüche des Gläubigers gelten auch als angemeldet, soweit sie sich aus dem Zwangsversteigerungsantrag ergeben. Gemäß §§ 67 - 70 ZVG kann im Versteigerungstermin für ein Gebot Sicherheit verlangt werden. Die Sicherheit beträgt 10 % des Verkehrswertes und ist sofort zu leisten. Sicherheitsleistung durch Barzahlung ist ausgeschlossen. Bietvollmachten müssen öffentlich beglaubigt sein.
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- Stadt Selb Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
- 24.11.2026 · 13:00 Uhr
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Objekt
- Landwirtschaft
- Leerstehend
- Nur außen
Flächen & Wert
- 52.500 €
- 21.225 m²
- 21.225 m²
- 3 €/m²
- 53.063 €21.225 m² × 3 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Tännig
- 95186
- Höchstädt
- Wildenau
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 3 €/m²
- 21.225 m²
- 53.063 €
- 52.500 €
- 0,99
- -563 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Unterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte